Es gibt auf der Erde über 20.000 bekannte Terpene in verschiedenen Pflanzen- und Tierarten. Terpene sind die Verbindungen, die Frühlingsblüten ihre Süße und verschwitzten Socken ihren besonderen Duft geben. Sie haben Namen, bei denen man sich die Zunge bricht, wie monocyclische Sesquiterpene und nichtkonjugierte Diene. Unsere Welt wäre geschmack- und geruchlos, wenn es die Terpene nicht gäbe.

Humulen, das ehemals α-Caryophyllen hieß, ist, neben Myrcen und Terpinolen, Limonen, Pinen und Geraniol, eines der zentralen Terpene in der Cannabispflanze. Diese sechs verleihen dem Marihuana die köstlichen Aromen, die alle Cannabissorten gemeinsam haben. Die Terpenkonzentration variiert dabei von Sorte zu Sorte, aber dank dieser flüchtigen Verbindungen erhält Marihuana seinen geliebten unverwechselbaren Duft. Andere Terpene wie Terpinen und Camphen bieten spezifische Nutzen für Düfte und kosmetische Produkte, aber die Cannabispflanze ist ein Ort, an dem Terpene wirklich glänzen.

Humulen ist ein in der Natur sehr verbreitetes Terpen. Es ist für die verschiedenen Düfte und Aromen einer Reihe bekannter Kräuter und Produkte verantwortlich. Bier wäre kein Bier ohne den Hopfengeschmack, den Humulen der Hopfenpflanze verleiht. Der unverwechselbare Hauch, der Bier so erfrischend macht, beruht auf diesem köstlichen ätherischen Öl. Humulen ist auch der Grund dafür, dass Salbei, Ingwer und Ginseng in der Küche ihre brennende Schärfe entwickeln. Es ist Humulen, kombiniert mit Pinen, das in einer Sommerbrise einen Kiefernwald ankündigt.

Humulen Terpen Ginseng und Cannabis

HUMULEN UND CANNABIS

Die Cannabispflanze produziert Humulen als Teil ihrer natürlichen Abwehrkräfte. Viele weitere Terpene und über einhundert Cannabinoide kommen im Harz reifer Blüten vor. Gemeinsam fungieren sie als Antipilzmittel, Anti-Trockenmittel, Antibiotika und antibakterielle Mittel. Die gleichen Harze wehren die Raubzüge schädlicher Insekten und anderer Tiere ab. Genau diese Eigenschaften machen die in Marihuana enthaltenen ätherischen Öle so nützlich. Sie können extrahiert und im Haushalt tagtäglich als Hautpflegebalsam bei Entzündungen oder als natürliche Pestizide eingesetzt werden. Im Krankenhaus entfalten sie starke antibakterielle und entzündungshemmende Wirkungen.

Humulen ist immer Teil des Cannabisterpenprofils. Dieses reiche Öl spielt daher bei allen modifizierten Genotypen verschiedener Sorten eine Rolle. Humulen hilft, Düfte, Erholungseffekte und die allgemeine therapeutische Wirksamkeit zu unterscheiden. Gleichzeitig handelt es sich um eine gut erforschte Verbindung und Züchter bemühen sich, humulenreiche Sorten zu kreieren, um die therapeutische Kraft von Cannabis zu vergrößern.

Cannabis Humulen Cannabinoiden Terpenen

DIE EFFEKTE VON HUMULEN

Die Wirksamkeit vieler pflanzlicher Arzneimittel beruht auf ihrem Humulengehalt. Heilmittel der traditionellen chinesischen Heilkunst waren besonders reich an diesem Terpen. Humulen wird freigesetzt, wenn man Hopfen einweicht, damit er dann als wirksames Sedativum eingesetzt werden kann. In gleicher Weise können aus Pfeffer und Ginseng (die beide Humulen enthalten) natürliche Antibiotika hergestellt werden.

Humulen wirkt als antibakterielles Mittel und besitzt antitumoröse und entzündungshemmende Eigenschaften. Es konnte gezeigt werden, dass es in kleinen Mengen S.aureus-Bakterien ausschaltet. Eine Studie aus dem Jahr 2003 belegt, dass Humulen, vor allem wenn es zusammen mit anderen Terpenen und Cannabinoiden wirkt, Krebszellen abtötet. Die jüngsten Studien kamen zu dem Schluss, dass Humulen ebenso entzüdungshemmend wie das Steroidarzneimittel Dexamethason wirkt. Darüber hinaus wird Humulen häufig als Appetitzügler eingesetzt, was in Zukunft durchaus weit verbreitet Anwendung finden kann.

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