Die Erholung der Muskeln ist ein integraler Bestandteil der Routine eines Athleten. Egal, ob Du ein Läufer oder ein Bodybuilder bist, Du brauchst Strategien und Wege, um Deinen Körper von den Schmerzen und Wehwehchen nach einer harten Trainingssession zu befreien.

Es gibt verschiedene Mittel, die sofortige Abhilfe schaffen sollen. Allerdings bringen einige von ihnen auch unangenehme Nebenwirkungen und potenzielle Langzeitschäden für die Gesundheit mit sich. Nun gibt es aber eine Alternative, die von vielen Experten als vielversprechend angesehen wird, nämlich CBD.

CBD und die Muskelregeneration

CBD ist eines von mehr als 100 Cannabinoiden, die genauso wie das berüchtigte THC in der Cannabispflanze vorkommen. Anders als THC macht CBD Dich nicht high und es besitzt eine Vielzahl an verschiedenen potenziellen therapeutischen Eigenschaften.

Sobald CBD vom Körper aufgenommen wird, wirkt es indirekt auf das Endocannabinoidsystem (ECS), indem es ein Enzym hemmt, das ein körpereigenes Cannabinoid namens Anandamid abbaut. Dieses ist auch als das "Glückshormon" bekannt und bindet an die CB1- und CB2-Rezeptoren in unserem ECS. Dadurch steuert es bestimmte Aspekte unseres Lebens wie unsere Stimmung, den Appetit, die Schmerzwahrnehmung und die Fruchtbarkeit.

Das Gefühl, das es in unserem Körper auslöst, ähnelt dem "Runner’s High" oder dem Gefühl der Euphorie und dem reduziertem Stress durch die plötzliche Ausschüttung von Endorphinen.

Wo wir gerade beim Thema "Runner’s High" sind, nun ist ein guter Zeitpunkt, um über den Nutzen von CBD für die Unterstützung der Muskelregeneration bei Sportlern zu sprechen.

Du hast wahrscheinlich schon viel davon gehört, aber wie wirkt es eigentlich?

Nun, bevor wir in das Hauptthema eintauchen, sollten wir kurz behandeln, weshalb wir nach einer Trainingseinheit überhaupt Schmerzen haben.

Wenn unsere Muskeln härter arbeiten als gewöhnlich, können mikroskopisch kleine Risse in den Muskelfasern entstehen. Wir alle kennen das unter dem Namen Muskelkater. Dieser ist völlig normal, wenn man Sport treibt. Sobald sich die Muskeln regeneriert haben, sind sie ein wenig besser angepasst an die neue Belastung. Dadurch fällt der nächste Muskelkater auch weniger stark aus.

Der Regenerationsprozess ist allerdings trotzdem noch schmerzhaft und unangenehm. Kühlpakete und Ruhe können dieses Gefühl zwar lindern, aber manche greifen sogar auf Schmerzmittel zurück, um weitermachen zu können. Wie wir bereits besprochen haben, können diese Mittel nicht nur einige akute sondern auch langfristige Nebenwirkungen und Folgen für Deine Organe haben.

In Anbetracht der Möglichkeit solcher Folgen haben Wissenschaftler angefangen, nach möglichen sichereren Alternativen zu forschen. Cannabis und besonders die darin enthaltenen Cannabinoide nehmen eine Hauptrolle in diesen Studien ein.

Das führt uns nun auch zu unserer Hauptfrage: Wie kann CBD potenziell bei der Muskelregeneration helfen?

CBD und die Muskelregeneration

Schmerzbehandlung

In Bezug auf die Schmerztherapie haben Forscher herausgefunden, das CBD potenziell viele positive Eigenschaften für die Behandlung von Entzündungen haben könnte.

Die Effektivität beruht auf der Wirkung an den Cannabinoidrezeptoren im ECS. Anders als THC bindet CBD nicht an die CB1- und CB2-Rezeptoren. Stattdessen bindet es wahrscheinlich an TRPV1-Rezeptoren. Diese sind verantwortlich für die Regulierung der Körpertemperatur, der Schmerzwahrnehmung und von Entzündungen.

