CBD-Tinkturen verstehen.


CBD kann vom Rauchen einer CBD-reichen Sorte bis hin zur Einnahme von CBD-Kapseln oder Esswaren auf vielfache Weise genommen werden. Die Fülle an Optionen kann selbst für erfahrene Kenner überwältigend sein. In diesem Artikel werden wir uns auf CBD-Tinkturen konzentrieren: Was sind sie, was sind ihre Nutzen und wie kann man zu Hause eine CBD-Tinktur herstellen? Hier ist alles, was Du wissen musst.

Was sind CBD-Tinkturen?

Tinkturen sind hochkonzentrierte pflanzliche Extrakte in flüssiger Form, die typischerweise als jeweils ein paar Tropfen verabreicht werden. Cannabidiol-Tinkturen werden erzeugt, indem man CBD-reiche Hanfblüten in hochprozentigem Kornbranntwein einweicht. Statt Alkohol können auch Essig oder Glycerin verwendet werden, aber Alkohol bringt letztendlich wirklich die besten Tinkturen hervor. Der Prozess ist zeitraubend, aber sehr einfach.

CBD-Tinkturen sollten potent sein, wobei der CBD-Gehalt sehr hoch sein sollte und sie nicht mehr als 0,3% Tetrahydrocannabinol (THC) enthalten sollten. Dies unterscheidet sie von einer Cannabistinktur, die THC und andere Cannabinoide enthält. Da CBD nicht psychotrop ist, wird eine CBD-Tinktur Dich nicht high machen. Sie hat jedoch viele andere Nutzen.

Ist eine CBD-Tinktur dasselbe wie CBD-Öl?

Eine CBD-Tinktur und CBD-Öl haben viel gemeinsam:

  • Beides sind flüssige CBD-Konzentrate und haben eingenommen ähnliche Eigenschaften und Effekte.
  • Du findest beide dieser Produkte oftmals in kleinen Flaschen verpackt.

In manchen Fällen werden Hersteller CBD-Öle sogar als "CBD-Öl-Tinktur" bezeichnen, was nachvollziehbare Verwirrung auslöst, wenn Du die unterschiedlichen Produkte auf dem Markt zu überschauen versuchst. Allerdings gibt es auch einige entscheidende Unterschiede zwischen CBD-Öl und einer echten CBD-Tinktur:

  • Tinkturen werden aus rohem Hanfmaterial hergestellt, mit dem eine Alkoholbasis angereichert wird.
  • CBD-Öle werden hergestellt, indem CBD-Isolat in einem Trägeröl wie zum Beispiel Oliven-, Hanfsamen- oder MCT-Öl gelöst wird.

Ihre Alkoholbasis gibt CBD-Tinkturen einige Vorteile:

  • Tinkturen haben eine längere Haltbarkeit als Produkte auf Ölbasis.
  • Weil sie wasserlöslich sind, kannst Du CBD-Tinkturen leicht in Essen und Getränke geben.
  • Tinkturen haben eine höhere Bioverfügbarkeit. Das bedeutet, dass das CBD in Tinkturen vom Körper leichter aufgenommen wird.

Falls Heimwerken eher Dein Ding ist, kannst Du CBD-Tinkturen auch sehr leicht zu Hause machen.

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THC: 0.2%
CBD: 10%
CBD pro Tropfen: 5 Mg
Trägerflüssigkeit: Olive Oil

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Selbstgemachte vs. im Laden gekaufte Tinkturen

Also, wie genau stellt man zu Hause eine CBD-Tinktur her? Und wie unterscheiden sich selbstgemachte Tinkturen von im Laden gekauften?

Kommerzielle CBD-Tinkturen

Kommerzielle CBD-Tinkturen werden üblicherweise entweder mittels einer Alkohol- oder CO₂-Extraktionsmethode hergestellt. Letztere erzeugt ein hochreines CBD-Isolat, das anschließend in einer Trägerbasis (häufig ein Öl) gelöst wird.

