Wir alle haben schon ein Tütchen mit Weed unter dem Bett oder hinter einem Schrank gefunden und uns gefragt, ob wir es noch rauchen sollten. Kann Cannabis schlecht werden? Falls es nur ein wenig braun und verkrustet aussieht, haben wir eine gute Nachricht für dich: es kann geraucht werden! Wir können Dir jedoch nicht versichern, dass es nicht bedeutend unangenehmer sein wird, als Du es gerne hättest.

Nicht nur Buds verlieren ihren Glanz, sondern auch Konzentrate. Wie lange dauert es jedoch, bis Wax schlecht wird? Und kann man klumpiges Wax rauchen? Wir haben wieder gute Neuigkeiten für Dich – ja, kannst Du! Lies jedoch zuerst die Informationen zum Thema Nukleation bzw. Keimbildung (weiter unten).


Wie lange ist Weed haltbar?

Dies ist keine exakte Wissenschaft und die Bedingungen, unter denen sich Deine Buds versteckt haben, werden bestimmen, in welchem Zustand sich der Cannabinoid-Gehalt befindet. Wenn es beispielsweise ein Jahr lang feucht war, ist es wahrscheinlich nicht einmal einen Versucht wert. Falls es jedoch an einem kühlen, trockenen Ort war, könnte sich noch eine gute Menge THC in den verkrusteten Trichomen befinden.

Dies sind grobe Schätzungen, aber der Zerfall von THC findet ungefähr bei dieser Rate statt:

Wie lange ist Weed haltbar?

Wie lange ist Weed haltbar?
Wie lange ist Weed haltbar?
Wie lange ist Weed haltbar?

Kann Gras also alt bzw. schlecht werden? Ja, aber erst nach einiger Zeit. Wenn es weniger stark ist, als Du es in Erinnerung hast, solltest Du Dir es einfach als Delikatesse vorstellen.

So erkennt man, ob Weed nicht mehr gut ist

Glücklicherweise gibt es, ähnlich wie beim Essen, einige verräterische Anzeichen, die Dir dabei helfen sollten, herauszufinden, ob Dein Weed schlecht geworden ist.

Aussehen

Falls Dein Weed nur alt ist, wird es im Allgemeinen leblos und vertrocknet aussehen. Halte nach diesen Anzeichen Ausschau:

  • Braune Verfärbungen
  • Trocken und verkrustet
  • Weniger fülliges Aussehen

Dies sind jedoch keine Gründe, Dein Weed nicht zu rauchen. Obwohl es vielleicht etwas von seiner Qualität und seinem Geschmack verloren hat (und etwas an Härte zugenommen hat), deuten diese Anzeichen nicht darauf hin, dass mit Deinem Gras etwas nicht stimmt. Falls Du jedoch an Deinem Weed Schimmelwachstum feststellst oder es feucht oder schwarz aussehen sollte, ist es das Beste, es wegzuwerfen.

Geruch

Altes Weed wird wahrscheinlich weitaus weniger riechen als anfangs. Falls es also ziemlich geruchlos sein sollte, musst Du Dir keine Sorgen machen – dies ist zu erwarten. Möglicherweise nimmt es sogar einen subtilen erdigen Geruch an.

Falls es jedoch schlecht riecht, solltest Du es nicht rauchen! Wenn es neue, scharfe Aromen entwickelt hat, ist dies wahrscheinlich ein schlechtes Zeichen.

Wirkung

Die Wirkung wird wahrscheinlich sanfter ausfallen, da der THC-Gehalt gesunken sein wird. Ebenso wird der CBN-Wert gestiegen sein, da THC zu CBN wird, wenn es zerfällt. Die Effekte von CBN sind nicht gänzlich psychotrop, jedoch weisen anekdotische Berichte auf eine schläfrig machende Wirkung hin. Infolgedessen könnte man es im Vergleich zum meisten anderen Cannabis als eher entspannend und weniger berauschend empfinden.

Berührung

Altes Cannabis fühlt sich trocken sowie bröckelig an und lässt sich ganz leicht zermahlen!

