Wenn Du Dich für Cannabis und Cannabiskultur interessierst (wovon wir ausgehen...), ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Dir das Wort "Sinsemilla" bereits untergekommen ist. Interessanterweise führt dieser Begriff unter Menschen immer zu Verwirrungen, was Sinsemilla wirklich bedeutet.

Auf dieselbe Weise wie Grasliebhaber im Vereinigten Königreich den Begriff "Skunk" für erstklassige Blüten verwenden, nutzen auch manche Hanflinge das Wort "Sinsemilla", um bestimmte Sorten mit super potenten Blüten zu beschreiben, die von Orten wie Amsterdam stammen. Hier erfährst Du, was Sinsemilla wirklich bedeutet...

SINSEMILLA: WAS BEDEUTET DIESER BEGRIFF?

Das Wort Sinsemilla stammt von den spanischen Wörtern "sin" ("ohne") und "semilla" ("Samen") ab, sodass es wörtlich übersetzt "ohne Samen" bedeutet. Im Gegensatz zu der weit verbreiteten Fehlannahme, bezieht sich Sinsemilla-Cannabis nicht auf eine bestimmte Sorte, Unterart oder geographische Örtlichkeit. Der Begriff wird einfach verwendet, um samenlose Cannabisblüten zu beschreiben, die von unbefruchteten weiblichen Pflanzen stammen.

Die erste Interpretation, dass Sinsemilla für verdammt geiles und sehr starkes Gras steht, ist jedoch gar nicht so falsch. In der Tat ist samenloses Cannabis potenter, schmeckt besser und ist einfach von insgesamt höherer Qualität als Weed voller Samen.

WARUM IST SAMENLOSES CANNABIS BESSER?

Bestäubte weibliche Cannabispflanzen brauchen eine Menge ihrer Energie für die Samenproduktion. Sofern Du kein Züchter bist und die Samen brauchst, willst Du das vermeiden. Unbefruchtete Weibchen produzieren keine Samen und stecken stattdessen ihre Energie in die Harzproduktion. Deshalb produzieren samenlose Blüten höhere Cannabinoidwerte und aromatische Substanzen – sie sind potenter und werden auch besser schmecken.

WOHER STAMMT DAS WORT SINSEMILLA?

In der Vergangenheit, lange bevor sich die Kultivierung von Cannabis im Westen etablierte, wurden Cannabis und Hasch ausschließlich importiert. Die getrockneten Blüten stammten normalerweise aus Mexiko, wo Cannabis in freier Wildbahn ohne die Pflege und Technologie der heutigen Grow-Operationen angebaut wurde. Viel von dem importierten Gras beinhaltete jede Menge Samen, sodass man hierbei nicht gerade von qualitativ hochwertigen Blüten sprechen konnte.

Sobald Züchter herausfanden, dass das Entfernen der männlichen von den weiblichen Pflanzen zu samenlosen Blüten von weitaus besserer Qualität führte, hat sich alles geändert.

Man nimmt an, dass das Wort Sinsemilla in den 1970er Jahren geprägt wurde, zu der Zeit als die Kultivierung in den USA und in Europa Fahrt aufnahm. Hier verwendete man den Begriff, um zwischen samenlosem Weed und schlechterer Qualität zu unterscheiden. Da das "neue" Gras tatsächlich besser und potenter war, führte dies zu dem Missverständnis, dass Sinsemilla eine andere, sehr starke Cannabissorte sei.

Die Wahrheit war jedoch, dass es das gleiche Weed von denselben Sorten war. Der einzige Unterschied lag darin, wie es angebaut wurde. Darüber hinaus hat diese angebliche neue Art von potentem Cannabis die Anti-Cannabis-Propaganda angeheizt, da Gras in den Augen des Establishments plötzlich „gefährlicher“ wurde.

Sinsemilla

SINSEMILLA ERWEIST SICH AL DAS BESSERE WEED

Als sich das Wissen verbreitete, dass samenlose Cannabisblüten ein weitaus besseres Produkt darstellten, konzentrierten sich die Anbauer darauf, ausschließlich Sinsemilla zu produzieren und männliche Pflanzen so schnell wie möglich zu entfernen. Wenn sie Samen zum Züchten benötigten, hielten sie die Geschlechter streng voneinander getrennt und erlaubten nur die Bestäubung ausgewählter weiblicher Pflanzen in bestimmten Gebieten.

Ein wenig später, als der Indoor-Anbau beliebt wurde, war die Trennung der männlichen von den weiblichen Pflanzen noch einfacher und normaler. Als Grower musstest Du sie einfach in getrennten Räumen oder Zelten anbauen, um das Risiko einer versehentlichen Bestäubung zu minimieren.

FEMINISIERTES CANNABIS: DER SINSEMILLA-DURCHBRUCH

Der richtige Durchbruch beim Anbau von Sinsemilla kam aber erst mit der Erfindung feminisierter Cannabissamen in den 1990er Jahren. Früher mussten die Grower beim Anbau mit normalen Samen die Männchen so schnell wie möglich entsorgen. Feminisierte Samen lösten dieses Problem, wodurch man als Grower ausschließlich weibliche Pflanzen anbauen konnte. Das Problem mit samenhaltigen Blüten gehörte somit bald der Vergangenheit an. Infolgedessen hat der Begriff Sinsemilla in der heutigen Zeit etwas an Relevanz verloren.

IST SINSEMILLA INDICA ODER SATIVA?

Wie wir bereits erläutert haben, beschreibt Sinsemilla Blüten ohne Samen. Der Begriff kann für jede Art von weiblicher Cannabispflanze verwendet werden, die nicht befruchtet wurde; unabhängig davon, um welche Sorte es sich handelt. Daher kann Sinsemilla sowohl Indica als auch Sativa sein.

KANN MAN SINSEMILLA RAUCHEN?

Sicher doch. Weniger Samen bedeuten mehr Blüten, mehr Harz, mehr Aroma und mehr "Pep", wenn Du sie rauchst. Der Zweck von Sinsemilla ist, den Nutzern die bestmögliche Erfahrung mit Cannabis zu ermöglichen. Also ja, Sinsemilla bedeutet, dass es nun Zeit ist, sich einen anzustecken!

DER ANBAU VON SINSEMILLA: FAZIT

Sinsemilla ist wirklich nur ein anderer Begriff für feminisiertes Cannabis. In der heutigen Zeit, in der Gras in kontrollierten Umgebungen angebaut wird, ist es für Grower einfacher als je zuvor, sicherzustellen, dass ihre Pflanzen komplett weiblich sind. Du musst Dir also keine Sorgen machen, dass eine versehentliche Bestäubung Deine Ernte beeinträchtigen könnte. Was Du heute anbaust, ist fast immer Sinsemilla – großartige Blüten, abzüglich der Samen!

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