Eine Studie untersucht die Auswirkungen des Rauchens von Tabak und Marihuana als Mischung auf die Konsumenten, die mit dem Rauchen aufhören möchten.

Die meisten von uns, die Weed rauchen, haben auch schon mal eine Marihuana-Zigarette geraucht - einen "Joint", sozusagen. Aber ist dies die beste Art Cannabis zu konsumieren? Es ist mit Sicherheit ein Klassiker und dies wird sich in nächster Zeit auch nicht ändern, aber wenn Du nicht so für das Verdampfen oder Essen bist und darauf bestehst, die Blüten zu rauchen, dann solltest Du darauf achten, was Du in Deinen Joint drehst. Kiffer mischen ihr Pot mit Tabak aus den verschiedensten Gründen: Um Geld zu sparen, der Geschmack wird bevorzugt oder um die Mische besser brennen zu lassen. Leider ist der Gebrauch von Tabak zum Konsumieren von Marihuana wegen der Effekte von Tabakrauch (und seiner süchtig machenden Droge Nikotin) auf den Raucher die wahrscheinlich ungesündeste Variante.

WIE NIKOTIN ARBEITET

Warum macht Nikotin überhaupt so abhängig? Unsere Gehirne funktionieren, indem Neurotransmitter freigesetzt werden, die mit den Rezeptoren auf der Oberfläche der Nervenzellen interagieren. Nikotin ist dem Neurotransmitter Acetylcholin sehr ähnlich, welcher an unseren Muskelbewegungen, der Atmung, der Herzfrequenz und dem Gedächtnis beteiligt ist. Es steigert zudem die Dopaminausschüttung - dies gibt uns ein Gefühl von Vergnügen und Belohnung. Die Freisetzung dieser Neurotransmitter verleiht Nikotin seine abhängig machenden Qualitäten. Eine Langzeitbelastung führt dazu, dass der Konsument zwanghaft nach dieser Droge verlangt. Unsere Gehirne benutzen unsere Körper, um nach Genuss und Belohnung zu streben - woraus psychologische und physische Abhängigkeit erwächst. Deshalb haben viele Menschen beim Versuch das Rauchen von Tabak aufzugeben Entzugssymptome, wie Gereiztheit, Aufmerksamkeitsstörungen, Schlafstörungen und einen veränderten Appetit.

STUDIE ÜBER ABHÄNGIGKEIT

Eine im Juli vom Onlinejournal Frontiers in Psychiatry veröffentlichte Studie warf einen eingehenderen Blick auf die abhängig machenden Eigenschaften der Kombination von Nikotin und Cannabis. Die Studie kam zu dem Schluss, dass Raucher, die ihren Tabak mit Marihuana mischen, eher Symptome einer Abhängigkeit entwickeln, was in unserer Community nicht auf die leichte Schulter genommen werden kann. Cannabis ist natürlich weniger suchterzeugend als Tabak, aber wenn Tabak mit Marihuana kombiniert wird, dann kann dies nicht nur zu einer Nikotinabhängigkeit führen, sondern auch die Motivation beim Versuch mit einer von beiden Drogen aufzuhören verringern.

Chandni Hindocha, ein Doktorand in klinischer Psychopharmakologie am University College London, der die Studie durchgeführt hat, fand Folgendes heraus:

  • Eine 10% Steigerung des Verlangens weniger Tabak zu verwenden unter Kiffern, die beim Drehen nur Grünes verwendeten.
  • Darüber hinaus hatten Probanden, die Joints und Zigaretten voneinander trennten, eine zu 80% höhere Wahrscheinlichkeit, den nächsten Schritt - die Verwendung weniger Tabaks - in Betracht zu ziehen.
  • Raucher, die Tabak mit Gras mischen sind im Durchschnitt jünger und häufiger männlich.

MARIHUANA- UND TABAKKONSUM HINSICHTLICH DER GEOGRAFIE

Der Konsum von Tabak mit Marihuana unterscheidet sich laut dieser Studie von Land zu Land. Zwischen 77-90% der europäischen Cannabiskonsumenten mischen ihr Marihuana mit Tabak, im Vergleich dazu sind es fast 52% der Australier und in Neuseeland nur 20% der Konsumenten. Die Kombination von Tabak und Marihuana ist auf dem amerikanischen Kontinent sogar noch weniger beliebt, dort sind es nur 10%, die beides zusammen verwenden. Das Problem der Nikotin-/Marihuana-Abhängigkeit ist also vornehmlich ein europäisches, obwohl sich niemand mit Abhängigkeiten auseinandersetzen will, egal ob physische oder psychische.

Ein Großteil der Marihuanaindustrie steht hinter der Wahl eines gesunden Lebensstils und die Erkenntnis, dass Cannabis für sich nicht physisch abhängig macht, ist eine tolle Nachricht. Mehr darüber zu lernen, wie Marihuana und Nikotin miteinander interagieren, erklärt deren Einfluss auf den Körper und Geist der Konsumenten.

 

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