Als gesunde Alternative zum Rauchen bevorzugen mehr und mehr Cannabisnutzer das Vapen. Es gibt nicht nur Verdampferkartuschen für Cannabis-Öl, sondern auch Vaporizer für trockenes Gras, die direkt mit zerkleinertem Cannabis gefüllt werden können. Um das THC in der Pflanze freizusetzen, müssen diese Vaporizer auf 157–227°C aufgeheizt werden. Das sorgt für ein stärkeres, benommeneres High mit weniger Gesundheitsrisiken. Es handelt sich einfach um Dampf mit Cannabinoiden und Terpenen. Wenn man Weed verdampft, wird es bräunlich aussehen, als ob es nun soweit zersetzt wäre, dass man es nicht weiter gebrauchen kann. Dieser Eindruck hat bei vielen Cannabisnutzern dazu geführt, dass sie bereits verdampfte Buds wegschmeißen.

VERSCHWENDE DEIN CANNABIS NICHT

Das wäre eine Verschwendung von Cannabis, das tatsächlich noch viele brauchbare Anwendungsmöglichkeiten besitzt. Es ist nicht einmal so, dass das psychoaktive THC komplett verschwunden ist. Du verbrauchst tatsächlich das meiste davon beim Vapen, aber es ist immer noch da, zusammen mit einer Fülle anderer Cannabinoide. Wenn es ein sehr dunkles Braun oder Schwarz hat, wurde es in diesem Fall überhitzt und man kann es nicht wiederverwenden. Beachte den idealen Temperaturbereich von 157–227°C. Wenn Du es wegwerfen willst, schau wenigstens, ob Du es kompostieren kannst. Mit dem verwendeten Gras kann man aber noch viel mehr Spaß haben. Das Rauchen von verdampftem Gras in einem Joint mag Dir ein mildes High verschaffen, es schmeckt jedoch normalerweise bitter und unbefriedigend. Es gibt drei Dinge, die Du tun kannst, die viel mehr Spaß machen und kulinarischen Genüssen eine ganz neue Dimension verleihen können.

Cooking With Cannabis

ESSWAREN

Was viele Menschen über das Vapen nicht wissen, ist, dass es sich um eine Form der Decarboxylierung handelt. Dies ist ein Schlüsselprozess bei der Herstellung von Cannabis-Esswaren. Cannabis muss erhitzt werden, um beispielsweise die Cannabinoid-Säure THCA in aktives THC zu verwandeln. Im Ofen ist dies in der Regel ein zeitaufwändiger Prozess. Dann wird Dein Rezept für Cannabis-Esswaren typischerweise Butter beinhalten. Wenn Du Veganer bist, kannst Du gerne jede Erwähnung von Butter durch Kokosöl ersetzen. Je länger Du bereits verdampftes Gras sammelst, desto potenter werden Deine Cannabis-Esswaren sein!

Da Du im Grunde genommen den "normalen" Decarboxylierungsprozess übersprungen hast, kannst Du direkt loslegen und Deine Butter mit Deinem bereits im Verdampfer verwendeten Gras infundieren. Erhitze einen Topf bei schwacher Hitze auf kleiner Flamme mit Deiner Butter (oder Kokosöl), einer gleichen Menge Wasser und dem Gras. Der Infusionsprozess ist in der Regel nach 2–4 Stunden am effektivsten, kann aber auf Wunsch auch verlängert werden. Achte darauf, dass es nur köchelt und nicht kocht. Dies würde die Cannabinoid-Potenz definitiv senken. Denke auch daran, dass dieser Vorgang einen starken Geruch in Deiner Küche erzeugt.

Wenn Du mit dem Köcheln fertig bist, seihe die Masse durch eine Art Sieb oder Mulltuch ab. Dadurch werden die klumpigsten Bestandteile aus der Masse entfernt. Im besten Fall sollte so wenig Pflanzenmaterial wie möglich enthalten sein. Lasse die Schüssel mit der Canna-Butter abkühlen und stelle sie dann über Nacht in Deinen Kühlschrank. Am nächsten Tag sollte sich auf dem Wasser eine ausgehärtete Schicht Butter gebildet haben. Brich diese ab und füge sie jedem süßen oder herzhaften Rezept hinzu, das Dir in den Sinn kommt. Du kannst Dich auf ein starkes Esswaren-High einstellen, das zwischen 4–8 Stunden anhalten kann.

