BEDROHUNGSALARM: GEFÄHRLICHE NAGER

Ob es Dir gefällt oder nicht, wo auch immer Du auf dem Planeten Erde lebst, mit der Ausnahme von "abgetrennten Zivilisationen", die abgesondert in der Antarktis leben, hausen Ratten und Mäuse in unmittelbarer Nähe Deines Schlafplatzes und da, wo Du Cannabis anbaust.

Rats and mice rodents
Rats and mice rodents

Aus allen Schädlingen, die Deine Cannabipflanze potentiell befallen können, sei es Indoor oder Outdoor, sind Nager möglicherweise die gefährlichsten und am schwersten zu bewältigenden. Plagen kommen oft langsam, jedoch dann schlagartig!

Jeder Cannabis Anbauer muss sich den allgegenwärtigen und echten, jedoch nicht so klaren, Gefahren bewusst sein, die Ratten und Mäuse für Cannabisplanzen darstellen. Sei nicht naiv und gehe davon aus, dass diese Gefahr nur auf Outdoor Marihuana Gärten und Gewächshäuser begrenzt ist.

Sowohl Ratten als auch Mäuse besitzen hervorstehende Zähne nicht ohne Grund; sie wachsen für die komplette Lebensspanne dieser unangenehmen Kreatur. Sie können sich sehr einfach einen Weg in Dein Haus fressen oder durch kleine Löcher und Risse im Mauerwerk oder Holz hinein gelangen.

Des Weiteren sind sie lebenslang davon besessen zu kauen oder nagen, nur um ihre Zähne abzunutzen. Elektrische Stromkabel sind die Favoriten der Nager im 21. Jahrhundert und stellen ein unbemerktes Brandrisiko für Indoor Gras Anbauer dar.

KENNE DEINEN FEIND

Rattus rattus, oder besser bekannt als "echte Ratte", ist die atypische schwarze Ratte mit einem Schwanz, der länger als ihr Körper ist. Diese Ratte war die ursprüngliche "Schiffsratte" und ist eine ausweichende Spezies, weswegen sie nahezu überall auf der Welt präsent ist, und darüber hinaus war sie der Überträger der Pest tragenden Zecke, welche den "schwarzen Tod" verursachte.

Rats and mice facts
Rats and mice facts

Rattus norvegicus, oder Wanderratte, ist die "braune Ratte" mit einem stummeligen Schwanz, welche noch schlechter gelaunt ist als die schwarze Ratte. Auch diese Spezies ist global verbreitet.

Ratten sind ziemlich große Nager und können unter fürchterlichen Umständen riesig sein. Die Durchschnittsratte ist, einschließlich des Schwanzes, ungefähr 45 Zentimeter lang. Labor- und Hausmäuse unterscheiden sich meistens nur durch ihr weißes Fell, weswegen sie immer noch 100% Ungeziefer sind.

Mäuse verschiedener Sorten und Farben wirft man generell zusammen in den Topf der Mus Gattung. Feldmäuse oder Hausmäuse - es ist alles dasselbe. Eine Maus ist grundsätzlich eine Mikro-Ratte, die normalerweise nicht mehr als 500g wiegt und nicht länger als 10 Zentimeter ist.

Sie sind, genau wie Ratten, biologische Zuchtmaschinen und zwanghafte Kauer. Es ist mathematisch möglich, dass sich ein Maus- oder Rattenbrutpaar innerhalb von 12 Monaten in Tausende verwandelt.

VORSORGEMAßNAHMEN: NULL-TOLERANZ

Indoor Anbauer mit grundlegenden do-it-yourself Kenntnissen können zahlreiche einfache und praktische Maßnahmen ergreifen, um ihren Anbau vor Nagern zu schützen. Beginne mit einer visuellen Inspektion des Außenbereich deines Hauses nach möglichen Eintrittspunkten, wie beispielsweise Risse, Löcher oder ungeschützte Lüftungsöffnungen.

Achte außerdem auf Müll oder Schmutz jeglicher Art, da es verlockend für Ratten und Mäuse sein könnte. Natürlich kannst du alleine keine Initiative für "saubere Städte" in Angriff nehmen, aber du kannst Dein Umfeld so sauber wie möglich zu halten, um ein Schädlingsproblem zu umgehen.

