Cannabispflanzen anzubauen, kann besonders an begrenzten oder diskreten Orten knifflig sein. Je mehr Pflanzen Du anbauen willst, desto mehr Strom wirst Du für die Beleuchtung  brauchen. Bei traditionellen horizontalen Anordnungen, werden die Pflanzen nebeneinander wachsen. Das meiste des von der Quelle kommenden Lichts wird die Pflanze nicht erreichen. Es wird mehr Raum eingenommen und die Energie wird weniger effizient genutzt. Stufenanbau bedeutet, dass Pflanzen auf gestaffelten Regalen um eine zentrale Lichtquelle aufgerichtet werden. Dies löst ein Teil des Problems, indem die Lichtmenge erhöht wird, die die Pflanzen erreicht. Es gibt jedoch einen noch viel wirksameren Weg, Pflanzen in engen Räumen anzubauen.

VERTIKALER ANBAU

Vertical Farming

Vertikaler Anbau ist bekannt dafür, den verfügbaren Raum im Vergleich zu horizontalem Anbau mehr als zu verdoppeln. Mehrere Regale können in einem Quadrat oder Hexagon um eine zentrale Lichtquelle gestaffelt werden. Wenn sie sachgemäß angeordnet werden, können Pflanzen beeindruckende Erträge hervorbringen. Sie können auf Regalen gestaffelt werden oder mit Rankgerüsten und Schnüren arrangiert werden. Diese Aufbauten erfordern weniger Platz für den Anbau, was Dir erlaubt, mehr Pflanzen aufzuziehen. Es verringert zudem Deine Stromabrechnung, sowie die Umweltbelastung durch Deinen Innenanbau. Wir haben Tipps für den richtigen Aufbau dieser Anbaumethode und für die richtige Ausrüstung, die auf unserer Webseite bestellt werden kann.

Die zentrale Lichtquelle wird gekühlt sein müssen. Dies wird durch energieeffiziente LED-Lampen am einfachsten zu bewerkstelligen sein. Ein Kühllüfter unter der zentralen Lichtquelle sollte die aufsteigende Hitze auflösen. Wo auch immer Du anbaust, eine gute Belüftung muss selbstverständlich sein. Wenn Deine Pflanzen wachsen, sorge dafür, unproduktive Teile zu beschneiden. Du kannst außerdem die Fadengitter von Gitteraufbauten nutzen, um das Wachstum Deiner Pflanzen weiter zu formen. Beachte, dass Sativa-Sorten dazu neigen, hoch zu wachsen. Du solltest eine schön gleichmäßige Form Deiner Pflanze fördern. Stelle sicher, Deine Pflanzen zu drehen, damit jede Seite die gleiche Zeitmenge bekommt, in der sie zur zentralen Lichtquelle gedreht ist.

VERSCHIEDENE HYDROPONISCHE SYSTEME

VERSCHIEDENE HYDROPONISCHE SYSTEME

Du solltest mit diesem Aufbau zu jeder Zeit des Jahres heftige Erträge von robusten Sorten beobachten können. Du brauchst nur noch eine weitere Sache - eine ständige Wasserversorgung für den Anbau. Die Effizienz Deines Bewässerungsplans zu maximieren, erfordert ein findiges hydroponisches System. Es gibt eine Reihe von Methoden, die Verteilung von Bewässerung und Ernährung effektiv einzurichten. Die Anordnung der Pflanzen macht den Unterschied: Zum Beispiel, ob sie sich in einem Zelt oder einem größeren Raum befinden oder ob sie mechanisch um eine Lichtquelle gedreht werden können. Die vertikale Lichtquelle kann auch aus dem Umkreis und nicht aus dem Zentrum der Pflanzen kommen.

Sobald Du die Materialien zusammengestellt hast, werden sie beeinflussen, welche Art von hydroponischem System Du einrichten kannst. Zum Beispiel macht die Verwendung eines Wellrohrs, das um Deine Lichtquelle gewunden ist, die Bewässerung bei Schlauchvorkehrungen einfacher. So kann ein Nährstofffilm schrittweise Wasser und Nährstoffe auf Deine Pflanzen tropfen. Dies kann für die Wurzeln der Pflanzen eingerichtet werden oder mit gut positionierten Tropfern, die die Pflanzen kontinuierlich von oben versorgen. Wenn Du ein bisschen in unserem Shop stöberst, findest Du bestimmt eine wartungsarme Lösung.