AUSHÄRTEN

Wenn sich dieser Prozess zu kompliziert anhört, ist es technisch möglich, das Gras auch roh zu essen. Es besitzt jedoch einen bitteren Geschmack und liefert nicht so ein starkes High wie mit Weed angereicherte. Eventuell kannst Du den Geschmack mit Erdnussbutter oder Nutella überdecken. Du könntest es auch als Gewürz auf Dein Essen streuen oder es sogar zusammen mit Kaffeebohnen mahlen, um morgens einen wirklich starken Rausch zu erzeugen. Wenn Du den bitteren Geschmack beseitigen möchtest, kannst Du einen Aushärtungsprozess durchführen, der den Geruch und den Geschmack beseitigt. Dieser Vorgang kann jedoch bis zu 4–7 Tage dauern, also solltest Du bereits genutztes Gras sammeln bis Du mehrere Gramm zusammen hast oder zumindest so viel, dass es sich lohnt.

Der Aushärtungsprozess erfordert, dass Du das Gras aus dem Verdampfer in ein Mulltuch wickelst, als wäre es ein großer Teebeutel. Tauche es unter Wasser. Kontrolliere es regelmäßig, damit trübes Wasser durch Frischwasser ersetzt werden kann. Lasse das Wasser nach 4–7 Tagen abtropfen und verteile das mit Wasser ausgehärtete Gras gleichmäßig auf einem Backblech. Heize Deinen Ofen auf 90–95ºC vor, schiebe das Backblech hinein und wende das Gras alle halbe Stunde vorsichtig. Nach 2 Stunden sollte das Gras trocken sein und bereit dazu, es direkt in das Essen oder ein Rezept für Esswaren zu geben, aber jetzt ohne den bitteren Geschmack von Gras, das schon mal einen Verdampfer von innen gesehen hat.

Cannabis Tincture

TINKTUREN

Tinkturen sind ebenfalls eine beliebte, diskrete Methode zur Einnahme von Cannabis. Eine Tropfflasche ermöglicht es Dir, konzentriertes Cannabis-Öl direkt unter Deine Zunge zu applizieren. Nachdem Du 2–3 Tropfen für 30 Sekunden unter Deiner Zunge gehalten hast, solltest Du innerhalb von 15 Minuten bereits die Wirkung spüren, die für ein paar Stunden anhält. In einem ähnlichen Prozess wie bei der oben genannten Aushärtungsmethode kannst Du aus Deinem übrig gebliebenen Weed auch Deine eigene Cannabis-Tinktur herstellen. Verwende einen Alkohol, der mindestens 90 Prozent hat, wie Wodka oder Everclear (rektifizierter Alkohol). Gebe Dein Gras hinzu und lasse es ziehen. Schüttele das Gemisch ab und zu vorsichtig. Lasse es für ein paar Stunden oder ein paar Tage ruhen. Je länger Du es stehen lässt, desto stärker wird es.

Spätestens nach ein paar Tagen sollte die Mischung durch ein Mulltuch oder ein anderes feines Netz gesiebt werden. Stelle die Tinktur in einer dunklen Flasche an einen kühlen Ort, wo sie vor Sonnenlicht geschützt ist. Die Tropfen unter der Zunge wirken ähnlich gut wie hochwertige Cannabis-Öle. Auf jeden Fall profitierst Du von den Cannabinoiden, die in Deinem schon einmal verwendeten Gras vorhanden sind.

Am Ende solltest Du einfach das Beste daraus machen. Wenn Du weitere Vorschläge dazu hast, hinterlasse einen Kommentar oder kontaktiere uns über unsere Social Media-Kanäle.

BIST DU 18 JAHRE ALT ODER ÄLTER?

Der Inhalt auf RoyalQueenSeeds.com ist ausschließlich für Erwachsene geeignet und nur volljährigen Personen vorbehalten.

Stelle sicher, dass Dir die Gesetzeslage in Deinem Land bekannt ist.

Indem Du auf BETRETEN klickst, bestätigst
Du, dass Du
18 Jahre oder älter bist.