Pflanzliche Heilmittel haben sich allgemein als praktische Methode der (Selbst-)Behandlung von Erkrankungen durchgesetzt. Obwohl die ärztliche Betreuung immer noch notwendig ist, stellen viele Menschen fest, dass ihre Symptome mit natürlichen Arzneimitteln genauso leicht zu behandeln sind wie mit synthetisch hergestellten. In vielen Fällen sind diese pflanzlichen Heilmittel nicht nur praktischer, sondern auch kostengünstiger als verschreibungspflichtige oder rezeptfreie Medikamente.

CBD und Kratom sorgen in der westlichen Welt für Aufsehen. Diese beiden Verbindungen sind in der Lage, eine Vielzahl von Symptomen zu behandeln, die von Schmerzen bis hin zu Angstzuständen reichen. Lies weiter, um herauszufinden, welche dieser Verbindungen Deinen Bedürfnissen am besten entspricht.

WAS IST KRATOM?

Kratom ist ein pflanzliches Produkt, das auch unter dem wissenschaftlich Namen Mitragyna speciosa bekannt ist. Der Kratombaum wächst von Natur aus in Malaysia, Indonesien, Thailand und Papua-Neuguinea. In diesen südostasiatischen Ländern blickt Kratom auf eine lange Tradition als Opiumersatz zurück. Auf dem Weltmarkt wird es am häufigsten zur Behandlung von Schmerzen, zur Steigerung der Energie und als Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt.

Kratom wird traditionell sowohl als Färbemittel für Textilien als auch als Medizin verwendet. Mytragina ist eine Gattung aus der Familie der Rubiaceae. Ähnlich wie andere Pflanzen aus dieser Familie, zu der unter anderem auch der Kaffee gehört, wirkt Kratom in niedrigen Dosierungen als Stimulans. Wegen dieses Effekts handelt es sich um einen wirksamen Energie-Booster und ein wirksames Nahrungsergänzungsmittel. Bei hohen Dosen zeigt Mytragina jedoch Eigenschaften, die man so ähnlich von Opiaten kennt. Die Pflanze ist die einzige natürliche Quelle für Opioidalkaloide auf der Welt.

Kratom wird seit Jahrtausenden ähnlich wie Cannabis genutzt. Im Gegensatz zu Cannabis hat es allerdings nie wirklich Eingang in die Populärkultur gefunden. In den letzten Jahren nahm seine Nutzung in den USA und in Europa jedoch zu. Zugenommen haben jedoch auch Bedenken bezüglich seiner Sicherheit und Rechtmäßigkeit.

Kratom

WORIN LIEGEN DIE EINSATZMÖGLICHKEITEN VON KRATOM?

Kratom wird seit langem als Heilmittel gegen eine Vielzahl von Leiden und Symptomen verwendet. In der Vergangenheit wurde es zur Behandlung von gesundheitlichen Problemen wie Fieber, Husten, Muskelschmerzen, Durchfall, Bluthochdruck, Müdigkeit und weiteren Beschwerden eingesetzt. Gegenwärtig findet es häufig bei der Behandlung von chronischen Schmerzen und Angstzuständen Verwendung, sowie als Energiespender und zur Unterstützung des Opiatentzugs. Obwohl es in einigen Ländern verboten ist, wird Kratom in Südostasien regelmäßig bei gesellschaftlichen Zusammenkünften konsumiert.

Eine wirksame Dosis dieses Mittels kann den Anwendern Nutzen bieten, die von der Eindämmung von Angstzuständen, der Verringerung von Schmerzen über die Einleitung einer Sedierung bis hin zur Steigerung von Energie und Produktivität reichen. Im Gegensatz zu Cannabis tritt nach der Einnahme von Kratom keine sofortige Linderung ein: Seine Wirkungen sind normalerweise innerhalb einer Stunde spürbar.

