Wie man den Unterschied zwischen guten und schlechten Cannabisblüten erkennt.

Als Du angefangen hast, Gras zu rauchen, hat es wahrscheinlich nicht lange gedauert, bis Du die Unterschiede zwischen Cannabisblüten erkannt hast. Obwohl jeder behauptet, dass sein Gras erstklassig sei, hast Du wahrscheinlich bemerkt, dass manche Blüten einfach nicht Deinen Anforderungen entsprechen. Im Gegensatz dazu weißt Du ganz genau, wann Du hochwertige Cannabisblüten in den Händen hältst.

Um sicherzustellen, dass Du nur die besten Blüten kaufst, ist es wichtig, die Unterschiede zwischen erstklassigem Gras und minderwertigem Hinterhofgras zu lernen. Du musst auch kein Connaisseur sein, da die Unterscheidungsmerkmale ohne fremde Hilfe gesehen und gerochen werden können. Wenn Du die Unterschiede kennst, kannst Du nicht nur besser das Angebot durchstöbern, sondern vor allem die Pflanzen in Deinem eigenen Garten beurteilen. Dies hilft Dir wiederum dabei, die erforderlichen Anpassungen vorzunehmen.

Arten von Cannabisblüten

Cannabisblüten können in verschiedene Qualitätsspektren eingeteilt werden. Man kann über Klebrigkeit, Terpenprofil, Geschmack, Textur oder eine Reihe anderer Faktoren sprechen. Um es hier aber einfach zu halten, haben wir das Ganze auf drei grundlegende Kategorien begrenzt: Blüten von geringer, mittlerer und hochwertiger Qualität.

Geringe Qualität

Cannabis von geringer Qualität geben eine traurige Figur ab, vor allem, weil es lange Strecken zurücklegen muss, nachdem es in kleine Päckchen gefüllt wurde. Diese Blüten, die aufgrund ihrer Komprimiertheit als “Brick Weed” oder früher auch als "deutsche Hecke" bekannt sind, kommen häufig als dicht gepresste Würfel beim Kunden an.

Die Produzenten, die mit diesem Cannabisniveau verbunden sind, stehen selten für Qualität, bauen kaum mit Sorgfalt an und sind oftmals rein gewinnorientiert. Cannabis von geringer Qualität ist oft ein Schwarzmarktprodukt und kommt meist von sowohl südlich der US-amerikanischen Grenze als auch des europäischen Kontinents.

Natürlich können auch Grower, die die Absicht haben, zu verkaufen, versehentlich Cannabis von ähnlicher Qualität produzieren. Anfänger bringen während des Vorgangs oft Dinge durcheinander und bekommen so trockene, unscheinbare Blüten.

Die Hauptmerkmale von minderwertigem Cannabis sind:


  • Aussehen: Nicht so farbenreich als Blüten höherer Qualität, oft dunkler mit deutlichen Brauntönen.
  • Beim Berühren: Fühlt sich zerbrechlich, schuppig und falsch ausgehärtet in den Händen an. Ein Mangel an Klebrigkeit weist auf eine schlechte Trichomzahl hin.
  • Aroma: Ein Mangel an Terpenen sowie ihr Abbau führt neben Feuchtigkeit und Schimmel zu einem deutlichen Mangel an Geruch.
  • Geschmack: Diese Blüten werden im Hals kratzen und schmecken bitter, erdig und würzig.
  • Effekte: “Brick Weed” wird Dich immer noch high machen, aber ein niedrigerer THC-Gehalt ist wahrscheinlich.

Mittlere Qualität

Home-Grower auf der ganzen Welt produzieren meist Blüten, die in diese Kategorie fallen. Diese Blüten unterscheiden sich von minderwertigem Cannabis durch eine bessere Färbung, stärkere Düfte und offenkundige Aromen.

Die meisten Grower schaffen es, ihre Nährstoffe, ihren Bewässerungsplan und ihre Umgebung so zu gestalten, dass Cannabis dieser Qualität produziert wird. Der wichtigste Faktor ist jedoch, Stolz und Mühe in die Arbeit zu stecken.

