Cannabisgenetik - Afghanisch

Afghan

Die afghanische Cannabisgenetik ist das solide, grüne Fundament der Cannabiscup-Champions der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Man vermutet, dass die robusten, reinen Indica-Landrassensorten aus Afghanistan das erste von der Menschheit genutzte Cannabis waren. Wann genau und von wem ist noch ein Geheimnis und das Thema einer erbitterten Debatte.

Jüngste archäologische Belege deuten darauf hin, dass wohl am wahrscheinlichsten Proto-Indoeuropäer die ersten Völker waren, die Cannabis sowohl für medizinische als auch für rituelle Zwecke eingesetzt haben – und zwar bereits vor rund 30.000 Jahren. Diese umstrittene Theorie meint die Zeit vor dem alten chinesischen Kaiser Shen Nung und stellt die Idee auf den Kopf, wonach Cannabis vom Fernen Osten in den Westen gewandert ist. Darüber hinaus fand man in Rumänien verkohlte Cannabissamen, die auf die Zeit der Kurgans von vor etwa 5000 Jahren zurückgehen.

Das ist ein bisschen weit hergeholt, sagst Du? Die Möglichkeit, dass Sativa-Sorten aus unbekannten Regionen eingeführt wurden und sich durch Klima- und Umweltanpassung zu Indica-Sorten entwickelt haben, ist eine weitere plausible Hypothese. Es gibt so viele Erklärungsmöglichkeiten und es gilt zu viele "unbekannte Variablen" zu berücksichtigen.

Irgendwie hat Kush aber irgendwo eine Heimat gefunden. Diese Heimat war für mindestens die letzten paar tausend Jahre die Grenzregion im Hindukuschgebirge zwischen dem heutigen Afghanistan und Pakistan. Diese kurzen, schnell blühenden und dunkelgrünen Sträucher mit überdimensionierten, dickfingrigen Blättern und geschwollenen, harztropfenden Blüten, bilden immer noch die Grundlage für das klebrige Grün, aus dem der Großteil der Haschischproduktion der Welt stammt - nur Marokko kommt dem nahe.

Natürlich haben Royal Queen Seeds auf afghanische Genetik zurückgegriffen, um einige der stärksten und produktivsten Hybride zu entwickeln. Jede Cannabissaatgutbank, die mehr als einen Pfifferling wert ist, braucht mindestens eine afghanische Sorte. Die Meisterzüchter bei RQS gingen noch etwas weiter. Lass uns einen Blick auf einige brandaktuelle Sorten werfen, die alle voller afghanisch-genetischer Feuerkraft sind.

ICE

ICE

Das Wichtigste zuerst. Falls Du eine Sorte ICE nennst, was für "Indica Crystal Extreme" steht, ist die afghanische Genetik ein wesentlicher Bestandteil. In der Tat ist dieser vereiste Hybrid eine echter Cannabis-Drilling mit einer Afghani, Northern Lights und Skunk in der Mischung. Wie Du sicher nicht anders erwartet hast, handelt es sich um super potente Blüten, die Deinen Körper in Gelee verwandeln, während Dein Verstand über den Fressflash sinniert.

Nach 8-10 Wochen in der Blüte wird ICE vollständig von Trichomen überzogen und damit bereit für die Ernte sein. Growern im Anbauraum wird empfohlen, SOG einzusetzen und für eine maximale Ausbeute einige Schatten werfende Blätter zu entfernen. Die Pflanzen werden selten über 1m groß, also hol sie Dir. Sie dürsten nach Nährstoffen, von denen sie selbst hohe Dosen vertragen. Behandle sie richtig und bis zu 450g/m² vereiste Blüten können Dein sein. Sie ist einfach unwiderstehlich für Freunde von Cannabiskonzentraten.

SPECIAL KUSH 1

Special Kush 1

Special Kush 1 ist eine Hommage an den wilden, altehrwürdigen Berg Kush. Indem sie Kush zurück zu seinen Wurzeln führten, kombinierten und verfeinerten die Züchter von RQS klassischen afghanischen Zuchtbestand und schufen einen modernen Klassiker. Mit einer Handvoll dieser Bohnen kannst Du Dir für wenig Geld ein prima High bescheren. Aber krieg das jetzt bloß nicht in den falschen Hals: Das ist kein Schnäppchenschrott vom Grabbeltisch - das ist geiles Kush, das Dich aufs Sofa fesselt.

Was das Aussehen angeht, ist Special Kush 1 die definitive Sorte aus dem Bilderbuch der schweren Indicas vom alten Schlag. Im Zuchtzelt angebaut, ist sie produktiv und bleibt mit ihrem gedrungenen Wuchs unter einem Meter. Die Blüte ist nach nur 7-8 Wochen beendet. Unter heißen mediterranen Klimaverhältnissen im Freien angebaut, kann sie wirklich spielend ihr volles Potenzial verwirklichen. 3m+ Pflanzen, die bis zu 500g produzieren können, sind keine Seltenheit. Ihr reiches, erdiges Hasch-Aroma und schwere körperliche Effekte werden Dich davon überzeugen, dass Special Kush 1 in der Tat etwas Besonders ist.

