Der Krieg gegen Drogen bekommt immer mehr Risse in seiner Rüstung. Viele Gegner argumentieren, dass er kostspielig und unwirksam ist. Aktuell bevorzugt die Mehrheit anstelle des totalen Verbots die Legalisierung und eine regulierte Abgabe von Cannabis. Immer mehr Staaten haben damit begonnen, Cannabis nicht nur für den medizinischen Gebrauch, sondern auch für den Freizeitkonsum zu legalisieren. Schön langsam klettert unsere geliebte Pflanze aus den Tiefen der Stigmatisierung. Hier erfährst Du alles, was Du über den legalen Erwerb von Cannabis in den USA wissen musst.

WARUM IST CANNABIS NICHT ÜBERALL LEGAL?

Die Gesetze rund um Cannabis für den medizinischen und/oder Freizeitgebrauch sind ein Minenfeld. Einzelne Staaten können den Verkauf von Marihuana legalisieren, aber das Bundesgesetz klassifiziert Cannabis immer noch als eine Droge der Anlage 1. Das bedeutet, dass das Reisen mit Gras von einem Staat in den anderen, auch wenn beide Cannabis legalisiert haben, per Gesetz bestraft werden kann. Für Geschäftsinhaber, die Cannabis oder Cannabisprodukte verkaufen, werden die Dinge noch verwirrender.

Zum Glück werden Fortschritte gemacht. Derzeit gibt es 29 Staaten, die Cannabis für medizinische Zwecke legalisiert haben. Freizeitkonsumenten haben in 9 Staaten sowie dem District of Columbia die Möglichkeit, in Ruhe (und privat) eine schöne Graszeit zu haben – ein kleiner, aber bedeutsamer Sieg. Es gibt immer mehr Unterstützung für Cannabis. 2017 ergab eine Gallup-Umfrage, dass 64% der Amerikaner eine Legalisierung befürworten. Neben der Tatsache, dass man Gras frei und ohne Stress rauchen kann, sind die finanziellen Auswirkungen für die Branche erheblich. Das Cannabusiness ist ein Multi-Milliarden-Dollar-Unternehmen.

Wo ist Cannabis legal in den USA

WO KANN MAN IN DEN USA CANNABIS KAUFEN?

Die 9 Staaten, in denen Du ganz legal Cannabis konsumieren kannst, sind Colorado, Maine, Vermont, Massachusetts, Oregon, Washington, Kalifornien, Nevada, Alaska, sowie der District of Columbia (Washington DC). Im Folgenden findest Du einige der komplizierteren Details zu vier dieser Staaten, einschließlich der Vorschriften für den Genuss von Gras.

KALIFORNIEN

Auch wenn es ikonischerweise der erste Staat war, der medizinisches Marihuana legalisiert hatte, gestaltete sich der Weg zum Verkauf von Cannabis für den Freizeitkonsum in Kalifornien eher holprig. Letztendlich dürfen Abgabestellen seit dem 1. Januar 2018 Cannabis auch an Erwachsene ab 21 Jahren ohne Angst vor einer Strafverfolgung verkaufen. Trotzdem gibt es auch hier gewisse Regelungen. Staatlichen Regeln zufolge kann Marihuana nicht zwischen 22:00 Uhr und 6:00 Uhr verkauft werden. Es sieht so aus, als müssten die mitternächtlichen Gelüste auf den nächsten Morgen verschoben werden.

Darüber hinaus haben einige Städte wie Fresno beschlossen, den Verkauf von Cannabis als Freizeitdroge ganz zu verbieten.

Dispensary Cannabis Kalifornien

NEVADA

Mit fast 20 Millionen an Steuereinnahmen als Ergebnis der Legalisierung von Cannabis für den Freizeitkonsum am 1. Juli 2017, ist es ein Wunder, dass nicht mehr Staaten diese offensichtliche Nachfrage ausnutzen. Nur zwei Wochen nach Beginn des legalen Verkaufs waren viele Geschäfte komplett ausverkauft. Sowohl Einwohner als auch Touristen über 21 Jahren können dort ganz legal bis zu einer Unze Gras (28g) kaufen. Bei essbaren Cannabisprodukten und Konzentraten müssen sich Konsumenten mit bis zu 3,5g zufrieden geben.

ALASKA

Nach der Legalisierung von Cannabis im Frühjahr 2015 haben über zwei Millionen Menschen Alaska besucht, um davon zu profitieren. Der Umsatz übersteigt jährlich zwei Milliarden Dollar, bei ähnlichen Regeln für den Besitz wie in Nevada. Erlaubt ist der Erwerb und Besitz von bis zu 28g Gras pro Person.