Demzufolge sind viele kommerzielle CBD-Produkte, die als "Tinkturen" bezeichnet werden, eigentlich Öle. Obwohl diese auf Öl basierenden Produkte die fachliche Definition einer Tinktur nicht erfüllen, wird der Begriff verwendet, um jeden hochkonzentrierten CBD-Extrakt zu vermarkten, der in einer Tropfflasche geliefert wird und sublingual eingenommen werden kann. Dies unterscheidet "Tinkturen" auf Ölbasis auch von anderen CBD-Öl-Produkten, die anders genutzt werden sollen.

Hochwertige kommerzielle CBD-Tinkturen bieten Zweckmäßigkeit und einen hohen Reinheitsgrad. Ölbasierte Tinkturen, die mit CO₂-Extraktion hergestellt wurden, sind häufig extrem potent.

Kommerzielle CBD-Tinkturen

Selbstgemachte CBD-Tinkturen

Selbstgemachte CBD-Tinkturen werden durch Einweichen von Hanf- oder Cannabispflanzenmaterial in Alkohol erzeugt. Der Alkohol kann erhitzt werden, um die Extraktion zu unterstützen. An Stelle von Alkohol können auch Essig oder pflanzliches Glycerin verwendet werden. Alkohol wird jedoch das potentere Ergebnis erbringen.

Selbstgemachte Tinkturen sind nicht so rein wie kommerzielle Tinkturen, die industrielle Methoden nutzen, um während des Extraktionsprozesses Unreinheiten zu entfernen. Selbstgemachte Tinkturen sind jedoch weniger kostspielig und ermöglichen mehr Kontrolle über die Zutaten. Die Herstellung einer selbstgemachten Tinktur erlaubt Dir zudem, Deine bevorzugte Cannabissorte auszuwählen. Außerdem lässt sie Dich die Potenz nach Wunsch anpassen.

Wie man eine CBD-Tinktur selber herstellt

Ein paar simple Zutaten und etwas Geduld sind alles, was Du brauchst, um zu Hause eine CBD-Tinktur herzustellen. Hier ist ein einfaches Rezept, damit Du loslegen kannst.

Zutaten und Hilfsmittel

  • Hochprozentiger Kornbranntwein (mindestens 60–70%)
  • CBD-reiche Cannabisblüten oder -extrakt
  • Einmachglas
  • Sieb
  • Getönte Tropfflasche

Anleitung

  1. Falls Du Cannabisblüten verwendest, beginne, indem Du Dein Weed decarboxylierst. Sei aber vernünftig, wenn Du eine Sorte auswählst. Wenn Du eine Cannabissorte nutzt, die viel THC enthält, wird Dein Endprodukt psychotrop sein. Für eine reine CBD-Tinktur, die Dich nicht high machen wird, bleibe bei einer Sorte, die wenig bis gar kein THC enthält.
  2. Vermische Deine decarboxylierten Blüten oder Deinen Extrakt in einem Einmachglas mit dem Alkohol. Je höher der Alkoholgehalt, desto besser wird der Alkohol das CBD extrahieren. Du solltest auf jede Unze (28g) Cannabis ungefähr 750ml Alkohol verwenden. Für ganz Genaue: Das sind 25–30ml/g.
  3. Verschließe das Glas und lasse die Mixtur für einige Wochen ziehen, vorzugsweise an einem dunklen Ort. Lichteinwirkung kann die Wirkstoffe abbauen. Dies wird die Potenz der Tinktur verringern.
  4. Schüttle das Glas täglich ein Mal.
  5. Seihe Deine Mixtur ab und lagere sie in einer getönten Tropfflasche.

Um Zeit zu sparen, kannst Du die Cannabis- und Alkoholmixtur für ein paar Stunden auf niedriger Hitze köcheln. Wenn Du ein potenteres Ergebnis willst, kannst Du das Verhältnis von Alkohol zu Cannabis reduzieren. Sei einfach vorsichtig, falls Du Dich dazu entscheidest, Wärme anzuwenden. Vergiss nicht, dass Du mit entflammbaren Zutaten arbeitest.

