Ein großes Tattoo steht bevor und Du fragst Dich, was Du tun könntest, damit es weniger schmerzt? Wahrscheinlich ist es keine gute Idee, zu Deinem Tätowiertermin betrunken oder high zu erscheinen, da Du so ruhig wie möglich sein solltest, um sicherzustellen, dass alle Linien gerade werden. Außerdem solltest Du keine leichtsinnigen Entscheidungen treffen, die Du später bereuen könntest. Falls Du Dich nervös fühlst oder Du einfach den Schmerz minimieren möchtest, brauchst Du vielleicht etwas, das Dir dabei helfen könnte.

Könnte CBD die Lösung des Problems sein? Weitgehend als sicher angesehen und mit wenigen berichteten Nebenwirkungen behaftet, hat dieser nicht-psychotrope Bestandteil von Cannabis einen überraschend großen Einfluss auf das Endocannabinoid-System des Körpers. Das Endocannabinoid-System beeinflusst viele Prozesse, angefangen bei der Schmerzreaktion über die Stimmung, den Appetit, das Gedächtnis und mehr.

Was passiert beim Tätowieren?

Kurz gesagt ist ein Tattoo eine dauerhafte Zeichnung aus Pigmenten, die mit einer Nadel in die obersten Hautschichten gestochen werden. Normalerweise verwendet ein Tätowierer ein Handgerät, das Tätowiermaschine genannt wird und fast wie eine Nähmaschine für den Körper funktioniert. Der Tattookünstler sticht bei jedem Einstich winzige Tintentröpfchen in die Haut, was zu Blutungen und leichten bis starken Schmerzen führen kann.

Was verursacht Tattoo-Schmerz?

Dies hängt von Deiner persönlichen Schmerzgrenze ab. Schlaf, Ernährung und Wasseraufnahme sind zum Beispiel nur einige Dinge, die Du dabei beachten solltest. Ein weiterer wichtiger Faktor ist der Tätowierer selbst. Es gibt einige, die die Tinte mit sorgfältiger Finesse einbringen, während andere in Deine Haut hämmern, als ob sie darin etwas suchen würden. In jedem Fall werden Tattoos Schmerzen verursachen, weshalb Du Dich auf Schmerzen gefasst machen solltest.

Bei längeren Tattoo-Sitzungen kann es möglicherweise zu Zittern kommen, was die natürliche Reaktion des Körpers auf einen milden Schock ist. Dein Körper wird nach einer mehrstündigen Tattoo-Sitzung mit Adrenalin, Müdigkeit und überarbeiteten Schmerzsensoren zu kämpfen haben.

Nachdem wir uns all das nun vergegenwärtigt haben, sind wir froh darüber, Dir sagen zu können, dass es eine Vielzahl von CBD-Produkten auf dem Markt gibt, die Dir möglicherweise bei Deiner Tattoo-Erfahrung helfen können.

Was passiert beim Tätowieren?

Wie kann CBD bei Tattoos helfen?

CBD wird derzeit von vielen als eine Art Allheilmittel angepriesen, das vom Ganja-Gott persönlich geschickt wurde. Dies hat dazu geführt, dass es von einigen mit Misstrauen und von anderen wiederum als Heilmittel für fast alles angesehen wird. Wahrscheinlich liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen. Kann CBD jedoch bei Tattoos hilfreich verwendet werden?

Egal, ob es vor oder nach dem Tätowieren angewendet wird, scheint CBD dabei eine nützliche Rolle zu spielen. Im Folgenden untersuchen wir das Potential zur Verwendung von CBD für die Vorbereitung Deiner Tattoo-Sitzung, um den Prozess weniger schmerzhaft zu machen und den Heilungsprozess zu unterstützen.

  • CBD und Schmerzen

CBD wurde in mehreren Studien untersucht, um sein Potential als Analgetikum[1] zu bestimmen. Als Analgetikum bezeichnet man alles, was eine Schmerzlinderung bewirkt.

Obwohl die exakten Mechanismen hinter den potenziell lindernden Fähigkeiten von CBD noch bestimmt werden müssen, nimmt man an, dass diese etwas mit dem Endocannabinoid-System zu tun haben. Während THC an die CB1- und CB2-Rezeptoren des Systems bindet, hemmt CBD sie und verändert letztendlich den Endocannabinoid-Spiegel im Körper.

Es gibt zwei Arten von Endocannabinoiden, die in großer Zahl im Körper vorkommen: Anandamid (AEA) und 2-Arachidonoylglycerol (2-AG). Beide haben unterschiedliche und spezielle Funktionen. AEA scheint hauptsächlich das Gehirn, die Stimmung, die Erinnerungsfähigkeit, das Gedächtnis etc. zu beeinflussen.

2-AG scheint andererseits mehr auf den Körper konzentriert zu sein und wird mit Schmerzlinderung, Appetit und Tumorwachstum assoziiert. Durch die Beeinflussung des 2-AG-Spiegels im Körper könnte CBD dazu in der Lage sein, diese Prozesse nutzbringend zu beeinflussen.

  • CBD und Angst

Das physiologische Verständnis von Angst ist weniger ausgeprägt als das von Schmerz – der an sich sehr komplex ist –, und daher ist es nicht möglich, eine klare Linie zwischen körperlichem Prozess und der Konsequenz daraus zu ziehen.

Abgesehen davon scheint es so, dass das Endocannabinoid-System und das Erleben von Angst miteinander verbunden sind; Es hat sich gezeigt[2], dass, wenn sich das Endocannabinoid-System ändert, die Angst ebenfalls beeinflusst wird. Genauso scheinen der Schlaf und das Endocannabinoid-System eine Art Beziehung[3] zueinander zu haben.

