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Obwohl die Cannabislegalisierung immer mehr an Boden gewinnt, ist das Kraut nach wie vor mit einem gewissen Stigma behaftet. Höre Tammy Pettigrew (The Cannabis Cutie) zu, wie sie über zahlreiche Cannabiskontroversen spricht, wie beispielsweise, ob Weed eine Einstiegsdroge ist, ob es den IQ verringert und ob es wahr ist, dass Stoner einfach nur faul sind.



1. Warum bezeichnen manche Leute Kiffer als faul?

Die Prohibitionisten in Amerika benutzen das definitiv gerne, um die Leute dazu zu bringen, kein Cannabis zu konsumieren. Aber ich glaube, die Ursprünge dafür liegen in den Ansichten weißer Amerikaner gegenüber Mexikanern während der mexikanischen Revolution 1910–1911. Wir hatten damals viele Flüchtlinge, die aus dem Süden der Grenze nach Amerika kamen, und sie brachten Cannabis mit. Doch statt der typischen Tinkturen oder Bonbons, die die Amerikaner in der Apotheke kaufen konnten, rauchten die Mexikaner die Pflanze. Die Medien haben also wirklich gute Arbeit geleistet, um wohlhabende Amerikaner davon zu überzeugen, dass diese Pflanze sie wie die Mexikaner faul machen würde, was wirklich urkomisch ist, wenn man bedenkt, dass Mexikaner in Amerika normalerweise körperliche Arbeit bei hohen Temperaturen verrichten. Die Ursprünge des Stereotyps vom "faulen Kiffer" liegen leider in der Fremdenfeindlichkeit gegenüber Mexikanern.

2. Wirkt ein Joint stärker, wenn man den Rauch in der Lunge behält?

Das ist ein Mythos. Behält man den Rauch in der Lunge, bewirkt das aufgrund von Sauerstoffmangel Benommenheit; Du solltest den Rauch wirklich nur inhalieren. Um sicherzustellen, dass Dein Weed die betreffenden Rezeptoren erreicht, nimmst Du einfach einen tiefen Zug und atmest wieder aus, ohne den Atem anzuhalten. Den Rauch in sich zu behalten, bietet weder für das High noch für die Lunge einen Nutzen.

Wirkt ein Joint stärker, wenn man den Rauch in der Lunge behält?

3. Was würdest Du Leuten sagen, die denken, dass Cannabis eine stark süchtig machende Substanz ist?

Ich würde sagen, dass es einen Unterschied zwischen chemischer Abhängigkeit und reiner Sucht gibt. Eine chemische Abhängigkeit von Substanzen wie Nikotin, Crack, Methamphetaminen und Heroin – das sind Dinge, die Dein Gehirn innerhalb einer Woche süchtig machen können. Dies gilt sogar für einige Arzneimittel.

Nun können Menschen von Cannabis abhängig werden, aber nicht auf dieselbe Art und Weise. Es ist so, als ob wir süchtig nach Schokolade, Fast Food, Limonade oder schlechten Beziehungen werden. Es wird einfach zu einer schlechten Angewohnheit. Obwohl es also keine Cannabissucht gibt, die einer Nikotin- oder Medikamentenabhängigkeit gleicht, kann man allerdings eine Cannabiskonsumstörung entwickeln, die ein Abhängigkeitsproblem darstellen könnte.

4. Ist Marihuana eine Einstiegsdroge?

Ach nein! Ich würde sagen, die Einstiegsdroge ist Alkohol. Cannabis ist eigentlich auch eine wirklich wirksame "Ausstiegsdroge". Wenn jemand von Medikamenten, Freizeitdrogen oder Alkohol abhängig ist, hilft Cannabis absolut dabei, eine solche Substanz ohne starken Entzug abzusetzen. Aber die meisten Cannabis konsumierenden Menschen, die ich kenne, sind voll funktionsfähig und gesund. Sie probieren nichts anderes aus, was ihrem Körper schadet, und sie haben auch kein Interesse daran. Auch dies ist also etwas, das Prohibitionisten verwenden, um Kinder und Erwachsene vom Cannabiskonsum abzuhalten.

