Wenn Leute an den Konsum von Cannabis denken, assoziieren sie dies oft mit dem Rauchen und der damit verbundenen negativen Stigmatisierungen hinsichtlich der Gesundheit. Aber der Konsum von Cannabis ist mit Sicherheit nicht das Gleiche wie Rauchen und sogar das Rauchen von Cannabis hat eine komplett andere Wirkung. Wir sind uns alle bewusst, dass Rauchen die Lungen ernsthaft schädigen und eine Reihe von gesundheitlichen Problemen nach sich ziehen kann. Gilt für den Konsum von Cannabis wirklich das Gleiche?

NATÜRLICH IST RAUCHEN NICHT DAS GELBE VOM EI

Es ist natürlich beim Rauchen von Cannabis zu bedenken, dass man Pflanzenmaterial verbrennt und somit auch alle darin enthaltenen Chemikalien. Viele davon können ungesund sein, wenn sie verbrannt werden. Sogar die offensichtlicheren Nebenprodukte von verbranntem Pflanzenmaterial, wie Kohlendioxid, Kohlenmonoxid und Teer können gesundheitliche Probleme verursachen.

Der Vorgang des Rauchens beinhaltet Verbrennung oder eine offene Flamme, um Cannabis bei hohen Temperaturen zu verbrennen. Dieser Prozess erzeugt um die 88% nicht-cannabinoides Material und verbrennt sogar eine Menge nützlicher Cannabinoide, nach deren Konsum wir trachten.

CANNABIS KONTRA TABAK

Cannabis enthält nicht genau die gleichen Chemikalien oder krebserregenden Stoffe wie Tabak. Wenn Cannabis verbrannt wird, inhalierst Du auch Cannabinoide, die als wirkungsvolle Antioxidantien fungieren. THC und CBD sind die bekanntesten davon, mit einer positiven Wirkung auf den Körper. Dem ist so, da sie über das Endocannabinoid-System in der Tat Zellen und die DNA vor aggressiven und schädlichen Chemikalien schützen.

KIFFERLUNGE ALS TRANSPLANTAT

Laut einer neuen Studie machen sich die Lungen von Cannabiskonsumenten bei einer Transplantation scheinbar genauso gut, wie die von Nichtrauchern. Die Forscher untersuchten 302 Personen, die sich einer Lungentransplantation unterzogen, 19 der transplantierten Lungen waren von Cannabiskonsumenten. Die Studie konnte keine bedeutenden Unterschiede zwischen Nichtrauchern und Cannabisrauchern feststellen.

Verbrennung Rauchen Flamme verbrennen chemische Karzinogene Tabak

CANNABIS ALS SCHADENSBEGRENZER

Der Konsum von Cannabis könnte sogar dabei helfen, die durch das Rauchen verursachten Schäden zu reduzieren. Trotzdem gilt, je mehr Du rauchst, desto wahrscheinlicher treten mit dem Rauchen verbundene gesundheitliche Probleme auf. Starke Raucher sehen sich oft mit Problemen konfrontiert, wie beispielsweise verstärkte Schleimproduktion, Reizung der Lunge und Bronchitis. Allerdings wurde die Art, der mit dem Rauchen verbundenen Infektionen der unteren Atemwege wissenschaftlich noch nicht mit dem Rauchen oder Verdampfen von Cannabis in Korrelation gebracht und sicherlich nicht mit medizinischem Cannabis-Öl. Auf der anderen Seite besitzt Cannabis entzündungshemmende Eigenschaften und kann dabei helfen, Infektionen und die Schleimbildung zu reduzieren.

Forscher haben herausgefunden, dass man bei der Verwendung eines Verdampfers den gleichen Cannabinoid-Gehalt inhaliert, jedoch ohne die zusätzlichen Stoffe, die durch das Rauchen entstehen. Dies vertiefend haben sie sogar herausgefunden, dass die tägliche Verwendung eines Cannabis-Verdampfers zu bedeutenden Verbesserungen der Atemfunktion führte, einschließlich zu einem Rückgang des Schleims, des Husten und des Engegefühls in der Brust.

ES GEHT AUCH OHNE VERBRENNUNG

Das Rauchen ist hinsichtlich der Gesundheit Deiner Lunge nie eine gute Idee. Vor allem wenn Du an mit der Lunge verbundenen gesundheitlichen Problemen wie Bronchitis oder einem Emphysem leidest, solltest Du Dir der krebserregenden Stoffe und schädlichen Chemikalien bewusst sein, die jede Art von Rauch enthält. Aber hinsichtlich Cannabis verhält es sich aufgrund der Verwendung von Verdampfern und Cannabis-Öl etwas anders, da diese neue Möglichkeiten darstellen, die medizinischen Vorteile von Cannabis zu ernten und zu genießen, ohne dabei die Gesundheit der Lungen zu gefährden - denn sie verbrennen das Pflanzenmaterial nicht.

