Alles, was Du über feminisierte Cannabissamen wissen musst

Alles, was Du über feminisierte Cannabissamen wissen musst

Wenn Du auf der Suche nach Cannabissamen bist, kannst Du auf alle möglichen seltsamen Aussagen und eigenartige Ausdrücke stoßen. Du wirst von feminisierten Cannabissamen, photoperiodischen Pflanzen, Autoflowers, Männchen, Weibchen, Hybriden, Hermaphroditen und vielem mehr lesen. Falls Du mit dem Anbau von Weed gerade erst beginnst, kann dies alles tatsächlich ziemlich verwirrend sein.

Aber keine Angst! Diese Begriffe mögen zunächst einschüchternd wirken, sind aber ohne weiteres verständlich, sobald Du sie erklärt bekommst. Obwohl wir gerne alles auf einmal erklären würden, müssen wir der Reihe nach vorgehen und konzentrieren uns in diesem Text auf feminisierte Samen.

WAS SIND FEMINISIERTE SAMEN?

Wenn man Cannabis aus Samen anbaute, bestand bis vor nicht allzu langer Zeit immer eine 50%ige Wahrscheinlichkeit, dass eine Pflanze männlich wäre. Allerdings bilden nur weibliche Pflanzen Blüten aus, die reich an Cannabinoiden wie THC und CBD sind.

Männliche Pflanzen hingegen produzieren Pollensäcke und wenn diese sich lange genug entwickeln können, bestäuben sie die weiblichen Pflanzen und reduzieren deren Ertrag dramatisch. Deshalb mussten Grower, die Cannabis aus regulären Samen anbauten, das Geschlecht ihrer Pflanzen immer so schnell wie möglich bestimmen, um männliche Exemplare beseitigen zu können.

Die Entwicklung feminisierter Cannabissamen in den 1990er Jahren revolutionierte dann den Cannabisanbau. Feminisierte Cannabissamen werden gentechnisch so verändert, dass sie zu weiblichen Pflanzen werden und dies tun sie fast immer (99,9%). Dieser Fortschritt beseitigte das Glücksspiel und sorgte dafür, dass der Anbau von Cannabis viel einfacher und auch wirtschaftlicher wurde.

Feminisierte Samen sind in der Regel dahingehend konzipiert, photoperiodische Pflanzen zu produzieren. Photoperiodisches Cannabis blüht in Abhängigkeit von Tageslicht/Dunkelheit. In der Natur beginnt die Pflanze am Ende des Sommers zu blühen, sobald die Tage kürzer werden. In Innenräumen wird photoperiodisches Cannabis so lange in der vegetativen Phase gehalten, bis der Grower bereit ist, durch eine Reduzierung der Lichtstunden den Beginn der Blütezeit zu induzieren.

FEMINISIERTE CANNABISSAMEN AUF EINEN BLICK

• Im Vergleich zu männlichem Cannabis hohe Menge an Cannabinoiden. Sorten werden meist mit Blick auf maximale Potenz und Aroma gezüchtet.
• Samen sind zu 99,9% feminisiert, so dass sich die Pflanzen fast ausschließlich zu weiblichen Exemplaren entwickeln.
• Keine Notwendigkeit, das Geschlecht der Pflanzen zu identifizieren bzw. männliche Pflanzen zu beseitigen.
• Feminisierte Sorten sind normalerweise photoperiodische Sorten, was bedeutet, dass sie vom Lichtzyklus abhängig sind.

Bei Royal Queen Seeds sind alle feminisierten Samen als solche gekennzeichnet und kategorisiert, so dass Du bei der Bestellung nicht durcheinander kommst.

WER VERWENDET FEMINISIERTE SORTEN UND WARUM?

Die auf dem heutigen Markt erhältlichen hochwertigen, feminisierten Samen produzieren meist Pflanzen, die reich an THC sind. Dieses Cannabinoid bildet die wichtigste psychotrope Komponente in der Cannabispflanze und wird deshalb von allen Arten von Cannabiskonsumenten geliebt, weil sie ein starkes High bewirkt.