Wie wir bereits erwähnt haben, hat sich ebenfalls gezeigt, dass CBD den Abbau von Anandamid hemmt. Allein das spielt für die Behandlung von Schmerzen eine große Rolle.

Sobald Cannabidiol auf die CB2-Rezeptoren im ECS wirkt, wird laut einiger Untersuchungen die Produktion der Zytokine gehemmt. Dies sind Botenstoffe, die eine große Rolle bei Entzündungsprozessen spielen. CBD scheint außerdem die Schmerzwahrnehmung des Körpers auf ein normales Level zu senken.

CBD kann potenziell dabei helfen, die Schmerzgrenze von Athleten[1] zu erhöhen und Muskelkrämpfe sowie Muskelkater zu reduzieren.

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Eine bessere Schlafqualität

Neben den langen Trainingsstunden und dem Schleifen der Fähigkeiten ist ein gesunder Schlaf ein integraler Bestandteil des Lebens eines Athleten. Ein Mangel an guter Schlafhygiene kann den Regenerationsprozess beeinträchtigen, wodurch die Heilung der Verletzungen verlangsamt wird und die Schmerzen länger anhalten.

Wenn Du ein wöchentliches Schlafdefizit vor Dir herschiebst, könntest Du Dich als Folge ängstlicher fühlen. Dein Geist läuft auf Hochtouren, sorgt sich und grübelt bis zu dem Punkt, an dem Du Dich nachts nur noch mehr hin und her wälzt.

Dieser Teufelskreis kann sich schnell verschlimmern. Allerdings zeigen Untersuchungen, dass CBD das Potenzial hat, Angst zu behandeln und Schlaf zu fördern. Laut Beobachtungen der Forscher in dieser Studie von 2019[2] haben 79% der 72 Teilnehmer, denen CBD verabreicht wurde, eine Reduktion der Angst erfahren, während 66% von ihnen eine verbesserte Schlafqualität erlebt haben. Es gibt viele Faktoren, die man in künftigen Studien beachten muss, aber die Ergebnisse deuten eine positive Tendenz an.

Die möglichen Nebenwirkungen

Jede therapeutische Substanz kann Nebenwirkungen haben. CBD bildet trotz der vielen möglichen Nutzen und der aktuellen wissenschaftlichen Belege leider keine Ausnahme.

Die möglichen Nebenwirkungen[3] von exzessiven Dosierungen von Cannabidiol sind Durchfall, Erschöpfung, Appetitlosigkeit und in sehr unüblichen Fällen auch Gewichtsveränderungen. Die schlimmste Folge kann eine Schädigung der Leber sein, insbesondere wenn es in Kombination mit bestimmten Medikamenten eingenommen wird. Dieser Fall ist allerdings unheimlich selten und tritt nur bei extrem hohen Dosierungen von CBD oder besonderen Medikamenten auf.

Wie man CBD verwendet

Dank der Forschung und der Produktentwicklung, die im Rahmen der Legalisierung möglich ist, gibt es Cannabidiol heutzutage in diversen Formen.

Du kannst Dir beispielsweise Blüten von CBD-reichen Pflanzen besorgen und rauchen oder verdampfen, wie Du es mit normalem Cannabis auch tun würdest. Wenn Du nicht rauchen oder vapen willst, gibt es natürlich auch viele Optionen für die orale Einnahme, z. B. Kapseln, Öle und Tinkturen. Öl kann ebenfalls in Essen oder Getränken verwendet oder direkt unter die Zunge getropft werden.

Für diejenigen, die keine großen Fans vom CBD-Geschmack sind, gibt es auch noch die topische Applikation. Topisches CBD gibt es in Form von Lotion, Balsam sowie Öl und wird direkt auf die Haut aufgetragen.

CBD und Athleten

Hier sind einige alarmierende Statistiken: Laut einem Datenblatt[4], das vom New Jersey Department of Education veröffentlicht wurde, fand das National Council on Alcoholism and Drug Dependence heraus, dass 12% der männlichen Athleten und 8% der weiblichen Athleten bereits Opioide verwendet haben.