Wenn Du Blüten mittlerer Qualität erkennen willst oder einfach nur versuchst, das schlechte Gras zu vermeiden, solltest Du nach folgenden Merkmalen Ausschau halten:


  • Aussehen: Hellere Grüntöne, eine glänzende Trichomschicht, eine gesunde, knollenförmige Ästhetik und hervorstehende, orangefarbene Stempel. Kann überschüssige Zuckerblätter enthalten, um die Blüten größer erscheinen zu lassen.
  • Beim Berühren: Kompakt, klebrig und federt nach Druck zurück.
  • Aroma: Der Duft ist angenehm und auffällig, aber nicht überwältigend.
  • Geschmack: Man sollte in der Lage sein, die Terpene bei jedem Zug zu schmecken.
  • Effekte: Höhe Konzentrationen an Trichomen und Cannabinoiden bewirken wesentlich stärkere Wirkungen als “Brick Weed”.

Hochwertige Qualität

Hochwertig. Erstklassig. Geil.

Blüten von hochwertiger Qualität haben viele Adjektive, doch alle beschreiben ihren immensen Geschmack und ihre umwerfenden Wirkungen. Diese Blüten sind außerhalb von Großstädten und Cannabis-Anbaugebieten schwer zu bekommen. Im Allgemeinen handelt es sich um Produkte von qualifizierten Bauern und Meisterzüchtern in Hotspots wie Nordkalifornien, Spanien und den Niederlanden.

Man findet diese Nugget-ähnlichen Blüten in Gläsern in den Regalen seriöser Cannabis-Apotheken und hoch bewerteter Coffeeshops. Wenn Du auf der Suche nach den besten Blüten bist, die Du für Geld kaufen kannst, dann achte auf Folgendes:


  • Aussehen: Perfekt gepflegt, Nugget-ähnlich, farbenreich, tief orangefarbene Stempel und eine frostige Schicht Trichome.
  • Beim Berühren: Diese Blüten sind prall, extrem klebrig und haben den perfekten Feuchtigkeitsgehalt.
  • Aroma: Diese Blüten haben ein starkes, skunkiges und komplexes Terpenprofil – schließe Deine Fenster, während Du diese Blüten rauchst.
  • Geschmack: Perfekt erhaltene, reichhaltige Terpenprofile tanzen auf den Geschmacksknospen.
  • Effekte: Sorgfältig angepasste Cannabinoidprofile bieten eine Reihe von Erfahrungen, von starken psychoaktiven Wirkungen bis hin zu klaren CBD-Empfindungen.

Wie man gute von schlechten Blüten unterscheidet: eine Anleitung

Wir hoffen, dass die oben genannten Verallgemeinerungen es einfacher machen, die Qualität einer bestimmten Blüte zu bestimmen, aber es kann noch ein wenig komplizierter werden. Im Folgenden werden wir ins Detail gehen und die Cannabisblüten etwas genauer untersuchen.

Aroma

Wie wir zuvor besprochen haben, sind aromatische Moleküle, die als Terpene bekannt sind, für den unverkennbaren Geruch verantwortlich. Trotz eines ähnlichen Untertons weisen die meisten Sorten dank unterschiedlicher Konzentrationen an Terpenen einzigartige Gerüche auf.

Du bist wahrscheinlich mit den kleinen, glänzenden Strukturen auf der Oberfläche von Cannabisblüten und Zuckerblättern vertraut. Diese pilzförmigen Drüsen – die Trichome – pumpen während der Blütezeit Terpene heraus.

Man weiß, dass man es mit qualitativ hochwertigem Gras zu tun hat, wenn die olfaktorische Terpenwelle direkt nach dem Öffnen des Vorratsglases in die Nase schwappt. Während ein angenehmer Duft und die Qualität des Cannabis nicht unbedingt miteinander verbunden sind, ist Ersteres ein guter Hinweis auf Letzteres. Leichte Gerüche nach Blumen, Kraftstoff, Erde, Gewürzen, Zucker, Obst, Zitrusfrüchten und Beeren gehören zu den häufigsten Aromen.