Die Schmerzlinderung gehört zu den häufigsten Anwendungen von Kratom. Eine kürzlich publizierte Zusammenfassung einschlägiger medizinischer Studien hat gezeigt, dass Kratom Schmerzen lindern und gleichzeitig das Immunsystem stärken kann. Laut einer Online-Umfrage des Pain News Network in Zusammenarbeit mit der American Kratom Association gaben über 90% der Befragten an, dass Kratom ihre Schmerzen wirksam linderte.

Auch zur Unterstützung bei einem Substanzentzug wird Kratom seit langem eingesetzt, was insbesondere für den Opioid-Entzug gilt. Aus diesem Grund war die Opioid-Krise in Nordamerika zumindest teilweise für seinen Beliebtheitsschub verantwortlich. Viele Süchtige haben die Erfahrung gemacht, dass Kratom unglaublich wirksam ist, was die Entwöhnung von stärkeren Opioiden wie Heroin, Oxycodon und Fentanyl angeht. So waren einige Süchtige durch den Einsatz von Kratom in der Lage, die Symptome des Opioid-Entzugs zu verringern, bis diese vollständig verschwanden. Die Fähigkeit der Pflanze, als Opioidersatz zu fungieren, ermöglicht es Drogenkonsumenten, sich von schweren Betäubungsmitteln zu entwöhnen und zu einem normalen Leben zurückzukehren.

Einige Betroffene haben zudem davon berichtet, dass Kratom ihnen erfolgreich bei der Behandlung von Angststörungen half. Dazu zählen Erkrankungen wie die posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) und die soziale Angststörung (SAD). Ebenso ist Kratom in der Lage, eine entzündungshemmende Wirkung zu erzeugen. Dies kann zu einer wirksamen Behandlung von Gelenk- und Knochenschmerzen beitragen. Es ist jedoch mehr klinische Forschung erforderlich, damit Kratom uneingeschränkt zur Behandlung solcher Erkrankungen empfohlen werden kann.

WIE WIRKT KRATOM?

Kratom kann in seiner natürlichen Form gekaut, geräuchert oder zu einem Tee gebraut werden. Meist wird es zu Pulver zermahlen und mit einer Flüssigkeit – in der Regel mit warmem Wasser – vermischt. Im Gegensatz zu Cannabis muss man Kratom nicht erhitzen, um es zu aktivieren. Daher kann es in seiner rohen Form üblicherweise in Kapselform eingenommen werden. Ebenso kann Kratom mit anderen Flüssigkeiten oder Lebensmitteln gemischt werden, um die Einnahme zu erleichtern. Joghurt ist eines der gebräuchlichsten Lebensmittel, die zum Mischen von Kratom verwendet werden.

Man hat bislang mindestens 25 einzelne Alkaloide identifiziert und aus den Blättern des Kratombaums extrahiert. Das dominante Indolalkaloid in Kratom ist Mitragynin (MG). Es ist für die meisten schmerzstillenden Wirkungen von Kratom verantwortlich. Im Vergleich zu anderen Schmerzmitteln ist die schmerzlindernde Wirkung von Mitragynin ungefähr so effektiv wie die von Codein. Man hat zudem festgestellt, dass drei weitere Alkaloide in der Pflanze Opioidrezeptoren im Körper und im Gehirn direkt aktivieren.

Tatsächlich ist MG als Einzelmolekül-Isolat weniger wirksam als wenn es in einem Ganzpflanzenextrakt genutzt wird. Das liegt daran, dass Ganzpflanzenextrakte deutlich mehr biologisch aktive Verbindungen wie zum Beispiel 7-Hydroxymitragynin enthalten. Diese Verbindung ist ein starkes Analgetikum, das mit dem µ-Opioidrezeptor interagiert, obwohl es sich strukturell von anderen Opioiden unterscheidet. Es bindet nicht an Opioidrezeptoren und seine Wirkungen unterscheiden sich von denen pharmazeutischer Opioide.

