Du hast Cannabis also für Dich entdeckt. Du hast es geraucht, verdampft oder vielleicht sogar schon auf die Haut aufgetragen. Jetzt willst Du damit kochen. Das ist auch gut so. Man muss nur ein paar Dinge beachten, wenn man mit Cannabis kochen will. Es gibt ein paar häufige Fehler, die Du ganz einfach vermeiden kannst.

MIT "ROHEM“ CANNABIS KANN MAN NICHT KOCHEN

Der Anfängerfehler Nummer 1? Anzunehmen, dass man Cannabis einfach so verwenden kann.

Falsch.

Das Erste, das Du beim Kochen mit Cannabis machen musst, ist die Aktivierung von THC und/oder CBD. Dafür benötigt man Hitze. Der Prozess der Aktivierung nennt sich Decarboxylierung. Dadurch bekommen Deine essbaren Cannabisprodukte ihre gewünschte Wirkung. Wenn Du in Deinen Rezepten „rohes“ Cannabis verwendest, sind die Cannabinoide der Pflanze nicht aktiviert und können nicht in Fett gelöst werden. Mit anderen Worten verschwendest Du dadurch Dein wertvolles Gras. Und wer will das schon?

Die Decarboxylierung ist ein einfacher Prozess. Zerkleinere Dein Cannabis am besten in einem Grinder und breite es auf einem Backblech aus. Dann gibst Du das Ganze bei 110-120°C für eine Stunde in den Ofen.

Bei der Zubereitung von Cannabutter musst Du eine Weile lang mit einer konstanten Temperatur arbeiten. Deshalb eignen sich Schongarer auch so gut für die Herstellung von Cannabutter. Bevor Du die Buds zum Fett hinzufügst, schadet es keineswegs, das Cannabis zu decarboxylieren.

Rohe Hanf-knospe Zum Kochen

WÄHLE EINE ANGEMESSENE TEMPERATUR UND KOCHDAUER

Egal, ob Du das zerkleinerte Cannabis in einem Ofen oder in Fett decarboxylierst, es gibt eine Regel, an die Du Dich unbedingt halten solltest; die Extraktion der Cannabinoide ist ein zeit- und temperaturintensiver Prozess.

Du musst Deinen Ofen vorheizen und das Cannabis alle 10 Minuten durchmischen.

Wenn Du das Cannabis in Butter oder Öl lösen willst, dann am besten bei einer niedrigen Temperatur von ca. 160-200°C. Verwende ein Thermometer, um die Temperatur regelmäßig zu überprüfen. Das Gemisch sollte dann für ungefähr 3 Stunden köcheln.

ZERKLEINERE DAS CANNABIS NICHT ZU FEIN

Während manche Köche aus der Szene dazu raten, das Cannabis mit einer Küchenmaschine oder einer Kaffeemühle zu zerkleinern, solltest Du Dir das noch einmal gut überlegen. Werden die Buds sozusagen pulverisiert, erhalten Deine Esswaren später einen intensiven grasartigen Geschmack und Deine Butter oder das Öl verfärben sich grün.

Stattdessen solltest Du einen herkömmlichen Grinder verwenden, sodass das Cannabis die gewünschte Konsistenz bekommt.

VERWENDE NICHT DAS TEUERSTE CANNABIS

Hier lassen sich mit bescheidenen Mitteln großartige Ergebnisse erzielen. Viele Neueinsteiger verschwenden beim Experimentieren in der Küche jede Menge Cannabis.

In der Regel benötigst Du gar nicht viel, um die gewünschte Wirkung zu erzielen. Wir empfehlen Dir dieses Rezept für Cannabutter, um eine Vorstellung von der benötigten Menge zu bekommen.

Denke auch daran, dass Du nicht nur die besten Buds verwenden musst. Du kannst Cannabinoide auch hervorragend aus Resten, Stängeln, Blättern und Material, das beim Trimmen abgefallen ist, extrahieren. Unter den Resten versteht man die übrig gebliebenen Stückchen am Boden Deines Aufbewahrungsbehälters, die oft aus einer Mischung verschiedener Cannabissorten bestehen. Vor allem in den USA greifen kommerzielle Küchen auf gemischte Sorten zurück. Solltest Du auch Zugang zu solchen Resten haben, dann ziehe diese Möglichkeit in Betracht und spare Dir das gute Zeug zum Rauchen auf!

LÖSE DAS CANNABIS IN BUTTER UND ÖL ZUSAMMEN MIT WASSER

Während manche Puristen dies als Gerücht bezeichnen, ist die Zugabe von Wasser ein praktischer Tipp. So kannst Du die Cannabinoide bei einer niedrigeren Temperatur in Fett lösen. Die Menge an Wasser spielt dabei keine Rolle, aber versuche genauso viel Wasser wie Öl oder Butter zu verwenden. Das Wasser wird verdampfen. Außerdem wirst Du später einen Unterschied in der Farbe des Endprodukts feststellen können. Es ist nämlich nicht so grün.

SEI ZUFRIEDEN MIT DEINEM EXTRAKT

Gieße das Cannabis-Öl langsam und vorsichtig ab. Am besten eignet sich dafür ein Käsetuch, denn dort gelangt nur das Öl hindurch. Während viele Menschen das restliche Öl aus den Blättern pressen, solltest Du das mit Vorsicht genießen. Wenn Du zu fest drückst, kann auch Pflanzenmaterial durchgedrückt werden. Sei stattdessen gefühlvoll und setze auf das Gesetz der Schwerkraft.

TESTE VOR DEM KOCHEN DIE STÄRKE DES EXTRAKTS

Kochen mit Cannabis muss kein russisches Roulette sein. Von daher ist es wichtig, vor allem bei einem neuen Rezept die Potenz Deines Gebräus zu überprüfen! Teste selbst, wie stark Dein mit Cannabis angereichertes Öl ist und warte eine Stunde. Dadurch kannst Du die Stärke abschätzen und es entsprechend dosieren.

Als weitere Alternative kannst Du das Öl zunächst einmal über das Gericht träufeln. So behältst Du den Überblick über die Dosierung und kannst die Wirkung einschätzen.

Kochen Mit Butter Von Cannabis

ALLES GUT MITEINANDER VERMISCHEN

Wenn Du in Deinem Rezept Cannabutter oder -öl verwendest, musst Du sicherstellen, dass alles gleichmäßig miteinander vermischt ist. Sonst werden manche Menschen gar nichts spüren, während andere Tester zum Mond fliegen.

Vermische alles gut miteinander und rühre immer wieder ordentlich um.

KOCHEN MIT KONZENTRATEN IST EINE ANDERE SACHE

Mit bereits fertigen Konzentraten zu kochen ist auch eine Kunstform, bei der man allerdings ein wenig Übung braucht. Das Kochen mit Kief macht Spaß und ist einfach. Dank der feinen Textur löst es sich sofort in Flüssigkeiten oder Fetten auf und das sogar manchmal bereits bei Raumtemperatur. Bei Haschisch musst Du ein paar Vorkehrungen treffen und das Ergebnis hängt von der Konsistenz des Produkts ab. Sehr trockenes Hasch kann mithilfe einer Küchenmaschine zerkleinert werden. Klebrigere Sorten müssen bis zu ihrem Schmelzpunkt erwärmt werden.

HALTE DICH AN DIE PORTIONSGRÖẞEN

Das kann unter Umständen ganz schön schwierig sein. Vor allem bei Deinem Lieblingsrezept. Versuche wenigstens etwas Disziplin zu zeigen.

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