Ungeachtet der Prohibition, entdeckt die moderne Forschung immer mehr therapeutische Anwendungsmöglichkeiten für Cannabis, die alte volksmedizinische Anekdoten wissenschaftlich unterfüttern. Die so einfache Marihuanapflanze könnte somit eines der wirkungsvollsten, auf der Welt verfügbaren Antibiotika sein.

MARIHUANA- EIN ALTES ANTIBIOTIKUM

Marihuana wurde seit tausenden von Jahren als Medizin benutzt. Die antiseptische, sedative und schmerzlindernde Wirkung war unter anderem in europäischen, alten ägyptischen, afrikanischen und südamerikanischen Volkskulturen weitläufig bekannt, um nur ein paar zu nennen.

Cannabis war eine unverzichtbare interne und externe Anwendung und war die primäre Behandlungsmethode bei den meisten chronischen Krankheiten. Es wurde in der Vergangenheit erfolgreich bei der Behandlung von Gonorrhö, Tuberkulose, Sepsis und Dysenterie verwendet. Sogar als in der jüngeren Vergangenheit, im Jahr 1843, einige von Bakterien verursachten Fälle von Tetanus und Cholera auftraten, zwei der häufigsten Todesursachen zu dieser Zeit, konnten diese erfolgreich mit Rohharz aus Hanf behandelt werden.

In ihrem erstaunlich verständlichem Buch "Marijuana as a Medicament" (Marihuana als Medikament) haben die Professoren Dr. J. Kabalik und Dr.F. Santavy der Palacky-Universität in der Tschechischen Republik die traditionelle Verwendung von Cannabis als Arzneimittel auf der ganzen Welt untersucht. Folkloristische Aufzeichnungen betonen typischerweise die vielen therapeutischen Qualitäten von Cannabis und vermerken keine narkotischen Wirkungen.

Cannabis war im Westen ein häufig verwendetes Arzneimittel bis 1942, als es aus dem US-Arzneibuch entfernt wurde und seitdem bis vor kurzem unbeachtet dahinvegetierte und dämonisiert wurde. Diese wirkungsvolle Pflanze taucht aus einer mit Propaganda beladenen Nebelwand aus Missverständnissen und Angst auf, um erneut als Primärmedizin wertgeschätzt zu werden.

ANTIBIOTIKARESISTENZ- WAS IST SCHIEF GELAUFEN?

Es handelt sich hier um einen dieser Fälle von zu viel des Guten. Antibiotoka, im speziellen die Penicillin-Familie, sind Substanzen die zur Tötung von Bakterien benutzt werden, die in Menschen schädliche Infektionen auslösen. Antibiotika assistieren dem Immunsystem dabei, die Infektion zu bekämpfen.

Hier geriert der evolutionäre Antrieb der natürlichen Selektion zu einem NAchteil. Die wenigen Organismen, die nach einer Behandlung mit Antibiotika übrigbleiben, sind die am stärksten resistenten von allen und werden sich weiter fortpflanzen. Diese erzeugen dann noch widerstandsfähigere und stärkere Organismen, die eine noch intensivere antibiotische Behandlung erfordern. So führst sich dies dann fort und die Resistenz wird Schritt um Schritt erhöht. Die Antibiotika werden mit der Zeit immer weniger wirksam. Ein Teufelskreis.

Diese Sachlage wird durch den übermäßigen Gebrauch von Antibiotika im Alltag noch verschlimmert.

Antibiotika kann in vielen Arten der Viehwirtschaft, in der Kosmetik und in Haushaltsprodukten, wie antibakteriellen Reinigungsmitteln, nachgewiesen werden.

MRSA-Cannabis-Antibiotika-Resistenz bakterielle InfektionDer Versuch, all die Bazillen zu killen, ist absurd, denn die Natur kommt ihnen in ihrer Not zur Hilfe und macht sie noch stärker. Übervorsichtige Menschen schaffen die perfekten Bedingungen für die Ausbreitung von Supermikroben. MRSA ist zum Beispiel eine mutierte Form des gewöhnlichen Staphylococcus aureus.

In den siebzig Jahren seit der ersten Massenproduktion von Penicillin passen sich resistente Organismen an und mutieren. Die ersten Probleme traten erstmals in Vietnam im Jahr 1962 zu Tage, als eine Form von Penicillin-resistenter Gonorrhö auftrat. Machen wir einen Zeitsprung in die heutige Zeit und wir haben nun bereits Organismen, die resistent gegen Vancomycin sind, das stärkste Antibiotikum, das derzeit auf dem Markt erhältlich ist.

MRSA-NOTSTAND AUF DEM PLANETEN ERDE

MRSA ist eine Familie von antibiotikaresistenten Bakterien, die extrem schwierig zu heilende und hoch ansteckende Infektionserkrankungen bei Menschen auslösen. Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus ist alleine den USA für 10 000 Tode pro Jahr verantwortlich und wird immer resistenter im Verlaufe der Jahre.

Eine Infektion zu überleben, kann Amputationen und jahrelange Rehabilitation zur Folge haben. Im Zuge des ersten globalen Berichts der WHO über Antibiotikaresistenz hat sich das Problem als so gravierend erwiesen, dass Dr. Keiji Fukuda, der stellvertretende Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation im Bereich Gesundheitssicherheit folgendes aussagte: "Ohne schnelle, koordinierte Maßnahmen durch die Interessenvertreter, steuert die Welt auf eine post-antibiotische Ära zu." Und dass "gewöhnliche Krankheiten und kleinere Verletzungen, die seit Jahrzehnten behandelbar waren, nun wieder tödlich verlaufen können."

