Der Anbau im Freien kann eine Herausforderung sein, wenn sich auch die Tierwelt für unsere Pflanzen interessiert. Lies weiter, um weitere Informationen über Raupen zu erfahren und wie man sie los wird.

Die meisten Freiland- und Guerilla-Anbauer haben bereits das schreckliche Gefühl erlebt, das man beim Herausreißen von mit Schädlingen befallenen Pflanzen bekommt. Das ist fast so herzzerreißend, wie seine Ernte an den Schimmel zu verlieren. Es ist eine traurige Sache, wenn man die bereits infizierten Pflanzen opfern muss, um wenigstens etwas ernten zu können. Es muss nicht unbedingt so sein. Es gibt verschiedene Ansätze, wie man diese fiesen Raupen von seinen kostbaren Pflanzen fernhalten kann.

Kenne Deinen Feind

Es ist extrem wichtig zu wissen, welche Spezies genau Deine Ernte bedroht. Individuelle Strategien, die auf die Schädlinge zugeschnitten sind, sind die wirksamsten. Bei Problemen mit Raupen kann die Analyse recht schwierig sein, da es mehr als 21.000 verschiedene Arten gibt. Sie alle sind die Larven von Schmetterlingen oder Motten. Sie haben eines gemeinsam: Sie alle lieben Cannabis, genau wie wir.

Der Maiszünsler und die Kleine Hanfmotte verursachen die größten Schäden an Cannabispflanzen und werden daher im Detail untersucht.

Angriffe der Kleine Hanfmotte sind sehr problematisch, weil sie sich an dem Mark im Stiel unserer Pflanzen laben. Dies führt letztlich zu einer Schwächung des gesamten Organismus'. Es braucht nur eine Handvoll von Larven, um eine gesamte Pflanze in einem kurzen Zeitraum zu zerstören. Maiszünsler sind gleichermaßen schädlich, weil sie Löcher in die Stiele bohren und somit allen Arten von Saft saugenden Insekten die Tore öffnen.

Wie man Raupen aufspürt

Um eine gute Chance zu haben den Stamm anbohrende Raupen los zu werden, ist das Wichtigste sie frühzeitig zu entdecken. Dies kann schwierig sein, da die Raupen wahre Experten der Tarnung und Eier ziemlich schwer zu erkennen sind.

Wenn Du Deine im Freien überprüfst, sieh Dir alle Stiele der Pflanzen an, um Löcher zu erkennen, die von braunen Wanderwegen umgeben sind. Wenn Du diese Löcher in den Stämmen findest, sind die Chancen ziemlich hoch, daß Du ein ernsthaftes Problem hast. Das einzige, was Du an dieser Stelle tun kannst, ist alle Teile der Pflanze zu entfernen, wo Du diese Löcher gefunden hast.

Das Beste, was zu tun ist, wenn es in der Vergangenheit Probleme mit Stamm anbohrenden Raupen gab, ist immer einen Schritt voraus zu sein und zu verhindern, daß die Eier von Schmetterlingen schlüpfen und den Larven madig zu machen, die Pflanzen als potenzielle Nahrung zu betrachten.

Schmetterlinge legen ihre Eier in der Regel auf den Blättern ab, so daß die frisch geschlüpften Raupen etwas zu fressen haben. Oft ziehen Schmetterlinge es vor ihre Eier in den höheren Teilen der Pflanze abzulegen. Hier musst Du nach ihnen suchen. Diese Eier sind winzig, aber man kann eine Lupe oder ein Taschenmikroskop verwenden, die jeder Züchter haben sollte. Die Eier sehen aus wie eine kleine Gruppe von Punkten, die gelb oder weiß in der Farbe sein können. Die Form variiert von rund bis oval. Das hängt ein wenig von den einzelnen Schmetterlingsarten ab.

