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By Luke Sumpter

DER URSPRUNG VON LOWRYDER

Der US-Züchter namens Joint Doctor ist für die Kreation der ersten kommerziell erfolgreichen, wahren autoflowering Sorte verantwortlich. Die Lieblingsautozeitung des Doctors war das Lowrider Magazin und diente zugleich als Inspiration für den Namen der Sorte. Außerdem wäre Willy‘s Automatic sowieso nicht die passende Bezeichnung für seine revolutionäre Hybridsorte gewesen. Lowryder ist der perfekte Name für den originalen Cannabis-Bonsai.

Lowryder ist eine Dreifachkreuzung, an der beinahe dreißig Jahre gearbeitet wurde. Angefangen mit der Kreuzung der legendären Northern Lights #2 und der mysteriösen Mexican Ruddy, knackten sie mit Einführung der Williams Wonder-Genetik endlich den Jackpot.

Lowryder Magazine Cannabis

NORTHERN LIGHTS #2

Northern Lights #2 war in den 80er Jahren als „Königin der Kleiderschränke“ bekannt und bis Ende des Jahrzehnts ein Aushängeschild fortschrittlicher Saatgutbanken aus den Niederlanden. Mittlerweile ist der preisgekrönte Vorrat dieses Meisterwerks der Zucht mit der Zeit auf der Strecke geblieben. „Der Indianer“ weint. Die Pflanze war sogar noch kompakter, als die uns heute bekannte Northern Lights und deshalb bei Indoor-Anbauern für einen frühen Beginn der Anbausaison sehr beliebt. Der kleine und geile Phänotyp wurde in den 80ern mit nahezu jeder Sorte gekreuzt, um schneller blühende und potentere Hybridsorten für den Anbau in einem Anbauraum zu kreieren. Darüber hinaus spielte Northern Lights #2 bei der Weiterentwicklung des Indoor-Anbaus eine große Rolle.

MEXICAN RUDDY

Joint Doctor erhielt „Mexican Ruddy“ von einem mexikanischen Typen mit Dreadlocks und die Pflanze ist noch immer ein ungelöstes Cannabis-Rätsel. Da wir bereits über die nötige Technologie verfügen, wird dieses Rätsel letztendlich irgendwann gelöst werden. Leider hat die Kartographierung der Cannabis-Genetik noch nicht einmal begonnen. Das Einzige, was wir über diese kuriose Sorte mit Sicherheit sagen können, ist, dass sie den Ursprung von autoflowering Eigenschaften darstellt. Manche behaupten, sie sei eine Kreuzung aus Mexican Sativa und Siberian Ruderalis-Genetik und wurde in den frühen 1970er Jahren an der Universität von Mississippi erschaffen. Eine andere Version besagt, dass sie aus der Cannabis-Forschung der Universität von Ottawa hervorging. Später kommen wir noch auf ein paar weitere, weit hergeholte Gerüchte zu sprechen. Vorerst reicht es aus, dass in ihr mit Sicherheit Ruderalis-Gene stecken und die Samen von einem Typen aus Mexiko stammen.

WILLIAMS‘S WONDER

William‘s Wonder ist eine verbesserte Mischung aus afghanischer Genetik, die angeblich während der 1970er Jahre von dem legendären Züchter Sam the Skunkman und Sacred Seeds entwickelt wurde. Ihren ersten Auftritt hatte sie ironischerweise im Katalog des Super Sativa Seed Clubs im Jahr 1987/88 und ihre heftigen Indica-Eigenschaften wurden bei Indoor-Anbauern schnell beliebt. William‘s Wonder oder auch Willy‘s Wonder genannt, war die magische Zutat, die einen mittelmäßigen photoperiodischen Mix aus NL #2 und Mexican Ruddy in die voll automatische Lowryder verwandelte. Der F1 Sprössling von NL #2 × MR wies noch immer die dominante photoperiodische Eigenschaft auf. Nur die dreifach gekreuzte Lowryder bringt wahre autoflowering Pflanzen zum Vorschein.

WAS STECKT HINTER DEN CANNABIS-GERÜCHTEN

Für den modernen Anbau auf kleinstem Raum oder Ruderalis-Verfechter, die mit der Aufzucht von autoflowering Sorten der nächsten Generation vertraut sind, ist die etwas schäbige Ruderalis-Genetik von damals nur schwer vorstellbar. Traurig aber wahr, viele jetzt weltbekannte Züchter aus den USA und Europa hatten bereits in den 70er Jahren autoflowering Pflanzen im Angebot.

