Jeder Grower strebt optimale Erträge und massive Buds an den Marihuanapflanzen an. Trauermücken sind ein Faktor, der diese Resultate beschädigen kann. Es gibt jedoch zahlreiche Wege, Dein Weed vor dieser Plage zu beschützen.

Cannabis anzubauen ist eine unglaublich lohnende und therapeutische Aktivität, man könnte es sogar eine Kunstform nennen und natürlich kommt es, wie alles im Leben, nicht ohne Prüfungen und Schwierigkeiten aus. Eine dieser Herausforderungen ist die lästige Trauermücke. Diese winzigen Viecher sind nicht länger als zwei Millimeter, aber lass Dich von ihrer Größe nicht täuschen. Sie sind dazu Fähig, zweihundert Eier pro Woche aus ihrem Körper zu pumpen und ihr Hauptziel ist der Boden Deiner Marihuanapflanzen. Dieser Bereich ist gleichzeitig die Heimat einer der wichtigsten Bereiche der Hanf-Anatomie, das Wurzelsystem, das für die Extraktion von Mineralstoffen und die Aufnahme von Wasser zuständig ist. Es lässt sich also leicht erkennen, dass dieser boshafte Eindringling ziemlich große Probleme auslösen kann.

Warum greifen die Trauermücken Deine Marihuanapflanzen an?

Ausgewachsene Trauermücken leben um zu brüten und ihre bevorzugte Umgebung, um ihre Eier zu legen, ist der warme und feuchte Oberboden. Trauermücken (Auf Englisch „Fungus Gnats" = Pilzmücken) haben ihren Namen, da sie sich von Pilzen ernähren und diese verfüttern. Die feuchte, warme Umgebung fördert natürlich Pilzwachstum. Sobald die Eier ausgebrütet sind und die Larve ausschlüpft, beginnt die Fütterung. Diese beschränkt sich nicht nur auf Pilze und vermodernde organische Substanzen, sie werden auch einen beträchtlichen Teil der Wurzeln Deiner Pflanzen angehen.

Sobald genug des Wurzelsystems weggemampft wurde, können Symptome wie Probleme mit den Blättern und ein langsames, anormales Wachstum auftreten. Die schlimmste Auswirkung von Trauermücken Befall ist der Tod von einer oder von allen Deinen Cannabispflanzen. Trauermücken verstopfen zudem die Entwässerung des Bodens durch ihre Ausscheidungen. Dies entwickelt sich zu einer Art Teufelskreis, da feuchtere Bedingungen geschaffen werden, was das Wachstum der Pilze fördert. Diese versorgen die Trauermücken wiederum mit mehr Futter und begünstigen so deren Wachstum und Vermehrung.

Trauermücken von Deinen Hanfpflanzen

Den Befall mit Trauermücken feststellen

Ein offensichtliches Anzeichen eines Befalls ist vorhanden, wenn Trauermücken um Deine wertvollen Graspflanzen herumschwirren oder aus dem Boden heraus kriechen, in welchem sie leben. Trotzdem kann dies aufgrund deren Größe leicht unbemerkt geschehen und dann kann es zu spät sein und die verhängnisvollen Probleme nehmen ihren Lauf. Andere Anzeichen, auf die man achten sollte, sind blasse Blätter, braune Ecken an den Blättern und schwarze Flecken, die auf den Blättern auftreten. Andere Symptome sind z.B. herabhängende, sich verdrehende und gelbende Blätter. Symptome, die an der ganzen Pflanze erkennbar sind, wären beispielsweise verkümmertes Wachstum der Knospen, verlangsamtes Wurzelwachstum und insgesamt auftretendes Welken.

Trauermücken von Deinen Hanfpflanzen

Den Befall verhindern

Prävention ist besser als Heilung. Fürs Erste, weil solche Maßnahmen Deine Marihuana Pflanzen davor schützen können, überhaupt erst befallen zu werden und Dir somit eine Menge Geld und Zeit gespart wird, die Du zur Beseitigung der Trauermücken aufwenden müsstest, sobald diese sich erst einmal festgesetzt haben.

