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By RQS Editorial Team


Die meisten Menschen sind mit dem biologischen Anbau vertraut. Insbesondere unter Cannabiszüchtern wird ein aufkommendes Konzept jedoch immer beliebter – der vegane Anbau.

In ganz Kanada und den USA ist veganes Marihuana in bestimmten Cannabis-Ausgabestellen erhältlich. Die Nachfrage danach wächst ebenso wie der Markt für milchfreie, glutenfreie und allergenfreie Edibles. In Bezug auf den ganzheitlichen Wert wird veganes Gras hoch gelobt. Es ist auch eine ausgezeichnete Wahl, um nachhaltigere Anbautechniken zu erforschen.

Wir untersuchen im Folgenden, was Du über den Trend veganes Gras wissen musst, der die Branche im Sturm erobert.

Was ist veganer Cannabisanbau?

Der vegane Cannabisanbau produziert mit minimalem Aufwand gute Ergebnisse. Der legale Cannabismarkt expandiert und der vegane Anbau ist unter jenen beliebt, die gesünderes Cannabis, mehr Geschmack und einen höheren Ertrag wollen.

Kurz gesagt, der vegane Anbau ist der Anbau von Pflanzen ohne synthetische Düngemittel oder tierische Produkte. Es ist ein Weg, Pflanzen im Einklang mit der Natur anzubauen. Beim veganen Anbau geht es auch um die Nachhaltigkeit des Bodens und den Erhalt seiner Fruchtbarkeit für zukünftige Generationen.

  • Prinzipien der veganen Gartenarbeit

Hier sind die wichtigsten Grundsätze, die einen veganen Anbau ausmachen.

Wenn möglich, pflüge nicht
Das Pflügen des Bodens wird viele Kreaturen und Mikroorganismen töten. Es wird auch die natürliche Drainage aufbrechen, die sie bereits geschaffen haben. Pflügen setzt den Boden der Wettererosion aus und verstärkt das Auswaschen von wasserlöslichen Nährstoffen wie Stickstoff aus dem Boden.
Führe dem Boden organisches Material zu
Um die natürliche Fruchtbarkeit Deines Bodens zu steigern und zu erhalten, musst Du ihm organisches Material zuführen. Mögliche Quellen sind Algen, Gartenkompost, Baumblätter, Beinwell und Gründünger. Beim veganen Anbau werden keine tierischen Produkte verwendet (mehr dazu weiter unten).
Verwende flüssigen Dünger
Du kannst vegane Flüssigdünger und vollwertige Nahrungssortimente kaufen. Alternativ dazu kannst Du Deine eigenen herstellen, indem Du Gartenabfälle kompostierst und mit Wasser verdünnst. Gute, vegan-freundliche Zutaten sind Algen, Beinwell, Luzerne und Brennnesseln – die alle reich an Nährstoffen sind.
Vermeide Pestizide
Auch biologische Pestizide können nützliche Insekten töten. Zu den Alternativen gehören Kamille und Knoblauch, Begleitpflanzen und biologische Schädlingsbekämpfung.
  • Vegan im Vergleich zu Bio

Sowohl beim biologischen als auch beim veganen Anbau geht es darum, alles so natürlich zu halten, wie es nur geht und nichts Synthetisches zu verwenden. Während veganes Gras ohne synthetische Düngemittel, Pestizide oder tierische Inhaltsstoffe angebaut wird, verwendet biologisches Cannabis jedoch weiterhin tierische Nebenprodukte.

In der Natur sind Pflanzen selten den Mengen an tierischen Nebenprodukten ausgesetzt, wie sie in biologischen Düngemitteln enthalten sind. Die tierischen Stoffe, denen sie ausgesetzt sind, sind hauptsächlich die verwesten Überreste von Insekten, die im Boden vorhanden sind.

Spuren tierischer Produkte werden in Cannabis tendenziell sehr langsam abgebaut. In der Pflanze hinterlässt dies Schwermetallrückstände in Form von Salzen. In Düngemitteln verwendete tierische Abfälle können voller Hormone, Pestizide und Antibiotika sein – die allesamt die Qualität und den Geschmack Deines Cannabis beeinträchtigen können.

Die Ansammlung von Rückständen kann sich auch schädlich auf den pH-Wert des Bodens auswirken. Vegane Anbaumethoden hingegen benötigen kein pH-Management. Sie bewahren auf natürliche Weise ein ausgewogenes, gesünderes Ökosystem für Deine Pflanzen.

Warum sollte man veganes Cannabis anbauen?