Wer Cannabis zu Genusszwecken konsumiert, genießt das berauschende, entspannende, euphorische oder erhebende High, das durch feminisierte Sorten hervorgerufen wird. Angesichts der Vielzahl der verfügbaren Optionen können Nutzer entweder abends eine entspannte Zeit genießen oder sich tagsüber energiegeladen austoben – je nachdem, was sie erreichen wollen. Da viele Sorten unterschiedliche Verhältnisse von Cannabinoiden, Terpenen sowie Sativa- und Indica-Genetik aufweisen, kannst Du auch mit verschiedenen feminisierten Sorten experimentieren, um in Sachen Wirkung den optimalen Punkt zu finden.

Auch wer Cannabis für ganzheitliche Zwecke verwendet, wählt aufgrund ihrer ausgeprägten Wirkung feminisierte Sorten. Diese Nutzer werden möglicherweise feststellen, dass THC ihre Stimmung hebt und ihnen hilft, in angespannten Zeiten zu entspannen oder es nimmt den Symptomen, mit denen sie es zu tun haben, einfach die Spitze. Nutzer berichten auch davon, dass dieses Cannabinoid ihnen neben mit weiteren Nutzen auch hilft, eine gute Nachtruhe zu erreichen.

WER VERWENDET FEMINISIERTE SORTEN UND WARUM?

SATIVA-, INDICA-, HYBRID- UND RUDERALIS-SORTEN

Es gibt einige verschiedene Typen oder Unterarten von Cannabis. Die beiden Hauptkategorien sind Sativa und Indica, wobei allerdings auch Hybrid- und Ruderalis-Sorten zu berücksichtigen sind.

In der Vergangenheit nahm man an, dass die Effekte von Cannabis davon abhängen würden, zu welcher Familie eine Sorte gehört – und zwar, ob es sich eher um eine Indica oder Sativa handelt. Man glaubte, dass Indicas ein schweres "stoned“ Gefühl erzeugen, während Sativas ein energetisierendes High auslösen sollen, das besser für tagsüber geeignet ist. In jüngster Zeit gibt es jedoch immer mehr Hinweise darauf, dass die Wirkung einer bestimmten Sorte eher von ihrem Terpenprofil beeinflusst wird und nicht von der Unterart, zu der sie gehört.

Anders ausgedrückt können manche Indicas eine erhebende Wirkung haben, während manche Sativas auch entspannend wirken können, was bedeutet, dass die ganze Angelegenheit nicht so einfach ist, wie man einmal geglaubt hat. Um sich über die tatsächlichen Effekte einer Sorte zu informieren, ist es empfehlenswert, sich vor der Bestellung die Sortenbeschreibungen durchzulesen.

Wo es zwischen den Unterarten deutlichere Unterschiede gibt, betrifft allerdings ihren Wuchs und ihre Morphologie:

Indicas bleiben niedrig und wachsen buschig mit breiten Blättern. Sie sind oft sehr robust und gedeihen in vielen Umgebungen.

Sativas werden größer, schlanker und haben dünne, längliche Blätter. Diese heliophilen Pflanzen eignen sich normalerweise am besten für ein heißes Klima. In der Regel ist ihre Blütezeit im Vergleich zu Indicas länger.

Die meisten Cannabissorten sind heutzutage keine reinen Indicas oder Sativas mehr. Sie sind vielmehr Hybriden, die Indica- und Sativa-Eigenschaften kombinieren und daher auch in ihren Wachstumseigenschaften variieren.

Es gibt eine weitere, oft unerwähnte Unterart namens Cannabis ruderalis. Ruderalis-Sorten sind "unkrautartig" und wachsen wild in nördlichen Regionen wie Sibirien. Interessant ist jedoch, dass Ruderalis von Natur aus automatisch blüht – also eine Autoflower ist. Infolgedessen können Züchter Ruderalis-Genetik verwenden, um autoflowering (selbstblühende) Varianten von klassischen, photoperiodischen Sorten herzustellen.

