Neuer Cannabis-Seedfinder – finde Dein Match!

By Adam Parsons

In den letzten Jahren sind endlich auch Senioren mehr und mehr dazu übergegangen, Cannabis als medizinisches Kraut und nicht länger als gefährliche Droge zu sehen. Das ist eine große Sache für eine Generation, die während des Cannabisverbots aufgewachsen ist – es muss also sehr gute Gründe für diese Hinwendung geben. Überall auf der Welt werden sich immer mehr Senioren der therapeutischen Eigenschaften von Cannabinoiden bewusst, wobei das nicht-psychotrope CBD an erster Stelle steht. Nicht, dass ein wenig THC älteren Menschen schaden würde, doch bleiben in den meisten Ländern die Gesetze, die die Nutzung von medizinischem Cannabis regeln, leider hinter den wissenschaftlichen Erkenntnissen zurück.

Ein Abbau der Gesundheit gehört meist unvermeidlich zum Alterungsprozess dazu, was Senioren häufig dazu führt, Arzneimittel mit zahlreichen (und manchmal auch schwerwiegenden) Nebenwirkungen zu verwenden. Wissenschaftlicher arbeiten intensiv daran, Anti-Aging-Lebensstilveränderungen aufzudecken, die Alterungserscheinungen reduzieren und die Symptome von Degeneration ausgleichen. Nun haben manche Forscher CBD im Blick.

SCHMERZLINDERUNG, ARTHRITIS UND OSTEOPOROSE

Bei jedem Menschen, der älter als 60 ist, steigt das Schmerzrisiko an. Dies kann zum Beispiel von früheren Verletzungen, Muskel- oder Gelenkerkrankungen oder anderen Erkrankungen herrühren. Es wird diskutiert, dass Cannabis ein wirksames Schmerzmittel ist, und zwar genau so wirksam wie verschreibungspflichtige Medikamente oder sogar noch wirksamer. Cannabinoide können Schmerzen zu reduzieren, die mit Arthritis, Krebs, Neuropathie, Spastizität, Kopfschmerzen, Migräne, Amyotropher Lateralsklerose (ALS), Fibromyalgie, Multipler Sklerose, postoperativer und posttraumatischer Erholung sowie Rückenmarksverletzungen und -erkrankungen im Zusammenhang stehen.

Das Endocannabinoid-System stellt sich weiterhin als vielversprechendes Ziel auf dem Gebiet der muskuloskelettalen Medizin heraus. Es kommt in Sehnen und Bindegewebe, Knochenzellen, Gelenken und Schmerzsignalwegen vor. In Studien[1] wird das Modulieren des ECS mit Cannabinoiden wie CBD untersucht, wobei Tiermodelle zu Gelenkschmerzen genutzt werden, um zu verstehen, wozu sie in der Lage sind. Diese Forschungsbemühungen beinhalten die Verabreichung des Cannabinoids in Rattenmodellen zu Arthrose[2], um herauszufinden, ob es Schmerzen und Nervenschaden lindern könnte.85454/

Eine 2016 durchgeführte Studie des University of Kentucky College of Pharmacy hob die Wirksamkeit von CBD als topische Behandlung[3] von Arthritis hervor. Dabei reduzierte transdermales CBD-Gel Gelenkschwellungen, Schmerzen und Entzündungsbiomarker bei Ratten unter Laborbedingungen signifikant.

Ebenso könnten unsere Cannabinoid-Rezeptoren eine Rolle bei der Prävention von Osteoporose[4] spielen, einer weiteren häufigen Erkrankung, die mit dem Altern zusammenhängt. Eine Laborstudie der University of Edinburgh hat gezeigt, dass die Aktivität der CB1-Rezeptoren vor altersbedingtem Knochenverlust schützt, indem die Knochenmasse und der Lebenszyklus von Knochenmarkzellen reguliert werden.

Diese Ergebnisse haben dazu geführt, dass Forscher Cannabinoide in Versuchsmodellen zu Knochenbrüchen und Degeneration testen. In einer Studie von 2015[5] wurde zum Beispiel untersucht, wie CBD bei der Frakturremodellierung mit Osteoblasten (den Zellen, die neues Knochengewebe bilden) interagiert.

Osteoporose CBD

NEURODEGENERATIVE STÖRUNGEN

Entzündungen und oxidativer Stress begünstigen unzählige neurodegenerative Erkrankungen und in laufenden Studien wird CBD in Versuchsmodellen dieser Krankheiten getestet, wobei nach Anzeichen von antioxidativen Eigenschaften gesucht wird.

Ein Überblick über die jüngsten Forschungsergebnisse mit dem Titel "Neurological Aspects of Medical Use of Cannabidiol[6]" (Neurologische Aspekte der medizinischen Verwendung von Cannabidiol) führt alle vorklinischen und klinischen Forschungsarbeiten zusammen, in denen die Wirkungen von CBD selbst ermittelt wurden. Untersucht wurde die potenzielle Rolle von CBD bei Parkinson, Alzheimer, der Multiplen Sklerose, Huntington, der Amyotrophen Lateralsklerose sowie Gehirnischämie. 