Schlechtes Cannabis fühlt sich möglicherweise feucht oder sogar nass an. In diesem Fall solltest Du es schnell loswerden.

Schimmel

Leider kann Weed schlecht werden. Da es sich dabei um organisches Material handelt, kann es in diesem Fall durchaus zu Schimmelbildung kommen. Die Symptome sind ziemlich selbsterklärend – es wird nämlich eine Art Ablagerung darauf geben. Halte nach faserigen weißen Flecken und anderen unpassenden Farben Ausschau. Abgesehen davon, dass Du es sehen kannst, wirst Du es wahrscheinlich auch riechen können.

Nutze Deinen gesunden Menschenverstand. Wenn Dir Deine Sinne sagen, dass hier etwas nicht stimmt, solltest Du Dich auf sie verlassen und das Gras nicht rauchen. Du solltest keinesfalls schimmliges Weed rauchen!

Warum verliert Weed mit der Zeit an Potenz?

Im Laufe der Zeit unterliegen die in Cannabis enthaltenen Cannabinoide chemischen Veränderungen. Obwohl diese minimal erscheinen, können sie zu großen Unterschieden führen, wenn sie eingenommen werden. Während Cannabis schlecht wird, durchläuft THC einen chemischen Wandlungsprozess.

Cannabis wird meist dann geerntet, wenn der THCA-Gehalt als am höchsten angenommen wird. THCA ist der Vorläufer von THC und wird zu THC, wenn die Decarboxylierung (Erhitzen) stattfindet.

An dieser Stelle ist es noch jedoch noch nicht vorbei. Werden THCA oder THC lange genug einer bestimmten Atmosphäre oder UV-Strahlen ausgesetzt, finden weitere Veränderungen statt. In diesem Fall werden beide Stoffe zu CBNA beziehungsweise CBN umgewandelt. Je länger das Gras in diesem Zustand verweilt, desto höher ist die Konzentration neuer Verbindungen im Vergleich zu alten Wirkstoffen. Obwohl CBN keine schädliche Wirkung besitzt, ist das Cannabinoid anders, und anders ist womöglich nicht das, was Du Dir beim Konsum erhoffst.

Warum verliert Weed mit der Zeit an Potenz?

Was passiert, wenn man schlechtes Weed raucht?

Falls es den oben beschriebenen Prozess durchlaufen hat, dann wird nichts Schlimmes passieren. Du wirst wahrscheinlich feststellen, dass es weniger potent ist als zuvor, jedoch potentiell entspannender. Es wird nicht berichtet, dass CBN viele Nebenwirkungen habe; zumindest keine, die nicht auch von THC-reichem Weed hervorgerufen werden.

Sollte Dein Gras jedoch schimmlig geworden sein, könnte es Dich krank machen. Falls Du also irgendein Anzeichen für Schimmel feststellst, solltest Du es entsorgen.

Wie lange bleibt Cannabis-Wax haltbar?

Nicht nur Cannabisblüten können schlecht werden, sondern auch THC-Konzentrate. Tatsächlich können Dabs und Wax schneller verderben als Blüten. Wenn sie einen Weed-ähnlichen Duft verströmen, bedeutet das, dass die Terpene sich verflüchtigen. In diesem Fall wirst Du wahrscheinlich ein suboptimales Geschmackserlebnis haben. Dies hat an sich jedoch keinen Einfluss auf die Cannabinoid-Konzentration.

Im Allgemeinen behalten Konzentrate (bei sachgemäßer Lagerung) für rund 6–8 Monate ihre ursprüngliche Qualität bei. Danach beginnen sie, zu zerfallen. Aber ähnlich wie bei den Buds bedeutet dieser Abbau nicht unbedingt, dass Du sie nicht mehr rauchen kannst.

Es gibt Hoffnung für Dabber, die den schläfrig machenden Effekt von CBD vermeiden wollen. Das Cannabinoid verdampft bei etwa 10 °C mehr als THC. Falls Du also einen E-Nail mit sehr spezifischen Einstellungen hast, kannst Du diesen so einstellen, dass er THC verdampft und CBN zurücklässt.

