Es gibt eine Menge unangenehme Symptome, die eine Frau während der Schwangerschaft und in den ersten Monaten nach der Geburt begleiten können. Übelkeit, chronische Schmerzen und Migräne sind nur einige der körperlichen Symptome. Was die Psyche angeht, sind manche Frauen vor allem nach der Geburt mit schweren Angstzuständen und Depressionen konfrontiert. Dabei handelt es sich allesamt um Symptome, von denen man weiß, dass sie durch Cannabis gelindert werden können.

Weil sie ein fragiles menschliches Wesen in sich tragen, sollten die Frauen allerdings keine psychoaktiven Substanzen konsumieren. Wie Du wahrscheinlich schon weißt, produziert die Cannabispflanze über 100 Cannabinoide. Diese haben mehrere Funktionen und können sich, abhängig von verschiedenen Variablen, völlig unterschiedlich auswirken. Auch wenn THC möglicherweise nicht die gesündeste Option während dieser Zeit ist, könnte CBD dies sehr wohl sein. Dieses Cannabinoid verursacht nämlich keine psychoaktiven Effekte und ist viel sicherer als THC. Falls Du mehr über den Nutzen von Cannabis mit all seinen Komponenten während der Schwangerschaft erfahren möchtest, kannst Du in einem unserer Artikel darüber mehr erfahren. In diesem Blog hier werden wir uns jedoch speziell mit Cannabidiol oder CBD befassen.

WIE CBD DIE SCHWANGERSCHAFT BEEINFLUSST

Da Cannabis in den meisten Ländern der Welt illegal ist, wurden lange Zeit keine umfassenden Forschungen durchgeführt. Wenn man doch forschte, wurde THC viel intensiver untersucht als CBD. Bis vor kurzem war CBD deshalb relativ unbekannt. Gegenwärtig können wir jedoch auf einige Studien zurückgreifen, die Licht in das Thema CBD und Schwangerschaft bringen können.

CBD kann als Muskelrelaxans Frauen helfen, die unter ihren Wehen leiden. Diese Erkenntnis basiert auf einer wissenschaftlichen Studie, bei der synthetisches CBD auf Zellen außerhalb des Körpers einwirkte. Auch wenn dies kaum als Fallstudie gelten kann, ist es das, was wir derzeit haben. Die Forschung (ab 2010) kam zu dem Schluss, dass CBD bei Oxytocin-induzierten Uteruskontraktionen helfen wird. Es bedarf weiterer Studien am Menschen, um feststellen zu können, ob dieser Zusammenhang generell gilt. Dennoch weckt diese Studie Hoffnungen.

Während THC mit Veränderungen beim Eisprung und der Schädigung embryonaler Zellen in Verbindung gebracht werden kann, wird CBD keine vergleichbaren Schäden anrichten. Basierend auf Experimenten mit trächtigen Mäusen folgerten die Forscher, dass sich deren Embryonen bei Verabreichung von CBD normal entwickelten. Noch einmal: Wir benötigen menschliche Studien, bevor wir mit Bestimmtheit sagen können, dass diese Erkenntnisse sich uneingeschränkt auf den Menschen übertragen lassen.

Uteruskontraktionen und CBD

DIE BESTE EINNAHMEMETHODE

Natürlich ist das Rauchen von Weed nicht die beste Option, um mit den unangenehmen Nebenwirkungen der Schwangerschaft fertig zu werden. Selbst wenn es sich um eine CBD-dominierte Sorte wie Euphoria oder Medical Mass handeln sollte, wird diese immer noch Spuren von THC enthalten. Selbst beim Verdampfen von Blüten können noch einige schädliche Chemikalien extrahiert werden, die schwangere Frauen nicht in ihrem Körper haben sollten.

CBD-reiche Esswaren stellen eine Möglichkeit dar, um die Gefahren des Rauchens zu vermeiden. Doch wenn Du sie nicht selbst herstellst, kann die Einnahme von Esswaren immer noch riskant sein. Verwende Esswaren nur dann, wenn Du sie mit einer kontrollierten Dosierung und Bio-Produkten herstellst.

Die einzig wirklich gangbare Methode ist somit die Einnahme von Öl. In der Tat ist es auch die sicherste Methode.

100% CBD Öl kann auf verschiedene Arten verabreicht werden: In Kapseln, Tinkturen (die Du für die Herstellung von Esswaren einsetzen kannst) und sogar in Lotionen. Frauen, die Hautverletzungen haben, können diese behandeln, indem sie eine solche Salbe oder eine Lotion auf dem betroffenen Gebiet anwenden. Du kannst Deine eigene Lotion herstellen oder eines der vielen legalen Produkte kaufen, die online und im Handel erhältlich sind. Achte darauf, dass der Lieferant vertrauenswürdig ist und Du sämtliche Zutaten kennst, die das Produkt enthält. Produkte aus Bio-Hanf garantieren dafür, dass kein THC enthalten ist. Dies könnte der beste Weg sein.

Doch da wäre noch eine Frage, die wir bisher nicht beantwortet haben.

KÖNNEN SCHWANGERE FRAUEN CBD ALSO GEFAHRLOS NUTZEN?

Leider können wir diese Frage nicht beantworten, weil die Wissenschaft hier noch nicht genügend geforscht hat. Wir werden wahrscheinlich darauf warten müssen, dass medizinisches Cannabis auf der ganzen Welt noch weiter in den Mainstream vordringt, bevor wir zu einer wirklichen Einschätzung kommen können. Bis heute wird einfach immer noch zu wenig in die Forschung investiert.

Obwohl THC für schwangere Frauen allgemein als ungesund gilt, gab es 1994 eine Studie der American Academy of Pediatrics, die etwas anderes belegt. In dieser Studie wurden die Babys von 44 jamaikanischen Frauen im Alter von 3 Tagen bzw. 3 Monaten untersucht. 24 dieser Frauen hatten während der Schwangerschaft regelmäßig Cannabis konsumiert, die restlichen 20 dagegen nicht. Im Vergleich zeigten die Kinder der Mütter, die Cannabis ausgesetzt waren, in den durchgeführten Tests bessere Ergebnisse. Die Studie befasst sich allerdings mit keinem einzigen der möglichen gesundheitlichen Probleme, was ein Makel ist, aber sie stellt fest: "Die Neugeborenen von Marihuana konsumierenden Müttern hatten bessere Werte in Bezug auf autonome Stabilität, Wachsamkeit, Reizbarkeit sowie Selbstregulation und wurden von den Bezugspersonen als dankbarer eingeschätzt".

Dies belegt überzeugend, dass die bestehende Forschung widersprüchlich ausfällt. Wir müssen eben auf die Zukunft warten und hoffen, dass die medizinische Forschung ihren eingeschlagenen Weg konsequent weiter verfolgt. Falls Du Dich fragst, ob Du CBD bei einer Schwangerschaft gefahrlos einnehmen kannst, können wir Dir keine vollständige Sicherheit geben. Allerdings ist CBD viel sicherer als einige der Medikamente, die Dir verschrieben werden können. Sprich mit Deinem Arzt über Deine Bedenken. Das Wichtigste ist, dass Du nichts zu Dir nimmst, mit dem Du Dich nicht 100%-ig wohl fühlst.

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