Unsere Pflanzen laufen Risiko von Käfern, Schnecken und Insekten verschlungen zu werden genau wie es in der Natur passieren würde. Wenn bei unseren Pflanzen die Blätter gefressen werden, verlieren sie ihre Fähigkeit Sonnenlicht in Energie umzuwandeln, das drosselt die benötigten Ressourcen für die Pflanze und verlangsamt die Knospenproduktion. Im Rahmen unserer Blog-Serie haben wir einige Wege aufgeführt übliche Schädlinge zu identifizieren und wie man mit Parasitenbefall umgeht.

Ein üblicher Schädling ist einer den wir gut kennen – die Ameise. Diese kleine liebenswerte Schwarmintelligenz verursacht Probleme bei Marihuana Pflanzen, dadurch das sie Nester in das Substrat bauen. Das kann das Wurzelsystem beschädigen- verkümmertes Wachstum, Verzögerung der Blütenproduktion und Deine ganze Arbeit war nutzlos.

Von Ameisen ist auch bekannt, dass sie zusammen mit Blattlausbefall einhergehen. Die Ameisen quetschen die Blattläuse aus und ernten die Eingeweide – eine Zusammensetzung von Zuckern aus den Nährstoffen, die von den Blättern Deiner kostbaren Pflanze genommen wurden. Die Ameisen bieten den Blattläusen Schutz vor feindlichen Insekten wie Marienkäfer. In dieser Weise die Blattlaus Kolonie zu fördern, ermöglicht eine schnelle Vermehrung. Eine einzelne Ameise kann bis zu 12 lebende Nachkomme am Tag produzieren – das kann Deine Pflanzen zerstören, also solltest Du schnell sicherstellen, dass alle parasitären Befälle so schnell wie möglich beseitigt werden.

WIE MAN DIE AMEISEN LOSWIRD

• Zimt

Beim Beseitigen von Ungeziefer solltest Du ätzende Chemikalien und Pestizide von Deinen Pflanzen fernhalten. Biologisch ist immer der beste Weg – von daher verwenden wir gewöhnlichen Haushalts-Zimt.

Betrachte Deine Erde oder Topf-Mittel genau. Mit etwas Glück ist der Ameisenbefall noch nicht ganz so weit vorgeschritten und sie beginnen gerade erst eine oder zwei Stellen zu besiedeln. Nehme ein Esslöffel voll mit gemahlenem Zimt und kippe ihn auf den Boden, dort wo die Ameisen gerade bauen. Der Starke Geschmack von dem Zimt sollte ausreichen die Ameisen abzuschrecken, die über eine Besiedlung Deiner Pflanze nachdenken.

Wenn Du feststellst, dass es doch nicht genug ist, um Deine neuen Insektenfreunde abzuschrecken, löse noch ein paar Löffel Zimt in etwas destilliertem Wasser (die gleiche Menge, die Du verwenden würdest, um Deine Pflanze zu gießen) und gieße es über den oberen Boden. Lasse das Zimt-Wasser-Gemisch einweichen. Dieses stark riechende Gebräu wird in den Boden absorbiert und verdirbt den Geschmack. Diese Methode ist ein sicherer weg die Ameisen in die Wüste zu schicken.

Zimt

• Neemöl

Neemöl ist ein kostbares Werkzeug eines jeden Bio-Cannabisanbauers. Dieses ätherische Öl wird aus dem Neembaum gewonnen und enthält starke Insektizid-Verbindungen. Es wird seit Jahrhunderten im Gartenbau und auch in der Ethnomedizin verwendet. Ferner kann es als Pestizid während der Wachstumsphase direkt auf die Pflanzen gesprüht oder auch wöchentlich als präventive Maßnahme gegen Spinnmilben, Weiße Fliegen, Trauermücken, Nematoden und alle anderen bösen Tierchen, die normalerweise unsere Pflanzen attackieren, eingesetzt werden. Neemöl fügt den Nützlingen wie Marienkäfern, Bienen und Erdwürmern keinerlei Schaden zu und Du kannst Dein Neemöl sogar dem Gießwasser hinzufügen, um Wurzelfäule vorzubeugen.

Eine gute Pestizid-Mischung kann mit 1 Teelöffel Neemöl und nur 5 Tropfen Tensid pro Liter Wasser hergestellt werden. Ein Tensid wie beispielsweise Spülmittel kann sehr nützlich sein, da sich Neemöl nicht gut mit Wasser vermischen lässt. Verwendet man warmes Wasser, ist der Mischvorgang noch einfacher. Lasse die Mischung jedoch gut abkühlen, bevor sie für Deine Pflanzen verwendest. Du benötigst eine Sprühflasche mit einer möglichst feinen Öffnung, um die Ober- und Unterfläche der Blätter der Pflanze benetzen zu können. Alle Ameisen, die mit Neemöl in Kontakt kommen, werden ernsthafte Atemprobleme bekommen und die restlichen werden so schnell wie möglich das Weite suchen. Vermeide es, die Blüten Deiner Pflanzen direkt zu besprühen

Neemöl

• Kieselgur

Die Verwendung von Kieselgur zählt zu den natürlichen und sicheren Methoden der Schädlingsbekämpfung, ohne die Pflanzen oder den Anbauer mit giftigen Chemikalien zu belasten. Kieselgur, auch als Diatomit bekannt, ist ein Kieselgestein, das aus versteinerten Überresten kleiner Lebewesen mit einer harten Schale stammt. Es kann einfach zu einem Pulver zermahlen werden und es verfügt ferner über einige industrielle Anwendungsmöglichkeiten. Diatomit ist ein mechanisches Insektizid und genau deshalb für Cannabisanbauer von großem Interesse.

Bei diesem von Natur aus groben "Schalenpulver" wird das Exoskelett der Insekten mit der Zeit abgeschabt, während die hohe Durchlässigkeit des Pulvers die lebenswichtigen Flüssigkeiten der Kriechtiere absorbiert. Dabei handelt es sich also nicht gerade um die Umgebung, die Ameisen kolonisieren wollen oder wogegen Parasiten eine Resistenz entwickeln könnten, wie es bei Chemikalien oft der Fall ist. Ferner verbessert Diatomit die Feuchtigkeitsspeicherung des Bodens, es hält Wasser besser, trocknet langsam und erhöht die Sauerstoffversorgung des Substrats. Bei der Anwendung von Kieselgur ist Vorsicht geboten, da Haut, Augen und Atemwege gereizt werden könnten.

Kieselgur

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