1. GENETIK SPIELT EINE WICHTIGE ROLLE

Die Qualität einer Cannabisernte steht meistens schon fest, bevor der Samen überhaupt eingepflanzt wurde. Die Selektion von Samen ist ein riesiger Faktor und wird einen großen Einfluss darauf haben, was für Blüten Du am Ende erhalten wirst. Jeder Grower hat seine eigenen Vorlieben, was Sorten betrifft. Manche mögen eher stark zerebral wirkende Sativas, die aufputschen und motivieren. Andere sind immer auf der Suche nach starken Indicasorten, deren beruhigende Wirkung von vielen als sehr entspannend empfunden wird. Andere Gärtner sind wiederum auf der Jagd nach medizinischen Sorten und suchen Gene mit einem möglichst hohen CBD-Anteil.

Die Auswahl der Genetik sollte auch durch die Anbauumgebung beeinflusst werden, auf die der Grower Zugriff hat. Ein Beispiel: Wenn Du in Deiner Wohnung mit sehr wenig Platz anbauen willst, dann ist wohl eine autoflowering Sorte die beste Option für Dich. Falls Du im Freien anbaust und extrem viel Platz zur Verfügung hast, dann solltest Du Dir eine Genetik aussuchen, die große, turmhohe Büsche hervorbringt!

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2. NUTZE SAMEN UND VERMEIDE STECKLINGE

Ein weiterer Faktor, den man bereits vor dem Growen im Blick haben sollte: Willst Du mit Samen arbeiten oder mit Stecklingen? Einen Grow mit Stecklingen zu starten, hat natürlich einige Vorteile, kann aber auch sehr riskant sein! Aus Stecklingen werden Pflanzen, die eine exakte Kopie der Mutterpflanze sind, von der sie entnommen wurden. Der genetische Code kann aber auch Krankheiten und Schwächen enthalten, die die Mutterpflanze hatte. Daher solltest Du mit Stecklingen von Pflanzen, die Du nicht kennst, sehr vorsichtig sein! Möglicherweise hast Du dadurch einen schlechten Start.

Ein weiterer Nachteil: Stecklinge die man online bestellt und die mit der Post verschickt werden kommen zwangsläufig in einem Schockzustand an! Sie müssen sich erst wieder an die neuen Gegebenheiten anpassen, wodurch die sowieso schon langwierige Wachstumsphase noch länger dauert.

3. NUTZE FEMINISIERTES SAATGUT

Wenn Du Deinen Grow mit dem Ziel "möglichst fette und potente Ernte" startest, solltest Du dir auf jeden Fall selektierte, feminisierte Samen besorgen! Dadurch kannst Du einige Katastrophen verhindern, die einen Grow stark verlängern und den gesamten Ertrag vermindern können.

Feminisierte Samen wurden extra so gezüchtet, dass keine männlichen Chromosomen vorhanden sind. Das bedeutet: Aus jeder Pflanze wird eine weibliche Pflanze, die Dich mit rauchbaren Blüten versorgen wird. Da nur weibliche Cannabispflanzen medizinisches Cannabis oder Cannabis für den Freizeitgebrauch produzieren, werden diese ihrem männlichen Gegenstück vorgezogen!

Wenn Du Dich also entscheidest, einen Grow mit ausschließlich feminiserten Samen zu beginnen, dann sparst Du Dir die zeit- und nervenaufreibende Entfernung der männlichen Pflanzen zu Beginn der Blütephase.

Feminisiertes Saatgut spart Dir aber nicht nur Zeit, es schützt Dich auch vor einem großen Unglück: Falls Du eine männliche Pflanze übersiehst, wird diese ihren Pollen in der Luft verteilen und damit die weiblichen Pflanzen befruchten. Wenn eine weibliche Pflanze befruchtet wurde, hört sie auf, dicke, harzige Blüten zu bilden und konzentriert sich von nun an auf die Samenproduktion. Das ist so ziemlich das schlimmste, was es gibt, wenn Du auf eine potente Ernte hoffst!

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4. GUTE PFLANZEN BRAUCHEN GUTE ERDE

Um unseren Körper gesund und fit zu halten, müssen wir unseren Kalorienbedarf decken und genug Nährstoffe aufnehmen. Genau so ist es auch bei Cannabispflanzen! Damit sie robust und lebhaft bleiben, musst Du Deinen Pflanzen immer die richtige Menge und Art an Nährstoffen zur Verfügung stellen, welche sie dann durch das Wurzelsystem aus dem Boden aufnehmen.

Wenn Du Deine Pflanzen in eine billige Standard-Erde eintopfst, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass sie nach einiger Zeit einen Mangel an verschiedenen Mineralien aufweist. Dieser Mangel verlangsamt das Wachstum und vermindert dazu noch die Qualität der Blüten. Um sicherzustellen, dass Deine Pflanze immer die richtigen Nährstoffe zur Verfügung hat, die sie für ihr Wachstum benötigt, verwende eine ordentliche Grow-Erde voller Nährstoffe. Diese braucht dann bis knapp vor dem Ende des Anbauzyklus fast keinerlei zusätzlichen Dünger mehr.

5. DÜNGER UND BOOSTER

Wenn Du eine qualitativ hochwertige Erde verwendest, musst Du normalerweise keine Zusatzstoffe mehr verwenden, das schadet den Pflanzen meistens nur. Falls Deine Erde aber ausgelaugt ist, dann siehst Du die Folgen an Deinen Pflanzen! An diesem Punkt greifen viele Grower zu Kunstdüngern, um die Pflanzen möglichst schnell wieder gesund zu bekommen.

