Wenn Du die bestmöglichen Knospen von Deinen Pflanzen bekommen möchtest, kann das richtige Bewässerungssystem eine große Hilfe sein. Und in einem Hydrokultursystem kann Deine Wasserlösung für das Wachstum und die Gesundheit Deiner Pflanzen alles bedeuten. Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten da draußen. Dazu gehören Methoden, bei denen dem Wurzelsystem ein kontinuierlicher Fluss einer Nährlösung zugeführt wird und sogar aeroponische Systeme ohne Nährböden, bei denen die Pflanze über einen feinen Nebel oder mit Luftfeuchtigkeit bewässert wird.

Die ideale Bewässerung für Dich hängt von Deinem Budget, Deiner Zeitverfügbarkeit und Deinem Erfahrungsniveau ab. All diese Faktoren beeinflussen, wie Du Wasser sparst und Nährstoffe nahe an das Wurzelsystem Deiner Pflanze bringst.

Hydrokultursystem vs Aeroponische Systeme

TROPFBEWÄSSERUNGSSYSTEM

Dies ist ein sehr populäres System für den hydroponischen Anbau. Indem Du die Menge und Häufigkeit regelst, mit der Du Deine Pflanzen gießt, steuerst Du auch ihre Nährstoffversorgung. Dies gibt dem Grower die Möglichkeit, die Menge der Lösung auf die Anzahl der Tropfen anzupassen, die einer Pflanze gegeben werden.

Das Tropfbewässerungssystem besteht aus einer Reihe von kleinen Schläuchen und Tropfern, die Deinen Wassertank mit jeder Pflanze in Deinem Garten verbinden. Es gibt wirklich keine Grenzen dafür. Man könnte nur ein paar Pflanzen oder eine Anlage von industrieller Größe mit einem Tropfbewässerungssystem versorgen. Die Menge der Lösung und die Häufigkeit, mit der sie verabreicht wird, wird dann durch einen Timer gesteuert. Kein Tropfen mehr und kein Tropfen weniger wird Deine Pflanzen versorgen. Du musst nicht einmal da sein, um Deine Pflanzen zu versorgen. Das spart Zeit und Geld, so dass Du Dich um die nicht automatisierten Prozesse kümmern kannst.

In einem herkömmlichen Anbau wird das Wasser normalerweise im Überschuss an die Pflanzen gegeben. Es wird erwartet, dass es einfach ablaufen wird. Dies ist jedoch nicht die beste Situation, damit eine Pflanze gut wachsen kann und es ist auch nicht besonders umweltfreundlich. Wasser zu sparen ist besonders wichtig für Grower, die in extrem trockenen Gebieten leben, in denen es nicht viel Wasser gibt. Die Tropfbewässerung hilft sicherzustellen, dass Du immer genug Wasserlösung für Deine Pflanzen hast.

NACHTEILE

Dieses System hat allerdings auch seine Nachteile. Es ist nicht gerade die am einfachsten umzusetzende Methode. Einen Schlauch im Grow Room herumliegen zu haben kann die Dinge für den durchschnittlichen Heimanbauer nicht gerade vereinfachen. Die Leitungen müssen auch von Zeit zu Zeit gereinigt werden, um Verstopfungen zu vermeiden. Algen und Mineralablagerungen können den Wasserfluss stoppen. Dies könnte dazu führen, dass eine oder mehrere Deiner Pflanzen nicht die benötigte Wasserlösung erhalten. Wenn Dein System das Wasser unter dem Boden verteilt, hast Du keine Möglichkeit herauszufinden, ob Deine Pflanzen versorgt werden oder nicht. Du wirst erst Tage später einen Nährstoffmangel bemerken.

Die Tropfbewässerung erfordert auch eine monatliche Durchspülung. Dies wird bei dem oben angesprochenen Problem helfen. Durch regelmäßiges Durchspülen Deines Systems entfernst Du alle Rückstände, die durch den langsamen Wasserfluss zurückbleiben. Wie oft Du das tun musst, hängt von der Sauberkeit Deines Aufbaus und der Qualität Deiner Wasser- und Nährstofflösung ab. Schlussendlich, obwohl dieses System weniger allgemeine Überwachung nötig hat, erfordert es doch eine größere Aufmerksamkeit, wenn Du damit umgehst. Du musst ständig Deine Pflanzen auf Anzeichen von Krankheiten oder schlechter Gesundheit untersuchen. Nur so kannst Du jedes Problem rechtzeitig beheben.

Tropfbewässerung Cannabis

MATERIALIEN, DIE DU FÜR DEIN EIGENES TROPFBEWÄSSERUNGSSYSTEM BENÖTIGST

Um Dein eigenes Tropfbewässerungssystem herzustellen, benötigst Du für jede Pflanze einen Tropfer. Das ist, was tatsächlich die Wasserversorgung der einzelnen Pflanzen steuert. Wenn es um diese Produkte geht, gibt es viele Variationen. Einige sind einfach ein perforiertes Rohr, das Wasser freisetzt. Andere sind an einem Kunststoffpfahl befestigt und verteilen Wasser über eine größere Fläche. Es liegt an Dir zu entscheiden, welche Methode am besten ist. Worauf Du auf jeden Fall achten solltest, sind Tropfer mit einem Druckausgleich. Das ist wichtig, wenn Du mehrere Ebenen in Deinem Grow Room hast, denn die untere Ebene wird aufgrund der Schwerkraft mehr Wasser bekommen. Der Druckausgleich garantiert unabhängig vom Höhenunterschied, dass jede Pflanze die gleiche Menge erhält.