Alaska Apotheke

WASHINGTON DC

In der großen Hauptstadt der USA wird aus dem Verkauf von Cannabis für den Freizeitkonsum ebenfalls ein enormer Umsatz von über einer Milliarde Dollar erzielt. Es gelten die gleichen Vorschriften: Man kann bis zu 28g kaufen und bei sich haben, für den legalen Anbau ist jedoch eine Lizenz erforderlich. Anbaugenehmigungen werden nur denjenigen erteilt, die Marihuana für medizinische Zwecke anbauen.

KÖNNEN TOURISTEN GRAS KAUFEN?

Für Touristen gelten hinsichtlich Cannabis dieselben Privilegien wie für Amerikaner. Obwohl es in jedem Staat andere Vorschriften in Bezug auf die Menge an Cannabis gibt, hat der Konsum von Cannabis in den oben genannten Staaten keine rechtlichen Konsequenzen. (vorausgesetzt, Du hältst Dich an die Regeln). Recherchiere die Bestimmungen in dem Staat, in den Du reisen willst, um einen Überblick über die Sitten und Unsitten im Hinblick auf Cannabis zu bekommen.

Wenn Du für den Genuss von Cannabis zum ersten Mal in einen dieser Staaten reist, gilt es ein paar Dinge zu beachten. Betrachte sie als Art Reiseführer für den Konsum von Cannabis. Denken daran, mit großer Macht kommt große Verantwortung.

Cannabis Verkauft In Der Apotheke

ES GIBT EIN PAAR DINGE ZU BEACHTEN

Um legales Cannabis zu kaufen, musst Du eine Ausgabestelle (Dispensary) aufsuchen. Wenn Du noch nie zuvor in einer drinnen warst, könnte Dich das Erlebnis überraschen. Weit entfernt von den heruntergekommenen Buden, die die meisten Menschen vom Kauf von Cannabis kennen, sind Ausgabestellen oft gut beleuchtete und schön präsentierte Einrichtungen.

Der Kauf von Cannabis in einer Dispensary ist nicht so einfach wie der Besuch in einem normalen Supermarkt. Beim Kauf musst Du einen Ausweis vorlegen und genügend Bargeld dabei haben. Derzeit bietet kein Zahlungsanbieter Unterstützung oder Dienstleistungen für Transaktionen in einer Ausgabestelle an. Um die Situation zu lösen, gibt es dort normalerweise Geldautomaten. Diese Geldautomaten verschleiern in der Regel die Daten des Zahlungsempfängers, so dass es keine unangenehmen Fragen von der Bank gibt.

Auch wenn Du in einer Dispensary eine Vielzahl von Cannabissorten durchstöbern und kaufen kannst, darfst Du sie dort nicht konsumieren. Das mag seltsam klingen, aber das Rauchen in oder um die Apotheke herum ist verboten. Damit unterscheiden sie sich deutlich von Coffeeshops. Ausgabestellen wollen Kunden mit einem Produkt versorgen. Wo Du dieses Produkt genießen möchtest, liegt (ein Stück weit) bei Dir.

Letztendlich bringen Dich Kenntnisse der Cannabis-Grundlagen weiter. Die Wahl der am schönsten aussehenden Sorte ist großartig, aber wenn Du ihre Wirkung nicht kennst, kann das Deine erste Erfahrung mit Cannabis ruinieren. Frage doch einfach den freundlichen Budtender, ob er oder sie Dir anhand Deiner Vorlieben und Erfahrung etwas empfehlen kann.

Da man auf dem Grundstück der Ausgabestellen nicht rauchen darf, musst Du Dein Cannabis irgendwo anders genießen. Das Rauchen von Cannabis in der Öffentlichkeit unterliegt strengen Vorschriften. Es lohnt sich also herauszufinden, wo man legal rauchen kann. Der private Wohnsitz eines Freundes ist in der Regel ein guter Ort, aber nicht jeder hat so viel Glück. Es gibt jetzt Hotels, auf deren Grundstück man Cannabis verdampfen darf. Es kann sich also lohnen, im Internet nach Cannabis-freundlichen Unterkünften zu suchen. Es mag offensichtlich klingen, aber die Abgabe von Cannabis an Minderjährige (unter 21) ist verboten.

Warenkorb

Einschließlich KOSTENFREIER Artikel

Keine Produkte

Versand € 0.00
Gesamt € 0.00

Bestellen