Die Herstellung von mit Cannabis versetzten Getränken ist einfach, wenn man das Prinzip der Decarboxylierung erfasst und das Problem der Unlöslichkeit von Cannabinoiden überwunden hat - lass uns etwas Tee mit THC und CBD versetzen.

Was kommt einem in den Sinn, wenn man darüber nachdenkt, auf welche Weise wir unser kostbares, selbst aufgezogenes Kraut konsumieren könnten? Oft ist es das Bild eines akkurat gedrehten Joints, die ästhetische Erscheinung einer sauberen Bong oder der verführerische Duft von frisch gebackenen Keksen. Auch wenn der technische Fortschritt ermöglicht hat, dass neue Formen des Konsums entstehen, einschließlich hochmoderne Verdampfer, hochwirksame Extrakte und alle Arten von Esswaren, die mit Cannabinoiden angereichert sind, gibt es immer noch ein paar einzigartige, klassische Methoden, mit denen man eine langanhaltene und befriedigende Wirkung erzielt - eine davon ist mit Cannabis versetzter Tee.

Doch bevor Du jetzt hektisch Dein Marihuana zermahlst und mit heißem Wasser übergießt, musst Du Dich kurz zurückhalten und das Prinzip der Decarboxylierung verinnerlichen und auch, was es mit der Unlöslichkeit von Cannabinoiden auf sich hat.

DIE GESCHICHTE VON CANNABIS-TEE

Das Konzept der Dämonisierung von Cannabis und Ächtung als gefährliche Droge ist ein ziemlich neues Konstrukt der Menschheit. Experten gehen davon aus, dass verschiedene Kulturen für mindestens 12.000 Jahre Cannabis kultiviert haben, was es zu einer der ältesten Kulturpflanzen der Menschheit macht.

Historiker identifizierten die indische Kultur als die erste, die Cannabis in Form von Tee konsumierte, doch Bhang, der indische Name für ein einzigartiges Getränk/Lebensmittel, ist ganz etwas anderes, als das, was wir erwarten, wenn wir an eine schöne Tasse Tee denken.

Traditionell ist Bhang eine grün aussehende Paste, die in einem zweiten Schritt in zeremonielle Getränke und Esswaren umgewandelt wird. Inder stellen diese Paste her, indem sie Knospen, Blätter und Samen der reifen Cannabispflanze mit Mörser und Stößel zerdrücken und mit Gewürzen, Milch und Ghee vermischen, der indischen Version von geklärter Butter.

Du bringst ein gutes Argument an, wenn Du sagst, dass diese Bhang-Paste und Getränke wie Bhang Lassi geringe Ähnlichkeiten mit dem Tee haben, den wir kennen, aber die meisten Rezepte, um Tee mit Cannabis zu versetzen, folgen dem selben Prinzip - Cannabinoide in irgendeiner Form von Fett zu binden und dann in einem nachfolgenden Schritt das tatsächliche Getränk damit anzureichern.

Die jamaikanische Kultur ist für die Zubereitung von Ganja-Tee bekannt, der völlig anders ist, als Bhang. Jamaikaner verwenden die Blätter einer jungen Cannabispflanze, anstatt von vollreifen Knospen und Blättern. Folglich muss man sich der sehr geringen Wirksamkeit dieses traditionellen Ganja-Tees bewusst sein, auch aufgrund eines Aufbrühverfahrens, bei dem nichts anderes als heißes Wasser und keine Fette verwendet werden.

DECARBOXYLIERUNG UND DAS PROBLEM DER UNLÖSLICHKEIT VON CANNABINOIDEN

Wenn wir auf einen Tee abzielen, der eine starke Wirkung gewährleistet, müssen wir ihn im "Bhang-Stil" herstellen, anstatt es wie die Jamaikaner zu machen. Der Grund hierfür liegt in dem Prinzip der Decarboxylierung und der Tatsache, dass Cannabinoide nicht in Wasser löslich sind.