Die Forschung hat gezeigt, dass Kratom seine physiologischen Eigenschaften zusätzlich zu seinen spezifischen Wechselwirkungen mit Opioidrezeptoren auch durch Neurotransmittersysteme ausübt. Dabei beeinflusst es Neurotransmitter wie Dopamin, Serotonin und GABA.

Wie Wirkt Kratom

NEBENEFFEKTE UND RISIKEN

Die Fähigkeit von Kratom, eine Vielzahl von Erkrankungen zu behandeln, ist allerdings auch mit einigen Nachteilen verbunden. Seine häufigsten Nebenwirkungen sind dieselben, die man auch von Opioiden kennt. Dazu gehören Bauchschmerzen, Erbrechen, Juckreiz, Übelkeit, trockener Mund und Appetitlosigkeit. Das Risiko, von diesen Nebenwirkungen betroffen zu sein, ist jedoch viel geringer als bei anderen Opioiden. Kratom wurde auch dafür verantwortlich gemacht, noch weitere, ernstere Probleme verursacht zu haben, zu denen Anfälle, Arrhythmie, Leberschäden und Psychosen gehören. Eine Dokumentation und gründliche Untersuchung der Rolle von Kratom bei der Entstehung dieser Störungen wurde jedoch bisher nur selten durchgeführt.

Bei fast allen Todesfällen, an denen Kratom beteiligt war, waren auch auch andere Betäubungsmittel oder bewusstseinsverändernde Substanzen mit im Spiel. Dies legt nahe, dass Kratom gefährlich sein kann, wenn es gemeinsam mit anderen Substanzen eingenommen wird, was auch rezeptfreie Medikamente mit einschließt. Studien zeigen, dass Kratom die Fähigkeit hat, die Verstoffwechselung verschiedener Substanzen zu verändern, wodurch sie möglicherweise gefährlicher werden.

Daher muss dringend empfohlen werden, Kratom allein und ohne den Zusatz weiterer Substanzen zu verwenden. Einer Studie zufolge besteht auch bei alleiniger Einnahme von Kratom die Gefahr einer Überdosierung. Dies würde jedoch eine extrem hohe Dosis erfordern. Daher ist eine Überdosierung von Kratom praktisch unbekannt, weil auf natürliche Weise Erbrechen ausgelöst wird, bevor es überhaupt zu einer übermäßigen Einnahme kommen kann.

Kratom kann zwar bei der Behandlung der Opioidsucht hilfreich sein, besitzt aber auch selbst Suchtpotenzial. Eine 2014 an 293 Personen durchgeführte Umfrage ergab, dass fast alle Teilnehmer nach regelmäßiger Anwendung von Kratom über einen Zeitraum, der länger als 6 Monate dauerte, Anzeichen einer Sucht zeigten. Dabei gehörten Schmerzen, Schlafstörungen und Wut zu den am häufigsten genannten körperlichen und psychischen Symptomen.

In letzter Zeit haben Verfälschungen und Zusätze in Kratom-Produkten Anlass zu Sorge und Kritik gegeben. In asiatischen Ländern, wo die Nutzer das reine Produkt von lokalen Herstellern erwerben können, stellt dies kein Problem dar. Zusätze sind jedoch bei Kratom-Produkten, die im Westen verkauft werden, keine Seltenheit. Einige Produkte werden mit Koffein, synthetischen Opioiden oder anderen Arzneimitteln gepanscht. Die größte Gefahr, die von Kratom ausgeht, besteht nicht in der Droge selbst, sondern in der Vermischung mit anderen Substanzen.

IST KRATOM LEGAL?

Was die Rechtmäßigkeit von Kratom angeht, verhält es sich von Land zu Land unterschiedlich. Länder wie Polen, Deutschland und Neuseeland haben die Pflanze zum Betäubungsmittel erklärt. In anderen Ländern, wie Australien, Myanmar und Thailand, ist Kratom sogar völlig illegal. Achte deshalb unbedingt darauf, dass Du den rechtlichen Status von Kratom in Deiner Heimat in Erfahrung bringst, da er, wie gesehen, von Land zu Land unterschiedlich sein kann.