MRSA infiziert offene Wunden und kann das Risiko einer tödlich verlaufenden Krankheit um 60% erhöhen. Die Bakterien marodieren in Krankenhäusern und anderen Gesundheitseinrichtungen, in denen Menschen in engen Kontakt zueinander kommen. Laut letzter CDC(Zentren für Krankheitskontrolle und Prävention) -Berichte gab es im Jahr 2011 in den US-Krankenhäusern 80 500 MRSA-Infektionen und dies zählt somit zu den schwerwiegendsten gesundheitlichen Problemen der Welt.

Die Bedrohung ist so ernst, dass Präsident Obama im Jahr 2014 eine Verfügung erlassen hat und darin 1,2 Milliarden Euro des jährlichen Budgets in die Hand genommen hat, um damit eine Task Force zur Erstellung eines Aktionsplans zur Bekämpfung und zum Stopp der weiteren Verbreitung von ansteckendem MRSA zu gründen.

CANNABIS- DAS WIEDERENTDECKTE ANTIDOT

Dank seiner natürlichen, außergewöhnlichen pilzhemmenden, antimikrobiellen und anti-feuchteabsorbierenden Fähigkeiten, leuchtet es ein, dass diese Qualitäten von Cannabis von uns Menschen zu therapeutischen Zwecken genutzt werden.

Die von Cannabis produzierten Harze voller Terpene und Cannabinoide wirken wie das Immunsystem der Pflanze. Diese Substanzen sind erwiesenermaßen entzündungshemmende, wirkungsvolle Antioxidantien und fungieren auf vielfältige psychologisch nützliche Art und Weise.

Cannabinoids antidot antimikrobielle therapeutische Bugs BehandlungEine bahnbrechende Studie von britischen und italienischen Wissenschaftlern aus dem Jahr 2008 hat die volksmedizinischen antibakteriellen Eigenschaften von Cannabis wiederentdeckt. Die Autoren der Studie, Giovanni Appendino und Simon Gibbons entdeckten etwas Außergewöhnliches. Cannabinoide zerstören schädliche Bakterien auf eine andere Art und Weise als von Menschenhand gemachte Antibiotika.

Cannabinoide sind außerdem resistent gegen die Tricks, die diese Supermikroben anwenden, um die traditionellen Behandlungsmethoden zu umgehen. Professor Gibbons erklärt, dass "die Cannabinoide sogar außergewöhnliche Fähigkeiten gegen den MRSA-Bakterienstamm aufweisen, der zusätzliche Mengen an Proteinen aufweist und so resistent gegen viele Antibiotika ist. Alles weist darauf hin, dass diese Stoffe von den Pflanzen zum antimikrobiellen Schutz entwickelt wurden, die spezifisch gegen Bakterienzellen vorgehen."

Fünf der am häufigsten in Marihuana auftretenden Cannabinoide wurden hinsichtlich sechs klinisch relevanter MRSA-Bakterienstämme

getestet, darunter auch die Plage der Krankenhäuser, EMRSA. Bei den Cannabinoiden, im speziellen Cannabidiol (CBD), Cannabichromen (CBC), Cannabigerol (CBG), Cannabinol (CBN) und Delta-9-tetrahydrocannabinol (THC), wurde eine höhere Wirksamkeit als bei Vancomycin festgestellt, das stärkste verfügbare Antibiotikum, auf dem die letzten Hoffnungen ruhten.

Die einzigartigen, offensiven Eigenschaften der Cannabinoide können, obwohl sie noch nicht komplett verstanden werden, als Pufferzone vor einer erforderlichen Anwendung mit Antibiotika eingesetzt werden. Professor Appendino glaubt, dass "die praktischste Anwendung von Cannabinoiden die Nutzung dieser als topische Wirkstoffe wäre, um Geschwüre und Wunden in einer Krankenhausumgebung zu behandeln und so die Antibiotika etwas zu entlasten."

Es war noch nicht allzu lange her, als eine einfache Schürfwunde oder eine kleine Infektion tödlich verlaufen konnte. Im Jahr 1928 gab es dann ein wissenschaftliches Wunder. Alexander Flemming entdeckte Penicillin. Ab 1942 wurde zur Behandlung von Infektionen verschrieben. 1944 kam es zur Massenproduktion durch das amerikanische War Production Board.

Die Nachkriegstechnokratie bevorzugt von Menschen für Menschen hergestellte Wunderdrogen und neigt dazu, die seit tausenden von Jahren verwendeten Naturheilmittel zu ignorieren.

Jetzt im Jahr 2016, nach jahrzehntelangem Missbrauch von Penicillin, könnten diese Zeiten der Naturheilmittel wieder vor uns liegen. Der anhaltende Aufstieg antibiotikaresistenter Bakterien und Mikroorganismen ist eine große Bedrohung für die Menschheit.

Ungeachtet der Prohibition, entdeckt die moderne Forschung immer mehr therapeutische Anwendungsmöglichkeiten für Cannabis, die alte volksmedizinische Anekdoten wissenschaftlich unterfüttern. Die so einfache Marihuanapflanze könnte somit eines der wirkungsvollsten, auf der Welt verfügbaren Antibiotika sein.

 

 

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