Cannabis und Psilocybin-Pilze sind sowohl für ihre euphorische als auch bewusstseinsverändernde Wirkung bekannt. Sie haben einen Ruf als vollkommen natürliche Drogen aufgebaut – sauberer und reiner als synthetische Alternativen. Da sie in so enger Verbindung zueinander stehen, fühlen sich viele Menschen gut dabei, beide zur gleichen Zeit zu konsumieren. Das ist auch völlig in Ordnung, solange man weiß, was man tut und was einen erwartet.

Der gleichzeitige Konsum von Cannabis und Zauberpilzen kann eine Menge Spaß machen. Die Einnahme von Marihuana kann die Wirkung von Psilocybin verändern, sodass die Erfahrung für den Konsumenten generell schöner wird. Dabei ist es wichtig zu beachten, welche Cannabissorte konsumiert wird, wann Du konsumierst und wie potent die konsumierten Sorten sind, da all dies einen Einfluss auf Deinen Trip haben kann. Zu wissen, welche Wirkung zu erwarten ist und wie man damit umgeht, kann die gesamte Erfahrung deutlich sicherer und angenehmer gestalten.

DAS CANNABIS-HIGH

Die Cannabispflanze enthält mindestens 113 verschiedene Cannabinoide, einschließlich THC und CBD. Tetrahydrocannabinol (THC) ist das aktive Cannabinoid, das für die psychoaktiven Eigenschaften der Pflanze verantwortlich ist. Cannabidiol (CBD) dämpft dagegen einige der Wirkungen von THC, wodurch sie weniger intensiv ausfällt.

Cannabis wird als "Downer" angesehen, da es beruhigend und sedierend wirkt. Das hervorgerufene High kann gleichzeitig euphorisch und sedierend sein. Die Intensität der Wirkungen ist von dem Verhältnis der Cannabinoide in der konsumierten Pflanze abhängig. Ein höherer CBD-Gehalt und ein geringerer Gehalt an THC sorgen z. B. für einen weniger psychoaktiven und sedierenden Rausch. Die sedierende Wirkung von Cannabis resultiert in einer Entspannung, die häufig mit einer geschärften Sinneswahrnehmung und einem veränderten Zeitgefühl einhergeht.

Marihuana kann kurzfristig einige negative Effekte auf die Funktionsfähigkeit des Gehirns haben. Es ist bekannt, dass es die motorischen Fähigkeiten, die Koordination und die Reflexe negativ beeinflussen kann. Außerdem treten insbesondere bei regelmäßigen Konsumenten Mundtrockenheit und rote Augen auf. Zusätzlich fühlt man sich nach dem High von Cannabis typischerweise müde, schläfrig und matt. Es ist wichtig, dass man diese Auswirkungen kennt, wenn man Cannabis konsumiert.

 Zauberpilze und Cannabis

DAS ZAUBERPILZ-HIGH

Zauberpilze induzieren ein euphorisches halluzinogenes High. Die wichtigsten psychoaktiven Inhaltsstoffe der Pilze sind Psilocybin und Psilocin. Zusammen sind diese Substanzen für die intensive und bewusstseinsverändernde Wirkung verantwortlich, durch die sich das High charakterisiert.

Beim Konsum von Zauberpilzen wird das Psilocybin durch Metabolisierung schnell in Psilocin umgewandelt. Das Psilocin interagiert dann mit Serotonin-Rezeptoren im Gehirn, die dann teilweise aktiviert werden. Außerdem erhöht Psilocin direkt die Dopaminkonzentration in den Basalganglien. Es sind hauptsächlich diese Effekte, die für die starke euphorische Wirkung verantwortlich sind, die man beim Konsum von Pilzen erfährt.

Psilocybin-Pilze werden wegen ihrer belebenden Wirkung auf Geist und Körper als "Upper" bezeichnet. Dieses halluzinogene High geht meist mit Schwindel, Freude, einer verzerrten Zeitwahrnehmung, Visualisierungen bei geschlossenen Augen und außerkörperlichen Empfindungen einher.

Es wird angenommen, dass Zauberpilze ihre Wirkung durch eine veränderte Informationsverarbeitung im Gehirn entfalten. Diese Umstrukturierung kann oft zu unglaublich starken Emotionen führen, die während der Erfahrung wahrgenommen werden. Manchmal werden außergewöhnlich starke Erfahrungen mit bedeutenden religiösen Erlebnissen verglichen. Der durchschnittliche Psilocybin-Trip kann je nach Dosierung 3–6 Stunden dauern. Allerdings kann er sich auf Grund der Intensivität viel viel länger anfühlen.