In den Vereinigten Staaten ist der rechtliche Status von Kratom ständig gefährdet. Seine enge Beziehung zu den Opioiden hat eine kritische Sichtweise der US-amerikanische Gesetzgeber geweckt. Im Jahr 2016 unternahm die US-amerikanische Drug Enforcement Agency (DEA) ihren ersten Versuch, Kratom aus dem Land zu verbannen. Im Jahr 2017 empfahl die US-amerikanische Gesundheitsbehörde FDA, dass Kratom neben anderen Opioid-Betäubungsmitteln als Substanz des Anhangs I eingestuft werden sollte. Nach einem öffentlichen Aufschrei haben DEA und FDA jedoch entschieden, diesen Empfehlungen nicht zu folgen, was bedeutet, dass Kratom auf Bundesebene noch legal ist.

Zahlreiche amerikanische Bundesstaaten griffen die Initiative jedoch auf, um Kratom regional zu verbieten. Staaten wie Alabama, Indiana und Tennessee haben sich dafür entschieden, Kratom für illegal zu erklären. Bestimmte amerikanische Städte, darunter Denver, San Diego und Sarasota, beschlossen ebenfalls, Kratom in ihrem Zuständigkeitsbereich zu verbieten.

Kratom Legal

WAS IST CBD?

Cannabidiol (CBD) ist ein Cannabinoid, das in der Cannabispflanze gebildet wird. Es handelt sich neben Tetrahydrocannabinol (THC) um das zweitwichtigste Cannabinoid. Im Gegensatz zu THC verursacht es jedoch keine bewusstseinsverändernden psychoaktiven Effekte. CBD wird typischerweise aus Cannabissorten gewonnen, die einen hohen CBD-Gehalt aufweisen. Es wird normalerweise in Ölform extrahiert und zu einer Vielzahl von Produkten wie Tinkturen, Kapseln, Esswaren und verdampfbaren Ölen verarbeitet. Die erwähnten Sorten mit hohem CBD-Wert können auch in ihrer pflanzlichen Form geraucht oder verdampft werden.

CBD-Produkte enthalten manchmal auch weitere Cannabinoide (einschließlich THC). Diese Art von Produkt wird als "Vollspektrum-CBD" bezeichnet. Manche Nutzer glauben, dass die zusätzlichen Cannabinoide die Wirkung des Endprodukts verbessern. In den USA gelten diese Produkte als legal, solange sie weniger als 0,3% THC enthalten. In Europa trifft dies dagegen nur für Produkte mit weniger als 0,02% THC zu. In anderen Ländern kann der gesetzlich zulässige THC-Prozentsatz unterschiedlich ausfallen. CBD wird auch als Einzelmolekül-Isolat verkauft und eingenommen, wobei es sich bei diesem Isolat um ein weißes Pulver handelt, das keine anderen Cannabinoide oder Terpene enthält.

WOFÜR WIRD CBD GENUTZT?

CBD ist in der Lage, eine Reihe von körperlichen und psychischen Störungen zu behandeln. Die ständig wachsende Liste von Erkrankungen, für die CBD als Behandlungsalternative zugelassen oder zur Behandlung vorgesehen ist, umfasst Epilepsie (hier insbesondere das Dravet-Syndrom und das Lennox-Gastaut-Syndrom), Multiple Sklerose, Schmerzen, Entzündungen, Arthritis, Morbus Crohn, Angstzustände, Stressstörungen und den Substanzentzug.

Cannabidiol hat sich als besonders nützlich bei der Behandlung der Epilepsie erwiesen. Das Cannabinoid erregte 2013 weltweit Aufmerksamkeit, als Charlotte Figi, eine Kind aus Colorado, ihre Anfälle mit Cannabidiolöl erfolgreich stoppen konnte. Seitdem hat die medizinische Forschung die Wirksamkeit von CBD bei der Behandlung seltener und ansonsten nicht behandelbarer epileptischer Erkrankungen bestätigt.