Wie man CBD-Tinkturen verwendet

CBD-Tinkturen sind hochkonzentriert, also besteht eine typische Dosis aus nur wenigen Tropfen. Viele Nutzer sind der Meinung, dass Tinkturen ideal für die Mikrodosierung von CBD sind. Falls Du eine stärkere Wirkung willst, lege einfach mehr Tropfen nach.

Tinkturen neigen dazu, bitter zu schmecken. Du kannst ihren bitteren Geschmack kaschieren, indem Du sie in Essen und Getränke gibst. Versuche, einige Tropfen Deiner Tinktur in Suppen, Salatdressing, Kaffee oder Tee zu träufeln.

Wenn der bittere Geschmack Dich nicht stört, kannst Du Deine Tinktur auch sublingual (unter der Zunge) einnehmen. Die Forschung legt nahe, dass sublingual eingenommene Substanzen schneller als bei anderen oralen Methoden vom Körper absorbiert werden[1].

Halte die CBD-Tinktur beim Dosieren mindestens eine Minute lang unter Deiner Zunge. Dies wird dem Cannabinoid ermöglichen, in Deinen Blutkreislauf zu gelangen. Nach etwa 15 Minuten solltest Du anfangen, die Wirkung zu spüren.

Wie man CBD-Tinkturen verwendet

Kann man CBD-Öl oder Tinkturen topisch anwenden

CBD-Tinkturen sind dafür gedacht, oral eingenommen zu werden, doch manche Menschen wenden sie topisch an. Obwohl es an dieser Anwendungsmöglichkeit nicht wirklich etwas auszusetzen gibt, ist es nicht gerade die wirksamste Nutzung des Produkts. Topische CBD-Produkte enthalten üblicherweise andere Inhaltsstoffe, die für die Haut nützlich sind. Sie sind auch für die Aufnahme über die Haut ausgelegt. Wenn Du ein topisches Mittel benötigst, ist es das Beste, nach einem Öl, Gel oder einer Creme zu suchen, die für diese Art von Anwendung vorgesehen ist.

Was sind die Nutzen von CBD-Tinkturen?

Bei der Nutzung einer CBD-Tinktur berichten viele Menschen von entspannenden oder verjüngenden Effekten. Tinkturen bieten alle Nutzen von CBD in einer diskreten, einfach zu konsumierenden Form. Sie müssen nicht geraucht oder verdampft werden und können leicht Essen hinzugefügt oder unter der Zunge verabreicht werden. Die Tropfflaschen selbst sind sehr klein, weshalb Du sie leicht in einer Handtasche oder Tasche verstecken kannst. Weil Du jeweils nur ein paar Tropfen der Tinktur nimmst, kannst Du Deine Dosis problemlos präzise anpassen.

Da CBD nicht psychotrop ist und Dich nicht high machen wird, ist es fast überall legal. Selbstverständlich ist es das Beste, immer die lokalen Gesetze zu überprüfen. Generell gilt: Wurde die CBD-Tinktur mit Hanf (der wenig bis gar kein THC enthält) hergestellt, solltest Du kein Problem haben. Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) macht CBD nicht abhängig und ist allgemein sicher sowie gut verträglich.

Sollte man CBD-Tinkturen ausprobieren?

Wenn Du mit CBD experimentieren willst, ziehe in Betracht, eine Tinktur auszuprobieren. Wenn Du Dein CBD nicht rauchen oder verdampfen willst, ist sie eine großartige Option. Tinkturen sind diskret und lassen sich einfach dosieren, deshalb sind sie für Neulinge wie CBD-Kenner perfekt. Finde eine gute kommerzielle CBD-Tinktur oder stelle zu Hause Deine eigene her.

Haftungsausschluss:
Dieser Inhalt ist nur für Bildungszwecke gedacht. Die bereitgestellten Informationen stammen aus Forschungsarbeiten, die aus externen Quellen zusammengetragen wurden.

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