"Und was das angeht, erinnere ich mich, dass ich mitten am Tag in meinem Hinterhof ein Live-Event veranstaltet habe – so eine Art “Galentine’s”-Sache – und ich hatte ein Glas Champagner in der einen Hand und einen Joint in der anderen. Und ich habe den Joint versteckt, aber nicht den Champagner. Das war für mich eine Art "Damaskuserlebnis". Ich dachte, warte, eines dieser Dinge schadet meinem Körper und das andere hilft bei seiner Heilung."

5. Apropos Eltern, sollten wir mit ihnen über das Rauchen von Gras sprechen?

Ich denke, dass der beste Weg, diese Pflanze zu entstigmatisieren, darin besteht, mit unseren Lieben darüber zu sprechen. Und ich denke, Eltern sind ein großartiger Ausgangspunkt. Sobald unsere Eltern älter werden, nehmen sie mehr Medikamente ein, haben mehr Schmerzen und leiden vermehrt unter Beschwerden. Ich denke, mit ihnen über diese ungiftige Alternative zu sprechen, ist eine sehr wichtige Diskussion, die wir als Hanffreunde und Cannabiskonsumenten führen sollten. Ich habe definitiv mit meinen Eltern darüber gesprochen. Ein Elternteil nutzt nur topische Produkte, während das andere nur CBD einnimmt. Aber das ist schon ein toller Anfang. Und deshalb glaube ich absolut, dass wir mit unseren Eltern reden sollten.

6. Kannst Du uns ein wenig über das Stigma erzählen, das Elternschaft und Cannabis betrifft?

Also, ich bin Mutter von zwei Kindern. Und was das angeht, erinnere ich mich, dass ich mitten am Tag in meinem Hinterhof ein Live-Event veranstaltet habe – so eine Art “Galentine’s”-Sache – und ich hatte ein Glas Champagner in der einen Hand und einen Joint in der anderen. Und ich habe den Joint versteckt, aber nicht den Champagner. Das war für mich eine Art "Damaskuserlebnis". Ich dachte, warte, eines dieser Dinge schadet meinem Körper und das andere hilft bei seiner Heilung. Das war für mich wirklich so ein "Wow-Moment". Also hatte ich das Gefühl, dass ich mit meinen Kindern darüber sprechen musste, bevor sie in die Schule kommen. Denn dort würde man Ihnen natürlich alle Lügen rund um die Pflanze auftischen, was im Grunde eine Form der Kontrolle durch unsere Regierung darstellt.

Es gab auch Studien hier in Amerika, ich glaube aus Colorado, die zeigen, dass Eltern, wenn sie Cannabis konsumieren können, viel mehr mit ihren Kindern verbunden sind – sie sind mehr daran interessiert, Fernsehsendungen anzusehen, Spiele zu spielen und sie haben weniger Stress. Ich meine, eine glückliche Mutter ist viel besser für ihre Kinder als eine gestresste, ängstliche, depressive Mutter. Daher glaube ich, dass das Stigma weg muss. Wenn Mütter coole "Weinmütter" sein dürfen, sollten Mütter – und Väter – einen Joint rauchen können und trotzdem als gute Eltern gelten.

7. Was denkst Du über den Einfluss der Millennials auf die Beendigung der Stigmatisierung von Cannabis?

Ich denke, die Wirkung ist enorm. Millennials und die Generation Z demonstrieren den gesundheitlichen Nutzen von Cannabis und formen die Menschen, die vorher mit Propaganda aufgewachsen sind, und sagen: "Hey, ihr wurdet falsch informiert und in die Irre geführt, ich zeige euch, dass ich Cannabis konsumiere und trotzdem erfolgreich bin. Mein Leben ist nicht komplett zusammengebrochen, wie es euch beigebracht wurde.“

Daher denke ich, dass es sehr wichtig war, dass Millennials für diese Sache eintraten und die Zügel der hoffentlich endenden Prohibition in die Hand nahmen. Und ich denke, das ist ein großer Wendepunkt für die kommende Legalisierung.

8. In Europa sind wir immer etwas später dran als in den Staaten. Von daher scheint Alkohol für uns immer noch das wichtigste Freizeitangebot zu sein. Wie ist das in den USA?