SCHNELL BLÜHENDES CANNABIS

Viele Cannabissorten benötigen mindestens 60–70 Tage, um ihre Blüten auszureifen, wobei manche sogar noch länger brauchen. Für Grower in Regionen mit kurzen Sommern und regnerischen Herbstmonaten kann dies problematisch sein. Wenn die Pflanzen bis Ende Oktober draußen gehalten werden müssen, ist vorherbestimmt, dass die Blüten nass und schimmelig werden.

Um dieses Problem zu lösen, hat man schnell blühende Sorten gezüchtet. Diese können nach einer kurzen Blütezeit von 6–7 Wochen bereit für die Ernte sein, was bedeutet, dass Grower sie bei geringem Risiko, dass Regen die Ernte zerstört, gegen Mitte/Ende September ernten können.

Meistens werden schnell blühende Sorten durch Kreuzung einer photoperiodischen Sorte mit einer Ruderalis-/autoflowering Sorte gezüchtet. Schnell blühende Varietäten unterscheiden sich jedoch von Autoflowers, wobei letztere basierend auf ihrem Alter statt des Lichtzyklus blühen.

DIE WICHTIGKEIT VON TERPENEN IN CANNABIS

Wie bereits erwähnt, deuten neuere Untersuchungen darauf hin, dass die spezifischen Wirkungen von Cannabis nicht nur auf Cannabinoide zurückzuführen sind, sondern wahrscheinlich auch durch aromatische Verbindungen beeinflusst werden, die man als Terpene kennt. Dies würde erklären, warum einige Sorten trotz identischer THC:CBD-Verhältnisse unterschiedliche Wirkungen hervorrufen; allerdings ist auf diesem Gebiet noch weitere Forschung erforderlich.

Sicher weiß man jedoch, dass Terpene (Limonen, Myrcen, Pinen usw.) Cannabissorten ihren besonderen Geschmack und Geruch verleihen. Sie sind der Grund, warum eine Cannabissorte fruchtig riecht, während eine andere nach Zitrusfrüchten, Blumen, Säure oder Holz duftet.

DIE WICHTIGKEIT VON TERPENEN IN CANNABIS

WIE MAN FEMINISIERTE SAMEN ANBAUT

Wir haben bereits erwähnt, dass feminisierte Samen leichter als reguläre Samen anzubauen sind. Das darf Dich jetzt aber nicht dazu verleiten, allzu sorglos vorzugehen – auch der Anbau von feminisiertem Cannabis ist mit speziellen Herausforderungen verbunden.

DRINNEN VS. DRAUẞEN

Wenn Du in Innenräumen anbaust, musst Du Deinen Beleuchtungsplan manuell anpassen. Gewöhnlich werden Grower dies tun, wenn die Pflanzen eine bestimmte Höhe erreicht haben (etwa die Hälfte der gewünschten endgültigen Höhe). Dies liegt ganz einfach daran, dass die Pflanzen sich in ihrer frühen Blütephase häufig strecken, also benötigen sie Platz, um angemessen wachsen zu können.

Um die Blüte von feminisiertem Cannabis in Innenräumen zu initiieren, schaltet der Grower das Licht auf einen 12/12-Zeitplan um. Die längere Dunkelperiode simuliert Bedingungen, wie sie im Herbst herrschen, und löst damit die Blüte der Pflanzen aus.

Im Freien ist entscheidend, dass Du Dein feminisiertes Cannabis in einem optimalen Klima und zur richtigen Jahreszeit pflanzt. Warum? Weil die Sonnenstunden sich je nach Jahreszeit ändern und Deine Pflanzen auf einen bestimmten Zeitplan angewiesen sind, um gedeihen zu können. Um dieses Bedürfnis zu befriedigen, solltest Du normalerweise im Frühjahr aussäen (wenn es keinen Frost mehr gibt) und im Herbst ernten.

WIE VIEL ZEIT BENÖTIGT MAN, UM FEMINISIERTES CANNABIS ANZUBAUEN?