Die Qualität des Terpenprofils einer Sorte hängt von mehreren Variablen ab:

  • Genetik: Einige Sorten sind genetisch so ausgestattet, dass sie mehr aromatische Terpene als andere produzieren, was hauptsächlich auf selektive Züchtungspraktiken zurückzuführen ist.
  • Trocknen und Aushärten: Die Genetik kann nur einen gewissen Grad erreichen. Durch korrektes Trocknen, Aushärten und Lagern bleibt das Terpenprofil erhalten und es entstehen besser schmeckende Blüten.
  • Die richtigen Nährstoffe: Während der Blüte haben Cannabispflanzen einen höheren Bedarf an Kalium und Phosphor und einen geringeren Bedarf an Stickstoff. Wenn man diese Gratwanderung hinkriegt, wird man fantastisch riechende Blüten produzieren.
  • Lebender Boden: Eine starke mikrobielle Population hilft den Pflanzen, auf alle Nährstoffe zuzugreifen, die sie zur Entwicklung eines optimalen Terpenprofils benötigen.
  • Begleitpflanzen: Viele Grower behaupten, dass das Pflanzen von Basilikum in unmittelbarer Nähe von Cannabis zur Verbesserung des Geruchs beiträgt.

Kleiner Anbau-Tipp: Das Ankurbeln der Terpenproduktion verbessert den Gesamtgeruch und Geschmack Deiner Pflanzen. Wähle Sorten wie Lemon Shining Silver Haze und Haze Berry aus, um mit einem genetischen Vorteil zu beginnen.

Wie man gute von schlechten Blüten unterscheidet: eine Anleitung

Farbe

Obwohl der Schein im Leben oft trügen kann, kannst Du Cannabisblüten definitiv nach ihrem Aussehen beurteilen. Es gibt viele Faktoren, die einem geschulten Auge die Qualität verraten können und Farbe ist einer der wichtigsten.

Natürlich gibt es Cannabisblüten mit verschiedenen Farbtönen von Violett, Orange, Grün und Rot. Es ist nicht so sehr die Farbe, die uns die Qualität verrät, sondern vielmehr die Leuchtkraft der Farben. Du wirst sehen, dass gesunde und gut angebaute Cannabisblüten hell und glänzend aussehen.

Eine solche Leuchtkraft signalisiert eine gute Genetik, solide Anbautechniken und eine angemessene Aushärtung und Lagerung. Im Gegensatz dazu sieht minderwertiges Gras matt, stumpf und blass aus. Diese Blüten sind oft dunkelgrün bis braun, blass und im Endeffekt unattraktiv.

Kleiner Anbau-Tipp: Wenn man die Pflanzen im richtigen Moment ausspült, wird verhindert, dass sich überschüssige Nährstoffe in den Blüten ansammeln, wodurch Nährstoff-Brand verhindert wird.

Zusätzlicher Tipp: Experimentiere mit Genetik und Temperatur, um violettes Gras anzubauen! Beginne mit einer Genetik wie Purple Queen, um Deine Erfolgschancen zu erhöhen.

Orange/braune Stempel

Wenn man sich die Oberfläche von Cannabisblüten genauer ansieht, wird man auf eine Miniaturlandschaft stoßen: Täler, Gipfel und vieles mehr. Diese Landschaft besteht aus verschiedenen Drüsen, Organen und Strukturen. In dieser Landschaft ragen die Stempel am meisten hervor.

Diese haarartigen Ranken sind das Geschlechtsorgan der weiblichen Cannabisblume und dienen als Empfänger für die männlichen Pollen. Sobald dieser genetische Staub mit der Blume in Kontakt kommt, wird sie fruchtbar und produziert schnell Samen.

Neben ihrer biologischen Rolle dienen Stempel als nützliche Fortschrittsmarker. Während der frühen Blütephase weisen diese Fortpflanzungsorgane ein brillantes Weiß auf. Im Laufe der Wochen verfärben sie sich zu einem dunklen Orange.

Man sollte immer nach tief orangefarbenen Stempeln suchen, wenn man seine Blüten begutachtet. Die Ernte sollte idealerweise erfolgen, wenn mindesten 70% der Haare diese Farbe annehmen. Dies zeigt an, dass die Blüten reif, voll entwickelt und bereit für die Ernte sind. Blüten mit mehrheitlich weißen Stempeln signalisieren unreifes Cannabis. Nach einer Weile reifen die Blüten aus und setzen ein vollständiges Cannabinoid- und Terpenprofil frei.