Weißt Du, in den USA gibt es einen neuen Trend namens "Cali sober". Das bedeutet einfach nur, dass Du Cannabis und vielleicht andere natürliche Substanzen wie Psilocybin konsumierst, Dich jedoch von Alkohol und anderen Freizeitdrogen fernhältst. Zumindest was meine Generation angeht, entfernen wir uns also von der dominierenden Trinkkultur. Colleges und Universitäten sind ein riesiger Markt für die großen Alkoholhersteller in den USA. Studenten und Schüler ziehen sich so ziemlich jedes Wochenende Hochprozentiges rein. Daher freue ich mich über diese Bewegung und Ausrichtung von "Hey, wir haben es satt, diese fremden Substanzen in unseren Körper zu stecken, die mehr schaden als nützen". Und wir sind auf jeden Fall offen dafür, nützliche Substanzen zu konsumieren und dabei Spaß zu haben.

In Europa sind wir immer etwas später dran als in den Staaten. Von daher scheint Alkohol für uns immer noch das wichtigste Freizeitangebot zu sein. Wie ist das in den USA?

9. Warum ist Cannabis Deiner Meinung nach noch nicht weltweit legal?

Es gibt so viele Interessen, die betroffen wären, wenn Cannabis weltweit legal wäre. Wenn Gras zum Beispiel in den USA bundesweit legal würde, würden Gefängnisse viele Einnahmen verlieren. In den USA ist die Sklaverei diesbezüglich noch nicht abgeschafft. Wenn Du inhaftiert bist, können sie Dich kostenlos (oder vielleicht für 20 Cent pro Stunde) ohne Sozialleistungen, ohne Arbeitervergütung, ohne freie Tage rackern lassen.

Das schließt auch die Budgets der Strafverfolgungsbehörden mit ein, die betroffen sind, weil sie das beschlagnahmte Geld behalten können und es steuerfrei ist. Ebenso wären große Pharmaunternehmen betroffen, ebenso wie große Alkoholhersteller – es geht also wirklich nur um Geld. Und dann, wenn man an die Hanfpflanze denkt und all die Produkte, die sie ersetzen kann, ist sie einfach eine riesige Bedrohung für so viele Branchen. Ich denke, das ist ein wichtiger Grund dafür, dass Gras immer noch illegal ist. Man hat noch nicht ganz herausgefunden, wie man die Gewinne ersetzen kann. Und bis es so weit ist, werden wir dieses Problem weiterhin haben.

10. Glaubst Du, dass die Legalisierung von Cannabis dazu führt, dass mehr Drogen legalisiert werden?

Ich denke auf jeden Fall, dass es so sein wird. Ich denke, wir erleben ein Erwachen im Sinne von "Warum kontrollieren wir, was Menschen ihrem eigenen Körper antun?". Wenn jemand die bewusste Entscheidung trifft, Kokain oder Crack zu nehmen, ist das meiner Meinung nach eine persönliche Entscheidung, genauso wie es die persönliche Entscheidung von jemandem ist, sieben Tage die Woche Fast Food zu essen. Langfristig könnten sich diese beiden Menschen negativ auf ihre Familien auswirken, sie könnten vorzeitig sterben – es könnte viel schiefgehen und es könnte die nachfolgenden Generationen betreffen. Aber wir überwachen ja auch nicht die schlechten Beziehungen oder die schlechten Ernährungsgewohnheiten der Menschen.

Ich glaube nicht, dass wir überwachen müssen, was die Leute in der Privatsphäre ihrer eigenen vier Wände tun, unabhängig davon, ob es Schaden anrichtet. Ich denke, das ist eine Diskussion, die wir führen müssen – um aufzuhören, Verhaltensweisen zu überwachen und zu kriminalisieren, die wir als unmoralisch ansehen.

11. Was sind (nur für Dich persönlich) Deine drei Hauptgründe, warum Cannabis weltweit legalisiert werden sollte?

Ein Grund, warum ich glaube, dass Cannabis weltweit legalisiert werden sollte, ist, dass unser Planet eine Umweltkrise durchmacht. Wir könnten den Treibhauseffekt absolut reduzieren und damit beginnen, die Schäden, die wir dem Boden, der Luft und unserer Nahrung zugefügt haben, zu reparieren.