Egal, ob Du drinnen oder draußen anbaust, hängt das Timing immer von der jeweiligen Sorte ab. Manche Sorten wie Indicas wachsen mit kurzen Blütezeiten von 6–7 Wochen relativ schnell. Andere Sorten wie Hazes hingegen benötigen doppelt so lange, um zu blühen.

Falls Du so schnell wie möglich ernten möchtest, pflanze schnell blühende Sorten oder feminisierte Autoflowers. Manche dieser Sorten sind bereits 60 Tage nach dem Keimen bereit für die Ernte.

KANN MAN VERSCHIEDENE FEMINISIERTE SORTEN IM SELBEN ANBAURAUM AUFZIEHEN?

Es ist möglich, verschiedene Sorten in einem Anbauraum anzubauen, aber hierfür bedarf es einigen Erfahrungen.

Hierfür gibt es zahlreiche Gründe. Unterschiedliche Sorten können zu unterschiedlichen Höhen heranwachsen, haben unterschiedliche Nährstoffbedürfnisse auf und sind zu unterschiedlichen Zeiten fertig. Möglicherweise musst Du bei Deinen Pflanzen auch Trainingstechniken (Kappen, Beschneiden usw.) anwenden, um ein gleichmäßiges Blätterdach unter Deinen Anbaulampen zu erhalten.

OPTIMALE TEMPERATUR UND FEUCHTIGKEIT FÜR DEN ANBAU VON FEMINISIERTEM CANNABIS

Im Allgemeinen mag feminisiertes Cannabis für ein gesundes Wachstum moderate Temperaturen (um 21°C). Extreme können zu Wachstumsstörungen und anderen Problemen führen. Falls Du nicht in einem optimalen Klima lebst, baue in einer Umgebung an, in der Du die Temperatur kontrollierst, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Verwende gegebenenfalls eine Heizung und/oder ein Kühlsystem.

Die optimale Luftfeuchtigkeit für Deine Cannabispflanzen hängt davon ab, in welchem Stadium ihres Lebens sie sich gerade befinden. Als Regel gilt, dass Sämlinge und Pflanzen in der Vegetationsperiode eine feuchtere Umgebung bevorzugen. Reduziere die relative Luftfeuchtigkeit während der Blüte auf 40–50%, um das Schimmelrisiko zu verringern.

WELCHE ART VON ERDE SOLLTE MAN FÜR FEMINISIERTE SAMEN VERWENDEN?

Die beste Leistung erbringt Cannabis in nährstoffreicher, gut belüfteter und gut durchlässiger Erde. Die meisten handelsüblichen Erdmischungen sind bereits für den Cannabisanbau optimiert. Falls Du natürliche Erde verwendest, kannst Du sie mit Perlit, Kokosfaser, Vermiculit, Kompost oder Wurmhumus veredeln, damit sie für Weed besser geeignet ist.

WELCHE ART VON ERDE SOLLTE MAN FÜR FEMINISIERTE SAMEN VERWENDEN?

WELCHE NÄHRSTOFFE SOLLTE MAN FÜR FEMINISIERTE CANNABISPFLANZEN VERWENDEN?

Für ein gesundes Wachstum benötigt Deine feminisierte Cannabispflanze verschiedene Nährstoffe. Zu Beginn werden Stickstoff, Phosphor und Kalium benötigt – die drei wichtigsten "Makronährstoffe". Sie wird aber auch nach Mikronährstoffen wie Kalzium, Eisen, Magnesium, Kupfer und verschiedenen anderen Elementen verlangen.

Kommerzielle Cannabisnährstoffe enthalten normalerweise alle erforderlichen Makro- und Mikronährstoffe. Achte jedoch darauf, dass Du die empfohlenen Dosierungen (oder etwas weniger) einhältst.

Beachte, dass Cannabis während der Vegetationsperiode und Blütephase unterschiedliche Nährstoffbedürfnisse hat. Deshalb gibt es Düngemittel für Cannabis häufig in zwei Varianten – eine für die Wachstumsphase, eine für die Blüte.

WELCHE ART VON WASSER BRAUCHEN FEMINISIERTE CANNABIS-PFLANZEN?

