Das kardiovaskuläre System spielt eine wesentliche physiologische Rolle im Körper. Es besteht aus Herz, Lunge und Blutgefäßen und ist für den Transport von Nährstoffen, Hormonen und Sauerstoff über den Blutkreislauf zu den Zellen verantwortlich. Außerdem beseitigt es Abfallprodukte, wie Kohlenstoffdioxid und stickstoffhaltige Abbauprodukte über den gleichen Mechanismus.

Aufgrund der Wichtigkeit des kardiovaskulären Systems ist es ziemlich offensichtlich, dass jegliche Fehlfunktion oder Erkrankung dieses Systems katastrophale Auswirkungen haben kann. Tatsächlich sind Erkrankungen des kardiovaskulären Systems mit eine der häufigsten Todesursachen weltweit. Erkrankungen in dieser Kategorie beinhalten chronische rheumatische Herzerkrankungen, Bluthochdruck, koronare Herzerkrankungen, Schlaganfall und Erkrankungen der Arterien, Arteriolen und Kapillargefäße.

Es gibt unzählige Gründe für kardiovaskuläre Erkrankungen, wobei der individuelle Lebensstil ein vorrangiger Faktor ist. Eine gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung sind sicherlich ein effektiver Weg, um dem Auftreten solcher Erkrankungen vorzubeugen.

Eine andere Möglichkeit, kardiovaskuläre Erkrankungen zu behandeln oder diesen vorzubeugen, bietet die Cannabispflanze. Forschungsergebnisse belegen, dass CBD ein effektives Therapeutikum für eine Reihe von gesundheitlichen Beschwerden sein könnte. Die Evidenz deutet darauf hin, dass CBD für das kardiovaskuläre System förderlich sein kann, wobei viele Studien auf die entzündungshemmenden und antioxidativen Wirkungen als Schlüsselfaktor der therapeutischen Effektivität von CBD hinweisen.

CBD, DAS VASKULÄRE SYSTEM UND STRESS

Es hat sich gezeigt, dass Cannabinoide einen direkten Effekt auf das kardiovaskuläre System haben. CBD ist fähig vasodilatativ zu wirken, was bedeutet, dass es eine Erweiterung der Blutgefäße bewirkt.

Eine der positiven Wirkungen von CBD auf das kardiovaskuläre System ist seine Fähigkeit den Blutdruck sowohl im Ruhezustand als auch in stressvollen Situationen zu mindern. Eine im "JCI Insight" veröffentlichte Arbeit von 2017 untersuchte die blutdrucksenkenden Effekte von CBD beim Menschen. An der Studie nahmen 9 gesunde Männer teil und ihnen wurden entweder 600mg CBD oder ein Placebo verabreicht.

Die Resultate zeigten, dass CBD den systolischen Ruhepuls (den maximalen arteriellen Blutdruck während der Herzmuskelkontraktion) und das Herzschlagvolumen (Blutvolumen pro Herzschlag) reduzieren kann. Diese Resultate zeigen wichtige Implikationen angesichts der Bedeutung von Blutdruck bei ischämischen Herzerkrankungen.

Herzprobleme Und Wie Cbd Helfen Kann

STRESS UND ANGST

Die Studie zeigte außerdem, dass CBD die stressbedingte Blutdruckreaktion vermindern kann. Obwohl Stress oft als Problem der mentalen Gesundheit angesehen wird, kann er langfristig tiefgreifende physiologische Konsequenzen nach sich ziehen. Langzeitlicher Stress wird mit der Entwicklung kardiovaskulärer Erkrankungen assoziiert. Derartiger Stress kann durch soziale Isolation, niedrigen sozio-ökonomischen Status, das Berufsleben oder Angstzustände ausgelöst werden.

Eine Möglichkeit, wie Stress zu kardiovaskulären Erkrankungen beitragen kann, ist durch den Anstieg des Blutdrucks. Die chronische Ausschüttung von Stresshormonen wie Adrenalin oder Kortisol können beitragende Faktoren sein. Die Forschung hat gezeigt, dass Stress den Gerinnungsfaktor des Blutes beeinflussen und damit die Wahrscheinlichkeit eines Herzinfarktes erhöhen kann.

Eine Studie aus dem Jahr 2012 deutet auf die anxiolytischen Effekte von CBD hin. Da Angst ein beitragender Faktor für Stress sein kann und Stress kardiovaskuläre Erkrankungen begünstigt, könnte der angstmindernde Effekt von CBD einen weiteren positiven Effekt auf das kardiovaskuläre System haben.

