Das Verdampfen hat die Konsumgewohnheiten von Cannabis für immer verändert. Es bietet eine starke und verlässliche Methode für den Konsum von Cannabis als Genussmittel und zu medizinischen Zwecken, ohne die gesundheitsschädlichen Aspekte des Rauchens. Gerade deshalb gehören Verdampfer für viele regelmäßige Konsumenten zur Standardausrüstung. Und dank der Weiterentwicklung der Technik werden Vaporizer immer handlicher und bezahlbarer als je zuvor. Egal, ob Du ein erfahrener Dampfer oder Neueinsteiger bist, wir geben Dir 8 einfache Tipps, wie Du Dein Gras am besten verdampfst.

Beachte diese Tipps für ein ultimatives Verdampferlebnis und schaue für weitere Artikel wie diesen hier regelmäßig auf unserem Blog vorbei.

8 TIPPS FÜR DAS VERDAMPFEN MIT EINEM KRÄUTER-VAPORIZER

1. VERWENDE FRISCHES KRAUT

Je frischer, desto besser. Damit meinen wir nicht frisch geerntetes, sondern anständig ausgehärtetes und hochwertiges Gras – keine alten, abgestandenen und ausgetrockneten Buds. Denke daran, dass Dein Verdampferlebnis nur so gut wie das verwendete Gras ist. Der Vorgang des Verdampfens setzt auf Feuchtigkeit; dabei wird eine Substanz bis zum Siedepunkt der Inhaltsstoffe aufgeheizt und ein Dampf erzeugt, der wie Rauch inhaliert werden kann. Daher ist es immer das Beste, frisches Gras zu verwenden, das wahrscheinlich einen höheren Feuchtigkeitsgehalt besitzt.

Das Gras in der Kammer sollte weder zu feucht, noch zu trocken sein. Durch Anfassen kannst Du ganz leicht den Feuchtigkeitsgehalt Deiner Buds überprüfen. Das Gras sollte sich dabei nicht zu feucht anfühlen. Aber auch nicht so trocken sein, dass Du es mit Deinen Fingern zu Staub zerbröseln kannst.

VERWENDE FRISCHES KRAUT

2. ZERKLEINERE ES RICHTIG

Wenn Du Dein Cannabis erst einmal unter die Lupe genommen und es für geeignet empfunden hast, musst Du es zerkleinern. Durch das Zerkleinern mit einem Grinder vergrößert sich die Oberfläche des Krauts. Dadurch kann die Hitze besser auf das Pflanzenmaterial einwirken und es entsteht ein angenehmer, dichter und köstlicher Dampf. Beim Verdampfen von Kräutern solltest Du sie schön gleichmäßig zerkleinern. Das funktioniert am besten mit einem manuellen oder elektrischen Grinder. Wenn Du kein solches Werkzeug besitzt, zerkleinere Dein Gras so, wie Du es sonst auch machen würdest. Denke daran, dass Du es gleichmäßig zerkleinerst. Das könnte ohne einen anständigen Grinder allerdings etwas schwieriger werden.

Profitipp: Zerkleinere niemals mehr, als Du für das Befüllen der Kammer benötigst. Übrig gebliebenes Gras trocknet nämlich viel schneller aus.

3. ACHTE AUF DIE TEMPERATUR

Das Wichtigste beim Verdampfen ist die Temperatur. Von daher ist es entscheidend, dass Du bei jeder Session die richtige Temperatur einstellst. Dabei spielt es keine Rolle, ob Du getrocknete Kräuter oder Konzentrate verdampfst.

Leider ist es nicht ganz so einfach, die richtige Temperatur herauszufinden. Als Daumenregel kann man sagen, dass Du irgendwo zwischen 180-210°C verdampfen solltest. Experimentiere herum und finde so die ideale Einstellung.

Verschiedene Cannabinoide verdampfen bei unterschiedlichen Temperaturen und leichte Variationen des Feuchtigkeitsgehalts oder der Textur Deiner zerkleinerten Buds können die Verdampfeigenschaften Deines Weeds beeinflussen.