Raupen Von Seinen Hanfpflanzen

Methoden für die Behandlung und Prävention: Biologische Kriegsführung

Vor allem beim Anbau im Freien kann der biologische Anbau ein guter Ansatz sein, um ohne Schaden für die Umwelt qualitativ hochwertiges Cannabis zu erzeugen. Die Natur bietet großzügig alles, was wir zum Leben benötigen: Saubere Luft und Wasser, Lebensmittel, Textilien und am wichtigsten, schöne Cannabisblüten. Deshalb ist es so wichtig sie für zukünftige Generationen von Bewohnern und Kiffern der Erde zu bewahren. Dieser Artikel enthält Informationen über biologische/organische Methoden, um Raupen zu bekämpfen.

Die Natur reguliert sich selbst und versucht immer, die Dinge in die richtige Balance zu bringen. Wenn es um Schädlinge geht, ist es entscheidend dies zu verstehen, weil wir diese Regulationsmechanismen teilweise beeinflussen. Oft kümmert die Natur sich um Probleme wie diese, aber große Monokulturen, wie sie in der kommerziellen Landwirtschaft verwendet werden, zerstören die biologischen Vielfalt in einem rasanten Tempo. Das schadet tatsächlich uns, den umweltfreundlichen Cannabisanbauern.

Hier sind einige Dinge, die Du machen kannst, ohne chemische Pestizide zu versprühen:

1. Entferne alle Raupen von Hand, die Du findest. Lass sie entweder in den Garten von jemandem krabbeln, den Du nicht magst oder töte sie. Das liegt ganz im Deinem Ermessen. Sie einfach nur wegzuwerfen ist nicht ausreichend, da sie wiederkommen werden.

2. Führe Schlupfwespen in Deine Pflanzung ein. In den meisten Ländern gibt es Online-Shops, die nützliche Insekten bequem zu Dir nach Hause liefern. Diese Wespen legen ihre Eier auf die Larven der Schmetterlinge. Die frisch geschlüpften Wespen werden sich dann von diesen Organismen nähren.

3. Besorg Dir einige Gottesanbeterinnen. Dies ist allerdings nur eine gute Option, wenn Du in einem wärmeren Klimata lebst, denn niedrige Temperaturen sind nicht nach ihrem Geschmack. Diese eleganten Raubtiere werden die Pflanze erst verlassen, wenn auch die letzte Raupe getötet und verspeist wurde.

4. Besprüh Deine Pflanzen mit Neemöl. Das wird nicht sehr effektiv sein, wenn Du bereits eine große Raupenpopulation auf den Pflanzen hast, aber Neemöl ist immer eine gute Option, um von vornherein zu verhindern, daß es zu einer Überbevölkerung von Schädlingen auf den Pflanzen kommt.

5. Wende ein biologisches Produkt wie Biothur (Trabe), Spruzit Konzentrat (Neudorff) oder Pireprot (Ecoprotec) an. Diese Produkte sind darauf zugeschnitten Larvenplagen loszuwerden und werden im Allgemeinen aus grampositiven Bazillen gewonnen, die in natürlichen Böden vorkommen.

Auch wenn all diese Produkte biologisch sind, denk daran, daß einige Leute, auch Du, dieses Marihuana rauchen oder verdauen werden. Wenn Du ein Produkt ernten möchtest, das frei von jeglichen Spuren ist, wende sie während der letzten 14 Tage der Blüte nicht mehr an.

Abschließende Worte über Schädlinge und den Hanfanbau

Hab Spass am Anbau dieser herrlichen Pflanze und überdenke Deine Entscheidungen, wenn es um den Umgang mit Schädlingen aller Art geht. Es ist besser einen Teile der Ernte zu verlieren, als ein Produkt zu haben, das stark mit Pestiziden kontaminiert ist.

Die meisten Menschen bevorzugen Cannabis, weil es ein Naturprodukt ist, das Mutter Erde hervorbringt. Respektiere die Natur und die Organismen, die auf diesem Planeten leben. Du wirst dafür belohnt werden. Es ist nur eine Frage der Zeit. Lass gesunde Pflanzen mit großen Knospen und in überlegener Qualität wachsen!

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