Stell Dir die Decarboxylierung als einen Prozess vor, bei dem die Cannabinoide von ihrer sauren und inaktiven Form, also THCA und CBDA, in die gewünschten Verbindungen THC und CBD umgewandelt werden. Bei der Verbrennung erfolgt die Decarboxylierung automatisch, ebenso während eines Backvorgangs bei geringer Hitze.

Darüber hinaus ist es von großer Bedeutung, den Cannabinoiden aufgrund des Problems der Unlöslichkeit eine Chance zu geben, sich an Fett zu binden - ein Grund, warum beim indischen Bhang Milch und geklärte Butter verwendet werden.

cannabutter

ZWEI WEGE, UM TEE MIT CANNABIS ANZUREICHERN

1. Die Cannabutter Methode (einfach und bequem)

Zutaten für eine Portion von 200ml:

• 1 Teelöffel Cannabutter

• 1 Tasse kochendes Wasser

• 1-2 Teebeutel

Eine der besten Methoden, um eine Tasse Tee mit Cannabis anzureichern, ist auch die bequemste - alles, was Du benötigst, ist ein Teelöffel Cannabutter. Wenn Du in der glücklichen Position bist Dein eigenes Cannabis anzubauen, wäre der beste Rat, von jeder Ernte immer erst einen Vorrat an Cannabutter zuzubereiten. Du kannst die Butter dann einfach in kleine Portionen aufteilen, in Plastikbehälter geben und in das Gefrierfach legen, damit die Frische erhalten bleibt. Indem man sich einen Vorrat an Cannabutter zulegt, kann man sie in verschiedene Speisen und Getränke einfließen lassen, wann immer man Lust dazu hat.

Butter in Tee aufzulösen mag zunächst ziemlich seltsam klingen, aber es ist es wert! Die Decarboxylierung der Cannabinoide erfolgt bereits während des vorangegangenen Prozesses der Herstellung von Cannabutter, der seine Zeit dauert, aber der hohe Fettgehalt von Butter qualifiziert sie als Trägermaterial für THC und CBD.

2. "Cannabis Tee Latte" (von Grund auf zubereitet und ideal für Treffen)

Zutaten für 4 Portionen zu je 200ml:

• 7g fein gemahlenes Marihana oder 14g Trimm (idealerweise decarboxyliert)

• 15g weiche Butter (oder 30ml vorgewärmtes Kokosöl)

• 400ml Vollmilch (oder Mandelmilch usw.)

• 400ml Wasser

• Teeblätter und ein Teesieb

• 1 Teelöffel Vanille-Extrakt

• 4 Esslöffel Honig

• Eine Messerspitze Zimt

Anleitung

1. Zuallererst decarboxylierst Du Dein Cannabis für 1 Stunde bei 105-110°C im Ofen. Dieser Schritt ist einfach ein Muss, wenn man die höchstmögliche Potenz erreichen will. Hinweis: Die meisten Öfen sind nicht sonderlich genau, daher ist es entscheidend, die Temperatur mit einem zusätzlichen Thermometer zu überwachen. Alles über 115°C könnte möglicherweise mehr schaden, als gut tun! Mehrere Experten sagen, dass 106°C die ideale Temperatur ist.

2. Vermenge Pflanzenmaterial, Milch, Vanilleextrakt und Butter (oder Kokosöl) gründlich. Lasse diese Mischung für etwa 1 Stunde bei Raumtemperatur stehen.

3. Gib diese Mischung nun in einen Topf, füge Wasser hinzu und platziere das Teesieb darin. Lasse alles für etwa 20 Minuten schwach simmern - achte darauf eine niedrige bis mittlere Temperatur zu verwenden und lasse Deinen Tee nicht aufkochen!

4. Gieße Deinen "Tee Latte" durch ein feines Küchensieb, um alle Pflanzenteile zu entfernen und verfeinere das Aroma mit einem Esslöffel Honig, einem Hauch von Zimt und allem, was Du Dir wünschst.

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