Kennst Du den Unterschied zwischen einem Spliff und einem Joint? Während Joints in den USA nur mit Weed gedreht werden, enthalten die Spliffs auch Tabak. Dieser Zusatz hilft dem Selbstgedrehten, gleichmäßig zu verbrennen, füllt jeden Cone aus und liefert auch noch einen Schuss Nikotin.

Während die meisten Raucher in Europa meist Tabak zu ihrem Cannabis hinzufügen und auch das Joint nennen, kennen wir alle die Gesundheitsgefahren, die mit dieser Pflanze verbunden sind. Glücklicherweise lädt Mutter Natur zu einem Bankett mit rauchbaren Kräutern, von denen jedes seine eigenen spezifischen Wirkungen aufweist.

Natürlich produziert jede Art von Verbrennung Teer und andere schädliche Substanzen. Viele Kräuter enthalten jedoch auch nützliche Terpene und sind – vorausgesetzt, es handelt sich um Bio-Produkte – nicht mit Pestiziden und anderen schädlichen Chemikalien behaftet.

Sieh Dir jetzt unsere Liste mit den besten rauchbaren Kräutern an, die Du als Tabakalternative in Deinen Spliffs verwenden kannst. Und am Ende des Textes kannst Du herausfinden, wie Du Deine eigenen Kräutermischungen zusammenstellen kannst.

1. DAMIANA

Damiana ist ein wirklich interessantes Kraut mit einer reichhaltigen Geschichte. Es wurde ursprünglich von den Azteken als Heilmittel gegen Impotenz eingesetzt und es soll eine aphrodisierende Wirkung hervorrufen. Zudem soll es das sexuelle Verlangen steigern können. Damiana wird auch traditionell zur Behandlung von Kopfschmerzen, Depressionen, Bettnässen und bei Verstopfung verwendet.

Das Kraut wird auch mit einer milden psychoaktiven Wirkung in Verbindung gebracht, von der es heißt, dass sie die Stimmung des Nutzers aufgrund des Vorhandenseins von Substanzen anhebt, die auf das Nervensystem wirken und das Gehirn beeinflussen können. Wenn Du das nächste Mal Lust haben solltest, Dich und Deinen Partner/Deine Partnerin in Stimmung zu bringen, streue als Alternative zum Tabak getrocknetes Damiana in Deinen Joint.

Damiana

2. KRATOM

Kratom, bekannt unter seinem wissenschaftlichen Namen Mitragyna speciosa, ist ein Mitglied der "Kaffee-Familie", die in Südostasien beheimatet ist. Diese Pflanze hat dank ihrer Fähigkeit Opioid-Nutzer beim Entzug zu unterstützen ernsthafte Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Kratom ist als effizienter Opioid-Ersatz bekannt, was bedeutet, dass es auch bei chronischen Schmerzen eingesetzt werden kann.

Kratom wurde seit hunderten von Jahren traditionell verwendet und spielte eine gewichtige Rolle in der traditionellen Medizin. Die Blätter werden noch heute gekaut, um unterschiedlichste Schmerzen zu lindern und die Energie zu steigern.

Die Wirkung von Kratom hängt in erster Linie von der Dosis ab. Geringere Dosen der Pflanze von 1–5g verursachen stimulierende Wirkungen, die innerhalb eines Zeitraums von 10–90 Minuten wahrgenommen werden können. Diese Effekte können zu gesteigerter Energie und Aufmerksamkeit führen.

Moderate Dosen der Pflanze von 5–15g haben opioid-ähnliche Wirkungen. Die Wirkungen dieser Menge können mehrere Stunden andauern und zur Schmerzlinderung beitragen, sowie zu einem beruhigten mentalen Zustand und einer Reduzierung der Symptome eines Opioid-Entzugs führen.

Kratom kann dosisabhängig in Spliffs gestreut werden, um die gewünschten Wirkungen zu erzielen. Der Anwender sollte sich im Vorfeld gründlich mit dieser Pflanze beschäftigen und sie studieren, um sicherzustellen, dass sie mit seinem Gesundheitszustand und/oder den von ihm eingenommenen Medikamenten kompatibel ist, da Nebenwirkungen und Komplikationen möglich sind und auch von Nutzern gemeldet wurden.