Ebenso hat sich die Verbindung als angstlösendes Mittel enorm bewährt. Zahlreiche Tier- und Humanstudien haben seine Wirksamkeit bei der Behandlung von Angst- und Stressstörungen wie PTBS und SAD eindeutig belegt. Man konnte sogar zeigen, dass es die Erkrankungen bessert, die Angstzustände auslösen. Zum Beispiel berichteten Patienten über eine Verringerung der Schlaflosigkeitssymptome, nachdem sie ihre Angstzustände mit CBD behandelt hatten. In ähnlicher Weise haben Personen, die an Symptomen eines Substanzentzugs leiden, durch CBD Erleichterung gefunden. Das Cannabinoid reduziert nicht nur die durch den Entzug verursachten Symptome wie Angstzustände und Depressionen, sondern trägt auch dazu bei, Begierden und Rückfälle zu verhindern.

Zudem hat sich CBD als unglaublich effektiv erwiesen, was die Behandlung von Gelenkschmerzen angeht. Die Verbindung wird immer beliebter als Mittel gegen zahlreiche arthritische Erkrankungen. Dazu gehören die beiden häufigsten arthritischen Erkrankungen, rheumatoide Arthritis und Osteoporose. Man fand heraus, dass CBD-Moleküle auf Rezeptoren innerhalb von Knochengelenken einwirken und eine direkte Linderung hervorrufen.

CBD Uses

WIE WIRKT CBD?

CBD erzeugt viele verschiedene Effekte auf viele verschiedene Arten. In der wissenschaftlichen Literatur wurden über 65 molekulare Ziele und Wirkungsmechanismen des Cannabinoids benannt. Im Gegensatz zu THC hat CBD eine geringe Bindungsaffinität zu den Cannabinoid-Rezeptoren CB1 und CB2. Anstatt an sie zu binden, wirkt CBD indirekt auf sie ein. Um dies zu erreichen, nutzt die Verbindung zahlreiche Nicht-Cannabinoid-Ionenkanäle und -rezeptoren.

CBD erzeugt seine Wirkungen durch die Aktivierung von Rezeptoren wie TRPV1, mit deren Hilfe bestimmte Körperfunktionen wie Schmerzempfinden, Entzündungen und Temperatur gesteuert werden. Zusätzlich übt es einige seiner weiteren Wirkungen aus, indem es die im Körper verfügbare Menge an Anandamid erhöht. Dies hat einen direkten Einfluss auf die Reaktion des Gehirns, was die Motivation und das Glücksempfinden betrifft.

WORIN LIEGEN DIE NEBENWIRKUNGEN/RISIKEN DER NUTZUNG VON CBD?

CBD macht nicht süchtig und ist nicht psychoaktiv. Tatsächlich hat es sich als besonders nützlich bei der Behandlung des Substanzentzugs erwiesen, indem es die Freisetzung von Dopamin, dem Lustmolekül, einschränkt. Dies zeigt sich auch in den Wechselwirkungen von CBD mit THC – in Gegenwart von CBD ist THC nicht in der Lage, so viel Dopamin freizusetzen, wie es dies alleine vermag. CBD-Nutzer müssen sich also um störende, süchtig machende Nebenwirkungen keine Sorgen machen.

Zu den häufigsten Nebenwirkungen von CBD gehören dagegen Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, ein trockener Mund, Schwindel, Schläfrigkeit und Veränderungen der Stimmung oder des Appetits. Diese Auswirkungen werden allerdings selten berichtet und klingen nach Beendigung der CBD-Nutzung wieder ab.

CBD kann mit einer Reihe anderer Medikamente interagieren, zu denen auch Epilepsie-Medikamente gehören. Sprich deshalb unbedingt vorab mit Deinem Arzt, falls Du vorhast, CBD zusammen mit verschreibungspflichtigen Medikamenten einzunehmen. Schwangeren und stillenden Müttern wird außerdem empfohlen, auf den Konsum von Cannabisprodukten generell zu verzichten.

