Das erste Mal Cannabis zu probieren, kann eine eindrucksvolle Erfahrung sein. Viele Konsumenten haben lebhafte Erinnerungen daran, wie sich Gras beim ersten Mal angefühlt hat. Es bleibt oft als ein tiefgreifender Moment im Gedächtnis – Die Entdeckung der Liebe zu Marihuana. Es kann aber auch nur leichte Wirkungen haben, die Du gar nicht richtig spürst. Manche Leute mögen es sehr, während manche sich dabei unbehaglich fühlen. Entweder überfordert oder unterfordert es Dich.

Deine Reaktion auf Cannabis hängt von Deinem Geschmack und Deiner Verfassung ab. Es ist ratsam, sich dem ersten Mal vorsichtig anzunähern, damit Du lernst, in welchem Tempo Du vorgehen solltest. Es gibt einige allgemeine Dinge, die Du beachten solltest, wenn Du neugierig genug bist, um Cannabis endlich auszuprobieren. Diese Tipps sollten dazu beitragen, dass Dein erstes Mal zumindest eine sichere und verantwortungsvolle Erfahrung wird.

WAS IST CANNABIS?

Also Du weißt, dass Cannabis geraucht wird, damit man high wird. Aber wie fühlt sich high sein an? Und wo kommt Cannabis eigentlich her?

Was Cannabis betrifft, handelt es sich dabei um eine Pflanze, von der man glaubt, dass sie zuerst in der Wildnis Zentralasiens gewachsen ist. Von dort aus haben sich unterschiedliche Landrassen auf der ganzen Welt verbreitet. Menschen schätzten die Pflanze für ihre therapeutischen und kulinarischen Anwendungsbereiche. Die moderne Wissenschaft hat herausgefunden, dass Cannabis Dutzende und Aberdutzende von chemischen Verbindungen enthält, die Cannabinoide genannt werden. Einige haben psychoaktive Effekte, weil sie Cannabinoidrezeptoren im Gehirn und Nervensystem stimulieren. Die Auswirkungen sind, das Du Veränderungen in Stimmung und Wahrnehmung spürst. Das ist die Erfahrung, die man high sein nennt.

Dieser erweiterte Zustand der Sinneswahrnehmung wird seit langem genutzt, um Menschen mit Angst und noch schwerwiegenderen gesundheitlichen Problemen zu beruhigen. Es kann den Geist so stimulieren, dass das Denken effizienter und die Stimmung gelassener wird. Es kann auch diejenigen beleben und aufrichten, die sich niedergeschlagen oder unkonzentriert fühlen, oder, je nach Stärke, Konsumenten auch sehr müde werden lassen.

Sativa Gegen Indica-effekte

CANNABISSORTEN

Es gibt noch mehr Faktoren als die Stärke, die eine Rolle spielen, wenn es darum geht, zu beurteilen, welche Wirkungen Cannabis auf Dich hat. Es gibt verschiedene Varianten von Cannabispflanzen, die als Sorten bezeichnet werden – jede mit ihren eigenen Effekten, Aromen, sowie eigenem Geschmack und Aussehen. Man könnte sie mit verschiedenen Arten von Kaffeebohnen vergleichen – einige sind von besserer Qualität als andere. Ein immer häufiger werdender Vergleichspartner ist die Welt des Weins. So wie Rot und Weiß die beiden Hauptkategorien von Wein sind, gibt es zwei dominante Arten von Cannabis.

Eine Indica-Sorte von Cannabis bringt ein entspannendes Gefühl für Geist und Körper. Indicas sind weit verbreitet, um Angst, Muskelspannung, chronische Schmerzen, Übelkeit und Unruhe zu lindern. Wenn die von Dir gesuchte Wirkung eher eine erhebende sein soll, solltest Du eine Sativa probieren. Sativa-Sorten sind diejenigen, die Konsumenten energetisch und ausgelassen werden lassen und sie sogar zum Kichern bringen.

Eine praktische Möglichkeit, sich an den Unterschied zu erinnern, ist, dass Indicas für zuhause passender und Sativas besser geeignet sind, um auszugehen. Du kannst auch einen Hybrid besorgen, der eine Balance der Eigenschaften darstellt. Es gibt auch CBD-reiche Cannabissorten, die Dich nicht high machen. Sie haben einen niedrigen THC-Gehalt. Das ist das psychoaktive Cannabinoid, das Menschen high macht. Die anxiolytische Wirkung von CBD-Sorten bietet eine sanfte Ruhe und ist viel milder als ein psychoaktives High.

UNTERSCHIEDLICHE METHODEN, CANNABIS EINZUNEHMEN

Wenn Du Cannabis gefunden hast, das sich für Dich ansprechend anhört, finde einen sicheren und diskreten Ort, um es zu Dir zu nehmen. Du benötigst einen Ort, an dem Du bequem sitzen kannst und eine Methode des Cannabiskonsums, die Dir zusagt. Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, wie man Cannabis erleben kann. Gras meint die (meist) grünen Knospen, die aus der Cannabispflanze blühen. Mahle diese klein und wickele sie in ein Drehpapier ein, um sie sie wie eine Zigarette zu rauchen. Das wird als Joint bezeichnet. Dieser kann auch Haschisch enthalten, normalerweise einfach Hasch genannt. Es verbrennt nicht so gut, hat aber eine höhere Konzentration an psychoaktivem THC. Die kurze Erklärung dafür, was Hasch ist: Das ist der komprimierte Rückstand von potenten Trichomen aus den Blüten der Cannabispflanze.