Ein sicherer Weg dafür zu sorgen, dass diese Lümmel keine Kolonien im Boden Deiner Graspflanzen bilden, ist wirklich genau auf die Menge und auf die Regelmäßigkeit des Gießens mit Wasser zu achten. Zu viel Wasser wird den perfekten, feuchten Brutboden für Pilzwachstum schaffen und somit auch für den Angriff der Trauermücken. Es ist ratsam, immer die ersten paar Zentimeter der Bodenoberfläche trocknen zu lassen, bevor erneut gegossen wird. Mit dieser Maßnahme wirst Du die negative Umgebung für Deine Pflanzen verhindern.

Um das Eierlegen zu verhindern, kannst Du eine Schutzabdeckung, wie z.B ein Stück Stoff, über den Boden legen. Andere offensichtliche Absicherungsmaßnahmen sind Fenster, Netze und Schirme so weit wie möglich geschlossen zu halten.

Beim Outdoor-Anbau von Marihuana hast Du weitaus weniger Kontrolle über die Bedingungen, verglichen mit einer künstlichen Indoor-Umgebung. Trotzdem gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die Trauermücken davon abzuhalten, Dir die Ernte wegzufressen. Eine Option ist, Deine Pflanzerde zu sterilisieren und so sicherzugehen, dass keine lästigen Eier auf der Lauer liegen. Manche Grower gehen so weit und benutzen Raubinsekten, die alles abmurksen, was Deine Pflanzen ausnützen möchte. Zudem können Knoblauch und Zwiebeln, in unmittelbarer Umgebung zu Deinen Pflanzen angepflanzt, ein Schutzschild zur Abwehr von Räubern bilden. Für weiter Tipps zum Schutz deiner Outdoor-Cannabispflanzen, wirf einen Blick auf die Grundlagen des Outdoor-Anbaus].

Was ist bei einem Befall zu tun

Inspiziere täglich Deine Hanfpflanzen. Nimm Dir Zeit um die wunderschöne Ästhetik und die reizenden Aromen zu begutachten, aber checke nebenbei auch kurz, ob Du Symptome von Trauermückenbefall entdecken kannst. Je eher Du diese ausfindig machen kannst, desto schneller kannst du Abhilfe schaffen.

Wenn Du zu allem Unglück bemerkst, dass eine Invasion stattgefunden hat, gibt es verschiedene Möglichkeiten das Problem zu beheben. Die erste Option ist, eine klebrige, gelbe Karte in das Anbaugebiet zu stecken. Dessen gelbe Farbe wird die Trauermücken anziehen und dank des sich auf der Karte befindlichen Klebers in die Falle locken. Dies wird Dir dabei helfen, die Zahl der Trauermücken zu reduzieren und Dir zudem Aufschluss darüber geben, wie schwerwiegend der Befall ist.

Neemöl Zweitens, wie bereits beschrieben, analysiere deine Gießgewohnheiten. Hör auf Deine Pflanzen zu wässern, bis der Oberboden getrocknet ist. Dies wird die Menge an Pilzen in Deinem Boden verringern und die Larven aushungern. Um den Trocknungsprozess zu beschleunigen, kannst Du einen kleinen Fächer über dem Boden installieren.

Ein weitere Möglichkeit das Problem anzugehen, ist das Anwenden von Neemöl auf den Boden. Es hat sich als sehr wirksam bei der der Entfernung von Trauermücken und anderen möglichen Plagen herausgestellt. Die Berieselung des Bodens mit Kieselgur in Lebensmittelqualität wird auch helfen, da es ein natürliches und biologisches Insektenbekämpfungsmittel ist, das aus versteinerten Muscheln gewonnen wird.

Bestimmte Bakterien können dem Erdboden zugeführt werden, um die eindringenden Trauermücken zu zerstören. Allerdings zerstören einige dieser Anwendungen auch die nützlichen Mikroben in Deinem Erdboden und diese brauchen eine längere Zeit, um sich zu regenerieren. Aus diesem Grund ist es am Besten, auf schonendere Mittel zurückzugreifen, beispielsweise auf die biologische Version von Bacillus thuringiensis.

 

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