Zudem finden viele Konsumenten, dass das Verdampfen bei unterschiedlichen Temperaturen eine unterschiedliche Wirkung hervorruft; bei niedrigen Temperaturen fühlt man sich eher klar im Kopf und ist funktional. Höhere Temperaturen hingegen neigen dazu eine starke Euphorie und entspannende Wirkung zu erzeugen.

Im Folgenden findest Du die verschiedenen Siedepunkte der Inhaltsstoffe von Cannabis, um Dir die Suche nach der für Dich besten Temperatur zu erleichtern:

CANNABIS COMPOUNDSCELSIUS (ºC) FAHRENHEIT (ºF)
CBG 57 ºC 126 Fº
PINENE 155 ºC 311 Fº
THC 157 ºC 315 ºF
CARYOPHYLLENE 160 ºC 320 ºF
MYRCENE 168 ºC 334 ºF
CBD 180 ºC 356 ºF
CBN 185 ºC 365 ºF
CBC 220 ºC 428 ºF

4. STOPFE DAS KRAUT FEST, ABER NICHT ZU FEST

Genau wie beim Rauchen einer Pfeife oder Bong, hat auch die Art und Weise, wie Du die Kammer Deines Verdampfers befüllst, enorme Auswirkungen auf das gesamte Erlebnis. Auch hier musst Du die richtige Technik zum Stopfen der Kammer herausfinden, sodass ausreichend Dampf erzeugt wird, ohne es zu übertreiben.

Gleichzeitig solltest Du darauf achten, die Kammer nicht zu fest oder mit zu viel Gras zu befüllen, da dies die Zirkulation des Dampfs von der Kammer zum Mundstück behindern kann. Manchmal kann eine Überfüllung das Innere Deines Verdampfers sogar beschädigen.

5. LASSE DEINEN VAPORIZER VORHEIZEN

Vaporizer sind wie Öfen; sie brauchen eine Weile, um die gewünschte Temperatur zu erreichen. Ebenso wie Du kein Hühnchen in den kalten Ofen schieben würdest, solltest Du Dein Gras nicht in einen Vapprizer stecken, dessen Kammer noch nicht richtig aufgeheizt ist. Zum Glück heizen sich die meisten modernen Vaporizer innerhalb von ein paar Sekunden auf und Du kannst sie benutzen, sobald Du Dein Gras zerkleinert hast. Ältere Modelle oder Tisch-Vaporizer benötigen allerdings etwas länger, um die gewünschte Temperatur zu erreichen.

Unabhängig von dem verwendeten Vaporizer solltest Du Dir die Gebrauchsanweisung gründlich durchlesen und lernen, wie man ihn richtig aufheizt. Damit stellst Du sicher, dass Dein Gras vernünftig und gleichmäßig verdampft und Du jedes Mal ein angenehmes Verdampferlebnis hast.

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6. INHALIERE LANGSAM UND LEICHT

Beim Verdampfen solltest Du leichte und kurze Züge nehmen. Als Vaporizer erstmals auf dem Markt auftauchten, gab es den Trend, lange und heftige Züge zu nehmen, als würde man versuchen, die Frucht am Boden Deines Smoothies durch einen Strohhalm zu saugen. Diese Variante birgt zwei eindeutige Nachteile: Erstens können lange und tiefe Züge an Deinem Vaporizer dafür sorgen, dass etwas von dem Gras in der Kammer durch das Mundstück und in Deinen Mund gesaugt wird. Zweitens führen heftige Züge dazu, dass kalte Luft in die Kammer gelangt. Dadurch sinkt letztendlich die Temperatur in der Kammer, wodurch der Vaporizer mehr arbeiten muss und die Qualität des Dampfs beeinflusst wird.