Beim Wässern von in Erde angebauten Cannabispflanzen ist es wichtig, dass Wasser/Nährlösung einen optimalen pH-Wert von etwa 6–7 aufweisen. Andernfalls können Deine Pflanzen keine Nährstoffe aufnehmen, selbst wenn diese in der Erde vorhanden sind. Glücklicherweise kannst Du Dein Leitungswasser mit ein paar Tropfen von pH-hebenden oder pH-senkenden Produkten auf den richtigen pH-Wert einstellen.

PFLANZENTRAINING – WAS ES IST UND WARUM MAN ES DURCHFÜHREN SOLLTE

Pflanzentraining ist, wie Grower ihr Cannabis auf der richtigen Größe und korrekten Form halten. Es umfasst verschiedene Techniken, zu denen Kappen, Beschneiden, Supercropping, Kneifen und/oder Entlauben der Pflanzen gehört. Auf die eine oder andere Weise besteht der Zweck all dieser Maßnahmen darin, den Anbauraum und die Beleuchtung zu optimieren, um bessere Erträge zu erzielen.

Pflanzentraining kann Dein Cannabis stressen und sein Wachstum vorübergehend stoppen. Aus diesem Grund sind die meisten Trainingsarten nicht für feminisierte Autoflowers geeignet, da deren Lebensdauer begrenzt ist. Feminisiertes, photoperiodisches Cannabis weist diese Einschränkung jedoch nicht auf und kann sich leicht erholen.

WEITERE WESENTLICHE BEGRIFFE UND KONZEPTE

Mit Cannabis sind viele verschiedene Begriffe verbunden und man kann sie leicht durcheinander bringen. Um die Zusammenhänge zu klären, haben wir beschlossen, diesen Text mit einer Aufschlüsselung von wesentlichen Cannabisbegriffen und -konzepten zu beenden.

WIE CANNABISPFLANZEN CANNABINOIDE PRODUZIEREN

Cannabinoide wie THC, CBD und viele andere erscheinen nicht einfach aus dem Nichts, wenn die Pflanze wächst. Tatsächlich ist an ihrer Entstehung viel interne Chemie beteiligt.

Einer der ersten Schritte in diesem Prozess ist die Produktion einer Verbindung namens Geranylpyrophosphat. Diese Substanz interagiert in der Pflanze dann mit Olivetolsäure, wobei Cannabigerolsäure oder CBGA entsteht.

Diese Verbindung ist der Baustein für die wichtigsten Cannabinoide, womit der Prozess aber noch nicht abgeschlossen ist. CBGA muss sich zunächst mit bestimmten Enzymen verbinden und durch Biosynthese in die sauren Formen der uns bekannten Cannabinoide umwandeln. Mit THCA, CBDA und CBCA sind wir dann fast am Ziel unserer Reise.

Um diese Cannabinoidsäuren in THC, CBD bzw. CBC umzuwandeln, ist nur noch ein Schritt erforderlich: Decarboxylierung. Dieser Begriff bezieht sich auf den Prozess des Erhitzens von Cannabinoidsäuren, um sie in "aktive" Cannabinoide umzuwandeln. Das passiert automatisch, sobald Du Cannabis rauchst oder verdampfst.

WIE CANNABISPFLANZEN CANNABINOIDE PRODUZIEREN

WIE THC DAS ENDOCANNABINOID-SYSTEM BEEINFLUSST

Wie wirken Cannabinoide, wenn sie in Dein System gelangen?

Die beiden bekanntesten Cannabinoide sind THC und CBD. THC ist für das charakteristische Cannabis-High verantwortlich, wohingegen CBD kein High auslöst, sondern wahrscheinlich verschiedene andere vorteilhafte Wirkungen ausübt.

Neben über 100 weiteren Cannabinoiden in Cannabis interagieren diese beiden Verbindungen direkt oder indirekt mit dem Endocannabinoid-System des menschlichen Körpers. Das Endocannabinoid-System, das größtenteils aus Cannabinoid-Rezeptoren besteht, vermittelt viele physiologische Funktionen, inklusive Stimmung, Schlaf, Immunantwort und mehr. Endocannabinoide (die unser Körper selbst herstellt) können zusammen mit Cannabinoiden aus Pflanzen an diese Rezeptoren binden, wodurch bestimmte Wirkungen hervorgerufen werden.

