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By Luke Sumpter


Nach dem Mond zu gärtnern, bedeutet, bestimmte Arbeiten synchron zu bestimmten Mondphasen zu erledigen. Obwohl das für manche nach einer Pseudowissenschaft klingen mag, bauen Gärtner ihre Pflanzen bereits seit Jahrhunderten mit großem Erfolg im Rhythmus des Mondes an. Jedes Jahr schaffen es Cannabis-Grower, die Vitalität ihre Pflanzen zu verbessern und den Ertrag zu erhöhen, indem sie ihr Weed mit Hilfe des Mondkalenders anbauen.

Weit davon entfernt, ein untätiges Objekt zu sein, das einfach nur die Erde umkreist, beeinflusst der Mond das Pflanzenleben auf vielfältige Weise. Bestimmte Mondphasen beleuchten die Pflanzen bis in die Nacht hinein und beschleunigen deren Blattwachstum. Die Anziehungskraft des Mondes zieht zudem Saft in die Blätter und Blüten. Sobald diese Kraft zurückgeht, geht die nährstoffreiche Substanz in den Untergrund und flutet das Wurzelsystem.

Hole das Meiste aus Deinem nächsten Cannabis-Grow heraus, indem Du Dich an den Mondkalender hältst.

Sieh Dir im Folgenden den Mondkalender von 2022 an und erfahre die besten Zeitpunkte für die Keimung, zum Umtopfen, Düngen und Beschneiden und lerne, warum Du Dein Weed während des Vollmondes ernten solltest.

Die Mondphasen und ihre Bedeutung

Beim Gärtnern im Einklang mit dem Mond kommt es auf das Timing an. Bevor wir uns mit den Aufgaben befassen, bzw. wann sie zu erledigen sind, müssen wir die Subphasen des Mondes zwischen den beiden Hauptphasen behandeln.

Zunehmender Mond

Der zunehmende Mond bildet eine der beiden Hauptphasen. Zunehmend bedeutet, dass diese Phase einen Zeitraum umfasst, in der der Mond über 14 bis 15 Tage zunehmend beleuchtet wird. Während dieser Zeit nimmt der Mond vier bestimmte Formen an.

Zunehmender Mond
  • Neumond

Der Neumond markiert den Anfang des Mondzyklus. Dabei nimmt der Mond eine Position direkt zwischen Erde und Sonne ein. Die Mondseite, die der Erde zugewandt ist, erscheint vollkommen dunkel. Während der Mond in die nächste Phase wechselt, reflektiert nur ein schmales Stück des Mondes das Sonnenlicht zur Erde, wodurch eine messerscharfe Sichelmondform entsteht.

  • Halbmond

Während dieser Phase erscheint der Mond als stärker entwickelte Halbmondform. Der riesige Gesteinsball bewegt sich aus dem Raum direkt zwischen Erde und Sonne und reflektiert mehr Sonnenlicht zur Erde, während mehr von der beleuchteten Seite sichtbar wird.

  • Erstes Viertel

Während des ersten Viertels steht der Mond in einem 90-Grad-Winkel zur Erde. Jetzt können wir die Hälfte des Mondes sehen, der von der Sonne beleuchtet wird und eine halbkreisförmige „D“-Form annimmt.

  • Dreiviertelmond

In der finalen Phase des zunehmenden Mondes reflektiert der Dreiviertelmond noch mehr Sonnenlicht zur Erde. Er ist zwar nicht ganz voll, der beleuchtete Teil des Monds nimmt aber ein zitronenförmiges Aussehen an.

Abnehmender Mond

Der abnehmende Mond umfasst die zweite Hälfte des Mondzyklus und findet ebenfalls über 14–15 Tage statt. Während der abnehmenden Phase wird der Mond allmählich weniger beleuchtet, während er sich dem Neumond und somit der Vollendung seines Zyklus kontinuierlich nähert.

Abnehmender Mond
  • Vollmond

Der Vollmond erhellt den Nachthimmel, wirft Photonen auf die Blätter und spielt eine Hauptrolle, wenn Du Cannabis nach dem Mond anbauen möchtest. Während dieser Zeit befindet sich die Erde so ziemlich genau zwischen der Sonne und dem Mond. Das Licht der Sonne strömt an unserem Heimatplaneten vorbei und erhellt das gesamte Gesicht des Mondes.

  • Schwindender Mond

Ähnlich wie der Dreiviertelmond der zunehmenden Phase nimmt der schwindende Mond eine Zitronenform an, da er während der abnehmenden Phase des Mondzyklus langsam weniger beleuchtet wird.

  • Drittes Viertel

Der Mond kehrt kehrt in eine 90-Grad-Position zur Erde zurück, diesmal auf der gegenüberliegenden Seite des Planeten. Erneut reflektiert er das Licht der Sonne auf eine Weise, die einen Halbkreis zeigt.

  • Balsamisch

Der balsamische Mond befindet sich in einer 45-Grad-Position zur Erde. Hierbei ist nur sehr wenig von der Oberfläche dieses natürlichen Satelliten sichtbar, was wieder zu einer Sichelmondform führt.

