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By Arielle Friedman

Heutzutage findet man CBD-Produkte häufig in Reformhäusern und sogar Supermärkten. Die meisten Menschen haben von dem Cannabinoid gehört und Millionen von Menschen nehmen es aus dem ein oder anderen Grund. Sogar die Weltgesundheitsorganisation hat sein gutes Sicherheitsprofil vermeldet[1]. Aber gibt es so etwas wie zu viel CBD? Kann die zu häufige Einnahme dieses Cannabinoids die Toleranz für seine positiven Wirkungen erhöhen?

Um diese Fragen zu beantworten, beginnen wir mit einem kurzen Überblick über die Toleranzbildung.

WAS IST TOLERANZ?

Toleranz ist der Prozess, bei dem man den Konsum eines Medikaments erhöhen muss, um die gleiche Wirkung zu erzielen, die man anfangs hatte. Toleranz unterscheidet sich von Sucht oder Abhängigkeit, d.h. dem zwanghaften Konsum einer Droge oder der Notwendigkeit eine Droge weiterhin einzunehmen, um sich "normal" zu fühlen. Toleranz kann sich durch mehrere Mechanismen bilden: Zellulär, wobei die Zelle weniger auf die Substanz reagiert, metabolisch, wobei weniger der Substanz den Ort der Interaktion erreicht und verhaltensorientiert, wobei sich der Anwender an die Wirkung der Substanz gewöhnt.

THC Toleranz

EIN BLICK AUF THC

Wie viele Hanffreunde bestätigen werden, führt der regelmäßige Konsum von THC zu einer Toleranz – erfahrene Raucher werden ein Vielfaches dessen konsumieren, was neue Nutzer benötigen. Darüber hinaus entwickelt sich die Toleranz ungleichmäßig und variiert je nach individueller Physiologie. Daher wird das volle Erlebnis des High-Seins umso anders sein, je mehr man raucht. Viele regelmäßige Nutzer machen "T-Breaks", also Toleranz-Pausen oder wechseln die Sorte, um ihre Toleranz nach intensivem Gebrauch wieder runter zu fahren.

Eine THC-Toleranz bildet sich hauptsächlich durch die Zellen. THC wirkt durch Bindung an CB1-Rezeptoren im Gehirn. Wenn dies wiederholt geschieht, versuchen die Zellen, den Effekt umzukehren und die normale CB1-Aktivität aufrechtzuerhalten. Sie erreichen dies hauptsächlich durch zwei Methoden: Die erste nennt man Desensibilisierung, bei der Cannabinoide weniger leicht an CB1-Rezeptoren binden. Die zweite Methode nennt man Internalisierung und sie ist der Prozess, bei dem CB1-Rezeptoren von der Oberfläche der Zelle in ihr Inneres gezogen werden: Im Gegensatz zu desensibilisierten Rezeptoren, die noch von THC aktiviert werden können, wenn auch in geringerem Maße, werden internalisierte Zellen völlig unempfindlich.

Da das Cannabinoid nicht an den CB1-Rezeptor bindet, ruft es nicht die mit THC verbundene psychotrope Wirkung hervor. Es beeinflusst das Endocannabinoid-System jedoch auf andere Weise; es bindet an "erweiterte ECS-Rezeptoren" und stört enzymatische Prozesse.

CBD UND DEIN ENDOCANNABINOID-SYSTEM

CBD hat eine andere Beziehung zu CB1-Rezeptoren als andere Cannabinoide und wirkt als Antagonist. Durch eine Form der Aktivität, die als negative allosterische Modulation[3] bezeichnet wird, reduziert CBD die Bindungsaffinität der CB1-Rezeptoren und macht sie für andere Cannabinoide weniger empfindlich. Daher wirken die Effekte von CBD denen THC entgegen. Anstatt Dein Endocannabinoid-System zu überaktivieren, gibt es ihm eine Pause. Und tatsächlich können viele Probleme mit dem Endocannabinoid-System darauf zurückzuführen sein, dass es überaktiv ist und Probleme wie Angst und Überernährung verursacht.

CBD erhöht auch die Menge der natürlichen Endocannabinoide des Körpers, da es mit ihnen um Bindungsproteine konkurriert, die sie beide abbauen. CBD kann als eine Art Endocannabinoid-Wiederaufnahmehemmer angesehen werden.

Diese Kombination aus Antagonisieren der CB1-Rezeptoren und zunehmenden Werten natürlicher Endocannabinoide erzeugt die charakteristische entspannte, fokussierte Wirkung von CBD, bei der alles im Fluss ist. Aber kann dieses Wirkungsprofil toleranzbildend sein?

CBD Interaktion

DIE BELEGE

Studien[4] scheinen darauf[5] hin zu deuten, dass CBD nicht toleranzbildend ist und tatsächlich umgekehrte Toleranzeffekte haben kann. Diese Ergebnisse könnten wichtige Auswirkungen haben, da Forscher das volle Potenzial des Cannabinoids ermitteln. Es scheint, dass CB1-Zellen nicht der negativen allosterischen Modulation widerstehen, so wie sie der direkten intensiven Stimulation widerstehen. Darüber hinaus hilft es angesichts der spezifischen Beziehung von CBD zu CB1-Rezeptoren wahrscheinlich, das toleranzbildende Muster von THC zu modulieren. Grasraucher, die über ihre Toleranz besorgt sind, sollten etwas CBD zu ihrer Cannabinoid-Diät hinzufügen.

Weitere Forschungsarbeiten sind erforderlich, um die Hypothese der "umgekehrten Toleranz" zu bestätigen, aber die Belege deuten darauf hin, dass CBD-Nutzer sich wahrscheinlich keine Sorgen um eine Toleranz machen müssen. Das ist wirklich bemerkenswert, vor allem angesichts der vielfältigen medizinischen Wirkungen von CBD. Viele der Probleme, die damit angegangen werden, werden derzeit mit schweren Arzneimitteln behandelt, die ihrerseits toleranzbildend sind. Der Mangel an Toleranzbildung bei CBD ist ein weiteres überzeugendes Argument für dieses Wunder-Cannabinoid.

Haftungsausschluss:
Dieser Inhalt ist nur für Bildungszwecke gedacht. Die bereitgestellten Informationen stammen aus Forschungsarbeiten, die aus externen Quellen zusammengetragen wurden.

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