Eine jüngst vom University College London (UCL) durchgeführte Studie kam zu dem Ergebnis, dass Schüler im Alter von 11 Jahren, die akademische Leistungsträger sind, als Teenager mit höherer Wahrscheinlichkeit Gras rauchen. Der Bericht basiert auf den schulischen Leistungen, die aus den Ergebnissen der Key Stage 2 Tests hervorgehen, die in diesem Alter durchgeführt werden. Der nationale Key Stage 2 Test konzentriert sich auf das Verständnis von Mathematik, Naturwissenschaften und Englisch.

Das BMJ Open Journal hat diese Studie veröffentlicht. Es ist die erste begutachtete medizinische Online-Zeitschrift, die entwickelt wurde, um allen Personen einen freien Zugang zu allen Arten von Forschungsstudien zu bieten. In der Studie wurden die Daten von 6.059 Jugendlichen aus 838 staatlich finanzierten und 52 kostenpflichtigen Privatschulen in England über einen Zeitraum von sieben Jahren hinweg analysiert. Die Studie deutet darauf hin, dass schulische Überflieger "anfangs in ihrer frühen Adoleszenz eine eher vorsichtige Haltung gegenüber illegalen Substanzen einnehmen, da sie sich der unmittelbaren und langfristigen Auswirkungen, die mit einem Gesetzesverstoß einhergehen, stärker bewusst sind, als jene mit niedrigeren akademischen Fähigkeiten".

Informationen über akademische Leistungen wurden mit dem Gesundheitsverhalten der Schüler in Beziehung gesetzt und durch Antworten in Fragebögen in der frühen und späten Adoleszenz (13/13 bis 16/17 und 18/19 bis 19/20) erfasst. Ihre Nutzungsgewohnheiten wurden als gelegentlich oder beständig und früh oder spät kategorisiert.

Unter akademischen Leistungsträger im Alter von 11 Jahren war der Tabakkonsum während der Adoleszenz weniger wahrscheinlich. Doch unter Schülern, die akademisch erfolgreicher waren, war es fast doppelt so wahrscheinlich, dass beständig Cannabis konsumiert wurde und 50% wahrscheinlicher, dass Cannabis, ebenso wie Alkohol, gelegentlich konsumiert wurde. Die gleichen Muster, die bei Jugendlichen beobachtet wurden, schienen sich im Erwachsenenalter fortzuführen. "Die Auswirkungen des Cannabiskonsums schienen sich durch den frühzeitigen Beginn und die erhöhte Häufigkeit der Verwendung verschlechtert zu haben."

Umfrage Studie Teenager Rauchen Cannabis

Die Forscher glauben, dass diese Resultate das Ergebnis einer größeren Vorsicht sein könnten, die in frühen Jahren mit dem Gesundheitsrisiko von Tabak einhergeht. Diese Vorsicht wurde vermutlich durch die Eltern weitergegeben. Die Verwendung von psychoaktiven Substanzen ist hingegen auf neugierige Neigungen zurückzuführen, obwohl "diese Verbindungen bis ins frühe Erwachsenenalter fortbestehen, was gegen die Hypothese spricht, dass eine hohe akademische Fähigkeit mit einem vorübergehenden 'Experimentieren' mit Substanzen verbunden ist".

Obwohl die Studie eine riesige Stichprobengröße liefert und über 7 Jahre hinweg siebenmal wiederholt wurde, standen natürlich keine Daten für die genaue Verbrauchsmenge von Alkohol, Zigaretten oder Cannabis zur Verfügung. Auch die KS2-Daten von 1,7% der Schüler an kostenpflichtigen Schulen standen nicht zur Verfügung. Die Studie ist dennoch eine Forschung mit hohem Erkenntniswert, was die Gewohnheiten intelligenter Jugendlicher und im Allgemeinen die Gewohnheiten junger Menschen betrifft.

Besonders hinsichtlich gebildeter Kinder könnte man aus dieser Studie möglicherweise schließen, dass es eine gute Idee ist, Kinder über die Gesundheitsrisiken aufzuklären, die mit Cannabis, Alkohol und Zigaretten verbunden sind. Somit sind sie besser vorbereitet und können im Teenageralter besser informierte Entscheidungen treffen.

Es ist sicherlich keine schlechte Idee, Cannabis Tabak vorzuziehen. Forschungsergebnisse lassen darauf schließen, dass der Konsum von Cannabis sogar dabei helfen kann, den durch Rauchen verursachten Schaden zu reduzieren, besonders wenn Cannabis mithilfe eines Verdampfers oder als CBD Öl konsumiert wird. Es wurde sogar belegt, dass Cannabis durch seine entzündungshemmenden Eigenschaften bei der Linderung von Infektionen und der Schleimlösung helfen kann. Eine brillante Alternative zu Zigaretten.

Wir können nur hoffen, dass Eltern ihre klugen Kinder weiterhin über die Gesundheitsrisiken und Gefahren des Rauchens und Trinkens aufklären, damit die durch Alkohol und Tabak verursachten Schäden in Zukunft immer weiter abnehmen.

 

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