Kleiner Anbau-Tipp: Ernte zum richtigen Moment und stelle sicher, dass die Stempel zur richtigen Zeit die richtige Farbe haben. Du musst geduldig sein, wenn Du Sorten wie Amnesia Haze kultivierst, da diese eine etwas längere Blütezeit haben.

Orange/braune Stempel

Kristalle/Harz

Trichome sind das am häufigsten vorkommende Merkmal auf der Oberfläche von Blüten guter Qualität. Für das bloße Auge erscheinen sie als feine Schicht von Kristallen, die unter dem Licht einer Taschenlampe oder der Flamme eines Feuerzeugs schimmern.

Diese pilzförmigen Strukturen weisen einen knollenförmigen Kopf auf einem schmalen Stiel auf. In diesem Kopf arbeiten spezialisierte Zellen, die mit der Harzproduktion beauftragt sind, unermüdlich während der Blütephase. Das Harz tritt nach unten aus und bedeckt allmählich den größten Teil der Oberfläche der Blüte. Dieses Harz und seine aktiven sekundären Pflanzenstoffe, schützen die Blüten vor Insektenbefall und extremen Temperaturen.

Die Substanz enthält eine komplexe Reihe von Molekülen. Zu den für uns interessanten Molekülen zählen Cannabinoide wie THC und CBD sowie Terpene wie Mycren, Pinen und Limonen. Je mehr Trichome eine Blüte besitzt, desto mehr Harz wird sie produzieren. Je mehr Harz die Oberfläche einer Blüte bedeckt, desto mehr Cannabinoide und Terpene können verbrannt, verdampft oder gekaut und geschluckt werden.

Du kannst den Trichom- und Harzgehalt einer Blüte bestimmen, indem Du sie Dir ansiehst und in der Hand hältst. Stelle fest, wie sie glänzt, wie klebrig sie ist und prüfe den Widerstand, wenn Du Deine Fingerspitzen über die sie gleiten lässt.

Kleiner Anbau-Tipp: Nutze Umweltfaktoren, um die Trichomproduktion zu steigern. Sorten wie ICE sind genetisch dazu veranlagt, große Mengen an Trichomen zu entwickeln.

Dicht/locker

Wie sich die Blüten in den Händen anfühlen, sagt viel über ihre Qualität aus. Jeder Grower hofft auf dichte und schwere Blüten am Ende der Anbausaison. Diese Blüten haben einfach mehr Masse, sehen viel gesünder aus und sind geschmeidiger beim Rauchen.

Das Mahlen dichter Cannabisblüten scheint ihr Volumen fast zu verdoppeln. Sogar ein kleines Stück einer kompakten Blüte kann zermahlen werden, um einen großen Joint zu füllen. Im Gegensatz dazu führen lockere Blüten zu Enttäuschungen und weniger Pflanzenmaterial. Diese luftigen Blüten sind oft das Ergebnis von suboptimalen Wachstumsbedingungen, Lichtmangel oder Nährstoffmangel.

Lockere Blüten sehen nicht nur weniger appetitlich aus, sondern man muss jedes Mal mehr davon verwenden, um einen Blunt zu drehen oder einen Bong-Kopf zu füllen. Dichte Blüten bieten etwas Widerstand und federn in ihre ursprüngliche Form zurück. Lockere Blüten fallen fast in sich zusammen und fühlen sich viel lascher an.

Kleiner Tipp: Sativa- und Indica-Blüten sehen normalerweise anders aus. Weiß bei der Suche darüber Bescheid, worauf Du achten musst.

Anbau-Tipp: Verwende leistungsstarke Lampen, um dichte und kompakte Blüten zu züchten.

Dicht/locker

Samen

Das Vorhandensein von Samen ist niemals ein Zeichen für hochwertige Blüten. Das Wort Sinsemilla – ein Name für Gras von außergewöhnlich guter Qualität – meint eigentlich Blüten ohne Samen.