Mytragna

3. KANNA

Kanna (Sceletium tortuosum) ist ein Kraut, das für seine Fähigkeiten bekannt ist, die Stimmung zu verbessern und Stress, Anspannung und Angst zu reduzieren und zu lindern. Es wird berichtet, dass niedrige Dosen stimulierend wirken, während höhere Dosen mit sedierenderen Effekten assoziiert werden. Diese von der Dosis abhängige Wirkung macht Kanna zu einer sehr flexiblen Ergänzung beim gemeinschaftlichen Grasrauchen, wo die Teilnehmer die Wirkungen dem Anlass und der Stimmung anpassen können.

Einige Nutzer berichten, dass Kanna ihr Vertrauen in sozialen Situationen verstärke. Das bedeutet, dass es dabei helfen kann Gespräche zu verbessern und soziale Angst zu verringern. Aus diesem Grund kann es auch dazu beitragen alle mit Cannabiskonsum verbundenen Ängste zu kompensieren. Von Kanna heißt es, dass es angeblich manche der Wirkungen von Cannabis verbessern können soll.

Wir weisen nochmals darauf hin, dass Du Dich mit der Pflanze gründlich befassen solltest, bevor Du sie zu Deinen Spliffs hinzufügst, um sicherzustellen, dass sie für Dich auch wirklich sicher ist. Zum Beispiel kann dieses Kraut vorübergehend den Blutdruck erhöhen.

Kanna

4. LAVENDEL

Dieses berühmte und therapeutische Kraut ist leicht zu bekommen und wächst in vielen Gärten weltweit. Die erstaunlichen Düfte, die von dieser Spezies abgegeben werden, sind teilweise auf das Vorhandensein des Terpens Linalool zurückzuführen, das auch in vielen verschiedenen Cannabissorten gefunden werden kann. Dieses Terpen kann einige wirklich köstliche Aromen zu Deinen Spliffs hinzufügen.

Es wird berichtet, dass Hopfen gefährlich sein kann, wenn er bei höheren Temperaturen geraucht wird. Daher eignet sich dieses Kraut besser für eine Mischung für den Verdampfer.

Hops

5. ROSMARIN

Oft in vielen köstlichen kulinarischen Gerichten verwendet, ist Rosmarin ein weiteres Kraut, das oft in Gärten gefunden werden kann. Rosmarin schmeckt nicht nur köstlich, sondern wird dank seiner aktiven Inhaltsstoffe auch mit einer verbesserten Wahrnehmung und Gedächtnisleistung in Verbindung gebracht. Das Kraut kann zudem bei Entzündungen eingesetzt werden und das Immunsystem unterstützen.

ROSMARIN

6. HOPFEN

Dieses Kraut kann gewöhnlich in einer großen Auswahl unterschiedlicher Biersorten gefunden werden. Es kann aber auch eine Rolle in Deinem Spliff spielen. Hopfen gehört nämlich zur gleichen Pflanzenfamilie wie Cannabis. Hopfen enthält das Terpen Myrcen, das auch in zahlreichen Cannabissorten vorkommt. Dieses Terpen wird sowohl mit sedativen als auch mit antidepressiven Wirkungen in Verbindung gebracht, was Hopfen zu einer angenehmen und ergänzenden Erweiterung für einen Cannabis-Rausch macht.

Es wird berichtet, dass Hopfen gefährlich sein kann, wenn er bei höheren Temperaturen geraucht wird. Daher eignet sich dieses Kraut besser für eine Mischung für den Verdampfer.

HOPFEN

7. KATZENMINZE

Katzenminze, oder Nepeta cataria, spielt in vielen Online-Videos mit Katzen eine Rolle, die das Kraut fressen und kurz danach starke, psychoaktive Effekte zeigen. Das Kraut ruft auch beim Menschen einige interessante Effekte hervor, nur etwas weniger intensiv. Das Hinzufügen von Katzenminze zu Deinem Spliff kann eine beruhigende Wirkung hervorrufen, was zu Entspannung und Stressabbau führt.

