In diesem Artikel erforschen wir die nicht sehr weit verbreitete Technik des Re-vegging Deiner Cannabispflanzen. Wir zeigen Dir auch die Vor- und Nachteile dieser Methode.

Die meisten von uns Growern sind es gewohnt, unsere Cannabispflanzen abzuschneiden, nachdem wir sie abgeerntet haben, da sie ihren Lebenszyklus vollendet und uns mit frischen, schönen und potenten Blüten versorgt haben. Es existiert allerdings eine Methode, die von vielen angewandt und geschätzt wird, die mehrmaliges Ernten einer Pflanze ermöglicht. Das klingt ein bisschen komisch, was? Diese Technik nennt man Regeneration und meint im Wesentlichen, dass die Pflanze in die vegetative Phase zurückgeführt wird (daher Re-vegging). Dies kann in manchen Situationen wirklich sehr hilfreich sein, z.B. wenn Du an keine neuen Klone oder Samen kommst und für die nächste Ernte dieselbe Pflanze nochmal benutzen musst, oder eine Ausprägung hat so viel Potential und gute Eigenschaften aufgewiesen, dass Du sogar in der Blütezeit einen Klon haben möchtest.

Manche haben vielleicht auch schon durch Zufall Re-vegging erlebt, wenn während der Blüte Licht eingedrungen ist - und dann die Pflanzen zur Wachstumsphase zurückgekehrt sind. Wir zeigen Dir, wie Du dies mit Absicht in Gang setzt und mit welchen Vor- und Nachteilen Du rechnen musst.

WIE MAN CANNABISPFLANZEN ZURÜCK IN DIE VEGETATIONSPERIODE FÜHREN KANN

Vorab, das Re-vegging Deiner Lieblingspflanzen ist keine Anfängertechnik. Du solltest dies nicht bei den ersten Anbauversuchen probieren, denn es kann sehr schwierig werden. Du solltest immer bedenken, dass diese Methode für Deine Pflanzen sehr stressig, da unnatürlich ist.

Die Regeneration der ausgewählten Pflanze beginnt bei der Ernte der Blüten. Um sie zurück in das vegetative Stadium ihres Lebens zu versetzen, ernte lediglich die meisten der Buds. Bewahre die kleineren Blätter und Blüten im unteren Drittel der Pflanze und einige der größeren Fächerblätter im mittleren Bereich. Wenn es richtig gemacht wurde, sollte es danach wie das Skelett der Pflanze aussehen. Es ist schwer, die kleinen Popcorn-Knospen dran zu lassen, aber sie sind sehr wichtig, um das vegetative Wachstum zu stimulieren und fügen dem Trockengewicht Deiner Ernte nicht wirklich etwas hinzu. Danach spülst Du die Wurzeln durch, siehst sie Dir wenn möglich an und beschneidest die mangelhaften Wurzeln.

Nun kannst Du sie in einen neuen Topf mit frischer Erde setzen. Du kannst zusätzliche Bakterien oder Zusatzstoffe in die Erde mixen, wenn Du den Re-vegging-Prozess noch stärker stimulieren möchtest. Zu diesem Zeitpunkt solltest Du Deine Lady für 20-24 Stunden unter Licht setzen, so dass sie zurück in die vegetative Phase wechselt. Sobald sie sich vollständig erholt hat, kannst Du auf 18 Stunden Licht umstellen, die normale Belichtungszeit. Die Pflanze ist nun gestresst und befindet sich in einem Schockzustand. Sie wird in den ersten zwei Wochen eigenartige Mutationen entwickeln, wie etwa runde Blätter. Dies ist absolut normal für den Regenerationsvorgang und nach etwa zwei Wochen sollte ein normaleres Wachstum einsetzen. Dies bedeutet auch, dass Du beim Gießen und der Nährstoffzufuhr extrem vorsichtig sein musst, denn Du willst Dein Baby schließlich nicht überwässern oder überfüttern.

Nach ein paar Wochen ist Deine Pflanze bereit die Blütezeit erneut zu starten. Schneide die eigenartigen Blätter zurück und lasse Dein Experiment etwas ruhen: Dann gehe in den 12/12 Lichtzyklus über. So kannst Du etwas Zeit sparen, verglichen mit einem vollen Zyklus vom Samen bis zur Ernte.

Frau Cannabis Marihuana Verbraucher schmeckt Vorlieben königlichen Königin Samen Lieblings

MÖGLICHE VORTEILE UND RISIKEN

Die Vorteile der Verjüngungskur Deiner Cannabispflanzen können zahlreich sein, wenn es richtig gemacht wird. Du brauchst keine neuen Samen oder Klone, es kann Dir vermutlich Zeit sparen, das Wachstum einer Pflanze, die in die vegetative Phase zurückgeführt wurde, kann manchmal buschiger ausfallen und diese Methode kann die spezifische Genetik erhalten, deren Merkmale Dir zusagen. Aber Du merkst bestimmt schon, wie oft „kann" hier vorkommt, richtig? Leider kann dabei eine Menge schief gehen und gewöhnlich werfen regenerierte Pflanzen bei jeder erfolgreichen Ernte weitaus weniger Ertrag ab, sie zeigen oft hermaphroditische Tendenzen, die Qualität und Potenz ist oftmals minimiert und der Stress, der mit diesem Verfahren einhergeht, kann die Pflanze zu einer langen Erholungszeit zwingen (was die Zeitersparnis wieder eliminiert). Darüber hinaus funktioniert die Regeneration nicht bei allen Sorten und Phänotypen von Cannabis.

Es liegt an Dir, ob Du diese Technik ausprobieren möchtest. Erfahrene Grower können viel von Re-vegging profitieren, aber Du hast nun selbst gesehen, dass vieles fürchterlich schief gehen kann. Vielleicht probierst Du es einfach einmal aus und verjüngst eine Deiner Pflanzen bei Deiner nächsten Anbaurunde und findest so selbst heraus, was die Risiken und Möglichkeiten dieser Anbaumethode sind.

 

Warenkorb

Einschließlich KOSTENFREIER Artikel

Keine Produkte

Versand € 0.00
Gesamt € 0.00

Bestellen