Der aufsteigende und absteigende Mond

Der Mond steigt am Himmel auf oder ab. Diese Eigenschaft hat nichts damit zu tun, ob der Mond ab- oder zunimmt. Der Mond bewegt sich über 27 Tage, 7 Stunden und 43 Minuten zyklisch in eine höhere und niedrigere Position.

Wenn Du nach dem Mond pflanzt, solltest Du berücksichtigen, wo sich der Mond am Himmel befindet, da dies Dein Timing in Bezug auf die Düngung, Keimung und andere Aufgaben beeinflusst, die Du als Gärtner zu erledigen hast. Der Mond verbringt die Hälfte des Monats in der aufsteigenden Phase, in der er höher am Himmel erscheint, und die andere Hälfte in der absteigenden Phase, in der er niedriger erscheint.

Beide Phasen haben einen großen Einfluss auf Weed-Grower, die nach dem Mond anbauen. Sie bestimmen die Bewegung der Pflanzensäfte während verschiedenen Zeitpunkten im Mondkalender und leiten die Anbauer bei ihren Aktivitäten.

Auch die Sternzeichen spielen beim Weed-Anbau nach dem Mond eine Rolle

Auf dem Nachthimmel sind 12 prominente Sternkonstellationen zu sehen, von denen jede mit ihrem eigenen Sternzeichen assoziiert wird. Alle 12 Zeichen werden in vier Gruppen unterteilt und jede Gruppe hat ihr eigenes Element, das in der Natur zu finden ist. Mond-Grower nehmen an, dass ein Element im Garten am stärksten wird, wenn der Mond in der dazugehörigen Konstellation steht, und erledigen dann dazu passende Aufgaben.

Auch die Sternzeichen spielen beim Weed-Anbau nach dem Mond eine Rolle

  • Feuer

In Zeiten, in denen der Mond in einer Feuerzeichenkonstellation steht, solltest Du Dich darauf konzentrieren, Samen zu säen. Diese Sternzeichen bilden die Feuergruppe:

- Widder
- Löwe
- Schütze

  • Luft

Grower achten besonders auf die Blüten der Pflanze, wenn der Mond in einem Luftzeichen steht. Tierkreiszeichen dieser Gruppe umfassen:

- Zwillinge
- Waage
- Wassermann

  • Wasser

Wasserzeichen bedeuten eine Zeit, in der Blätter und Stängel anschwellen und wachsen. Zeichen dieser Gruppe sind:

- Krebs
- Skorpion
- Fische

  • Erde

Erdkonstellationen sind mit den Wurzeln und dem Boden verbunden. Diese Zeichen umfassen:

- Stier
- Jungfrau
- Steinbock

Wie der Mond den Cannabisanbau beeinflusst

Wenn Du Cannabis nach dem Mondkalender anbaust, kannst Du den Einfluss dieses Himmelskörpers nutzen, um die Gesundheit und Produktivität Deiner Pflanzen zu optimieren. Die zunehmenden und abnehmenden Phasen des Mondes bieten einen natürlichen Zeitplan, der Dich durch die Saison leitet.

Auch die aufsteigenden und absteigenden Phasen zeigen dem Grower, wann bestimmte Aufgaben zu erledigen sind. Mondgärtnern zufolge drückt der Mond, wenn er tiefer sinkt, Saft (die Lebensenergie von Pflanzen) in den Boden. Wenn der Mond hingegen aufsteigt, zieht er diese Energie in die Pflanzen, wo er sie zu den Blüten, Stängeln und Blättern leitet.

Wenn Du Deine Gartenaktivitäten nach diesem natürlichen Zyklus planst, kannst Du die Mondphasen optimal nutzen. Wenn Du beispielsweise Deine Cannabispflanzen während des abnehmenden Mondes umtopfst, ermöglichst Du ihnen den besten Start, da der größte Teil der Energie, die sie benötigen, zu diesem Zeitpunkt den Boden einnimmt.

Gartenarbeit im Einklang mit den Sternbildern sorgt beim Pflanzen nach dem Mond für weitere Finessen. Die Keimung, Bewässerung und Düngung in Abhängigkeit dieser Zyklen fördert das mit jeder Aufgabe verbundene Element und verbessert das Ergebnis Deines Anbaus.

Wie der Mond den Cannabisanbau beeinflusst

Wie Du den Mondkalender 2022 während der Anbausaison verwendest

Nachdem Du nun weißt, wie der Mondkalender Deine Cannabispflanzen während des Anbauzyklus beeinflusst, ist es an der Zeit, die Theorie in die Praxis umzusetzen.

  • Keimung

Grower sollten indoor um den 16. Februar herum mit dem Keimen ihrer Samen beginnen. Während dieser Zeit steht der Vollmond im Feuersternzeichen Löwe; ein perfekter Zeitpunkt, um das lebendige innere Feuer Deiner Cannabissamen zu entfesseln.