Catnip

8. GREENGO

Greengo ist eine weitaus gesündere Alternative zu Tabak, die hilft, das Abbrennen des Spliffs in einem gleichmäßigen Tempo zu gewährleisten. Die Mischung besteht aus einer Kombination aus Papaya, Minze, Haselnussblättern und Eukalyptus. Greengo enthält kein Nikotin und macht in keiner Weise süchtig oder abhängig. Es produziert auch weit weniger Teer als Tabak.

Greengo

9. HELMKRAUT

Helmkraut dient als hervorragender Ersatz für Tabak, falls Du auf der Suche nach einem weichen und entspannenden High bist. Das Kraut wird traditionell verwendet, um Angstzustände zu lindern, bzw. nervöse Anspannungen und Stress zu reduzieren. Dieser Umstand macht das Kraut zu einer hervorragenden Ergänzung von Indica-Sorten. Es gibt zahlreiche Arten von Helmkraut mit unterschiedlichen Effekten. Achte also am besten darauf, dass Du die passende Sorte für Dich auswählst.

Skullcap

10. SALBEI

Salbei ist ein weiteres Kraut, das in vielen Gärten und auf vielen Küchenregalen gefunden werden kann. Wer hätte gedacht, dass Salbei auch in Spliffs gedreht werden könnte, um beim Entspannen zu helfen und die innere Ruhe zu verbessern. Insbesondere weißer Salbei ist bekannt dafür, diese Effekte hervorzurufen. Das getrocknete Kraut hilft auch, das Abbrennen Deines Spliffs zu verbessern.

Sage

11. EIBISCH-BLÄTTER UND -WURZELN

Beim Echten Eibisch handelt es sich um eine Pflanze, die in Europa, Westasien und Nordafrika heimisch ist. In alten Kulturen wurde diese Pflanze für eine Reihe von Zwecken zubereitet, und die moderne Forschung hat im Eibisch eine Vielzahl interessanter sekundärer Pflanzenstoffe entdeckt.

Eibisch-Wurzeln und -blätter wirken beim Rauchen entspannend auf Körper und Geist. Obwohl diese Pflanze viel milder als Cannabis ist, beruhigt sie dennoch den Geist und reduziert Verspannungen. Fülle dieses Kraut in Deine Spliffs für ein zusätzliches Gefühl der Entspannung, wenn Du Dir abends einen ansteckst.

Wir empfehlen, vor der Verwendung dieses Krauts mit Deinem Arzt zu sprechen, um Wechselwirkungen mit Medikamenten oder gesundheitliche Probleme auszuschließen.

EIBISCH-BLÄTTER UND -WURZELN

12. KÖNIGSKERZE

Die Königskerze ist eine in vielen Räuchermischungen vorkommende Pflanze. Sie produziert einen dicken, sanften Rauch, der eine beruhigende und kühlende Qualität besitzt, was dazu beiträgt, einen Teil der Kratzigkeit auszugleichen, die mit dem Inhalieren von Cannabis einhergeht.

Ähnlich wie Cannabis ist auch die Königskerze eine reichhaltige Quelle interessanter sekundärer Pflanzenstoffe, einschließlich Flavonoiden, Alkaloiden, Saponinen und Terpenen. Abgesehen davon, dass sie zur langsamen und gleichmäßigen Verbrennung von Spliffs beiträgt, besitzt die Pflanze auch einige ganz spezifische Eigenschaften.

Ein mit Königskerze gefüllter Spliff erzeugt tief entspannende Effekte, die den Körper erden und den Geist reinigen. Verbessere die Wirkung von Cannabis und versetze Deinen Geist mit dieser robusten Pflanzenart in den gegenwärtigen Moment.

KÖNIGSKERZE

13. WILD DAGGA

Wild Dagga, auch als Löwenohr bekannt, hat einige Ähnlichkeiten mit Cannabis, weshalb es ein perfekter Begleiter in jedem Spliff ist. Dieses im südlichen Afrika beheimatete Mitglied der Familie der Lamiaceae besitzt psychoaktive Eigenschaften. Der Name "Dagga" leitet sich von "Dacha" ab, dem indigenen Namen der Khoikhoi für Cannabis.

Die Art wächst bis auf eine Höhe von 2m heran, produziert aromatische, dunkelgrüne Blätter und bildet schöne hellorangefarbene, schwanzartige Blüten. Traditionell verwendeten die Eingeborenen Blätter, Wurzeln, Rinde, Blüten und Stängel, um botanische Präparate herzustellen.

