Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) ist ein medizinisches System, dessen Ursprung im alten China liegt. Dieses System der Medizin hat sich über einen Zeitraum von tausenden von Jahren entwickelt und nutzt Techniken wie Akupunktur, Tai Chi, Ernährungstherapie und Qigong, um Körper und Geist zu behandeln und zu optimieren.

Obwohl dieses Medizinsystem uralte Wurzeln besitzt, ist es in der heutigen Welt noch immer eine äußerst beliebte Option, wobei sich Millionen von Menschen in der westlichen Welt nun dafür entscheiden, sich solchen Behandlungen zu unterziehen.

Die Traditionelle Chinesische Medizin unterscheidet sich in vielerlei Hinsicht von der westlichen allopathischen Medizin, wobei die erstere einen viel philosophischeren und ganzheitlicheren Ansatz für die Gesundheit und den menschlichen Körper verfolgt. Sie betrachtet den Körper selbst als eine verkleinerte Version des uns umgebenden Universums und zielt darauf ab, ein harmonisches Gleichgewicht zwischen den entgegengesetzten, aber ausgleichenden Kräften von Yin und Yang zu erreichen.

Die fünf Elemente Feuer, Erde, Holz, Metall und Wasser spielen eine fundamentale Rolle im System dieses medizinischen Ansatzes. Dem Qi wird ebenfalls ein wichtiger Platz zugewiesen und man sieht es als die lebenswichtige Energie an, die im gesamten Körper fließt, wobei Hindernisse die Ursache einiger Leiden ausmacht.

Auch Kräuter spielen eine große Rolle im TCM-System. Reishi-Pilz und Ginseng sind zwei der Beispiele hierfür. Aus zahlreichen Gründen wird von TCM-Praktikern aber auch Cannabis eingesetzt.

Cannabis In Der Traditionellen Chinesischen Medizin Akupunktur

CANNABIS IN DER CHINESISCHEN MEDIZIN

Die seit 1.800 Jahren dokumentierte Verwendung von Cannabis in der TCM ist fast so alt wie das System selbst. Bekanntermaßen wurde das Kraut von dem Kaiser und Pharmakologen Shen Nung genutzt. In diesem System sieht man Cannabis tatsächlich als eines der grundlegenden medizinischen Kräuter an, das eingesetzt wird, um eine Reihe von Symptomen und Störungen zu behandeln.

Nung beschrieb die Pflanze in einem Buch über Behandlungsmethoden, das im Jahr 2737 vor unserer Zeitrechnung verfasst wurde. Innerhalb des Bandes stellte Nung ein Elixier vor, das offensichtlich aus den Blättern von Cannabisblüten hergestellt wurde.

Ein im Jahre 1 unserer Zeitrechnung verfasstes Buch mit dem Titel "Pen Ts'ao Ching" sprach ebenfalls ehrfürchtig von der Cannabispflanze. Die Autoren empfehlen seinen Einsatz bei über 100 Krankheiten, einschließlich Gicht, Rheuma und Malaria.

Heute ist Cannabis weltweit sehr umstritten: Viele Regierungen nehmen eine harte Haltung gegenüber dem Kraut ein und bewerten es als illegale Droge. Früher dagegen wurden fast alle Teile der Cannabispflanze von der traditionellen Medizin verwendet, von den Blüten und Blättern bis hin zu den Wurzeln und Stielen.

Heutzutage sind es jedoch die Samen, die bei der Behandlung in vorderster Front stehen. Man stellte bereits in älteren TCM-Texten fest, dass die Samen im Laufe der Zeit prominenter als andere Teile der Pflanze wurden.

DIE CANNABISNUTZUNG DURCH DIE JAHRHUNDERTE

Im 1.-2. Jh. unserer Zeitrechnung wurden die Nutzen von Cannabis in dem Text "Divine Farmer’s Classic of Materia Medica" beschrieben. Von den Aromen des Krauts hieß es, dass sie scharf und ausgewogen seien. Zu den vorgeschlagenen medizinischen Anwendungen gehörte auch die Kontrolle über die "Fünf Wandlungsphasen" und Schäden.

Das Kraut soll den fünf Eingeweiden zugute kommen und Blutdruck und kaltes Qi senken. Der Text erwähnt auch, dass übermäßiger Konsum des Krauts zur Wahrnehmung von Geistern und frenetischem Verhalten führt (vielleicht eine alte Deutung des Zustandes, zu stoned zu sein).

Der Text argumentiert, dass längerer Konsum das Geisteslicht befreit und den Körper erleichtert. Die Autoren stellen fest, dass Cannabis giftig ist und "Ablagerungen lösen, Störungen lindern und Eiter zerstreuen" kann.

Später im 6. Jahrhundert unserer Zeitrechnung hielt man erneut fest, dass Cannabis Störungen beseitigt. "Die große Enzyklopädie chinesischer Heilmittel" bezeichnet die Pflanze ebenfalls als Medizin und erklärt, dass sie in der Lage sei Blähungen zu vertreiben und Schmerzen zu lindern.

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