Leider wurden die meisten Zuchtprojekte schon früh wieder eingestellt und die autoflowering Eigenschaft schonungslos aussortiert. Ein großer Fehler! Damals schien es vielleicht der richtige Schritt zu sein. Saatgutbanken konzentrierten sich auf Indica-Sativa-Kreuzungen und niemand hatte die Zeit dafür, das Geheimnis für die Entschlüsselung der autoflowering Eigenschaft der ansonsten so ungeliebten und als „minderwertig“ angesehen Cannabispflanzen.

FINOLA ist eine industrielle Hanfpflanze aus Finnland mit autoflowering Eigenschaften und einem geringfügigen THC-Gehalt. So verrückt es auch klingen mag, es heißt, diese Sorte sei womöglich die geheime Zutat genannt Mexican Ruddy. Es stimmt, dass bereits ein paar Saatgutbanken mit industriellen autoflowering Hanfpflanzen herumexperimentiert haben. Jedoch mit mäßigem Erfolg. Bei unerfahrenen Züchtern besitzen nicht alle Nachkommen autoflowering Eigenschaften; oftmals erben sie bis zu 50% nicht.

Hinzu kommt, dass Hanf-Hybriden mit einer psychoaktiven Wirkung um die 10% THC nur schwer zu realisieren sind. Darüber hinaus kann FINOLA Pflanzen mit einer Höhe von bis zu 1,8m produzieren; damit sind sie deutlich größer als die kleinen, 30–50cm messenden Lowryder-Pflanzen. Die Hinweise, die auf FINOLA als Zutat weisen, sind im besten Fall von untergeordneter Bedeutung. Dieses Gerücht ist widerlegt.

Hanf-Feld

LOWRYDERS GEILE NACHKOMMEN

Die ersten Samen von Lowryder waren im Jahr 2003 erhältlich. Man kann sich nur schwer vorstellen, dass das 15 Jahre her ist, aber in der Cannabiszüchtung des 21. Jahrhunderts ist das eine lange Zeit. Lowryder wurde weiterentwickelt und hat sich mit der Zeit verändert. In der Tat besitzen zwei unserer erstklassigen autoflowering Sorten Lowryder-Genetik. Sowohl Diesel Automatic als auch Quick One zählen zu den geilen Nachkommen von Lowryder.

DIESEL AUTOMATIC

Diesel Automatic vereint die zerebral wirkende Cannasseur-Sorte NYC Diesel mit der verbesserten Lowryder #2. Die kompakten, pflegeleichten Pflanzen und und die Mischung der besten Eigenschaften der beiden Elternsorten machen Diesel Automatic zum Liebling für den Anbau auf kleinstem Raum und im Freien in kälteren Klimazonen. Ihre Buds mit 14% THC erzeugen bei der Verbrennung einen sehr intensiven Benzingeruch. Diesel Automatic erzeugt ein klares, erhebendes High. Eine einzelne dieser 50–70cm großen Pflanzen mit einem beeindruckenden Blüte-zu-Blatt-Verhältnis kann in ihrem Leben von 8 Wochen vom Samen bis zur Ernte einen Ertrag von bis zu 110g erzeugen.

Diesel Automatic
Diesel x Ruderalis
325 - 375 gr/m2
40 - 70 cm
8 - 10 Wochen
THC: 14%
Sativa 40% Indica 30% Ruderalis 30%
60 - 110 gr/plant
60 - 110 cm
13 to 14
Beruhigend, Klar

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QUICK ONE

Quick One ist unsere Hommage an Lowryder. Unsere Züchter von RQS nahmen an der klassischen Sorte noch eine Feinabstimmung vor, um eine schnelle und geile autoflowering Sorte zu kreieren, die den Ansprüchen moderner Anbauer gerecht wird. Ihre kompakten, 50–60cm großen Pflanzen bilden jede Menge fette Blütenstände und können nach einer Lebensdauer von 8–9 Wochen vom Samen bis zur Ernte geerntet werden. Nach der royalen Überholung ist diese Pflanze jetzt noch schneller fertig und eine einzelne erzeugt einen beeindruckenden Ertrag von bis zu 150g. Ihre köstlichen fruchtigen Buds mit Zitrusgeschmack besitzen eine entspannende Wirkung sowie einen respektablen THC-Gehalt von 13%.

Quick One
Lowryder 1 x Old School Indica
275 - 325 gr/m2
50 - 60 cm
5 - 6 Wochen
THC: 13%
Sativa 10% Indica 60% Ruderalis 30%
100 - 150 gr/plant
60 - 100 cm
9-10 wochen nach dem keimen
Körperlich entspannend

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