“An ounce of prevention is worth more than a pound of cure (Vorsicht ist die Mutter der Weisheit)” - Benjamin Franklin

Etwas Silikondichtstoff für Risse, hier und da einen Klecks Zement für Löcher und Mesh-Gitter für den Schutz der Lüftungsöffnungen sollte genug sein, um Deine Räumlichkeiten abzusichern und wird Dich auch kein Vermögen kosten. Ansonsten sind gute Haushaltsführung und richtige Müll-Entsorgung alle erforderlichen Voraussetzungen, mit denen Du einen Schädlingsbefall abwenden kannst.

Outdoor Cannabis Kultivierung ist naturgemäß mehr bedroht. Klima und Umweltbedingungen werden von Mutter Natur vorgeschrieben, weswegen sowohl das Risiko von Schädlingen und Krankheitserregern exponentiell steigt.

WurzelfäuleBlütenfäule und Spinnmilben sind weit verbreitete Gefahren für Cannabisplanzen, jedoch muss der Anbauer zusätzliche Maßnahmen gegen kleine und große Kreaturen ergreifen, um sich vor Ratten und Mäusen zu schützen, welche sich in den schlimmsten der schlimmen Stellen drängeln.

Beim Guerilla Anbau sollte der Unterwuchs Deines geheimen Anbauplatzes so gut wie möglich entfernt werden, damit sich die Ratten und Mäuse nicht in der Nähe deiner Pflanze einnisten.

Trails and passages
Trails and passages

Des Weiteren solltest Du scharfsichtig Ausschau nach Pfaden und Nutztieren halten, wenn Du Deine Marihuana Anbaufläche wählst. Outdoor Cannabis Farmer müssen das Gelände nach Hinweisen für die Existenz der Nager absuchen.

Kleine Pfade, die mit Kot überseht sind, signalisieren eine rote Flagge, und können Schnellstraßen für Nager werden, wenn sie nur halbwegs eine Chance bekommen dieses Gelände zu kolonisieren. Selbst auf geeigneten Gras Anbauflächen errichten viele Anbauer Maschendrahtkäfige und in manchen Fällen sogar starre Metallrahmen, damit ihre Pflanzen vorm Anfressen der Kreaturen (Maus bis Elch) beschützt sind.

VERZWEIFLUNGSTAT: BESETZTES GEBIET

Wenn du dich mitten in einer voll entfalteten indischen Rattenflut befindest, welche aus Bambusratten-Armeen bestehen, die buchstäblich ländliche Gebiete wie Heuschrecken verwüsten, dann ist tötliche Gewalt empfohlen. Im Übrigen passieren diese Ereignisse ungefähr aller 50 Jahre.

Caged rat
Caged rat

Schrotflintenschüsse mit Vogelschrot sind eine grobe, aber effektive Lösung gegen Nagerplagen; Postenschrot besitzt zu viel Feuerkraft und wird Deine Pflanze aussehen lassen, wie die Nachwirkungen eines Weihnachtsfest der Manson-Familie

Die meisten von uns in Europa haben keinen Zugang zu Schusswaffen jeglicher Art, ganz zu schweigen von Pump Action Flinten mit Pistolengriff. Pfeil und Bogen bringen es nicht, also sind Fallen und Gift das, worauf es ankommt, wenn du den Ratten, und deren feindliche Übernahme Deiner geliebten Marihuana Plantage, ein Ende setzen willst.

Zu diesem Zeitpunkt sind wahrscheinlich alle Tierliebhaber wütend, aber wir plädieren für Vorbeugung, bevor wir letzte Maßnahmen ergreifen müssen.

Natürlich könnten wir Dir nicht-tötliche Gegenmaßnahmen empfehlen, um Plagen im Zaum zu halten, jedoch schulden wir Dir die leider unangenehme Wahrheit. Sollten sich allerdings Schädlinge in der Nähe Deines Cannabis Gartens niederlassen, dann sagen wir: "Erledigt sie alle!"

Wann auch immer Du dich dafür entscheidest, Cannabis zu kultivieren, vergiss nicht: Vorsicht ist besser als Nachsicht! Ratten- und Mäuseplagen sollten am besten ganz vermieden werden, und durch gute Schädlingsbekämpfung weichst du dem Schlimmsten aus, das deiner Pflanze passieren könnte.

Zu guter Letzt für alle Tierliebhaber: Du kannst dir immer eine Katze zulegen, oder natürlich einen Terrier, wenn Du Hunde bevorzugst. Doch die beste, natürliche und 100% umweltfreundliche Lösung, welche die Nagerplage dauerhaft vernichten und somit Deinen Grasanbau dauerhaft schützen würde, ist das Anschaffen einiger dunkler Tigerpythons, die Du einfach in Deinem Grow-Platz frei lässt.

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