SCHNELLTIPPS FÜR DEN VERTIKALEN ANBAU

Es ist soweit! Wir möchten Dir heute ein paar kleine Tipps für den vertikalen Anbau von Cannabis geben, die Dir den Einstieg erleichtern sollen.

• Wähle die richtige Sorte

Da Du Deinen Raum besser nutzen und so viele Pflanzen wie möglich mit einem möglichst ebenen Blätterdach anbauen willst, ist die erste wichtige Entscheidung jene über die Sorte, die Du anbauen möchtest. Wie bei SOG-Setups eignen sich indicadominierte oder Hybrid-Sorten besser für diesen Anbaustil als große Sativas. Du willst kleine, kompakte Pflanzen, nicht so riesige Büsche mit langen Ästen. Außerdem sollte die Blütephase so schnell wie möglich eingeleitet werden, um die Größe überschaubar zu halten. Darüber hinaus ist es eine gute Idee, sich für Sorten zu entscheiden, die resistent gegen Krankheiten sind, da diese eine häufige Bedrohung für vertikale Grows darstellen.

• Passe Deinen Grow Room an die neuen Bedürfnisse an

Damit meinen wir, dass Du genügend Platz für Zubehör, Lüfter und Zugang zum Arbeiten lässt. Natürlich willst Du Deinen Ertrag maximieren und so viele Pflanzen wie möglich in einen Raum packen. Aber Du solltest nicht vergessen, dass der Raum auch für Dich als Gärtner funktional sein sollte. Die Anbauschalen müssen beispielsweise regelmäßig gereinigt oder ausgetauscht werden. Wenn Du nicht genügend Platz dafür hast, kann ein vertikaler Grow sehr schnell sehr frustrierend werden.

• Wähle die richtige Lampe

Du brauchst eine Lampe, die alle Pflanzen gleichmäßig und aus nächster Nähe beleuchten kann. Auch wenn es dafür mehrere Optionen gibt: Das beste sind auf jeden Fall LEDs, da sie nur sehr wenig Wärme abgeben. LEDs haben die besten Lichtspektrum-Optionen (oft sogar einstellbar) für die verschiedenen Wachstumsphasen von Cannabis und sind effizienter als andere Lichtquellen. Sicher, die Anschaffungskosten sind in der Regel höher als bei NDL- oder MH-Lampen, aber LEDs sind langfristig viel kostengünstiger und sparen Dir eine Menge Geld bei Deiner Stromrechnung.

• Halte Dein Bewässerungssystem sauber

Wie bei allen automatisierten Bewässerungssystemen sollten die Behälter, Schläuche und Sprühköpfe immer sauber gehalten werden, um die Gefahr von Salzansammlungen und Bakterienbildung zu vermeiden. Darüber hinaus solltest Du alle paar Anbauzyklen die gesamte Rohrleitung zwischen Behälter und Sprühkopf austauschen, um eine saubere Nährstoffversorgung zu gewährleisten. Außerdem solltest Du dir überlegen, was Du mit dem Abwasser machst. Meistens reicht ein normaler Abfluss aus, manchmal kann es aber auch sein, dass Deine Anlage Pumpen und Behälter für den Abfluss benötigt. Dieser Punkt wird oft übersehen, weil er ziemlich teuer sein kann, aber wenn Du Dir nicht sicher bist, was für ein Bewässerungssystem Du einsetzen solltest, hol Dir einfach Hilfe von einem erfahrenen Klempner, dem Du vertraust.

• Einfach anfangen

Wenn Du noch nie zuvor einen vertikalen Grow durchgeführt hast, ist es am besten, langsam und einfach zu starten; Du kannst Deine Anbaufläche ja später immer noch vergrößern. Die Verwendung von zwei Ebenen sollte für den Anfang ausreichen und Dich erstmal für eine Weile beschäftigen. Wenn Du mehr als zwei Ebene verwendest, wird es im Hinblick auf Design und Funktionalität schnell komplizierter. Drei oder mehr Ebenen werden Deinen vertikalen Grow also eher verkomplizieren und erfordern darüberhinaus eine viel fortschrittlichere und daher kostspielige Kühl- und Lüftungstechnik. Darüber hinaus sorgt die Einfachheit zunächst für eine viel sicherere Wachstums- und Arbeitsumgebung, so dass Du das Beste aus Deinem Grow herausholen kannst!

Wenn Du den Cannabisanbau ernst nimmst, ist es an der Zeit, ökonomisch mit Deiner Zeit, Energie und Deinem Platz umzugehen. Der vertikale Anbau könnte die Lösung sein, die Du brauchst, um mehr für Dein Geld zu bekommen.

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