Eines der wichtigsten Endocannabinoide ist Anandamid, das man auch als "Molekül der Glückseligkeit" bezeichnet. Es fungiert als Neurotransmitter und übermittelt Nachrichten zwischen den Nervenzellen. Diese Interaktionen beeinflussen Glücksgefühl, Gedächtnis, Denken, Konzentration, sensorische Eingaben, Zeitwahrnehmung und weitere mehr.

Wie sich herausgestellt, hat THC eine chemische Struktur, die Anandamid sehr ähnlich ist. Und genauso wie Anandamid bindet es an Cannabinoid-Rezeptoren, insbesondere CB1-Rezeptoren. Dank diesen Leitungsbahnen kann uns der Konsum von Cannabis auf vielfältige Weise beeinflussen.

WARUM PRODUZIERT CANNABIS TERPENE?

Cannabis, ebenso wie andere Pflanzen, produziert diese aromatischen Substanzen als natürliche Abwehr gegen Schädlinge, aber auch, um Bestäuber anzulocken. Dies wird unter anderem dadurch belegt, dass Cannabis bei einem Schädlingsbefall dazu neigt, intensivere aromatische Verbindungen zu entwickeln.

WAS IST SINSEMILLA?

"Sinsemilla" ist ein spanisches Wort, das "ohne Samen" bedeutet. Das Wort stammt aus einer lange zurückliegenden Zeit, als vieles von dem Weed auf dem Schwarzmarkt von geringer Qualität und voller Samen war. Damals war "Sinsemilla"-Gras etwas ganz Besonderes und ein Synonym für ein Produkt höchster Qualität.

Mit moderner Genetik und dem Aufkommen feminisierter Cannabissamen sind minderwertige Blüten heutzutage glücklicherweise selten geworden. Mittlerweile ist so ziemlich alles anständige Cannabis samenlos, weshalb das Wort seine ursprüngliche Bedeutung verloren hat. Man sollte jedoch wissen, dass es manchmal noch als Bezeichnung für hochwertiges Cannabis verwendet wird.

WAS SIND HERMAPHRODITEN?

Neben den beiden typischen Geschlechtern können Cannabispflanzen auch Hermaphroditen (oder Zwitter) sein. In diesem Fall wird die betreffende Pflanze sowohl weibliche als auch männliche Merkmale aufweisen. Heißt, wenn die Pflanze heranreift, entwickelt sie sowohl Blüten als auch Pollensäcke. Die Folge kann ein schlechter Ertrag von minderwertigem Weed mit vielen Samen sein.

Der häufigste Grund hierfür ist Stress. Dieser kann auf eine Unterbrechung der Dunkelzeit während der Blüte zurückzuführen sein, die eine Rückkehr in die Vegetationsperiode auslöst, oder auf andere Stressfaktoren in der Umwelt, zu denen Schädlinge, extreme Temperaturen und Veränderungen der Feuchtigkeit gehören.

Der Anbau von Cannabis in einer kontrollierten Umgebung ist der beste Weg, um dies zu verhindern. Bewahre Deine Pflanzen so weit möglich vor Stress, um die Gefahr eines Hermaphroditismus erheblich zu verringern.

WAS SIND HERMAPHRODITEN?

WAS SIND LANDRASSEN?

Unter Landrassen versteht man Cannabisarten, die sich in ihrer natürlichen Umgebung entwickelt haben. Man könnte auch sagen, dass es sich dabei um reine, ursprüngliche Cannabissorten handelt. Manche Landrassen haben ihren Ursprung in der Hindukusch-Region in Afghanistan und Pakistan, aber man findet sie auch in Afrika, Jamaika, Asien, Südamerika und Russland.