Erinnere Dich an die hervorstehenden Stempel, die wir zuvor besprochen haben? Wenn Pollen einer männlichen Pflanze auf diesen Ranken landen, beginnt ein Prozess der Veränderung der biochemischen Aktivität der Cannabisblüte. Die Pflanze lenkt ihre Energie und Anstrengungen weg von der Herstellung von klebrigem Harz und hin zur Herstellung von Samen.

Blüten mit Samen erreichen die höchste Potenz und Reife nicht, da die Ressourcen stattdessen durch die Fortpflanzungsbemühungen verwendet werden. Cannabissamen machen die Blüten auch schwer, was bedeutet, dass man am Ende mehr für weniger Blüten bezahlt. Wenn Du ein Gramm Gras kaufst und 200mg Samen darin findest, hast Du Geld verschwendet. Das scheint nicht viel zu sein, aber wenn es sich nach einiger Zeit um 50 bis 100 Einkäufe handelt, dann hat man eine Menge Blüten verloren.

Unbemerkte Samen können auch die Rauchsession ruinieren. Samen platzen, wenn die Flamme des Joints auf sie trifft, was die Stimmung zerstören kann und kratzigen Rauch in Deine Lungen sendet.

Kleiner Anbau-Tipp: Erfahre, wie Du die Bestäubung vermeiden kannst, um Samen aus Deinem Gras fernzuhalten.

Stängel

Das Rauchen von Stängeln ist entweder ein Versehen oder ein Akt der Verzweiflung. Stängel enthalten winzige Mengen an Cannabinoiden und produzieren einen schroffen Rauch. Wenn Stängel in Deinem Tütchen vorhanden sind, weist das jedoch nicht unbedingt auf schlechtes Gras hin.

Es handelt sich normalerweise viel mehr um einen überstürzten Vorbereitungsprozess. Außerdem hast Du für dieses zusätzliche Gewicht bezahlt! Wenn Du in Deiner örtlichen Cannabis-Apotheke oder in Deinem Coffeeshop stöberst, solltest Du Blüten mit überschüssigen Stängeln vermeiden. Alternativ dazu kannst Du den Budtender einfach bitten, sie abzuschneiden, bevor Du sie kaufst.

Kleiner Tipp: Sie sind nicht so wertvoll wie Blüten, aber Du kannst Stängel verwenden, um eine Vielzahl von hausgemachten Produkten herzustellen, von Haschisch bis hin zu topischen Mitteln.

Gut getrimmt vs. blätterreich

Das Trimmen von Gras bezieht sich auf das Entfernen der Zuckerblätter, das sind die kleinen Blätter, die aus den und um die Cannabisblüten wachsen. Wenn Zuckerblätter vorhanden sind, bedeutet das nicht automatisch, dass es sich um Cannabis von schlechter Qualität handelt, es kann jedoch einen großen Unterschied ausmachen.

Erstens sehen gut manikürte Blüten einfach toll aus. Das Trimmen verleiht der Blüte ein schönes, kugelförmiges Aussehen. Diese Ästhetik ist ein nahezu universelles Merkmal von Blüten von höchster Qualität.

Zweitens wirken sich überschüssige Zuckerblätter auf das Gewicht der Blüten aus. Du willst schließlich für Blüten bezahlen und nicht für Blätter. Letztlich kann das Vorhandensein von Zuckerblättern Probleme während des Aushärtungsprozesses verursachen. Es können sich kleine feuchte Taschen bilden, die einen Nährboden für Krankheitserreger bilden und den Geschmack des Weeds beeinträchtigen.

Kleiner Anbau-Tipp: Du kann Dein Gras entweder vor oder nach dem Trockenen trimmen.

Schimmel

Schimmel ruiniert nicht nur den Geschmack von Cannabis, sondern verursacht möglicherweise auch gesundheitliche Probleme. Das Einatmen von Pilzsporen kann zu vielem führen, von einem schlechten Geschmack bis hin zu einer ausgewachsenen Lungeninfektion.

Schimmeliges Gras spiegelt schlechte Trocknungs-, Aushärtungs- und Lagerpraktiken wider. Pilze benötigen eine hohe Luftfeuchtigkeit, um gedeihen zu können. Sie treten hauptsächlich bei lebenden Blüten auf sowie auch bei jenen, die unter schlechten Bedingungen ausgehärtet wurden.