IST CBD LEGAL?

Die Rechtmäßigkeit von CBD ist je nach Gesetzgebung unterschiedlich. Die Legalisierung von Hanf in den Vereinigten Staaten hat CBD in einer Grauzone angesiedelt. Theoretisch sollten CBD-Produkte, wenn sie weniger als 0,3% THC enthalten, legal sein. In verschiedenen Gerichtsbarkeiten können jedoch unterschiedliche Bestimmungen zur Rechtmäßigkeit von CBD gelten, was sich auf die jeweilige Legalität auswirken kann. Es steht zu erwarten, dass CBD in Bundesstaaten legal ist, die medizinisches oder Freizeit-Marihuana legalisiert haben.

Wenn es um Europa geht, ist CBD überall dort legal, wo medizinisches Cannabis legal ist. Länder wie Großbritannien, Italien, Österreich, Belgien und Rumänien sind nur einige der Länder, die medizinisches Marihuana mit hohem CBD-Gehalt legalisiert haben.

CBD UND KRATOM IM VERGLEICH

Die Hauptunterschiede zwischen Kratom und CBD betreffen die molekulare Ebene. Beide enthalten unterschiedliche molekulare Verbindungen. Obwohl sie manchmal ähnliche Effekte auslösen, unterscheiden sie sich in der Art und Weise, wie diese Effekte erzeugt werden.

CBD und Kratom können Schmerzen reduzieren. Die Rolle von CBD bei der Beseitigung verschiedener Arten von Schmerzen, wie z. B. entzündungsbedingten Schmerzen und neuropathischen Schmerzen, ist durch Laborstudien gut dokumentiert.

Wenn es um Kratom geht, gibt es dagegen bisher einfach nicht genug Forschung, um abschließend sagen zu können, welche Schmerzarten es behandelt. Im Gegensatz zu CBD beruht das Wissen über die Wirksamkeit von Kratom auf Erfahrungsberichten, nicht auf klinischer Forschung. Deshalb ist es jedoch nicht zwangsläufig weniger effektiv. Trotz seines ungewissen rechtlichen Status behandeln viele Menschen sich mit Kratom zur Schmerzlinderung selbst.

Kratom und CBD sind vielversprechend, was die Behandlung des Substanzentzugs angeht. Sie wirken dabei jedoch auf sehr unterschiedliche Weise. Kratom interagiert direkt mit Opioidrezeptoren, während CBD nicht direkt mit den Cannabinoidrezeptoren CB1 und CB2 interagiert. Kratom ist nützlich bei der Behandlung von Opioidsucht, da es so viele Eigenschaften aufweist, die den Eigenschaften von Opioiden ähneln. Deshalb wird Kratom als Opioidersatz angesehen.

CBD Kratom Cannabis

CBD ist aufgrund seiner antidepressiven, anxiolytischen, antipsychotischen und schmerzlindernden Eigenschaften bei der Behandlung von Substanzmissbrauch wirksam. Es kann eine wirksame Behandlung in zahlreichen Suchtstadien darstellen, was auch für die Zeit nach dem Entzug gilt, da es hilft, Rückfälle zu vermeiden: Das Cannabinoid kann das durch Opioide erzeugte euphorische Gefühl reduzieren und das Belohnungssystem des Gehirns vorübergehend neu „verdrahten“. Dadurch verlieren Euphorie-induzierende Drogen an Wirkung – mit der Folge, dass das Verlangen seltener und auch weniger intensiv auftritt.

Beim Vergleich der Nebenwirkungen liegt der größte Unterschied im Suchtpotenzial von Kratom. Die Forschung hat eindeutig gezeigt, dass Kratomnutzer Nebenwirkungen verspüren, die denen anderer Opioide ähneln. Der Hauptunterschied besteht in der Schwere und Länge dieser Nebenwirkungen.