DIE BESTEN FAMILIEN FEMINISIERTER CANNABISSORTEN

Es gibt Hunderte von feminisierten Hybriden, die aber fast alle aus einer Handvoll Hauptfamilien stammen. Genau wie ihre menschlichen Entsprechungen hat jede dieser Familien einen gemeinsamen Pool von Merkmalen, die dem Nutzer verraten, woher sie stammt.

  • KUSH

Cannabissorten mit Kush-Genetik zeichnen sich durch tolle Aromen aus und bieten – da sie normalerweise Indicas sind – einen tiefenentspannenden Effekt, den man Sofaschwere nennt; man kommt von selbigem nicht mehr hoch. Je nach Sorte werden sie auch mit Terpenen mit erdigen, holzigen, kiefernartigen und Zitrusaromen aufwarten.

  • HAZE

Haze-Sorten sind für Sativa-Fans, die einen berauschenden zerebralen Kick zu schätzen wissen und sich gerne tagsüber einen anstecken. Ihre Terpenprofile umfassen von süß über zitronig bis hin zu Kaffee und Schokolade viele Geschmacksrichtungen.

  • AFGHANISCH

Cannabis mit afghanischer Genetik bietet gewöhnlich würzige, erdige und frische Aromen. Die meisten Sorten weisen eher Indica-Genetik auf und bieten Dir ein entspannendes, fröhliches High mit Blei im Hintern, das sich perfekt für den nächtlichen Genuss eignet.

  • GELATO

Aus Gelato, einem Paradebeispiel für das beste kalifornische Weed abgeleitete Sorten, glänzen gewöhnlich mit einem fruchtigen, an Nachspeisen erinnerndes Aroma. Viele von ihnen sind Hybriden oder fühlen sich zumindest so an, so dass Du neben einem euphorischen zerebralen Kick auch ein entspannendes Gefühl erwarten darfst.

  • COOKIES

Cookies verbindet einen euphorischen und geselligen Effekt mit einem Hauch körperlicher Entspannung. Stell Dich auf erdige und süße Aromen mit dem Qualitätsmerkmal Keksgeschmack ein, die alle zusammen zu einer köstlichen Kombination werden.

  • BLUEBERRY

Von Blueberry abstammende Sorten weisen häufig ein Terpenprofil auf, das reichhaltige, süße und fruchtige Beerennoten verströmt. Mit Genetik, die von der Westküste der USA stammt, sind Blueberry-Sorten für ihre zutiefst entspannende und beruhigende Wirkung bekannt.

  • PURPLE

Mit Purple-Genetik hergestellte Cannabissorten weisen rötliche/violette Farben auf, die während der späten Blüte bei kühleren Nachttemperaturen lebendiger werden. Das Terpenprofil kombiniert tolle Hascharomen mit erdigen Zitronen- und Kieferndüften. Da es sich bei die meisten Purple-Sorten um Indicas handelt, sind ihre Wirkungen gewöhnlich narkotisch und entspannend.

  • BANANA

Die originale Banana ist indicadominiert (70%) und berühmt für ihr reiches Terpenprofil, das süße Bananenaromen und einen entsprechenden Geschmack aufweist. Die Sorte ist ausgesprochen potent (25% THC) und liefert einen stark entspannenden Effekt. Zum Glück weisen auch ihre Nachkommen diese Eigenschaften auf.

  • SKUNK

Skunk wird von vielen Cannabisliebhabern wegen ihres "skunkigen“ Aromas geschätzt. Auch diese Varietät wurde als Grundlage für eine Vielzahl von Sorten auf dem modernen Markt verwendet. Exemplare mit Skunk-Genetik wirken normalerweise einschläfernd, wobei sie eine fröhliche und erhebende Note haben.

  • CHEESE

Die ursprüngliche Cheese, ein indicadominierter Hybrid aus den bereits erwähnten Skunk und afghanischen Sorten, ist berühmt für ihren durchdringenden Duft nach reifem Käse. Von Cheese abgeleitete Sorten glänzen mit unverkennbaren olfaktorischen Käse-Noten und einem ausgewogenen Effekt, der ein euphorisches High mit beruhigenden Stoned-Effekten kombiniert.




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