Seriöse Cannabis-Apotheken, Züchter und Coffeeshops sollten niemals schimmeliges Gras auf Lager haben. Einige Unternehmen platzieren sogar Lupen auf ihren Theken, damit sich die Kunden selbst davon überzeugen können. Du solltest schimmelige Blüten als nicht rauchbar einstufen, egal, wie hochwertig sie ansonsten erscheinen.

Kleiner Anbau-Tipp: Erfahre, wie man Schimmel vermeidet, wenn man Gras anbaut und aushärtet. Pilzresistente Sorten wie Royal Moby entwickeln weitaus seltener Schimmel.

Schädlinge

Die Wahrscheinlichkeit, einen Schädling in Deinen neu gekauften Blüten zu sehen, ist gering. Wenn Schädlinge die Pflanze belästigten, hätte der Züchter sie wahrscheinlich entfernt, bevor er sie zum Verkauf freigibt. Unabhängig davon bleibt es immer noch eine Möglichkeit.

Aber was sagt der Fund von Schädlingen auf Cannabisblüten aus? Es könnte bedeuten, dass die Züchter es versäumt haben, ihre Ernte vor einem Befall zu schützen. Wenn die Tiere genügend Schaden angerichtet haben, stammen die Blüten möglicherweise von einer verkümmerten und unterentwickelten Pflanze. Dies bedeutet, dass ihre Gesamtqualität möglicherweise nicht optimal ist.

Im Gegensatz dazu weist das Vorhandensein eines Insekts auch auf eine natürliche und biologische Anbaupraxis hin. Obwohl es nicht angenehm ist, ein Insekt auf seinen Blüten zu sehen, würden die meisten Raucher es vorziehen, Insekten zu entfernen, anstatt Pestizide einzuatmen.

Kleiner Anbau-Tipp: Halte Insekten auf natürliche Weise mit biologischen Methoden zur Schädlingsbekämpfung fern.

Klebrig

Je klebriger das Gras, desto stärker ist es wahrscheinlich. Ein höherer Harzgehalt bedeutet einen hohen Gehalt an Cannabinoiden. Hochwertige Blüten fühlen sich klebrig in den Händen an und einige hinterlassen sogar Harzstücke auf den Handflächen. Es mag schwieriger sein, sie zu handhaben, aber das ausgelöste High wird mit ziemlicher Sicherheit den zusätzlichen Aufwand wert sein.

Kleiner Anbau-Tipp: Der biologische Anbau garantiert die beste Qualität und das sauberste Cannabis.

Klebrig

Geschmack

Nachdem Du alle anderen Eigenschaften Deiner Blüten überprüft hast, schließt der Geschmackstest den Vorgang ab. Deine Blüten auszuprobieren – und die Wirkung danach zu spüren – ist der einzig wahre Weg, um zu wissen, mit welcher Cannabis-Qualität Du es zu tun hast.

Bei den ersten paar Zügen sind zwei Hauptfaktoren zu berücksichtigen: Geschmack und Geschmeidigkeit. Beide Variablen ermöglichen es Cannabisliebhabern eindeutig zwischen Cannabis mit geringer, mittlerer und hochwertiger Qualität zu unterscheiden.

Wenn Du Blüten vorkosten kannst, die Du kaufen möchtest, lass jede Inhalation für einen Moment auf Deiner Zunge ruhen. Mittlere und hochwertige Blüten hinterlassen offensichtliche Aromen von Früchten, Blumen, Skunk, Brennstoffen, Beeren oder Süße. Im Gegensatz dazu ist Gras von geringer Qualität relativ geschmacksneutral und hat sogar einen heuartigen Geschmack.

Die Geschmeidigkeit des Rauches zeigt, wie gut die Blüten ausgehärtet wurden. Hochwertige Blüten, die für die perfekte Zeit ausgehärtet wurden, erzeugen einen butterweichen Rauch. Gras von geringer Qualität hinterlässt ein starkes Brennen im Hals und führt zu einem heftigen Hustenanfall.

Kleiner Anbau-Tipp: Bewahre die geschmacksbildenden Moleküle in Deinen Cannabisblüten durch Spülen, Trimmen und Aushärten.

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