Eine der Hauptrechtfertigungen für das verbotene Gras ist immer noch, dass Cannabis leichter in die Hände unserer Kids fallen würde, wenn es legal wäre. Was die Eltern wirklich meinen, ist dass sie Angst haben, dass ihre Teenager plötzlich das Cannabisrauchen anfangen.

Auch wenn es eine legitime Sorge ist, bringt zu viel Angst gar nichts. In allen legalisierenden Bundesstaaten der USA ist der Konsum bei den Teenagern zum Beispiel entweder stetig geblieben oder sogar gesunken. Colorado, der Staat mit den meisten Informationen darüber, weist eine enorme Abnahme des Konsums von Cannabis unter Jugendlichen auf.

Teenager sind nicht dumm, trotzdem wurden sie durch 40 Jahre Anti-Drogen Propaganda geprägt. Die Kids sind eher dazu geneigt, den illegalen Nervenkitzel zu provozieren, so in der Art, ohne Ärger davongekommen zu sein. Marihuana als Droge zu legalisieren und als Genussmittel für Erwachsene zu regulieren, nimmt diese Begeisterung für das Verbotene. Seitdem Marihuana immer mehr als normale medizinische Substanz angesehen wird, verschwindet die Faszination des illegalen Nervenkitzels.

Das bedeutet also, dass es eine gute Idee ist, mit seinen Kindern über Drogen wie Cannabis zu sprechen. Wie, wo und wann man das macht, steht auf einem anderen Blatt. Schlussendlich kann Dir niemand vorschreiben, wie man am besten seine Kinder erzieht. Aber sei Dir Bewusst, dass die Teenies Informationen von allen möglichen Quellen bekommen, manche von ihnen sind unglaubwürdig. Jetzt sind es nicht mehr nur "die Kinder in der Schule", sondern es ist auch der weltweite Einfluss, den man im Internet vorfindet.

Umso mehr Deine Kinder von Dir erfahren, desto besser sind sie darauf vorbereitet, gute Entscheidungen zu treffen - oder zumindest Entscheidungen, die Du besser nachvollziehen und unterstützen kannst, solange sie unter Deinem Dach wohnen.

Kind Rauchen Cannabis

SEI EHRLICH

Die beste Herangehensweise, die man als Erzieher/innen, Eltern oder Beides treffen sollte, ist ehrlich zu sein. Nochmal, Kinder sind nicht dumm. Sie werden Dich im Gegenzug mehr respektieren, wenn sie merken, dass Du sie nicht anlügst. Unabhängig davon, ob Du persönlich keine Drogen magst, oder selbst jeden Tag rauchst, gibt es einige grundlegende Methoden wie Du mit Deinen Kindern über Drogen sprechen solltest. Weiter unten zeigen wir Dir solch ein Beispiel.

BEGINNE MIT WISSENSCHAFT

Das ist eine ziemlich coole Sache. Wer weiß, vielleicht motivierst du Dein Kind ein/e Wissenschaftler/in zu werden oder es strebt eine andere Karriere in dieser Sparte an. Warum? Die Wissenschaft über Cannabis genauer unter die Lupe zu nehmen, ist echt beeindruckend. Die Existenz der Endocannabinoide zu entdecken und zu verstehen, wie sie mit unserem Körper interagieren, hat bereits den Bereich medizinisches Cannabis revolutioniert.

Es ist eine geeignete Methode, die gesamte Problematik sehr professionell anzugehen. Es ist außerdem eine tolle Art und Weise den Kindern vorurteilslos zu erklären, welche Effekte Cannabinoide auf das Gehirn haben. Abgesehen davon müssen WissenschaftlerInnen gute Noten haben. Vor dem Chemietest einen rauchen? Wohl keine so gute Idee.

VERSUCHE PRAXISBEISPIELE ZU VERWENDEN

Eltern in den USA sind der Meinung, dass es besonders gefährlich sein kann, in den legalen Cannabisindustrien zu arbeiten. Dies meint nicht nur das zusätzliche Risiko, denen sie sich als Eltern in der Industrie ausgesetzt sehen. Manche Eltern haben den Kontakt zu ihren Kindern verloren, nur weil sie in diesem Bereich arbeiteten.

Die Arbeit in dieser Sparte kann auch zu Vorurteilen oder Kritik von anderen Eltern führen. Es kann vorkommen, dass Dein Kind bei manchen Eltern von Freunden nicht mehr wirklich willkommen ist. Klingt verrückt? Es kann passieren. Wie auch immer, je mehr Du Deine Kinder darauf vorbereitest, desto weniger verletzend wird es sein. Wenn Du Deine Motivation für diese Industrie erklärst, ist es für die anderen Erwachsenen etwas leichter nachzuvollziehen. Wenn nicht, dann ist es immerhin ein ehrlicher Beginn.

Vater kümmert sich um Cannabis

Die Kehrseite der Medaille? Wie erklärst Du Deinen Kindern kein Cannabis zu konsumieren, wenn man selbst in dieser Industrie arbeitet. Ganz einfach. Genau so, wie Du es machen würdest, wenn Du an einer Spirituosenfirma angestellt wärst.