7. VERMEIDE VERBRENNUNG

Beim Verdampfen will man eine Verbrennung auf jeden Fall vermeiden. Verbrennung geschieht beim Anzünden eines Joints, Blunts oder Kopfes. Bei der Verbrennung von Gras werden die chemischen Bindungen darin aufgebrochen und es entstehen die sogenannten „freien Radikale“. Diese Stoffe können sich dann wieder untereinander verbinden, um hunderte von neuen Stoffen zu formen, von denen die meisten hochgiftig und krebserregend sind. Denke daran, dass der Hauptgrund für das Verdampfen die Vermeidung der negativen Effekte des Rauchens ist. Deswegen solltest Du Dir die Zeit nehmen mit verschiedenen Temperaturen zu experimentieren und die für Dich beste herauszufinden, bei der die beste Dampfprdouktion gewährleistet ist, ohne dass Dein Gras verbrennt.

Orientiere Dich dabei für den Anfang an den oben genannten Verdampfungstemperaturen aber denke daran, Dir Zeit zu lassen und bei jeder Session mit den Einstellungen herumzuspielen, um ein Gespür für den Feuchtigkeitsgehalt und die Konsistenz Deines Krauts zu bekommen.

8. PFLEGE DEINEN VAPORIZER

Zu guter Letzt ist die richtige Pflege und Wartung Deines Vaporizers der beste Weg, um ein großartiges Raucherlebnis zu garantieren. Vaporizer müssen wie andere Maschinenteile auch, gewartet und gepflegt werden, um eine reibungslose Funktion zu bieten. Wenn Du Dir einen Vaporizer besorgst, solltest Du die Pflegeanweisung lesen, die der Gebrauchsanleitung des Herstellers beiliegt. Nehme Dir diese Anweisungen zu Herzen und mache Deinen Vaporizer regelmäßig sauber und ersetze Bauteile, wenn nötig.

Vaporizer können teuer sein. Um sicherzustellen, dass er so lange hält, wie er soll, denke immer daran, ihn zu pflegen und zu warten, wie Du es auch bei jedem anderen teuren Produkt machen würdest.


Mach Dir keine Sorgen, falls Du Probleme mit dem Verdampfen hast – wir helfen Dir gerne weiter.

Informiere Dich über einige der häufigsten Probleme, die beim Verdampfen auftreten, und erfahre, wie Du sie beheben kannst.

Fragen & Antworten: Fehlersuche trockenkraut-vaporizer

🔋 Akkuproblme
Falls Du Probleme mit dem Akku hast, solltest Du zunächst immer überprüfen, ob der Akku richtig angeschlossen ist. Öffne dazu das Akkufach (falls herausnehmbar) und sorge dafür, dass die Enden des Akkus bündig mit dem Gerät abschließen.
❌ Mein vaporizer-akku funktioniert nicht oder schaltet sich nicht ein
Sollten nach dem vorangegangenen Schritt immer noch Probleme mit dem Akku auftreten, musst Du überprüfen, ob der Akku vollständig aufgeladen ist. Schließe ihn an und lass ihn einige Stunden lang aufladen. Stelle sicher, dass das Kabel richtig angeschlossen und Dein Gerät mit Strom versorgt ist (was normalerweise durch eine LED-Leuchte angezeigt wird).

Einen Vaporizer einzuschalten, kann sich oft als Herausforderung erweisen, was insbesondere für Geräte ohne LED-Anzeige gilt. Bei den meisten Verdampfern muss der Nutzer den An-/Aus-Schalter zwischen 3 und 5 Mal in schneller Folge drücken. Sollte das nicht funktionieren, versuch es erneut, indem Du sechsmal hintereinander auf den Schalter drückst. Falls Du immer noch kein Glück hast, lies die Bedienungsanleitung.
❄️ Mein vaporizer heizt nicht
Vaprorizer, die für trockene Kräuter ausgelegt sind, setzen Konvektions-, Leitungs- oder Hybridheizsysteme ein, um die Cannabinoide und Terpene aus den Blüten zu verdampfen. Falls dieses System ausfällt, erhält man als Nutzer entweder nur sehr schwache Züge oder gar keine.