Kratom ist bekannt dafür, dass es die Nutzer vor allem bei hohen Dosen schläfrig macht. CBD bewirkt weder Benommenheit, noch beeinträchtigt es die kognitiven Fähigkeiten. Daher solltest Du beim Konsum von Kratom vorsichtig sein, da Du nach der Einnahme nicht an bestimmten Aktivitäten wie dem Autofahren teilnehmen kannst. Im Gegensatz dazu ist davon ausgehen, dass Du nach der Einnahme von CBD so gut wie alles tun kannst, was Dir auch ohne CBD möglich ist.

Manche Nutzer bevorzugen CBD wegen seiner vielfältigen Verabreichungsformen. Durch ausgefeilte Extraktionsverfahren kann CBD in eine Vielzahl praktischer Träger infundiert werden, wie zum Beispiel in Esswaren, Flüssigkeiten und Kapseln.

Kratom ist deutlich weniger sicher, wenn es gemeinsam mit anderen Medikamenten oder Betäubungsmitteln eingenommen wird, was auch für rezeptfreie Mittel gilt. Sterbefälle im Zusammenhang mit Kratom treten fast immer nur bei einer Einnahme mit zusätzlichen Substanzen auf.

CANNABIS UND KRATOM IM VERGLEICH

Wenn es sich um Cannabis mit all seinen Verbindungen handelt, fällt der Vergleich aufgrund der zahllosen Sorten, die es gibt, komplexer aus. Sowohl Kratom als auch Cannabis werden in einer Vielzahl von Sorten gezüchtet, was sich jeweils auf die Effekte auswirkt, die sie erzeugen.

Zu den am häufigsten empfohlenen Kratomsorten zur Schmerzlinderung zählen Red-Vein-Bali, Borneo oder Indo-Kratom. Was Cannabis angeht, sind die besten Sorten zur Schmerzlinderung in der Regel starke Indicas wie Afghan und Hindu Kush.

Bei einer niedrigen Dosis können diese Kratomsorten ihre Wirkung entfalten, wobei gleichzeitig die kognitiven Fähigkeiten aufrechterhalten bleiben. Bei höheren Dosen können sie die Schmerzen vollständig beseitigen, während ihre kognitiven Wirkungen jedoch weniger berechenbar werden. Falls Indica-Cannabissorten in höheren Dosen konsumiert werden, sind die Auswirkungen ähnlich wie bei Kratom. Die Wirkung auf den Schmerz wird umfassender sein, die kognitive Beeinträchtigung ist jedoch ebenso offensichtlich. Um dem entgegenzuwirken, bevorzugen manche Cannabisnutzer eine Mikrodosierung in Mengen zwischen 0,1 und 0,3 Gramm. Dies ermöglicht ihnen, von einer moderaten schmerzlindernden Wirkungen zu profitieren, ohne zu viel geistige Fähigkeiten opfern zu müssen.

Es ist bekannt, dass Kratom und Cannabis zumindest vorübergehend Angstzustände verringern können. Cannabisnutzer müssen allerdings bei der Auswahl der Sorten, die sie zur Linderung von Angstzuständen einsetzen, besonders vorsichtig sein. Tatsächlich können starke Sativa-Sorten den gegenteiligen Effekt erzeugen und die Ängste verstärken. Manchmal kann dieser Effekt so tiefgreifend sein, dass Nutzer regelrechte Panikattacken verspüren. Im Vergleich dazu ist Kratom nicht dafür bekannt, Angstzustände zu verschlimmern, sondern nur dafür, sie zu verringern.

Kratom lässt sich aufgrund seines rechtlichen Status an vielen Orten der Welt sicherer erwerben und konsumieren als Cannabis – wenn auch nicht überall. Falls Dich rechtliche Zweifel plagen, ist Kratom meist die bessere Option. Da die Legalisierung von medizinischem und Freizeitcannabis jedoch weiter um sich greift, ändert sich dies möglicherweise bald.

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