Es gibt so viele Dinge, die Kinder nicht verwenden dürfen oder Dinge, die sie nicht tun sollten. Jugendliche unter 16 dürfen in den USA nicht Autofahren. In Freizeitparks gibt es bei manchen Fahrgeschäften keinen Zutritt, wenn man nicht eine bestimmte Körpergröße erreicht hat. Es gibt so viele Dinge, die für die "Erwachsenenwelt" reserviert sind. Cannabis ist eines von ihnen. Wenn Dein Kind Dich respektiert, dann wird es Deiner Beratung bei dieser Angelegenheit folgen.

Es ist nicht so, als ob die "Drogen" die meisten heranwachsenden Kinder nicht auch beängstigen. Wenn Du ein vernünftiges Umfeld für dieses Thema schaffst, dann klappt es wahrscheinlich auch so, wie Du es Dir vorstellst. Du willst ja schließlich, dass Deine Kids mit ihren Fragen zuerst zu Dir kommen.

WAS IST, WENN ICH SELBST CANNABIS KONSUMIERE?

In dieser Situation kann es ein bisschen schwieriger sein, mit den eigenen Kindern darüber zu sprechen, aber nicht unbedingt. Vor allem wenn Du es für medizinische Zwecke nutzt.

Wenn Du aber rauchst, weil Du es magst, versuche es von Deinen Kindern fernzuhalten, bis sie alt genug sind, um zu verstehen, womit sie es zu tun haben. Das ist das Mindeste für die Sicherheit aller Beteiligten. Es gibt Fälle, bei denen Eltern von anderen Eltern als ungeeignet empfunden werden, weil manche jungen Personen nicht verstehen, welche Schwierigkeiten man bekommt, wenn man nicht aufpasst, was man in der Schule erzählt. Du willst sicherlich auch nicht, dass Deine THC-Brownies abhanden kommen. Es gibt einfach Vorsichtsmaßnahmen, die rücksichtsvolle Eltern vornehmen sollten.

Abgesehen davon, muss man als Elternteil auf viele Dinge achten, die für die Kleinen nicht angebracht sind. Diese Regeln sind einfach für sie zu verstehen, wenn Du weder heuchlerisch noch herablassend bist.

Einen Führerschein zu bekommen ist für viele Teenager bedeutend wichtiger, als mit den Alten einen durchzuziehen. Gib ihnen einen Ansporn, bei dem Du sicher bist, dass er funktioniert.

WIE BRINGE ICH DIESES THEMA ZUR SPRACHE?

Es gibt mehrere Optionen, wie man dieses Thema ansprechen kann. Für gewöhnlich muss das nicht unbedingt vorgeplant sein. Kinder sprechen es oft selbst an. Wie auch immer, falls nicht, bringe es am besten zur Sprache wenn Dein Kind zwischen 10 und 14 Jahren ist. Geh es behutsam und nicht auf drohende Art und Weise an und Dein Kind wird Deiner Meinung vertrauen was dieses Problem angeht... normalerweise.

Sie werden auch spüren, dass sie mit ihren Fragen wieder zu Dir kommen können. Genau das solltest Du pflegen.

Vater spricht mit Kind

WAS TUN, WENN NICHTS FUNKTIONIERT?

Falls Du den Verdacht hast, dass Dein Kind allerlei Drogen konsumiert, inklusive Cannabis, ist das offensichtlich eine Sorge. Versuche nicht den Kindern die Schuld zu geben. Teenager sind per se launisch... Sie müssen durch Höhen und Tiefen gehen. Weißt du noch?

Wenn Du wirklich Beweise hast, dass Dein Kind in Schwierigkeiten steckt, ob mit Drogen verbunden oder nicht, dann bist Du als Elternteil natürlich involviert. Wenn Dein Kind Drogen konsumiert, gibt es Gründe dafür. Dies ist nicht etwas, dass Kinder spontan machen. Oft ist es eine Botschaft für etwas anderes. Vielleicht ist es sogar ein Hilfeschrei.

Versuche, die Situation so ehrlich wie nur möglich anzugehen. Als Elternteil fühlt man sich oft rasch schuldig oder nimmt die Schuld auf sich. Widerstehe dem. Du solltest Dich nur schämen, wenn Du nichts unternimmst.

Doch sogar hierbei können von Eltern ausgesprochene Verbote an ihre Grenzen stoßen. Drogenabhängigkeit ist eine echt schwierige Problemzone. Insbesondere in den Vereinigten Staaten kann das Familien zerstören. Üblicherweise sind damit auch extrem hohe Gesundheitskosten verbunden. Auf alle Fälle ist die Sucht in jedem Land für direkt Betroffene und Nahestehende schmerzhaft. Wenn Du ein besorgtes Elternteil bist, dann mach was Du für Richtig hältst. Das ist alles, was man von Dir verlangen kann.

Irgendwann kommen wir an einen Punkt, an dem Deine Kinder keine Kinder mehr sind.

 

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