Probleme mit der Heizung können verschiedene Ursachen haben. Um Energie aus dem Akku umzuwandeln und das Heizsystem mit Strom zu versorgen, sind Vaporizer mit einer Vorrichtung ausgestattet, die man als Zerstäuber bezeichnet. Nach längerem Gebrauch sind diese Zerstäuber verbraucht und müssen ersetzt werden.

Achte nach der Bestellung eines neuen Zerstäubers darauf, dass der Akku vollständig aufgeladen und richtig eingelegt ist. Es könnte sich einfach nur um ein Verbindungsproblem handeln.
🔥 Der dampf schmeckt verbrannt oder unangenehm
Deine Lieblingssorte bietet jede Menge leckere Terpene, weshalb ein unangenehmer Geschmack immer enttäuschend ist. Diese unappetitliche Situation lässt sich jedoch normalerweise leicht beheben.

Möglicherweise hast Du die Temperatur etwas zu hoch eingestellt. Terpene sind flüchtige Moleküle, die bei niedrigeren Temperaturen verdampfen. Wenn Du Deinen Vaporizer zu heiß einstellst, wird das Blütengewebe verbrannt, was harsche Züge und einen unangenehmem Geschmack zur Folge hat.

Auch ein verbrauchter Zerstäuber kann die Wurzel dieses Problems sein. Verbessert das Absenken der Temperatur die Qualität Deines Dampfes nicht, solltest Du in Betracht ziehen, den Zerstäuber austauschen.
💨 Meine dampfwolken sind zu klein
Mit großen, dicken Dampfwolke macht Verdampfen viel mehr Spaß. Wenn Du stark an Deinem Vaporizer ziehst und dennoch kaum Dampf herausbekommst, kannst Du einige Dinge tun, um das Volumen der einzelnen Züge zu steigern.

Erhältst Du nur kleine Wolken, lade Deinen Akku gründlich auf. Ein unzureichend aufgeladener Akku bedeutet, dass weniger Strom durch Dein Gerät fließt, was sich natürlich auf die Größe Deiner Dampfwolken auswirkt.

Möglicherweise musst Du auch die Wärmeeinstellungen erhöhen. Je höher die Temperatur, desto mehr Dampf wird erzeugt. Versuche, die ideale Temperatur zu finden, bei der Du gleichzeitig optimalen Geschmack und befriedigende Wolkengröße erreichst.

Schließlich solltest Du auch überprüfen, ob Zerstäuber und Spule unversehrt sind. Wenn diese Teile keine Wärme vom Akku übertragen, bleiben Deine Wolken klein. Du wirst beide Teile ersetzen müssen.

Wenn Du alles versucht hast und trotzdem weiterhin nur mickrige Wolken ausatmest, solltest Du den Akku aufrüsten. Je mehr Power Dir zur Verfügung steht, desto größer werden Deine Wolken sein.
🌬 Mein vaporizer zieht überhaupt nicht
Um dieses ärgerliche Phänomen zu beseitigen, überprüfst Du zunächst Dein Mundstück. Manchmal lagern sich im Luftweg Kräuterreste ab und behindern den Dampfstrom.

Solltest Du dort nichts finden, überprüfe – wieder einmal – den Zustand Deines Zerstäubers. Sollte er bereits alt sein und nur noch schlechte Leistung bringen, wirst Du ihn ersetzen müssen.

Sind Deine Züge schwächer als gewöhnlich, lade Dein Gerät vollständig auf und prüfe, ob dies die Situation verbessert.
👄 Das mundstück ist zu heiss
Verbrennt der Dampf Deiner trockenen Kräuter Deine Lippen? Möglicherweise musst Du Dich ein wenig zurückhalten. Ein kochend heißes Mundstück ist normalerweise die Folge einer längeren und intensiven Dampfsitzung. Sollten Deine Lippen bei jedem Zug heiß werden, lass das Mundstück einige Minuten abkühlen – diese Cannabinoide rennen ja nicht weg!

Falls Du gerne ständig dampfen möchtest, solltest Du Dir eine hitzebeständige Silikonverbindung für Dein Mundstück zulegen.

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