Cannabis wird seit langem mit Missverständnissen und Mythen in Verbindung gebracht. Aus diesem Grund ist es nicht überraschend, dass auch der passive Rauch von Gras mit gefährlichen Folgen in Verbindung gebracht wird. Heute werden wir herausfinden, ob Du durch den Passivrauch berauscht werden kannst, und ob dies ausreichen würde, um einen Drogentest nicht zu bestehen.

AUSWIRKUNGEN VON PASSIVRAUCHEN

Ob in einer Hotbox, einer Rauch-Session im Haus oder in einem Coffeeshop - es wird immer auch Leute geben, die nicht rauchen. Dabei handelt es sich um Menschen, die wegen ihrer Freunde da sind und nicht für ein paar Züge vom Joint. Das sind auch die Menschen, um die sich Forscher und Behörden Sorgen machen. Ist der passive Rauch schädlich für diese Individuen?

Gruppe Junge Leute Erfasstes Rauchendes Unkraut

Das Einatmen von Rauch ist immer schädlich. Wenn Du Dir aber Sorgen machst, weil Du ab und zu mal bei der Rauch-Session von Freunden dabei bist, dann sind Deine Sorgen unbegründet. Besonders, wenn es sich um Cannabisrauch und nicht um Tabakrauch handelt. Passivrauchen wird Dich nicht frühzeitig töten und es wird auch keine gesundheitlichen Probleme verursachen. Du solltest allerdings Dein Kind nicht in eine solche Umgebung mitbringen. Obwohl es Bedenken wegen gesundheitlicher Folgen gibt, kannst Du von einer Hotbox nicht wirklich berauscht werden, wenn Du selbst nicht rauchst.

Damit Dein Körper nach einer Hotbox-Session positiv auf THC getestet werden könnte, müsstest Du stundenlang von Rauch umgeben sein. Außerdem ist der Grund, warum der Rausch von einer Hotbox oft intensiver ist, hauptsächlich auf CO₂ im Überfluss und einen leichten Sauerstoffmangel zurückzuführen. Wenn Du einmal ein Raucher warst oder gerade eine Toleranzpause einlegst, könnte es auch Dein Gehirn sein, das Dir Streiche spielt. Dein Gehirn wird den Geruch von Gras mit einem Gefühl verbinden, an das es sich erinnern kann.

WERDE ICH MEINEN DROGENTEST NICHT BESTEHEN, WENN ICH PASSIV MITRAUCHE?

Stell Dir vor, Du warst auf einer Party und kamst mit einem coolen Hanfi ins Gespräch. Du hast eine ordentliche Menge Passivrauch inhaliert und hast vergessen, dass Du in ein paar Tagen einen Drogentest bestehen musst. Du willst Deinen Job natürlich nicht verlieren. Bevor Du Dir aber eine aufwendige Entgiftung antust, um das THC wieder loszuwerden, haben wir eine gute Nachricht für Dich. Eine Studie aus dem Jahr 2014 kam zu dem Schluss, dass “das Risiko von einem positiven Speicheltest nach einer passiven Cannabisrauchinhalation auf einen Zeitraum von ca. 30 Minuten nach der Rauchaussetzung begrenzt ist”. Das klingt in Ordnung. Stelle nur sicher, dass Du Dich 30 Minuten vor Deinem Drogentest von Joints fernhältst.

Eine Studie aus dem Jahr 2010 hat die Konzentrationen von Cannabinoiden im Blut und Urin von Menschen untersucht, nachdem sie 3 Stunden lang in einem gut besuchten Amsterdamer Coffeeshop waren. Die Ergebnisse zeigen, dass die Probanden tatsächlich THC absorbierten, aber in so winzigen Mengen, von denen man nicht berauscht werden kann. Im Blut war THC nur für weniger als 6 Stunden nachweisbar. Realitätsnäher kann eine Studie zu diesem Thema wahrscheinlich nicht sein.

Dies sollte Dich beruhigen. Du solltest es aber nicht auf die Spitze treiben. Es ist immer noch keine schlaue Idee, in den Tagen – wenn nicht sogar Wochen – vor einem Drogentest, dort abzuhängen, wo viel Marihuana abgebrannt wird. Es gibt noch nicht viele Forschungen zu diesem Thema und wir müssen noch viel über Cannabis lernen. Es hängt immer davon ab, welchen THC-Gehalt das Gras hat, das Deine Freunde rauchen, wie viele von ihnen rauchen, sowie wie lange und wo sie rauchen. Lange Rede kurzer Sinn: Du musst Dir keine großen Gedanken über dieses Thema machen, solange Du Deinen gesunden Menschenverstand benutzt.

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