Was bedeutet das für CBD? Es ist nicht vollkommen klar, aber was wir wissen, ist, dass CBD zahlreiche molekulare Ziele[4] beeinflusst, zu denen auch jene zählen, die vom Endocannabinoid-System unabhängig sind, beispielsweise Serotonin-Rezeptoren. Wir wissen außerdem, dass CBD ungiftig ist und sehr wenige Nebenwirkungen verursacht. Daher könnte es lohnenswert sein, vor einer Tattoo-Session eine Dosis CBD zu probieren, falls Du Dich besonders nervös fühlst.

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CBD pro Tropfen: 5 Mg
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  • CBD und Entzündungen

Das Endocannabinoid 2-AG beeinflusst eine Vielzahl von Körperfunktionen[5], einschließlich derer, die mit dem Immunsystem und Entzündungen zu tun haben. Eine Entzündung ist der natürliche Prozess im Körper, um mit allen Arten von Problemen umzugehen – egal, ob Infektion oder Verletzung. Bei einer Entzündung werden Blut, Enzyme und Antikörper an die Stelle der Verletzung oder Infektion gebracht, damit diese geheilt werden kann. Der Körper ist schon etwas Wunderbares.

Manchmal kann diese Entzündung jedoch Beschwerden hervorrufen und nicht nützlich sein. Ein neues Tattoo kann einer dieser Fälle sein, bei dem Du möglicherweise diesen Effekt reduzieren möchtest. CBD beeinflusst wahrscheinlich das Endocannabinoid 2-AG[6], das wiederum zu Veränderungen der körpereigenen Immunantwort führen könnte.

Wie man CBD gegen Tattoo-Schmerzen anwendet

Nachdem wir nun ein besseres Verständnis davon haben, wie CBD möglicherweise das Endocannabinoid-System des Körpers beeinflusst, stellt sich die Frage, wie es am besten verabreicht wird. Dies hängt davon ab, ob Du den Heilungsprozess des Tattoos verbessern oder einfach nur ein wenig entspannen möchtest.

  • Vor Deinem Tätowiertermin

Die Einnahme von CBD-Öl vor einem Termin könnte eine gute Idee sein, falls Du ein wenig nervös bist. Öl ist insbesondere vor langen Sitzungen gut, da es mehrere Stunden im Körper bleibt, was bedeutet, dass Du die Wirkung während der Sitzung spüren wirst. Wenn Du außerdem nicht rauchst und Dir eine schnelle und einfache Einnahme wünschst, ist Öl genau richtig für Dich.

Wie man CBD gegen Tattoo-Schmerzen anwendet
  • Während Deines Tätowiertermins

Du solltest vorher mit Deinem Tätowierer darüber besprechen, ob Du währenddessen verdampfen darfst. Falls ja, könnte dies eine großartige Möglichkeit sein, Dich von den Schmerzen abzulenken. So könntest Du nicht nur die Kraft von CBD in Dich aufsaugen, sondern Dich beim Inhalieren auch auf etwas anderes konzentrieren als auf das wiederholte Stechen einer Nadel in Deine Haut.

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  • Nach Deinem Tätowiertermin

Nach Deinem Termin wirst Du wahrscheinlich feststellen, dass Dein Tattoo weiterhin schmerzt, während Deine Haut heilt. In diesem Fall könntest Du vielleicht versuchen, auf diese Stelle eine topische CBD-Creme aufzutragen, um sie zu lindern und die Haut dabei mit Feuchtigkeit zu versorgen. Diese findest Du in jedem Reformhaus oder Shop für Kosmetikartikel. Falls Du Produkte findest, die auf Öl basieren, solltest Du es vielleicht in Betracht ziehen, diese unter der Schutzabdeckung aufzutragen, um Deine Haut feucht zu halten und um zu verhindern, dass sie zu wund wird.

Wie man CBD gegen Tattoo-Schmerzen anwendet

Hat CBD irgendwelche Nachteile beim Tätowieren?

CBD hat beim Tätowieren keine echten Nachteile. Wie bereits erwähnt, ist es eine ungiftige und nicht suchterzeugende Substanz. Es ist daher sehr unwahrscheinlich, dass Du irgendwelche schwerwiegenden Probleme damit haben wirst. Davon abgesehen ist CBD nicht jedermanns Sache. Und obwohl es nicht berauschend ist, kann es dennoch Nebenwirkungen hervorrufen.

Darüber hinaus kann es einige rezeptpflichtige Medikamente beeinträchtigen. Bevor Du Dich also unter dem Einfluss von CBD in ein Tattoo-Studio begibst, empfehlen wir Dir, es mindestens einmal bequem zu Hause ausprobiert zu haben, um Dich zu vergewissern, dass es für Dich funktioniert. Bei jeglichen Zweifeln solltest Du immer Deinen Arzt aufsuchen.

External Resources:
  1. Cannabinoids in the management of difficult to treat pain https://www.ncbi.nlm.nih.gov
  2. Cannabidiol prescription in clinical practice: an audit on the first 400 patients in New Zealand | BJGP Open https://bjgpopen.org
  3. Cannabidiol in Anxiety and Sleep: A Large Case Series https://www.ncbi.nlm.nih.gov
  4. Molecular Targets of the Phytocannabinoids-A Complex Picture https://www.ncbi.nlm.nih.gov
  5. Antioxidative and Anti-Inflammatory Properties of Cannabidiol https://www.ncbi.nlm.nih.gov
  6. Cannabinoids as novel anti-inflammatory drugs https://www.ncbi.nlm.nih.gov
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