Ein weiterer Grund ist, dass wir das Verhalten von Menschen nicht kriminalisieren dürfen, um dann von ihren Fehlern zu profitieren. Ich finde es völlig unmoralisch, zu sagen: "Hey, weil Du zum dritten Mal mit einem Joint erwischt wurdest, landest Du jetzt lebenslänglich im Gefängnis und wir können Dich für immer ausbeuten“.

Und schließlich muss Weed legalisiert werden, damit alle eingesperrten Menschen freigelassen werden – das ist einfach nicht fair. Die Masseninhaftierung, die wir in den Vereinigten Staaten haben, ähnelt Jim Crow und der Sklaverei. Das ist ein weiterer Grund – so viele Menschen mit einem Etikett herumlaufen zu sehen, das sie für den Rest ihres Lebens beeinträchtigt. Du könntest mit 18 verhaftet werden, aber weil Dir dieses Inhaftierungsetikett anhaftet, hast Du für den Rest Deines Lebens keinen Zugang mehr zu bestimmten Jobs, Krediten, Bildung, Wahlen, Pässen usw. Also würde ich gerne sehen, dass die Millionen von Amerikanern, die diesen Makel tragen müssen, der ihre Teilhabe an der Gesellschaft einschränkt, wieder befreit und ermächtigt werden.

12. Führt Marihuana dazu, dass Du die Kontrolle verlierst? Oder bist Du Dir bewusst, was um Dich herum passiert?

Da jeder Mensch einen anderen Körper hat, reagiert jeder anders. So wie wir einige Freunde haben, die wahrscheinlich nie Alkohol trinken sollten, und andere, denen man überhaupt nicht anmerkt, dass sie bereits vier Bier getrunken haben. Cannabis ist definitiv eine einzigartige Erfahrung. Du reagierst auf eine Sorte so, Dein bester Freund reagiert ganz anders. Es ist also alles Versuch und Irrtum. Eine der besten Möglichkeiten, um Deine individuellen Erfahrungen zu bestimmen, ist wohl, ein Tagebuch zu führen. Wie hast Du Dich davor und wie danach gefühlt? Was wolltest Du erreichen? Hast Du das geschafft? Es ist definitiv eine Frage des Einzelfalls.

Führt Marihuana dazu, dass Du die Kontrolle verlierst? Oder bist Du Dir bewusst, was um Dich herum passiert?

13. Hast Du zu Beginn ein Tagebuch geführt?

Ja, das habe ich. Wahrscheinlich nicht, als ich anfing, aber ich würde sagen, während COVID habe ich wirklich über einige der Sorten nachgedacht, die ich genutzt habe. Da wurde mir klar, dass mein Körper alles zu lieben scheint, was als "OG" bezeichnet wird, wegen der Energie. Obwohl das Marketing besagt, dass es mich einschläfern sollte.

14. Glaubst Du, dass mehr Menschen Cannabis konsumieren werden, wenn es legalisiert werden sollte?

Ich denke, sobald das Stigma beseitigt ist, werden die Leute eher bereit sein, es auszuprobieren, nur weil sie wissen, dass sie dafür nicht mehr in den Knast wandern können. Ich habe viele Freunde, die sich einfach wegen des rechtlichen Status weigern, die Pflanze auszuprobieren; weil es illegal ist, ist es automatisch falsch. Wenn wir das also beseitigen, denke ich, werden viel mehr Menschen offen dafür sein, tatsächlich zu verstehen, dass wir es hier mit Pflanzenmedizin zu tun haben.

15. Verringert der langfristige Cannabiskonsum den IQ?

Dazu gab es Studien, und die Antwort darauf ist: Nein! Ich dachte immer, der IQ ist das ganzes Leben lang stabil? Ich glaube nicht, dass sich daran viel ändert. Aber nein, Cannabis senkt Deinen IQ nicht. Wenn überhaupt, steigt für mich – insbesondere nach dem Konsum – meine Kreativität und mein Wunsch, nach Informationen zu suchen. Ich schreibe Cannabis definitiv einen großen Teil des Wissens zu, das ich erwerben und umsetzen wollte. Ich würde also sagen, dass Cannabis meinem IQ wahrscheinlich eher geholfen hat. Es gibt keine wissenschaftlichen Beweise dafür, dass er reduziert oder erhöht wird.

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