CBD ist eine natürliche Chemikalie, die aus der Cannabispflanze stammt. Diese Verbindung gehört zu den sogenannten Cannabinoiden, die sowohl in Cannabis (Phytocannabinoide) als auch im menschlichen Körper (Endocannabinoide) vorkommen. In den letzten Jahren ist CBD durch seine Fähigkeit der Behandlung von Symptomen einer ganzen Reihe von Krankheiten und Gesundheitszuständen zu unterstützen unglaublich bekannt geworden.

Von besonderem Interesse sind die antioxidativen, entzündungshemmenden, neuroprotektiven und krampflösenden Eigenschaften dieses Wirkstoffs. CBD ist ein stärkeres neuroprotektives Antioxidans als Vitamin C und E. In einem Versuch konnte in vitro auch die Wirksamkeit bei der Behandlung von Krebszellen nachgewiesen werden. In höheren Dosen wirkt das Cannabinoid als Therapie für verschiedene psychiatrische Störungen wie Schizophrenie und Demenz. Studien aus den Bereichen Diabetes und Übelkeit zeigen ebenfalls Potenzial.

SICHERHEIT

Cannabis ist als sicheres und natürliches Medikament bekannt, mit dessen Konsum praktisch keine Todesfälle in Verbindung gebracht werden können. Die Forschung hat Cannabis in Bezug auf die Toxizität als die am wenigsten gefährliche Substanz im Vergleich zu Substanzen wie Alkohol und Nikotin eingestuft. Die bekannten Risiken beim Konsum von Cannabis beziehen sich auf psychische Erkrankungen. THC, der psychoaktive Bestandteil in der Pflanze, kann bei manchen Menschen eine psychische Krankheit auslösen.

CBD wird jedoch oft in extrahierter und isolierter Form eingenommen und aus Industriehanf oder Sorten mit einem niedrigem THC-Gehalt gewonnen. CBD ist nicht psychoaktiv und hat sich als antipsychotisch erwiesen.

CBD gilt allgemein als sicher. Es wirkt auf verschiedene Arten auf unseren Körper und reagiert indirekt mit den CB1- und CB2-Rezeptoren des Endocannabinoid-Systems. Es interagiert auch mit Serotonin-, Vanilloid-, GPR55- und PPARs-Rezeptoren.

Wie so ziemlich jede andere Substanz, die Du Deinem Organismus zuführst, hat auch CBD seine eigenen Nebenwirkungen. Obwohl diese nicht unbedingt gefährlich sind, muss man sie bei der tatsächlichen oder geplanten Einnahme des Cannabinoids kennen.

NEBENWIRKUNGEN VON CBD

Ein in der Zeitschrift "Cannabis and Cannabinoid Research" veröffentlichter Bericht aus dem Jahr 2017 dokumentiert die Sicherheit und Nebenwirkungen von CBD. Der Bericht diskutiert den Einsatz von CBD in zahlreichen klinischen Studien, von denen sich die meisten mit Epilepsie und psychotischen Störungen befassen. Die häufigsten Nebenwirkungen bei der Einnahme von CBD scheinen Müdigkeit, Durchfall und Veränderungen von Gewicht und Appetit zu sein.

Insgesamt scheinen die Nebenwirkungen recht gering auszufallen. Die Autoren der Studie halten fest, dass CBD im Vergleich zu anderen Medikamenten bei der Behandlung der oben genannten medizinischen Zustände ein besseres Nebenwirkungsprofil besitzt.

Ein weiterer Bericht, dieses mal veröffentlicht in der Zeitschrift "Current Drug Safety", zeigt, dass CBD keine negativen Auswirkungen auf physiologische Parameter wie Herzfrequenz, Blutdruck, Körpertemperatur, psychische und psychomotorische Funktionen, Magen-Darm-Funktion und Nahrungsaufnahme hat.

CBD Oil

Die meisten Nebenwirkungen von CBD wurden in vitro (außerhalb eines lebenden Organismus, wie in Petrischalen) und in Tierversuchen beobachtet. Zu diesen Nebenwirkungen zählen die Veränderung der Zelllebensfähigkeit, die Verringerung der Befruchtungskapazität und die Hemmung des Leberstoffwechsels.

Es bedarf weiterer Forschung mit menschlichen Teilnehmern, um zu sehen, ob diese Nebenwirkungen auch beim Menschen auftreten. Die Forschung an Tieren korreliert nicht unbedingt direkt mit der Untersuchung des Menschen. Obwohl viele Tiere ein Endocannabinoid-Systeme besitzen, ist der Prozess der Verabreichung in Studien meist unterschiedlich.