Es gibt auch viele mögliche unangenehme Empfindungen, die man während eines Trips mit Zauberpilzen erfahren kann. Ungefähr ein Drittel der Pilz-Konsumenten erleben während des Trips Formen von Angst und Paranoia. Akute angstvolle Erfahrungen können zu Übelkeit oder einer ausgewachsenen Panikattacke führen. Weitere psychologische Nebenwirkungen können Depression, Lethargie und Verwirrung umfassen. Die körperlichen Nebenwirkungen von Psilocybin-Pilzen können Ruhelosigkeit, vergrößerte Pupillen, erhöhte Körpertemperatur, Fieber, Schwitzen und Schüttelfrost sein.

Zauberpilze

DIE WIRKUNG DER KOMBINATION VON WEED UND SHROOMS

Wenn man Cannabis und Pilze kombiniert, hat das einen synergistischen Effekt. Viele Menschen berichten bei der Einnahme von Cannabis sowohl von einer Steigerung der Intensität des Pilztrips als auch von einer erhöhten Entspannung während der Erfahrung.

Die Kombination von Zauberpilzen und Cannabis kann zu einer intensiven psychedelischen Erfahrung führen, die sich durch abstrakte und inspirierende Visualisierungen und Wahrnehmungen charakterisiert. Die beruhigenden Effekte von Marihuana können das Einsetzen der Wirkung angenehmer gestalten, da Du in der Anfangsphase entspannter bist. Zudem glauben einige Menschen, dass der Konsum von Cannabis zu einem intensiveren Höhepunkt des Highs führt und man während des Abklingens der Wirkung entspannter ist.

Sowohl Pilze als auch Cannabis können einen indirekten Effekt auf Dopamin haben. Dies ist ein Neurotransmitter, der als "Glücks"- oder "Belohnungs"-Hormon bekannt ist. Diese Wirkung führt während des Trips möglicherweise zu erhöhter Motivation und zu verstärktem Tatendrang. Allerdings ist dieser Stoff auch für sich wiederholende und unschlüssige Denkmuster verantwortlich. Durch den gleichzeitigen Konsum beider Substanzen wird die Intensität beider Effekte signifikant verstärkt.

Regelmäßige Cannabis- und Zauberpilzkonsumenten mögen die Kombination sehr angenehm finden. Dabei ist es ungemein wichtig, dass man mit beiden Substanzen vertraut ist, damit die Erforschung des eigenen Geistes erleichtert und verbessert werden kann. Wenn Du mit einer der Wirkungen Probleme hast, ist die gleichzeitige Einnahme von beiden Substanzen nicht zu empfehlen.

DIE WIRKUNG KONTROLLIEREN

Der Einfluss, den der Konsum von Marihuana auf die Pilz-Erfahrung haben wird, ist stark von der Genetik und der Dosierung abhängig.
Unter Konsumenten sind Sativa-Sorten mit hohem THC-Gehalt für ihren Energieschub und die positiven Empfindungen während eines Trips bekannt. Indica-Sorten mit hohem CBD-Gehalt sind dagegen für ihre beruhigende Wirkung bekannt, die Ängste, ein mulmiges Gefühl oder sogar Übelkeit reduzieren kann. Auf Grund der gemischten Wirkung von Hybrid-Sorten können die Folgen relativ unvorhersehbar sein.

Der Zeitpunkt des Cannabiskonsums bestimmt ebenfalls die genaue Wirkung. Wenn man es am Anfang des Trips konsumiert, wird ein entspannterer Wirkungseintritt die Folge sein. Wenn man es gegen Ende der Erfahrung konsumiert, wird das Abklingen der Pilz-Wirkung deutlich entspannter verlaufen. Beim Konsum während des Höhepunktes Deiner Pilz-Erfahrung können die Visualisierungen und Wahrnehmungen intensiviert werden. Wenn man strategisch vorgeht, kann man sich mit Hilfe von Cannabis besser durch die einzelnen Phasen des Pilz-Trips navigieren, die man weniger genießt. Behalte im Hinterkopf, dass ein geringer THC-Gehalt weniger Einfluss auf das High haben wird, als es bei potentem Weed mit einem höheren Gehalt an Cannabinoiden der Fall ist.

Die Kombination von Zauberpilzen und Cannabis kann zu einer unglaublich angenehmen Erfahrung führen. Allerdings ist es dabei wichtig, stets sicher und bewusst zu handeln. Zu wissen, was Dich erwartet und wann Du es zu erwarten hast, reduziert Ängste und erlaubt Dir, die bestmögliche psychedelische Erfahrung zu genießen.

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