CANNABIS UND ORGANSPENDEN

Da Studien nahelegen, dass Cannabisraucher sich keine Sorgen machen müssen, wenn sie ihre Lunge zur Transplantation spenden möchten, kann dies als Beweis gelten, dass die Lungen von Cannabisrauchern genauso gut funktionieren wie ein gesundes Exemplar von Nichtrauchern. Dies ist nicht nur gut für uns Cannabis-Enthusiasten, da wir der Organspende-Industrie auf neue Art und Weise behilflich sein können, sondern wir können auch beruhigt sein, dass wir unseren Lungen keinen Schaden zufügen. Es ist auf jeden Fall gut für die Welt der Organspende, der es oftmals an vielen benötigten gesunden Organen mangelt.

Zwischen den Jahren 2005 und 2015 starben in Großbritannien fast ein Viertel der Lungentransplantationspatienten, während sie auf ein Spenderorgan warteten. Dies führte dazu, dass der Nationale Gesundheitsdienst die Lungen von Cannabiskonsumenten für Risikopatienten in Betracht zog, die dringend eine Transplantation benötigten.

DAS GANZE MUSS NOCH TIEFER ERFORSCHT WERDEN

Um richtig akkurate Einsichten darüber zu erlangen, wie Cannabis sich tatsächlich auf die Lunge auswirkt, müssten Ärzte und Forscher eine Reihe von Personen untersuchen, die ausschließlich Cannabis konsumierten, um zu verhindern, dass Joints und Blunts oder das Rauchen in irgendeiner Form mit einbezogen sind, da diese zusätzliche Materialien wie Drehblättchen oder Tabak enthalten. Angesichts der Informationen, die wir bereits haben, sind die Resultate jedenfalls schon sehr vielversprechend.

Verwendung von Verdampfern und Cannabis-Öl etwas anders, da diese neue Möglichkeiten darstellen, die medizinischen Vorteile von Cannabis zu ernten und zu genießen, ohne dabei die Gesundheit der Lungen zu gefährden - denn sie verbrennen das Pflanzenmaterial nicht.

EVENTUELL FALSCHE RESTRIKTIONEN

Die Restriktionen für zur Lungentransplantation in Frage kommende Personen sind von Land zu Land unterschiedlich, aber sie sind im Normalfall ziemlich streng. Aus gutem Grund. In Großbritannien kann ein Patient aufgrund von Rauchen oder Drogenmissbrauch zur Lungentransplantation ungeeignet sein - und dies schließt den Konsum von Cannabis mit ein. Der Grund hierfür ist, dass diese Voraussetzungen den Erfolg des ganzen Vorgangs gefährden können. Das heißt, dass es nicht nur zu einer Last für den Patienten, den Arzt und das Gesundheitssystem wird, es kann auch eine Verschwendung der so dringend benötigten Spenden bedeuten.

Auf der anderen Seite wurde von aktiven Cannabinoiden wie THC nachgewiesen, dass sie die Immunreaktion fördern, die den Körper davor bewahrt, transplantierte Organe nicht anzunehmen, z.B. bei einer Haut- oder Organtransplantation. Dies wurde in einer Studie an Mäusen herausgefunden, die im "Journal of Leukocyte Biology" veröffentlicht wurde. Nachdem bei ihr Hepatitis C diagnostiziert wurde, stellte Deb Staires, eine amerikanische Lehrerin und Vietnam-Veteranin fest, dass sie medizinisches Cannabis-Öl verwenden konnte, um einen Tumor in ihrer Leber zu behandeln. Ein großartiges Paradebeispiel dank der Tatsache, dass sie sich entschloss, das verwendete medizinische Cannabis ausschließlich zu essen.

Unabhängig davon, ob die Beschränkungen der Ermöglichung einer Lungentransplantation von Cannabis-Nutzern oder einer Verwendung der Lunge eines Cannabis-Nutzers bei einer Transplantation gerecht sind, wird deutlich, dass der Konsum von Cannabis nicht die gleichen Folgen hat, wie das Rauchen von Tabak.

Da die Konsumenten von den traditionellen Methoden des Rauchens von Cannabis immer weiter abrücken und sich neueren Methoden des Konsums zuwenden, die bei weitem gesünder sind, z.B. medizinisches Öl oder das Verdampfen, kann man durchaus annehmen, dass Cannabis eine Schlüsselrolle bei der Förderung der Gesundheit der Lunge spielen kann.

 

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