Bei den meisten Studien am Menschen wurde CBD oral verabreicht oder inhaliert, während der Wirkstoff in Tierversuchen in der Regel oral verabreicht oder injiziert wird. Diese Faktoren können zu unterschiedlichen Blutkonzentrationen von CBD und damit zu abweichenden Ergebnissen führen.

LEBERSTOFFWECHSEL

Eine wichtige Nebenwirkung von CBD ist seine Wirkung auf den Medikamentenstoffwechsel in der Leber. Dies ist besonders wichtig für Patienten, die pharmazeutische Medikamente einnehmen. Es hat sich gezeigt, dass CBD mit Enzymen für die Verstoffwechslung von Medikamenten wie der Cytochrom-P450-Familie interagiert. Ungefähr 60% aller Arzneimittel werden durch das Enzym CYP3A4 verstoffwechselt.

Zufällig ist dieses Enzym auch für den Stoffwechsel von CBD verantwortlich. Bestimmte Arzneimittel hemmen dieses Enzym, was die Aufspaltung von CBD verlangsamt und seine physiologische Aktivität erhöhen kann. Darüber hinaus erhöhen andere Pharmazeutika die Konzentration dieses Enzyms, was zu einem ungewöhnlich schnellen Abbau von CBD führt.

Wenn Du Medikamente einnimmst, solltest Du die Einnahme von CBD erst einmal mit einem Arzt besprechen, wobei sich solche Wechselwirkungen als geringfügig erweisen können. CBD hat jedoch auch eine positive Wirkung auf Leberenzyme, wie zum Beispiel die Erhöhung des Enzyms CYP1A1, das krebserregende Substanzen wie Benzopyren abbauen kann.

CBD and Drug Metabolism Within The Liver

BEWEGUNGSSTÖRUNGEN

Eine Veröffentlichung im "International Journal of Neuroscience" aus dem Jahr 2009 dokumentiert eine Studie, bei der Patienten mit dystonischen Bewegungsstörungen CBD bekamen. Orale Dosen des Cannabinoids bewegten sich zwischen 100–600mg pro Tag und wurden zusammen mit Standardmedikamenten über einen Zeitraum von 6 Wochen eingenommen.

Bei allen Patienten konnte eine Verbesserung der Bewegungsstörungen beobachtet werden. Trotzdem wurde von ein paar Nebenwirkungen berichtet. Dazu gehörten Hypotonie (niedriger Blutdruck), trockener Mund, psychomotorische Verlangsamung, Benommenheit und Sedierung. Dosen über 300mg pro Tag verschlimmerten tatsächlich Hypokinese und Ruhetremor. Dies veranlasste Forscher zu der Annahme, dass CBD die Parkinson-Krankheit bei Menschen verschlimmern könnte.

Im Gegensatz dazu kam eine im "Journal of Psychopharmacology" veröffentlichte Studie aus dem Jahr 2014 zu dem Schluss, dass CBD die Lebensqualität von Patienten mit Parkinson-Krankheit verbessern kann.

TROCKENER MUND

Viele Cannabis-Liebhaber da draußen werden mit dem Phänomen eines trockenen Mundes vertraut sein. In der Regel tritt dieser Zustand nach ein paar Joints auf und es fühlt sich so an, als hätte man ein Handtuch im Mund. Ein Glas Wasser oder Saft schafft hier schnelle Abhilfe.

Ein trockener Mund entsteht, weil Cannabis die Speichelbildung verringert. In unseren Speicheldrüsen kommen Cannabinoid-Rezeptoren des Endocannabinoid-Systems vor. CBD interagiert mit diesen Rezeptoren, wodurch die Speichelbildung gehemmt wird und ein trockener Mund entsteht.

Dry Mouth

CBD-ÜBERDOSIS?

Cannabinoide wie CBD haben sich als außerordentlich ungiftig erwiesen und es sind bisher keine Todesfälle bekannt. Es hat sich gezeigt, dass Menschen selbst hohe Dosen von bis zu 1500mg CBD täglich gut vertragen. Das Department of Health and Human Services stellt fest, dass mit der chronischen Anwendung von CBD bei gesunden Menschen keine Anzeichen von Toxizität oder schwerwiegenden Nebenwirkungen verbunden sind.

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