SCHLAFSTÖRUNGEN

Während des Schlafes reinigt sich unser Gehirn von Giftstoffen, die es tagsüber produziert hat und die etwa freie Radikale umfassen. Die Qualität des Schlafs ist entscheidend, wenn es gilt altersbedingte neurodegenerative Erkrankungen zu verhindern. Leider treten bei Senioren gerade Schlafsprobleme sehr häufig auf. In der Folge werden älteren Menschen häufig Schlafpillen verschrieben, die zu Abhängigkeit führen und vielfältige weitere Nebenwirkungen auslösen.

Wenn es um Schlafstörungen geht, sind häufig durch neuromuskuläre Störungen verursachte Muskelkrämpfe die Übeltäter. In laufenden Studien werden Cannabinoide, einschließlich CBD, gegen unfreiwillige Muskelkontraktionen[7] getestet.

CBD Medizinisch Schlafen

KARDIOVASKULÄRE FUNKTIONEN

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind weltweit die führende Todesursache und sie treffen die ältere Bevölkerung am schwersten. Forscher sind sich nicht ganz sicher, wie sich CBD auf das Herz und das kardiovaskuläre System als Ganzes auswirkt, doch in laufenden Studien wird das Cannabinoid auf seine Auswirkungen auf dieses System getestet, mit Augenmerk auf:

  • Blutdruckveränderungen[8]
  • Herzrhythmusstörungen[8]
  • Hypoxie-Ischämie[9]
  • Von Diabetes verursachten kardiovaskulären Schaden[10]

GASTROINTESTINALE GESUNDHEIT

Komplikationen im Magen-Darm-Bereich können aufgrund einer altersbedingten Verschlechterung der Zellen und Entzündungen im Verdauungstrakt zum Krankheitsbild älterer Menschen beitragen. Darüber hinaus leiden Senioren oft an Appetitlosigkeit, was zu Gewichtsverlust, Gewebeschwäche und psychischen Problemen führt. In laufenden Studien wird CBD gegen verminderten Appetit, chronisch-entzündliche Darmerkrankungen[11], Dickdarmentzündung und Morbus Crohn getestet.

Magen-Darm-Medizin CBD

WIE SENIOREN CBD NUTZEN KÖNNEN

Selbst wenn die Mehrheit der älteren Bevölkerung noch nicht mit CBD experimentiert hat, können mehr und mehr Patienten – ob nun älter oder nicht – die Einnahme verschreibungspflichtiger Medikamente durch die Nutzung von Cannabinoiden reduzieren. Viele Senioren wissen noch nicht, wie medizinisches Cannabis ihre Lebensqualität verbessern kann, aber es scheint, dass diejenigen, die mit der Einnahme von CBD begonnen haben, mit den Ergebnissen zufrieden sind.

CBD gibt es in einer Vielzahl von Formen: als Pillen, Isolatkristalle, Salben, Esswaren, Sprays sowie als Öle und Tinkturen, die geschluckt oder sublingual eingenommen werden können. Dieser Reichtum an Einnahmemethoden vereinfacht die Verabreichung und Dosierung sehr, gerade auch für ältere oder behinderte Menschen. Ebenso können Cannabinoid-Öle auch in normale Speisen und Getränke gemischt werden und erzeugen nicht das High, das mit THC verbunden ist. Als Folge der aktuellen boomenden Nachfrage nach CBD werden ständig neue Produkte entwickelt, die auf unterschiedliche Bedürfnisse und Erkrankungen abzielen, zu denen nicht zuletzt auch Rezepturen zählen, die speziell auf den älteren Teil der Bevölkerung abgestimmt sind.

External Resources:
  1. Is cannabis an effective treatment for joint pain? - PubMed - NCBI https://www.ncbi.nlm.nih.gov
  2. Attenuation of early phase inflammation by cannabidiol prevents pain and nerve damage in rat osteoarthritis. - PubMed - NCBI https://www.ncbi.nlm.nih.gov
  3. Transdermal cannabidiol reduces inflammation and pain-related behaviours in a rat model of arthritis. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov
  4. Cannabinoid receptor type 1 protects against age-related osteoporosis by regulating osteoblast and adipocyte differentiation in marrow stromal cells. - PubMed - NCBI https://www.ncbi.nlm.nih.gov
  5. Cannabidiol, a Major Non-Psychotropic Cannabis Constituent Enhances Fracture Healing and Stimulates Lysyl Hydroxylase Activity in Osteoblasts. - PubMed - NCBI https://www.ncbi.nlm.nih.gov
  6. Neurological Aspects of Medical Use of Cannabidiol. - PubMed - NCBI https://www.ncbi.nlm.nih.gov
  7. MARIJUANA AND MUSCLE SPASTICITY https://www.ncbi.nlm.nih.gov
  8. A single dose of cannabidiol reduces blood pressure in healthy volunteers in a randomized crossover study. - PubMed - NCBI https://www.ncbi.nlm.nih.gov
  9. Cannabidiol administration after hypoxia-ischemia to newborn rats reduces long-term brain injury and restores neurobehavioral function. - PubMed - NCBI https://www.ncbi.nlm.nih.gov
  10. Is the cardiovascular system a therapeutic target for cannabidiol? - PubMed - NCBI https://www.ncbi.nlm.nih.gov
  11. Cannabidiol in inflammatory bowel diseases: a brief overview. - PubMed - NCBI https://www.ncbi.nlm.nih.gov
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