Eine weitere Studie aus dem Jahr 2016 enthüllte, dass die Verschreibung von Opioiden[5] zu schmerzlindernden Zwecken in den letzten 20 Jahren signifikant gestiegen ist. Obwohl diese Drogen/Arzneimittel völlig legal sind, besteht ein hohes Abhängigkeitspotenzial und ein großes Risiko für die Gesundheit. Deshalb sind die Konsequenzen des Missbrauchs sehr viel verheerender.

Das ist einer der Gründe, weshalb CBD eine potenziell bessere Alternative zu Opioiden sein kann. Denn es ist nicht suchterzeugend, wodurch die Wahrscheinlichkeit eines Missbrauchs reduziert wird. Das bedeutet auch, dass die Wahrscheinlichkeit viel geringer ist, dass Menschen unangenehme Nebenwirkungen erfahren, für die CBD nicht bekannt ist.

Ein kleiner Haken besteht allerdings darin, dass CBD keine sofortige Linderung für akute und extreme Schmerzen bietet. Deshalb ist es laut Experten eher geeignet für die langfristige Behandlung von Schmerzen. Jedoch gilt es auch erst als valides Mittel zur Behandlung, sobald weitere klinische Studien abgeschlossen und verifiziert sind.

Wie man CBD dosiert und wann man es einnimmt

Für jeden gelten eigene Bedingungen für die Dosierung von CBD, ob es um die Art und Weise der Einnahme oder die Menge beim täglichen Gebrauch geht. Wie die meisten anderen Nutzer bevorzugen die meisten Athleten die sublinguale Einnahme von CBD-Tropfen in Form von Öl oder Tinkturen.

Viele Menschen präferieren diese Methode, da die Cannabinoide so relativ schnell in den Blutkreislauf gelangen. Oral eingenommenes CBD besitzt ebenfalls eine höhere Bioverfügbarkeit. Das bedeutet, dass ein größerer Anteil von dem, was Du einnimmst, auch wirklich in den Körper gelangt. Dadurch kann schließlich auch die Dosis reduziert werden.

Es steht außerdem die Frage im Raum, wann genau jemand seine Dosis einnehmen soll. Einige machen das direkt nach dem Workout, um eine schnellere Entspannung zu erfahren, während andere ihr CBD am Morgen einnehmen, um friedlich in den Tag zu starten. Letztlich kommt es dabei aber auf die eigenen Vorlieben an. Eine der Wirkungen von CBD ist Trägheit und Müdigkeit, weshalb vielen die Einnahme am Abend sinnvoller erscheint.

CBD und Athleten

CBD und Bodybuilding

Wenn Du ein Bodybuilder bist, ist das Stählen Deiner Muskeln genauso normal wie das Atmen von Luft. Allerdings hast Du Dich vielleicht bis jetzt noch nicht mit der Wissenschaft hinter Deinem Training beschäftigt.

Kurzgefasst, der Prozess des Muskelaufbaus beinhaltet 2 Stoffgwechsel-Ebenen: die anabole und die katabole. Auf der anabolen Ebene dreht sich alles um das Wachstum und die Zunahme von fettfreier Muskelmasse. Auf der katabolen Ebene dreht sich wiederum alles um die Verbrennung von Fettreserven und Kohlenhydraten, die in Energie umgewandelt werden.

Fragst Du Dich, welche Rolle also CBD dabei spielen könnte? Unter wissenschaftlichen Bedingungen konnte beobachtet werden, dass es katabole Prozesse reguliert und verhindert, dass diese Überhand nehmen. Im Ergebnis bewahrt der Athlet seine angestrebte Muskelmasse und reduziert damit den Verlust von Muskeln.

Wie man CBD dosiert und wann man es einnimmt

An einem früheren Zeitpunkt dieses Artikels haben wir erwähnt, wie Muskelkater durch die Entstehung von kleinen Rissen im besonders belasteten Muskelgewebe hervorgerufen wird. Das Heben von schweren Gewichten ist ein klassisches Beispiel dafür, wie dieses Konzept funktioniert, insbesondere da bestimmte Workouts auf spezifische Muskeln abzielen.

In diesem Fall ergibt es Sinn, CBD topisch anzuwenden und es direkt nach dem Workout auf die betroffene Region aufzutragen. Diese direkte Applikation ermöglicht dem Cannabinoid, in dem betroffenen Bereich mit dem ECS zu interagieren. Dies führt dann zu einer schnelleren und direkteren Unterstützung der Zielregion.