Es gibt einige Diskussionen darüber, ob das Rauchen von Cannabis weniger schädlich für die Lunge als das Rauchen von Tabak ist. Klar ist, dass es trotzdem einige Gesundheitsrisiken gibt, wenn man eine Substanz verbrennt und den Rauch in die Lunge einatmet. Das Verdampfen ist eine immer beliebtere Alternative. Das Einatmen von Dampf ist zweifellos sicherer und liefert Cannabinoide in einer reineren, stärkeren Form. Deshalb sind auch Bongs beliebt. Fülle eine Bong mit Wasser, entzünde Deine Cannabisblüten und atme den Rauch ein, der durch das Wasser sprudelt. Du bekommst ein starkes High, das sich schwindliger und benebelter anfühlt als das, was Du bei einem Joint erleben würdest.

Verdampfer

GESÜNDER FÜR DIE LUNGE

Inhalationsmethoden liefern in der Regel ein High, das innerhalb von 1–15 Minuten beginnt und nach 2–3 Stunden nachlässt. Wenn Du das Risiko einer Ansteckung oder anderer Gesundheitsprobleme fürchtest, kannst Du auch vermeiden, Deine Lunge überhaupt zu involvieren. Du kannst Tropfen aus konzentriertem Cannabisöl unter Deine Zunge tropfen. Bei einer potenten Sorte kann dies zu einem starken High führen, das 3–6 Stunden anhält. Es gibt auch Lotionen, Balsame und Cremes zur äußeren Anwendung, die kein High liefern, aber dennoch über 6 Stunden lang lokale Linderung bieten.

Eventuell kannst Du für Deine erste Erfahrung auch Esswaren ausprobieren. Wir empfehlen Dir dringend, so viele Informationen wie möglich darüber zu sammeln, wie sie hergestellt wurden. Esswaren können sehr hohe THC-Konzentrationen beinhalten, die für Anfänger nicht zu empfehlen sind. Das High schleicht sich langsam im Laufe von ein oder zwei Stunden an Dich heran. Dann kann die Wirkung bis zu 4–6 Stunden anhalten. Esswaren könnten eine gute Möglichkeit sein, das Gefühl des High-Seins auszuprobieren. Achte nur darauf, dass Du Dir dafür etwas Zeit nimmst. Denk daran, wenn Du Dich zu irgendeinem Zeitpunkt seltsam oder paranoid fühlst: Das High geht vorbei und anschließend geht es Dir wieder gut.

FOLGENDES SOLLTEST DU VERMEIDEN

Jetzt müssen wir Dich nur noch auf die häufigsten Fallstricke hinweisen, die Cannabis-Neulingen passieren können:

Vergiss NICHT, zu überprüfen, was die Gesetze Deines Landes und Deines Arbeitsplatzes in Bezug auf Cannabiskonsum besagen. Sei Dir über mögliche Konsequenzen im Klaren.

Achte darauf, dass Du während des Konsums von Cannabis KEINE beruflichen oder pflegerischen Pflichten hast.

Bediene KEINE Maschinen oder Fahrzeuge unter dem Einfluss von Cannabis. Wenn Du zum Beispiel gerade einen Joint geraucht hast, solltest Du in Folge nicht fahren. Sei Dir bewusst, dass Du angehalten und auf Drogen getestet werden kannst.

Konsumiere KEIN Cannabis, während Du in einem Fahrzeug sitzt. Der Geruch kann eine Weile verweilen und Dich in Schwierigkeiten bringen, und außerdem haben wir bereits gesagt, dass Du nicht fahren solltest.

Störe andere NICHT mit Deinem Cannabiskonsum durch Geruch, Lärm oder ähnliches. Der uneigennützige Grund? Sei rücksichtsvoll gegenüber Deinen Nachbarn. Der egoistische Grund? Deine spitzelnden Nachbarn könnten Dich verraten.

Zu guter Letzt: KEINE Panik, wenn beim ersten Mal leichte halluzinatorische Wirkungen auftreten. Wenn Du noch nie Cannabis genommen hast, kann es passieren, dass Du einige seltsame akustische Empfindungen erlebst, oder Du denkst, da ist etwas komisch mit Deinem peripheren Sehen. Das ist Dein Gehirn, das sich zum ersten Mal an Cannabis anpasst. Das High vergeht immer irgendwann, also bleib ruhig und denk daran, dass Du es nie wieder nehmen musst, wenn Du es wirklich nicht willst. Regelmäßiger Cannabiskonsum verursacht in der Regel keine Halluzinationen. Es erhöht Aspekte der sensorischen Wahrnehmung und der emotionalen Verarbeitung, manchmal mit einer Abschwächung anderer Fähigkeiten. So kann beispielsweise eine vorübergehende Ungeschicklichkeit eintreten, die für körperliche Aktivitäten ungeeignet ist.

Wenn Du Dich während Deines ersten Mals entspannst und es genießt, dann wirst Du auch in Zukunft Spaß daran haben.

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