Beim Rauchen erzeugen die Blätter und Blüten eine entspannende Wirkung, die manche als milde Version jener von Cannabis beschreiben.

WILD DAGGA

WIE MAN EINE KRÄUTER-RAUCHMISCHUNG HERSTELLT

Wir empfehlen, mit den hier aufgelisteten Kräutern einzeln zu experimentieren, um eine Einschätzung ihrer Wirkung zu erhalten. Doch auch nachdem Du Deinen Favoriten ermittelt hast, gibt es eigentlich doch keinen Grund, sich nur an eine Pflanze zu halten. Anhand der folgenden einfachen Richtlinien kannst Du Deine eigenen Kräutermischungen herstellen, um synergistische Spliffs zu kreieren, die wie ein Traum wirken.

DAS REZEPT FÜR KRÄUTER-RÄUCHERMISCHUNGEN

Verwende dieses Rezept, wenn Du Deine eigene Kräutermischung herstellst, um das perfekte Gleichgewicht zu finden. Eine gute Mischung besteht aus vier verschiedenen Komponenten:

  • Basiskräuter: Diese Arten halten alles zusammen. Verwende sie in großem Umfang, um der Mischung eine gewisse Struktur zu verleihen und Deinen Spliffs zu helfen, gleichmäßig und langsam abzubrennen.
  • Aktions- / Geschmackskräuter: Eine gute Mischung besteht normalerweise aus 1–3 Aktionskräutern. Diese bieten sekundäre Pflanzenstoffe, die die Wirkung der Mischung untermauern und der Mischung einen spezifischen Geschmack verleihen.
  • Adstringierende Kräuter: Diese Kräuter verleihen der Mischung Ausgewogenheit und runden den Geschmack und das Gefühl des Raucherlebnisses ab.
  • Kicker / Akutkräuter: Diese starken Kräuter bringen den Kick in die Mischung. Ihre starken sekundären Pflanzenstoffe sorgen für einen angenehmen Biss, wenn sie in kleinen, aber wirksamen Mengen verwendet werden.

ANTEILE

Nachdem Dir jetzt die Schlüsselkomponenten bekannt sind, sprechen wir über die Proportionen: Wenn Du jedes Kraut in der gewünschten Menge hinzufügst, entsteht eine schmackhafte Mischung, die den gewünschten Effekt erzielt. Schaue Dir hier die idealen Proportionen jeder Kräutermischung an:

  • Grundkräuter: 40%
  • Geschmacks- / Aktionskräuter: 40%
  • Adstringierende Kräuter: 15%
  • Kicker / Akutkräuter: 5%

BEISPIELREZEPT FÜR EINE KRÄUTERMISCHUNG

Damit Du Dir diese Informationen besser merken kannst, haben wir ein Beispielrezept mit den oben genannten 13 Tabakalternativen erstellt. Fühle Dich frei, diese Mischung in Deine Spliffs zu integrieren, oder verwende das Rezept einfach als Grundlage, um kreativ zu werden. Es ergibt eine Mischung mit einem Gewicht von 500g, die für ein paar große Rauchsessions ausreicht.

Basiskräuter (200g):

  • 100g Königskerze
  • 100g Eibisch-Wurzel

Aktionskräuter (200g):

  • 100g Damiana
  • 100g Hopfen

Adstringierendes Kraut:

  • 75g Lavendel

Kicker / Akutkräuter (25g):

  • 12,5g Katzenminze
  • 12,5g Helmkraut

ANLEITUNG

  1. Hole die Gläser mit den Kräutern, die Du verwenden möchtest.
  2. Verarbeite jedes Kraut, indem Du alle großen Stängel entfernst und große Stücke zu einem groben Pulver zermahlst.
  3. Wiege jedes Kraut mit einer empfindlichen Waage ab.
  4. Gib die abgewogene Menge in einen großen Tupperware-Behälter oder eine Plastiktüte und schüttele sie 30 Sekunden lang kräftig.
  5. Öffne den Behälter und mische den Mix mit den Händen weitere 30 Sekunden lang.
  6. Leere den Inhalt in ein großes Einmachglas und lagere dieses an einem kühlen und dunklen Ort, bis Du den Mix verwenden möchtest.

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