Der Schwermetallgehalt von veganem Cannabis kann bis zu 1 000 Mal niedriger sein, als der von biologisch angebautem. Die Pflanze verstoffwechselt die Nährstoffe effizient und hat mehr Zeit und Energie, um flüchtige Verbindungen wie Terpene herzustellen. Deswegen hat veganes Gras sowohl eine starke Wirkung als auch einen starken Geruch und weist einen hohen Terpengehalt auf. In Bezug auf Potenz und Cannabinoidgehalt wurde gezeigt, dass einige vegane Sorten über 20% THC und über 10% CBD enthalten. Das vielleicht am häufigsten genannte Beispiel für die Qualität von veganem Gras ist Kyle Kushman – ein angesehener Cannabiszüchter, der dank seiner veganen Sorten Gewinner mehrerer Cannabis Cups wurde.

Das Entfernen tierischer Produkte aus Deinem Anbau ist einfach und effektiv. Darüber hinaus ist veganes Cannabis eine sehr umweltfreundliche Form des Indoor-Anbaus, was die Auswirkungen auf den Planeten verringert.

Für ganzheitliche Cannabisnutzer ist veganes Cannabis das perfekte Produkt. Nicht-veganes Cannabis kann Verunreinigungen (Schwermetalle) im Bereich von etwa 2–5ppm enthalten. Veganes Cannabis hat einen durchschnittlichen Gehalt von 200–600ppb – Du hast richtig gelesen, "B", wie Billion, also Milliarde. Das ist sehr viel weniger!

  • Nachteile von veganem Gras

Der Anbau von veganem Gras hat keine wirklichen Nachteile. Im Vergleich zum Cannabisanbau mit konventionellen Methoden und Düngemitteln erfordert er jedoch ein beträchtliches Engagement. Veganer Anbau ist nichts für jene, die weder Zeit noch Lust haben, sich diesem Unterfangen zu widmen.

Warum sollte man veganes Cannabis anbauen?

Wie man veganes Cannabis anbaut

Nun zum wichtigsten Teil dieses Artikels – Informationen darüber, wie man selbst veganes Gras anbaut.

  • Samen

Ja, Dein veganer Anbau beginnt mit dem Erwerb vegan erzeugter Samen. Einige engagierte Züchter sind auf 100% vegane Sorten spezialisiert und wählen Landrassen aus verschiedenen Regionen aus, um Samen von höchster Qualität zu produzieren. Gewöhnlich sind vegane Samensorten nur in regulärer und nicht in feminisierter Form erhältlich.

Wenn Du keine wirklich “veganen” Samen auftreiben kannst, sind auch hochwertige Samen aus anderen Quellen geeignet.

  • Boden

Der Boden ist für den veganen Anbau von entscheidender Bedeutung. Er sorgt für die notwendige Feuchtigkeit, erleichtert die Drainage, bietet strukturelle Unterstützung und enthält bereits natürlich vorkommende Nährstoffe. Er steckt auch voller nützlicher Mikroben, die die Bioverfügbarkeit des Bodens erhöhen. Für den Anfang kannst Du wahrscheinlich eine Erdmischung im Laden finden oder Du könntest Deine eigene vegane Erde herstellen, die reich an verrottenden Blättern und Grünschnitt ist, um Deinem Cannabis einen Schub zu geben.

  • Veganer Kompost

Veganer Kompost enthält die gleichen Nährstoffe wie herkömmlicher Dung, jedoch ohne tierische Inhaltsstoffe. Er kann auf genau die gleiche Weise auf Deinen Pflanzen verwendet werden, ist leicht erhältlich und in der Regel auch frei von Torf. Allerdings kannst Du auch hier wieder Deinen eigenen herstellen. Verwende Unkraut, trockene Blätter, Holzspäne, kleine Zweige und unreife Pflanzen wie Luzerne, Hanf und Bockshornklee.

Um Deinen Kompost mit Nährstoffen anzureichern, benötigst Du biologische Verbindungen aus verschiedenen Quellen, wobei die wichtigsten Stickstoff und Kohlenstoff sind. Alles, was Du im Garten findest, enthält Kohlenstoff. Deine Stickstoffquelle kann aus Gras, Unkraut, Kompost und nicht-tierischen Küchenabfällen stammen.

Veganer Komposttee

Komposttee ist ein flüssiger Kompost, der Cannabispflanzen mit einer Fülle hochwertiger Nährstoffe versorgt und so zur Pflanzengesundheit, Vitalität und Krankheitsabwehr beiträgt. Komposttee ist einfach herzustellen und erfordert nur minimale Kosten und Mühe. Nährstoffe werden in das Wasser übertragen, so dass Du einen flüssigen “Tee” erhältst, der alle guten Eigenschaften des Düngers enthält. Komposttee beschleunigt auch den Abbau von Giftstoffen und verbessert den Geschmack.