CBD und Bodybuilding

CBD und Laufen

Langstreckenläufer durchlaufen ein mühsames und kräftezehrendes Training, um sich auf den nächsten Marathon oder ein Rennen vorzubereiten. Sie werden sehr wahrscheinlich Muskelkater und Schmerzen haben, insbesondere in den Beinen und Füßen. Ordentliches Dehnen und Kühlpacks können zwar bis zu einem gewissen Grad helfen, aber viele greifen auch auf konventionelle Schmerzmittel und andere verschreibungspflichtige Substanzen zurück, um Linderung zu erfahren.

Wenn man die zuvor genannten Vorteile bedenkt, erscheint es offensichtlich, warum es sinnvoller wäre, diese Athleten mit CBD zu versorgen. Es könnte potenziell sehr gut bei der Linderung der durch Entzündungen hervorgerufenen Schmerzen helfen und gleichzeitig für einen besseren Schlaf sorgen. Dadurch geraten sie nicht in eine Abhängigkeit von schädlichen Substanzen und sind viel besser dazu in der Lage, an ihren sportlichen Fähigkeiten zu arbeiten.

Wie man CBD dosiert und wann man es einnimmt

Während die Forschung weiter voranschreitet, werden sowohl topisches als auch orales CBD als nützlich für die regelmäßige Einnahme bei LaufsportlerInnen angesehen. Ersteres kann bei schmerzenden Partien im Unterkörper und letzteres zur Verbesserung der Schlafqualität eingesetzt werden. Die Einnahme kann direkt nach dem Training erfolgen oder vor dem Zubettgehen.

CBD und Laufen

Während die Legalisierung von medizinischem Cannabis vielerorts seit Jahren implementiert ist, haben die entscheidenden Institutionen im Sport es bis vor Kurzem noch als verbotene Substanz klassifiziert. Das hat sich im Jahr 2018 teilweise geändert, als die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) CBD aus der Liste der kontrollierten Substanzen strich.

In Anbetracht der unzähligen Vorteile für die Regeneration und schließlich für die sportliche Leistung war dies eine vielversprechende Entwicklung für Athleten im Allgemeinen. Wenn Du aktiv an Wettkämpfen teilnimmst und beabsichtigst, CBD zu solchen Zwecken zu verwenden, besteht eine gute Chance, dass keine Gefahr mehr für Deinen Ruf oder Deine Karriere besteht.

Ein kleines Problem könnte allerdings sein, dass die Regeln von Region zu Region abweichen können. Aber wenn Du Dich mit den örtlichen Richtlinien vertraut machst, wirst Du keine Probleme bekommen.

Löst CBD einen positiven Drogentest aus?

Die klare Antwort lautet: Nein, tut es nicht. Drogentests suchen nicht nach CBD, jedoch könnten noch vorhandene Überreste von THC in dem von Dir verwendeten CBD-Präparat enthalten sein. Das könnte tatsächlich zu einem positiven Ergebnis führen.

Fazit

Obwohl es viele potenzielle Nutzen zu entdecken gibt, ist es trotzdem ratsam, bei der Einnahme von CBD Vorsicht walten zu lassen. Die Erkenntnisse sind zwar vielversprechend, aber die Zusammenhänge müssen noch weiter erforscht werden. Wenn Du also auf der sicheren Seite sein willst, solltest Du Deinen Arzt konsultieren, bevor Du CBD zu einem Teil Deiner Routine machst. Das gilt insbesondere, wenn Du regelmäßig andere Medikamente einnimmst.

External Resources:
  1. Cannabis and the Health and Performance of the Elite Athlete https://www.ncbi.nlm.nih.gov
  2. Cannabidiol in Anxiety and Sleep: A Large Case Series https://www.ncbi.nlm.nih.gov
  3. CBD: Safe and effective? - Mayo Clinic https://www.mayoclinic.org
  4. Opioid Use and Misuse Educational Fact Sheet https://www.state.nj.us
  5. Nonmedical Prescription Opioid and Heroin Use Among Adolescents Who Engage in Sports and Exercise https://www.ncbi.nlm.nih.gov
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