ROYAL AK

Royal AK

Royal AK ist die RQS-Variante der legendären AK-47. Die hier ausgewählte AK-47-Sorte ist ein hochkarätiger, sativadominierter, mörderisch aussehender Hybrid. Obwohl ihr High ein solider Kopfschuss ist, würde man es Dir verzeihen, falls Du mit Blick auf ihre dichten, behaarten, orangefarbenen Nuggets einen schweren körperlichen Kick nach Indica-Art erwarten würdest. Der genetische Afghani-Einfluss kann nun mal nicht anders, als das Aussehen auch dieser Sorte zu dominieren.

Im Zuchtzelt oder in wärmeren Klimazonen, sowie im Freien, ist die Sorte problemlos anzubauen. Diese schnell blühende Weed-Waffe wird Dich auch nicht lange warten lassen. Nach 8-9 Wochen in der Blüte sind die stämmigen, trophäenartigen Colas von Royal AK bereit für die Ernte. Indoor-Anbauer können etwa 500g/m² erstklassigen Stoff erwarten. Das Beste von allem: Ihre Blüten lassen sich wegen ihres erstaunlichen Blüte-zu-Blatt-Verhältnisses einfach trimmen.

NORTHERN LIGHT

Northern Light

Northern Light wird von Hanfis auf der ganzen Welt als erstklassige, schwere Indica-Sorte angesehen. Ihre Abstammung ist etwas mysteriös, aber eines ist sicher: Der afghanische Zuchtbestand wurde mit einer Thai gekreuzt, um Indica-Liebhabern den von den Füßen holenden Rauch der Wahl zu erzeugen. Nur ein paar Züge von diesem reichen, vollmundigen Rauch und Deine Augenlider werden schwer werden. Northern Light ist Knockout-Stoff für die Nacht.

Wie es ihre afghanische Abstammung vorsieht, wächst sie stämmig und robust und bleibt etwa 1m groß. Sie ist ideal für eine Vielzahl von Anbaustile im Zuchtzelt, von einfach biologisch bis hin zu fortgeschrittener Hydroponik. Es ist verbürgt, dass sogar Indoor-Novizen beeindruckende 500g/m² ernten können. Im Freien in einem trockenen, südlichen Klima kann sie 2m Höhe erreichen und eine Ausbeute von 500g pro Pflanze ermöglichen.

CRITICAL

Critical

Falls Du maximal beladene, übergroße Colas und ungeheure Nuggets willst, muss es Critical sein. Dieses grüne Monster wird aus gutem Grund von kommerziellen Züchtern in ganz Europa geliebt. Abgesehen von ihrer enormen 600g +/m² Ausbeute im Zuchtzelt und vergleichbarer Ausbeute pro Pflanze im Freien, ist sie auch extra potent. Der THC-Gehalt kann knapp 20% erreichen - all dies nach nur 7 Wochen der Blüte. Critical ist eine richtig heftig kickende Pflanze, die mit afghanischer und Skunk-Genetik versetzt ist.

Würzige, pfeffrige und Piniennoten werden die Luft parfümieren und die Anwesenheit von Critical verraten. Geruchsbekämpfung ist ein Muss. Ihr ausgeglichener, leicht saurer Geschmack wird Dich immer wieder auf diese Sorte zurück kommen lassen. Im Spätstadium der Blüte musst Du um jeden Preis hohe Feuchtigkeit vermeiden, damit an ihren üppigen Blüten keine Schimmelbildung auftreten kann.

SPECIAL QUEEN 1

Special Queen 1

Falls Du die größtmögliche Ernte von Hybrid-Marihuana möchtest, brauchst Du afghanische Genetik, um die Blüten aufzumotzen. Special Queen 1 ist eine vielfältige Mischung aus afghanischen, kolumbianischen und mexikanischem Cannabis und Skunk. Sie ist nicht gerade eine Diva, sondern eher ein raumgreifendes Biest. Special Queen 1 liefert einen lang anhaltenden, schweren Bodycheck, der Dich von Deinen Füßen holen wird.

Im Zuchtzelt kann sie bis zu 650g/m² abliefern. Die Pflanzen werden etwa 1,5m hoch und lassen klebrige Blüten hervorquellen. Doch im Freien bei gutem Sonnenschein vermag Special Queen 1 sogar zu einer überragenden 4m hohen Statur heranzuwachsen, wobei sie über 500g pro Pflanze produzieren kann. Einfach zu erntender, fetter Stoff nach 8 Wochen oder weniger Blütezeit ist mit dieser ganz speziellen Herrscherin möglich.

ROYAL CHEESE (Fast-flowering)

Royal Cheese Fast Flowering

Cheese ist die britische Cannabissorte, die die Welt im Sturm erobert und die Skunk-Familie wieder zurück in die Liga des erstklassigen modernen Weeds geführt hat. Royal Cheese ist nichts weniger als die RQS-Wiedergeburt einer Legende. Getreu ihrem afghanischen Ursprung ist diese schwere Indica, die von Skunk # 1 abgeleitet wurde, ein reinrassiges Musterbeispiel. Sie vereint ein ausgewogenes körperlich-geistiges High, sowie ein einzigartiges Cheese-Aroma zu einer kompakten Einheit.

Royal Cheese eignet sich, was die einfache Kultivierung auf einer Vielzahl von Substraten angeht, ebenso für Anfänger wie für Großmeister. Diese stämmigen Skunk-Pflanzen sind ziemlich homogen und verlangen dem Grower nicht viel ab. Die Blütephase ist ein echter Zielsprint von 6 bis 8 Wochen. Take it cheasy im Cannabisgarten – mit einer Packung dieser Taschenraketen.