MYOKARDITIS

Myokarditis ist die Entzündung des Myocards, das heißt des Muskelgewebes des Herzens. Die "British Heart Foundation" berichtete, dass diese Erkrankung nicht durch Faktoren des Lebensstils ausgelöst wird, wie etwa Rauchen und Ernährung. Die Stiftung merkt außerdem an, dass es keine medikamentöse Behandlung gibt, die dieser Erkrankung vorbeugen kann. Viele Menschen, die an einer Myokarditis erkranken, erholen sich oftmals mit nur wenigen oder gar keinen Komplikationen. Die Entzündung kann in einigen Fällen jedoch so stark sein, dass das Herz dabei geschädigt wird.

Die Hauptursachen einer Myokarditis sind virale, bakterielle oder pilzbedingte Infektionen und Autoimmunerkrankungen. Die Symtprome dieser Erkrankungen manifestieren sich als Schmerz/Engegefühl in der Brust, Kurzatmigkeit, erkältungsähnliche Symptome und Herzklopfen.

Interessante Forschung zu diesem Thema hat gezeigt,dass CBD in der Zukunft therapeutisches Potenzial bei Myokarditis zeigen könnte. Eine im "Journal of Molecular Medicine" veröffentlichte Studie von 2016 untersuchte die Effekte von CBD auf Myokarditis, die Umformung und Dysfunktion im Tiermodell einer experimentellen autoimmunbedingten Myokarditis.

Die Resultate der Studie zeigen, dass die Behandlung mit CBD die automimmunbedingte Myokarditis bedeutend lindern und zudem die Funktionsstörung des Herzmuskels und Herzfehler verbessern konnte. Diese vielversprechenden Wirkungen von CBD werden seinen entzündungshemmenden und antifibrotischen Effekten zugeschrieben. Die Autoren der Studie schlussfolgerten, dass CBD ein großes Potenzial in der Therapie von Myokarditis hat.

Myokarditis

MYOKARDISCHÄMIE UND ARRHYTHMIE

Ischämie ist definiert als die unzureichende Blutzufuhr zu einem Organ oder Körperteil, besonders zum Herzmuskel. Ist das Herz betroffen, so kann Ischämie zu Arrhythmie führen, also Herzrhythmusstörungen. Ein verlangsamter Herzschlag wird als Bradykardie bezeichnet und ein beschleunigter Herzschlag als Tachykardie. Ein unregelmäßiger Herzschlag wird als Fibrillation bezeichnet.

Da Blut essenzielle Nährstoffe und Sauerstoff zu den Zellen transportiert, kann eine unzureichende Blutversorgung zum Zelltod führen, auch Nekrose genannt. Sobald eine Ischämie eine Minderdurchblutung am Herzen bedingt, kann das zu einem Infarkt führen, einem kleinen lokalen Areal aus totem Gewebe, entstanden durch die mangelnde Blutversorgung.

CBD scheint bei Ischämie und Minderdurchblutung des Herzens kardioprotektive Effekte zu haben. Eine im "British Journal of Pharmacology" veröffentlichte Studie hat herausgefunden, dass die akute Verabreichung von CBD in vivo ischämisch bedingte Herzrhythmusstörungen unterdrückt und die Infarktgröße vermindert, wenn es bei der Reperfusion (Therapie zum Wiederherstellen des Blutflusses) verabreicht wird.

Außerdem wirkt CBD gewebeschonend, indem es die Infarktgröße reduziert und es zeigt auch antiarrhythmische Effekte.

CBD UND SCHLAGANFALL

Ein Schlaganfall ist ein ernstzunehmender Gesundheitszustand der in den Bereich der kardiovaskulären Erkrankungen fällt. Er kommt zustande, wenn die Blutzufuhr zum Gehirn behindert ist. Je früher ein Individuum die Behandlung für einen Schlaganfall erfährt, desto weniger Schaden wird entstehen. Denn je länger die Blutzufuhr unterbrochen ist, desto länger sind die betroffenen Hirnregionen nicht mit dem notwendigen Sauerstoff und lebenswichtigen Nährstoffen versorgt. Das kann zu schwerwiegenden Gehirnschäden und zum Tod führen.

Es gibt zwei Hauptursachen für einen Schlaganfall. Ein ischämischer Schlaganfall bedeutet, dass die Blutzufuhr aufgrund eines Blutgerinnsels unterbrochen ist. Ein hämorrhagischer Infarkt entsteht durch das Platzen eines blutzuführenden Gefäßes.

Eine wissenschaftliche Publikation in der Fachzeitung "Pharmaceuticals" (Basel) diskutierte das therapeutische Potenzial von CBD für ischämische Infarkte. Die Forschung zeigte, dass CBD entzündungshemmende, antioxidative und neuroprotektive Eigenschaften besitzt. Das Cannabinoid hat potente cerebroprotektive Eigenschaften, die langanhaltend und antioxidativ wirken und besitzt aus diesem Grund Potenzial, in der Zukunft als Therapeutikum für ischämische Infarkte verwendet zu werden.

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