Beginnen wir mit einem Überblick zu diesem Leiden. Bluthochdruck ist eine ernstzunehmende chronische Erkrankung, die den arteriellen Blutdruck erhöht. Somit wird das Herz gezwungen, unter mehr Stress und schneller als sonst zu arbeiten. Der Bluthochdruck kann zu zahlreichen gefährlichen Krankheiten führen. Atherosklerose, Schlaganfall und Aortenaneurysma sind nur einige der vielen Beispiele. Ein Drittel der amerikanischen Bevölkerung leidet an Bluthochdruck. Bleibt er unbehandelt, so kann dies Herzkrankheiten und -versagen, Gefäßkrankheiten, Nierenversagen und sogar Herzinfarkte verursachen.

Bluthochdruck ist überall auf der Welt eine der Hauptursachen für frühzeitigen Tod. Obwohl ihm vorgebeugt werden kann, schenken viele Leute dem nicht genügend Aufmerksamkeit.

WIE KOMMT CANNABIS INS SPIEL?

Das Endocannabinoid-System ist wirklich sehr faszinierend. Dieses System besteht aus überall im Körper vorkommenden Rezeptoren, die durch Kontakt mit Cannbinoiden reagieren. Dieses System spielt eine wichtige Rolle für Körperfunktionen. Eine Studie hat bewiesen, dass sich unter ihnen auch die Regulierung das Herz-Kreislauf-Systems befindet.

Es gibt also genug Gründe, um annehmen zu können, dass Cannabis mit dem Herz interagiert. Vor allem, da es sich um eines unserer essentiellsten Organe handelt, ist es entscheidend zu verstehen, wie unsere Lieblingspflanze mit ihm reagiert.

Cannabis-reduzierende Hypertonie

CANNABIS REDUZIERT BLUTHOCHDRUCK

Nach der Injektion von THC in Laborratten, konnten Forscher feststellen, dass der Blutdruck danach beträchtlich gesunken war. Gleiche Ergebnisse wurden in einer zweiten Studie erzielt.

Es wurde etwas sehr Interessantes bemerkt - wird das erste Mal Cannabis konsumiert, so steigt der Blutdruck und die Herzfrequenz an. Falls Du das nächste Mal rauchst, achte darauf, Deine Hand auf Deine Brust zu legen und siehe selbst. Nach etwa ein paar Wochen entwickelt man eine Toleranz. Wiederholte Anwendungen führen dazu, dass Cannabis tatsächlich beginnt, die Herzfrequenz, sowie auch den Blutdruck zu reduzieren. Es scheint so, als ob Cannabis anfangs den Körper in eine Stresssituation versetzt. Sobald sich das Körpersystem allerdings an die chemischen Veränderungen gewöhnt hat, können Cannabinoide eine Reihe verschiedener Funktionen fördern.

All das macht Sinn, wenn man sich etwas genauer mit Cannabinoiden befasst. Cannabis verfügt auch über einen gefäßerweiternde Wirkung. Das soll heißen, dass sich Deine Gefäße erweitern, wenn Du high bist. Sieht man jemanden nach dem Konsum von Cannabis in die Augen, dann kann man ein eindeutiges Anzeichen erkennen. Da sich die Gefäße ausdehnen, ist es ihnen möglich, mehr Blut zu transportieren. Das ist also der Grund für die klassisch roten "Kiffer-Augen".

Es ist ganz normal, dass das Herz bei einer Ausdehnung der Gefäße schneller schlagen muss, denn es hat die Aufgabe, den geringeren Druck in den Arterien zu kompensieren. Das kann sowohl gut als auch schlecht sein. Der Schaden ist scheinbar recht unbedeutend. Die Vorteile der von Cannabis hervorgerufenen blutdrucksenkenden Effekte, überwiegen gegenüber den Nachteilen erheblich. Trotzdem sind noch weitere Forschungen notwendig.

Alle Untersuchungen werden unter ganz bestimmten Voraussetzungen durchgeführt. Wir brauchen zusätzliche Studien mit diversen Beispielen, um genauere Bewertungen vornehmen zu können. Faktoren wie die Konsummethode, Menge und Häufigkeit müssen berücksichtigt werden. Momentan verfügen wir einfach noch nicht über alle notwendigen Informationen. Für an Bluthochdruck leidende Personen ist es empfehlenswert, alternative Methoden zum Rauchen zu finden.

Rote Augen Cannabis Bluthochdruck

MEHR FORSCHUNGEN NOTWENDIG

Heutzutage findet man insbesondere online viele Informationen über beide Seiten jeder Debatte. Eine Längsschnittstudie der Universität San Franciso mit dem Titel "Coronary Artery Risk Development in Young Adults (CARDIA)" analysierte 15 Jahre lang Daten von mehr als 3.500 afroamerikanischen und hellhäutigen Erwachsenen. Es konnte festgestellt werden, dass auf lange Sicht zwischen dem erhöhten Risiko einer Herzattacke oder eines Schlaganfalls und Cannabiskonsum keine kausalen Zusammenhänge bestehen.

Eine andere Studie der Harvard Medical School zeigte aber, dass stärker gefährdete Personengruppen, wie beispielsweise Senioren, weniger positive Ergebnisse aufweisen. Direkt nach dem Konsum wiesen die Personen ein erhöhtes Risiko für Herzattacken auf. Diese Wahrscheinlichkeiten normalisierten sich aber nach zwei Stunden wieder. Aber hey, es ist trotzdem stressig, ein 80 Jahre alter Mann zu sein, der Angst vor einer Herzattacke haben muss, wenn er high ist.

Darüber hinaus berücksichtigen die meisten mit Menschen durchgeführten Studien nicht, dass viele Cannabiskonsumenten auch andere, unterschiedlichen Gewohnheiten haben. Marihuana wird oft zusammen mit Alkohol, Tabak oder sogar anderen Stimulanzien kombiniert. Darüber hinaus mangelt es an Längsschnittstudien. Die meisten Informationen basieren auf kurzfristigen Ergebnissen und fokussieren sich auf THC. Bis vor kurzem haben viele Studien andere Cannabinoide wie CBD weitgehend vernachlässigt. THC alleine zu untersuchen, kann deshalb nur Ergebnisse zu dieser Verbindung selbst liefern, jedoch nicht über die ganze Cannabispflanze.

Was wir aus dieser Thematik und anderen, ähnlichen Sachverhalten schlussfolgern können, ist dass wir mehr Cannabisforschung benötigen. Hinsichtlich der global um sich greifenden Cannabislegalisierung und Entkriminalisierung, werden wir bald überall auf der Welt Pflanzen zu sehen bekommen, ohne sie genau zu verstehen. Es ist hilfreich, informiert zu sein, sodass man weiterhin geruhsam seinen Cannabisgewohnheiten mit dem Wissen, wie sich dieser Stoff auswirkt, nachgehen kann. Vorerst wissen wir, dass Cannabis unsere Körper auf viele verschiedene Arten und Weisen beeinflusst und unser Kreislaufsystem ist da keine Ausnahme. Darüber hinaus werden uns nur die Zeit und Forschungen alle Wahrheiten über diese mysteriöse Pflanze offenbaren.

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