Wenn diese Dünger aber falsch angewendet werden, führt das zu sehr ungewollten Folgen wie Wurzelbrand oder der Beschädigung/Schwächung von Blättern. In diesem Szenario kann die Pflanze keine Nährstoffe mehr aufnehmen und somit auch keine ordentliche Photosynthese mehr betreiben.

6. STELL DEINER PFLANZE VIEL LICHT ZUR VERFÜGUNG

Weißt Du noch, was Du damals im Biologieunterricht über die Photosynthese gelernt hast? Perfekt, denn nun hast Du die Möglichkeit, dieses Wissen endlich in die Tat umzusetzen! Pflanzen brauchen Licht um Energie zu produzieren. Energie, mit welcher die Pflanze dann überlebt, wächst und dann damit beginnt, die harzigsten und geilsten Blüten der Welt zu bilden!

Wenn Licht auf die Oberfläche von Blättern trifft, spielen die grünen Chlorophyllpigmente eine große Rolle, wenn es darum geht, die Lichtstrahlen in Zucker umzuwandeln. Dieser Zucker wird der Pflanze als Nahrung zur Verfügung gestellt. Je mehr sie wächst und davon verbraucht, desto größer und lebhafter werden die Pflanzen. Es ist also recht eindeutig, warum Du Deinen Pflanzen so viel Licht wie möglich geben solltest!

Es ist sehr wichtig, zu wissen, dass nicht alle Lichtquellen gleich sind! Falls Du denkst, Du kannst eine ganz normale Schreibtischlampe verwenden, dann werden Deine Pflanzen sehr bald schon verkümmern! Wenn Du innen anbaust, empfiehlt sich eine starke Lampe wie eine NDL oder eine LED. Damit kannst Du Deine Pflanzen mit ausreichend Licht versorgen, um schnell und stabil wachsen zu können. Starke, helle Lampen bewirken auf Pflanzen wahre Wunder und sorgen für höhere und potentere Erträge.

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7. LUFTSTROM UND BELÜFTUNG

Ein Luftstrom ist sehr wichtig, wenn Du eine insgesamt hochwertige Ernte haben möchtest. Durch einen Luftstrom hast Du nicht nur dauerhaft frische Luft, er verringert auch das Schimmelrisiko! Schimmel bevorzugt feuchte und abgestandene Luft mit wenig Luftaustausch. Mit Ventilatoren kannst Du die Luft dauerhaft in Bewegung halten. Ein Abluftsystem, das Luft aus dem Raum heraussaugt, kann mit Ventilatoren kombiniert werden, um die Luft in Bewegung zu halten.

8. BEHALTE DIE TEMPERATUR IM OPTIMALEN BEREICH

Cannabispflanzen bringen Dir ein deutlich besseres Resultat, wenn die Anforderungen an die Temperatur dauerhaft eingehalten wurden. In der Blütephase empfiehlt sich tagsüber eine Temperatur von 18-26°C. Nachts scheint es den Pflanzen besonders gut zu gefallen, wenn die Temperatur bei 20-24°C liegt.

Wenn die Temperatur zu niedrig ist, kann sich das schädlich auf die Gesundheit der Pflanze auswirken und ernsthafte Probleme verursachen.

Mit einem kleinen Wandthermometer kannst Du die Temperatur ganz leicht überwachen. Mit Gerätschaften wie Heizungen und Klimaanlagen kannst Du die Temperatur künstlich steuern.

9. KONTROLLIERE DIE LUFTFEUCHTIGKEIT

Die Luftfeuchtigkeit ist ein wichtiger Aspekt, wenn Du Cannabis anbauen möchtest und wird trotzdem oft vernachlässigt. Die Luftfeuchtigkeit bezeichnet einfach nur den Anteil an Wasserdampf in der Luft. Die Luftfeuchtigkeit in Deinem Growraum kann mit Luftbe- und -entfeuchtern manipuliert werden. Sie wird mit einem Hygrometer gemessen.

In der Wachstumsphase bevorzugen Pflanzen eine etwas feuchtere Umgebung und wachsen besonders gut bei einer hohen Luftfeuchtigkeit. In der Blütephase wollen die Pflanzen jedoch keine so hohe Luftfeuchtigkeit, der optimale Wert liegt hier bei ungefähr 40%. Eine niedrige Luftfeuchtigkeit während der Blütephase verringert das Risiko von Schimmel.

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10. TROCKNEN UND AUSHÄRTEN

Deine Ernte richtig zu trocknen und auszuhärten ist so wichtig wie jede andere Phase des Anbaus, vielleicht ist es sogar die wichtigste Phase von allen! Wenn Du in diesem Prozess einen Fehler machst, kann Dich das Deine gesamte Ernte kosten! Schimmel wächst sehr gut an feuchten und dunklen Orten. Um dies zu vermeiden, musst Du Deine Blüten gut trocknen und jegliche verbliebene Feuchtigkeit entziehen.

Die Blüten kannst Du zum trocknen einfach auf einen Draht hängen und in einem gut belüfteten Raum aufhängen.

Wenn die Blüten trocken sind, beginnt das so genannte Aushärten. Platziere die Blüten in einem Einmachglas und betrachte das Glas täglich, um den Fortschritt zu betrachten. Ab und zu kannst Du den Deckel aufmachen, damit die Luft ausgetauscht wird. Wenn Du Buds mit Schimmel siehst, dann sortiere diese Sofort aus! Umso länger Du Deine Blüten aushärten lässt, desto angenehmer lassen sich diese später Rauchen.

 

 

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