  • Nukleation bzw. Keimbildung

Aber wie lange ist Wax haltbar? Schließlich durchlaufen Konzentrate einen Prozess, der als Nukleation bekannt ist. Nukleation ist im Wesentlichen der Prozess, bei dem eine Substanz kristallisiert. Im Zusammenhang mit Wasser bedeutet das, wie schnell es von Flüssigkeit zu Eis wird.

Cannabiskonzentrate, die die Nukleation durchlaufen haben, weisen ein zuckerartiges, kristallines Aussehen auf, was jedoch nicht bedeutet, dass Du es nicht mehr rauchen kannst.

Die Lipide, die zur Herstellung von Cannabiskonzentraten verwendet werden, können jedoch nach der Nukleation beim Rauchen schädlich sein. Da sich diese Lipide ansammeln und verfestigen, können sie beim Einatmen schlecht für Dich sein. Du solltest sie erkennen können, da sie ein weißes oder cremefarbenes Aussehen haben.

Wie lange bleibt Cannabis-Wax haltbar?

Lagerung und Qualität

Die langfristige Konservierung von Gras ist eine Frage der richtigen Lagerung. Im Grunde sind Licht, Sauerstoff und Hitze Deine Feinde. Aus diesem Grund ist es wichtig, Dein Gras in luftdichten, undurchsichtigen Behältern in einer kühlen Umgebung aufzubewahren, um die Potenz so lange wie möglich zu erhalten. Dies sind die besten Möglichkeiten, um verschimmeltes Gras zu vermeiden und qualitativ hochwertiges Cannabis zu konservieren.

Ähnlich verhält es sich mit der langfristigen Konservierung von Konzentraten. Bestimmte Prozesse wie die Keimbildung sind jedoch unvermeidlich. Nichtsdestotrotz verlängert sich die Lebensdauer Deiner Cannabiskonzentrate erheblich, wenn Du die oben genannten Schritte befolgst. Darüber hinaus kann diese Art der Lagerung die Haltbarkeit von Konzentraten verlängern. Bei diesem Prozess, der "Winterizing" genannt wird, werden Wachse und Lipide aus dem Konzentrat entfernt. Wenn dies geschieht, wird die Nukleation verlangsamt und sie ist weniger problematisch, wenn sie auftritt.

Altes Weed: einfach nur perfekt gereift?

Viele Leute fragen sich, ob gealtertes Gras dieselbe Qualität – dieselbe Veredelung – annimmt wie ein gut gereifter Wein oder ein im Fass gereifter Whisky. Die Antwort ist ein wenig verworren. Cannabis wird im Gegensatz zu vielerlei Wein und Whisky nicht kontinuierlich besser, je länger es ausgehärtet wird. Wie wir gesehen haben, findet in Cannabis mit zunehmendem Alter ein chemischer Prozess statt und für die meisten Raucher wird dies schließlich die Qualität ihrer Blüten mindern.

Abgesehen davon gibt es bessere Wege, um Cannabis auszuhärten und diese können den Unterschied zwischen einer stinkenden, klebrigen Blüte und einem perfekt getrockneten, köstlichen und reichhaltigen Bud bedeuten. Beim Aushärten von Cannabis geht es darum, es auf eine Weise zu trocknen, dass die Terpenprofile am besten zur Geltung kommen und die Konzentration der wünschenswerteren Cannabinoide wie THC oder CBD maximiert wird. Es gibt unterschiedliche Meinungen dazu, wie dies am besten zu erreichen ist, jedoch handelt es sich dabei meistens um eine wenige Tage bis einige Wochen andauernde kontrollierte Trocknung an der frischen Luft und dem abschließenden Aushärtungsprozess in einem verschlossenen Behälter (siehe diese ausführliche Anleitung zum Aushärten).

Es ist also unwahrscheinlich, dass das Weed, das Du unter Deinem Bett gefunden hast, die veredelten und eleganten Noten eines guten Weines entwickelt hat – es sei denn, es war ein äußerst glücklicher Zufall. Solange es jedoch trocken und in Ordnung zu sein scheint, wird es sich wahrscheinlich lohnen, es zu rauchen.

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