Obwohl nicht viel darüber gesprochen wird, können vegane Anbaumethoden wirklich den Cannabis-Anbau so erfolgreich machen, wie er nur sein kann. Alles, was es braucht, ist ein bisschen Planung.

Viele von uns suchen nach einem neuen, gesünderen Weg, um Cannabis zu kultivieren. Die Züchter entfernen sich von dem Bio-Anbau und erkunden die Vorteile des veganen Anbaus. Veganer Anbau ist eine Methode im Gartenbau, die keine tierischen Erzeugnisse benutzt, stattdessen bereichert man die Erden mit Mikroben und pflanzlich-basierten Nährstoffen.

WAS IST VEGANER CANNABIS ANBAU?

Es gibt mehrere Gründe warum Züchter und Cannabis Konsumenten sich, zu den neuen, gesünderen Methoden hochqualitatives biologisches Cannabis zu produzieren wenden. Veganer Anbau ersetzt die Nährstoffe, die aus tierischen Nebenprodukten entstehen und die in den meisten organischen Nährstoffmischungen enthalten sind, mit fermentierten, pflanzlich-basierten Nährstoffen.

Nährstoffe, die aus tierischen Nebenprodukten gewonnen werden, wirken sich nicht nur auf die Qualität der Knospenproduktion aus, sondern wirken sich auch negativ auf den Ph-Wert des Bodens aus, welcher die Fähigkeit der Pflanze, Nährstoffe aufzunehmen beeinträchtigen könnte. Organische Düngemittel aus tierischen Produkten hergestellt, hinterlassen Rückstände, diese Rückstände beeinflussen Geschmack, Potenz und Aroma. Vegane Gartenarbeit sowie vegane Systeme benötigen kein PH-Management und es bietet ein insgesamt gesünderes Ökosystem für die Pflanzen in dem sie gedeihen können.

Führend in veganem Anbau ist der legendäre Kyle Kushman. Kushman ist ein fünfmaliger High Times Cannabis Cup Gewinner, und Gründer von Kushman Veganics. Kushmans erster Kontakt mit veganem Anbau war im Jahre 2009. Die Ursprünge der veganen Gartenarbeit gehen allerdings bis zu den vierziger Jahren zurück. Auch wenn es keine neue Idee ist, hat Kushman die erste Pionierarbeit geleistet für den Weg der Gartenarbeit im neuen Millenium.

Während er organische Nährstoffe untersuchte, fand Kushman heraus, dass die meisten organischen Verbindungen, die im Anbau verwendet werden, tierische Nebenprodukte enthalten. In der Natur kommt es selten vor, dass eine Pflanze tierischen Überresten ausgesetzt wird, während sie im organischem Anbau in regelmäßigen Abständen tierischen Erzeugnissen ausgesetzt werden, die weit über dem sind, was natürlich ist.

DIE FOLGEN FÜR CANNABIS

Tierische Rückstände werden nur langsam im Cannabis abgebaut. Nachdem die Pflanze die Nährstoffe metabolisiert hat, bleiben tierische Rückstände zurück. Das hat einen allgemeinen Einfluss auf die Qualität und fällt besonders im Geschmack des fertigen Produkts auf. Kushman ist zuversichtlich, dass Cannabis das mit einem veganem Nährstoffsystem gewachsen ist, das sauberste Cannabis ist das man finden kann. Nach Kushman, ist die höhere Potenz auch ein zusätzlicher Vorteil warum man vegan anpflanzen sollte. Durch die Sicherstellung maximaler Verfügbarkeit von Bio-Nährstoffen durch die Anwendung von nützlichen Mikroben, sichert man maximale Potenz. Das einzige Nebenprodukt aus pflanzlich basiertem Nährstoff ist ein komplexes Kohlenhydrat welches von den Mikroben im Boden verbraucht wird, um den Kreis zu schließen.

Veganer Anbau setzt auf einen Boden voll von verschiedenen Bakterien und Pilzen, die eine Rolle in einem Prozess spielen, der dafür sorgt, dass 100% Verfügbarkeit von Bio-Nährstoffen gewährleistet ist. Die Verfügbarkeit von Bio-Nährstoffen im Boden ist ein Maßstab für die Menge an Nährstoffen, die von dem Wurzelsystem der Pflanze absorbiert werden können. Synthetische Nährstoffe enthalten meistens Salze und können eine Absorbtions Rate von wenigen 20-25% aufweisen. Die Verfügbarkeit von Bio-Nährstoffen im Boden ist der Schlüssel zum veganen Anbau.