  • Vorbereitung der Erde

Hochwertiges Cannabis ist das Ergebnis hochwertiger lebendiger Erde, die reich an Würmern, nützlichen Mikroben und reichlich organischem Material ist, um diese winzigen Verwalter der Erde gut zu ernähren und gedeihen zu lassen. Ein gärtnerische Sprichwort besagt schließlich: “Ernähre nicht Deine Pflanzen; sondern stattdessen Deinen Boden”. Diese winzigen Kreaturen spielen eine wichtige Rolle für die Pflanzengesundheit. Sie zerlegen nicht nur organisches Material in verwertbare Nährstoffe, sondern bilden auch synergistische Beziehungen mit den Wurzeln.

Versuche während der Anbausaison 2022 am 18. März Deinen Boden aufzubessern, indem Du ihn mit nützlichen Mikroben beimpfst sowie reichhaltigen Kompost und eine Mulchschicht hinzufügst. Zu dieser Zeit steht der abnehmende Mond im Erdzeichen Jungfrau.

  • Umtopfen

Wenn das Wetter beginnt, wärmer zu werden und Deine Pflanzen ein robusteres Wachstum aufweisen, musst Du Deine Sämlinge in größere Behälter oder Beete umtopfen (nachdem der letzte Frost längst vorüber ist). Dadurch können sich ihre Wurzelsysteme ausdehnen und so mehr Nährstoffe sammeln und das zunehmende Gewicht der Pflanze unterstützen. Plane das Umpflanzen für den 13. März (wenn Du in einer Region mit einer warmen, frühen Frühlingszeit lebst), den 9. April oder den 3. Juni, wenn der zunehmende Mond in den Wasserzeichen Krebs, Skorpion oder Fische steht.

  • Training

Pflanzen während des gesamten Wachstumszyklus zu trainieren hilft, sie überschaubar und produktiv zu halten. Wende Low-Stress-Training (LST), ScrOG oder Main-Lining am 4. März, 10. April, 7. Mai oder 4. Juni an, wenn der Mond beginnt zuzunehmen und in einem Wasserzeichen steht.

  • Beschneiden

Das Kappen von überschüssigen Blättern sorgt dafür, dass die Pflanzen gepflegt aussehen, frei von Krankheiten bleiben und es leitet vitale Energie zu neuem Wuchs und Blüten. Beschneide und entlaube am 1. Juli, 30. Juli, 6. August und 3. September, wenn Deine Pflanzen zu reifen beginnen und der zunehmende Mond wieder in ein Wasserzeichen eintritt.

  • Düngung

Das Hinzufügen von Nährstoffen und organischen Stoffen zu Deinem Boden fördert das Pflanzenwachstum und erhöht den Ertrag. Wenn Du dies jedoch zum richtigen Zeitpunkt tust, werden die Wirkungen dramatisch verstärkt. Du solltest Deine Pflanzen mit organischem Material, Bodentränken und Blattsprays füttern, wenn der abnehmende Mond in ein Wasserzeichen eintritt. Diese Daten umfassen den 23. März, 19. April, 28. April, 25. Mai, 21. Juni, 19. Juli, 15. August, 25. August, 21. September, 18. Oktober und 15. November.

  • Ernte

Du solltest darauf abzielen, Deine Pflanzen entweder bei Vollmond oder zu einem Zeitpunkt zu ernten, in dem der Mond in ein Luftzeichen eintritt. Ein Vollmond zieht wertvolle Energie in die Blüten und ein Luftzeichen bedeutet weniger zurückbleibende Feuchtigkeit und somit ein geringeres Schimmelrisiko. Die Daten für Vollmond umfassen den 14. Juni, 13. Juli, 12. August, 10.September, 9.Oktober und 8. November. Die Daten für Luftzeichen umfassen den 11. Juni, den 8. Juli, den 9. September, den 7. Oktober und den 4. November.

Wie Du den Mondkalender 2022 während der Anbausaison verwendest

Cannabisernte nach Mondphasen: Warum sollte man bei Vollmond ernten?

Es gibt zwei Denkrichtungen, wenn es darum geht, Cannabis bei Vollmond zu ernten. Da während dieser Zeit der Saft zu den Blättern und Stängeln gezogen wird, sind viele Grower der Ansicht, dass dies zu reiferen Buds mit höherem Terpen- und Cannabinoid-Gehalt führt. Andererseits argumentieren einige Anbauer, dass zu diesem Zeitpunkt auch der Wassergehalt am höchsten ist, was den bevorstehenden Trocknungs- und Aushärtungsprozess stressiger macht. Es liegt also an Dir, zu entscheiden, wo hier Deine Prioritäten liegen.

Funktioniert es, Cannabis abhängig vom Mondzyklus anzubauen?

Die Einhaltung des Mondkalenders mag vielen Cannabis-Growern seltsam erscheinen, aber Anbauer halten sich seit Jahrhunderten an den Mond-Zeitplan und erzielen durchwegs großartige Ergebnisse. Auch wenn Du nicht wirklich daran glaubst, empfehlen wir Dir trotzdem, es auszuprobieren. Wenn Du nach dem Mond pflanzt, hast Du zumindest einen Zeitplan und stellst sicher, dass Du die richtigen Aufgaben zur richtigen Jahreszeit erledigst.