Wie man veganes Cannabis anbaut
  • Gründünger

Gründünger sind Nutzpflanzen, die ausschließlich dazu dienen, in den Boden eingearbeitet zu werden, während sie noch grün sind. Gründünger nutzt aerogenen Stickstoff, um den Boden gesund und nährstoffreich zu halten. Zu den Gründüngern gehören Hülsenfrüchte wie Wicke, Klee, Bohnen und Erbsen, aber auch Gräser wie Weidelgras, Hafer, Raps, Winterroggen und Buchweisen.

  • Vegane Dünger

Nicht-vegane Nährstoffe haben im Allgemeinen niedrige Absorptionsraten von etwa 25% oder weniger. Die vegane Methode nähert sich den 100%, was im Ergebnis den Ertrag erhöht sowie Qualität und Geschmack einen Schub verleiht. Es gibt eine vegane Version aller Cannabis-Nährstoffprodukte, einschließlich der gewöhnlichen Rezepturen für die Vegetationsperiode und Blüte. Neben Deine veganen Nährstoffe kannst Du auch Mykorrhiza verwenden, um die mikrobielle Population des Bodens anzukurbeln.

Stickstoffreiches Pflanzenmaterial wie Luzerne, Baumwollsaat und Sojamehl ist perfekt für Pflanzen in der Vegetationsperiode. Für die Blütephase sind Pott- und Holzasche, Süßkartoffel und Äpfel gute Quellen für Phosphor und Kalium. Andere Optionen sind Huminsäure für die Nährstoffaufnahme und eine Kalzium-Magnesium-Ergänzung zur Steigerung des Erntegewichts. Um neue Wurzeln zu konditionieren und zu regenerieren sowie tote Wurzeln zu recyceln, können auch Enzyme verwendet werden.

  • Mulch

Mulch ist ein hervorragendes Hilfsmittel im veganen Cannabisgarten. Mulch ist organisches Material, das Du als oberste Schicht auf Deinem Boden ausbringen kannst. Sein Zweck ist es, sowohl den Boden zu schützen als auch die Absorption zu erhöhen.

Im Sommer hilft Mulch dem Boden, Feuchtigkeit zu speichern, und im Winter durchdringt der Regen ihn. Zudem verhindert er das Wachstum von Unkraut und schützt die Wurzeln. Biologisch abbaubarer Mulch wird langsam abgebaut, um Nährstoffe freizusetzen und die Bodenstruktur zu verbessern. Die besten Materialien hierfür sind veganer Kompost, Holzschnitzel, Blatterde, Stroh und Algen.

  • Nach der Ernte

Der vegane Weg muss nicht enden, nachdem Du Deine Blüten geerntet hast. Es gibt vieles an veganem Rüstzeug, das Du in Deinen Lebensstil integrieren kannst. Für gewöhnliche Blättchen oft tierische Produkte in dem Kleber oder Farbstoff verwendet, der die Blättchen weiß macht. Vegane Blättchen hingegen werden aus unbehandeltem biologischem Material wie Hanfpapier hergestellt. Für vegane Blättchen wird außerdem Gummi arabicum als Kleber verwendet. Zusammen wird daraus ein 100%ig veganes Produkt.

Wenn Du Dein Gras nicht pur rauchst, solltest Du Dir vielleicht einige Kräutermischungen ansehen, mit denen Du es rauchen kannst. Tabak selbst gilt nicht als vegan. Tabak wurde ausgiebig an Tieren getestet und seine Produktion ist äußerst schädlich für die Umwelt – was alles gegen die vegane Philosophie verstößt. Daraus folgt, dass auch Blunts aus Tabakblättern nicht vegan sind. Ähnlich wie bei Blättchen, kannst Du aber auch vegane Alternativen aus Hanfblättern kaufen.

Wie man veganes Cannabis anbaut

Lohnt sich der Anbau von veganem Cannabis?

Veganes Cannabis ist ein sauberes, nachhaltig angebautes Produkt mit hervorragendem Potenzial für die ganzheitliche und entspannende Nutzung. Da der Markt ständig wächst, besteht eine Nachfrage nach einer vielfältigeren Auswahl an Cannabis. Also ja, wir würden sagen, dass es sich lohnt. Es erfordert jedoch mehr Zeit und Konzentration, weshalb es nicht unbedingt die beste Wahl für Anfänger ist. Dennoch ist es eine gute Option, die man später in Erwägung ziehen sollte.

Ob Du nun ein praktizierender Veganer bist oder nicht, möchtest Du wahrscheinlich gesünder leben und eine Lösung für Dein Cannabis finden, die zu Deinem Lebensstil und Deinen Werten passt. Veganes Gras bietet die Möglichkeit, ohne Kompromisse Gutes für Dich und die Umwelt zu tun.

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