Die Nährstoffe auf pflanzlicher Basis müssen umgewandelt werden. Pflanzen sind abhängig von Mikroben, um die Nährstoffe im Boden zu metabolisieren, diese wandeln die Nährstoffe in eine Form um, die direkt absorbiert werden kann. Nützliche Bakterien und Pilze, wie mehrere der Actinobacteria- und Bacillus-Arten, konsumieren und bauen verfallene Pflanzenteile ab, scheiden diese in Form von Nährstoffen, die Pflanzenwurzeln direkt aufnehmen können, wieder aus. Die Beziehung zwischen den Mikroben und der Pflanze entscheidet zwischen Leben oder Tod, beide sind Abhängig von einander, um zu Überleben. Durch die Anwendung von nützlichen Mikroben im Boden als Teil einer veganen Kur, hilft den Pflanzen so viel wie möglich von den verfügbaren Nährstoffen zu absorbieren.

DIE ERSTEN VEGANEN SCHRITTE: KOMPOST-TEE

Einen Kompost Tee zu machen ist eine einfache Möglichkeit, eine vegane Nährstoffmischung zu dem Wurzelsystem der Pflanze hinzuzufügen. Ein guter Tee beginnt mit einem guten Kompost. Man kann Mikroben kaufen und sie dem Boden hinzufügen, jedoch erschafft der Kompost seine eigene Umgebung für Mikroorganismen, indem die nützlichen Bekterien und Pilze gedeihen. Ein guter Kompost sollte in erster Linie aus verfallenen grünem Pflanzenmaterial sein. Grüne Pflanzenteile werden der Großteil der primären Macronährstoffen. Man kann gemähtes Gras, alte Früchte und Gemüse, Algen und jede andere grüne Pflanze verwenden. Der Abbau und die Wiederverwertung des verfallenen Materials ist der Beginn vom Lebenszyklus. Seit Anbeginn der Zeit haben verfallene Bäume und andere Pflanzen die nächste Generation mit Nährstoffen versorgt.

VEGANER CANNABIS ANBAU

Wenn da grünes Pflanzenmaterial verfällt, wird es ein Zuhause für eine Gemeinschaft von Insekten, Würmern, Larven, Bakterien, Pilzen und einer ganzen Reihe anderer Organismen, die das organische Material umwandeln. Die nährstoffreichen Exkremente werden dann zu einem Teil des Kompostdüngers, den man eventuell dafür nutzt den Garten zu düngen. Der schwarze Schlamm den man unten in der Komposttonne vorfindet, ist eine Mischung aus den Exkrementen von Würmern und Insekten, die voller Nährstoffe und nützlicher Bakterien sind. Wegen allen offensichtlichen Gründen, sollte man auf tierische Produkte bei der Kompostherstellung verzichten. Es gibt verschiedene Rezepte einen Kompost-Tee zu machen, die alle eine unterschiedliche Zeit benötigen, aber grundsätzlich ist Kompost-Tee genau das wonach es klingt. Man weicht den Kompost in Wasser ein und siebt es mit einem Mulltuch. Eine gute Schaufel mit Kompost wird zu rund fünf Litern Tee. Die Zugabe dieser nützlichen Mikroben in den Garten wird den Pflanzen helfen, sich in Richtung 100% Verfügbarkeit von Bionährstoffen im Boden, zu bewegen.

Die Bewegung zum veganen Anbau ist der nächste logische Schritt für organische Cannabis-Züchter. Veganer Anbau zielt auf 100%ige Nährstoffaufnahme ab, durch das Umwandeln von verfallenen Pflanzenresten in eine blühende Umgebung für nützliche Bakterien und Pilze. Diese Bakterien Und Pilze wiederum unterstützen das gesunde Ökosystem in dem die Pflanze alle verfügbaren Nährstoffe absorbieren kann. Die nährstoffreiche Umgebung frei von tierischen Düngemittel verursacht keine Rückstände und hinterlässt einen sauberen, leckeren Rauch. Wenn man versucht seine Ernte zu erhöhen und die beste Qualität von Cannabis anzubauen, kann der vegane Anbau helfen dahin zu gelangen.

 

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