Du brauchst offensichtlich auch “Spaghetti”-Schläuche, die in die Tropfer passen. Diese werden dafür sorgen, dass das Wasser Deine Pflanzen erreicht. Diese werden dann an einen PVC-Verteiler angeschlossen, der als Knotenpunkt für Deine Wasserverteilung dient. Diese werden je nach Anzahl der Pflanzen variieren. Bei einem größeren Anbau benötigst Du nicht nur längere, sondern auch dickere PVC-Schläuche. Wenn das alles aufgebaut ist, brauchst Du als nächstes eine Wasserpumpe. Die meisten Pumpen, die es so zu kaufen gibt, werden die Arbeit gut erledigen, denn sie können mehr als 1000 Liter Wasser pro Stunde pumpen, was echt eine Menge ist.

Das letzte und am meisten übersehene Material ist der Eimer. Das ist sehr wichtig, denn dort hinein wird das überschüssige Wasser fließen. Deine Pumpe wird dieses Wasser dann wiederverwenden und so sparst Du nicht nur Geld, sondern machst auch noch etwas gutes für die Umwelt.

Nun sammeln wir alle diese Materialien ein und bauen sie zu einem funktionsfähigen Tropfbewässerungssystem zusammen.

BAUE DEIN TROPFBEWÄSSERUNGSSYSTEM - VORBEREITUNG DER MATERIALIEN

Das tolle an der Tropfbewässerung ist, dass es fast kein zusätzliches Geld und keinen Aufwand kostet, wenn Du eine weitere Pflanze zu Deinem Garten hinzufügst. Heute bringen wir Dir bei, wie Du eine sehr einfache Einrichtung baust. Obwohl man es sehr einfach und schnell bauen kann, ist es nicht für den industriellen Anbau und professionelle Züchter geeignet. Sie ist perfekt für Menschen wie Du und ich, die nur ein paar Pflanzen anbauen wollen, damit wir unsere eigenen Knospen bekommen und sie mit Freunden und Familie teilen können.

Als erstes benötigst Du eine Art von Eimer oder Behälter, wie wir bereits bei den Materialien oben erwähnt haben. Am besten nimmst Du einen mit einem Deckel. Die Größe des Eimers wird bestimmen, wie viele Pflanzen Du in Deinem System unterbringen kannst. Du musst Deine Netztöpfe darin anbringen, also schneide entsprechend große Löcher in den Deckel Deines Eimers. Diese werden einen Durchmesser von ungefähr 10-12cm haben. Außerdem benötigst Du ein Loch, das gerade groß genug für den Stecker der Pumpe ist. Das letzte Loch, das Du bohren musst, muss dem Durchmesser des Schlauches entsprechen, der an der Pumpe angeschlossen wird.

Jetzt, da Du alles vorbereitet hast, können wir mit dem Bauprozess beginnen.

BAUE DEIN TROPFBEWÄSSERUNGSSYSTEM - ALLES ZUSAMMENSETZEN

Platziere die Pumpe auf dem Boden des Eimers und führe Stecker und Schlauch durch den Deckel. Der nächste Schritt besteht darin den 1,2cm dicken Schlauch, der an die Pumpe passt, auf eine Größe zu reduzieren, die Deine Pflanzen nicht überschwemmen wird. Du benötigst ein Reduzierstück, das die Schlauchgröße auf die Hälfte reduziert. Dies wird Deine Bedürfnisse viel besser erfüllen. Schließe den Eimer mit dem Deckel. Schiebe den Schlauch zurück durch das Loch, so dass das Reduzierstück flach auf der Oberseite anliegt. Entspann' Dich, Du hast den schwierigsten Teil hinter Dir. Sobald sich das Reduzierstück am Ende des dickeren Schlauchs befindet, bringe 10cm des dünneren Schlauchs am anderen Ende an.

Was Du jetzt tun musst, ist Deine Töpfe in die vorgesehenen Löcher stecken und sie mit dem Nährmedium Deiner Wahl füllen, zum Beispiel mit Tonkieseln oder Steinwolle. Schließlich kannst Du Deine Samen oder Klone darin platzieren. Vergewissere Dich, dass der Schlauch zu ihnen führt und Du kannst loslegen.

Schließe die Pumpe an und warte auf die Ergebnisse. Vergiss nicht einen Timer anzuschließen, damit die Pumpe nicht 24 Stunden am Tag läuft. Idealerweise sollte sie etwa 3 mal pro Tag für eine Dauer von 6 Minuten an sein.

Vergiss nicht zu kontrollieren, ob Deine Tropfer verstopfen und Du wirst von Deinem Endprodukt nicht enttäuscht sein. Dies ist ein sehr pflegeleichtes System, das das Potenzial hat Dir eine Spitzenqualität zu liefern. Viel Spaß und vergiss nicht aus Deinen Fehlern zu lernen.

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