Es scheint so, als würde jeden Tag eine neue Technologie oder ein neues Ausrüstungsstück in der Cannabisszene ankommen und bessere Erträge oder reduzierte Kosten versprechen. Wie alle Dinge im Leben ist diese Art von Aussage leicht getätigt, aber schwer zu untermauern. Wenn allerdings kosteneffiziente Anbauumgebungen wie ein ansprechendes Thema klingen, könnten LEC-Anbaulampen der nächste Schritt in zukunftsfähigen Beleuchtungslösungen bedeuten.

Mit erhöhten Lumen pro Watt, dem Verprechen von verbesserten Erträgen und einem natürlicheren Lichtspektrum scheinen die Statistiken hinter LEC- – oder wie sie anderweitig bekannt sind, CMH-Lampen (ceramic metal halide) – plausibel zu sein. Aber sind sie auch eine Erwägung wert? Und welche Einschränkungen hat der derzeitige Beleuchtungsmarkt, die ein Upgrade lohnenswert machen?

DIE KÄMPFE VON AKTUELLEN BELEUCHTUNGSLÖSUNGEN

Wenn Du Dich zur Zeit dazu entscheidest im Zuchtzelt anzubauen, ist eine ausreichende Beleuchtung essentiell, um den Prozess der Photosynthese anzuregen. Typische Optionen können in vier Hauptkategorien aufgeteilt werden: Kompaktleuchtstofflampen (CFLs), Metallhalid (MH), Natriumdampf-Hochdruck (HPS) und lichtemittierende Diode (LED).

CFLs sind unter Anbauneulingen, die sich nur auf ein paar Pflanzen konzentrieren, zunächst am geläufigsten. Sie sind in Haushalts- und Eisenwarengeschäften weithin verfügbar, produzieren eine durchschnittliche Lichtmenge und sind technisch dazu in der Lage, Deinen Sämling bis zur Ernte zu bringen, sofern der Rest Deiner Anbauumgebung in optimalem Zustand ist. Angesichts dessen, dass sie ein geläufiger Haushaltsartikel sind, ist die Laufzeit dieser Birnen nicht einheitlich, insgesamt liefern sie aber eine gemäßigte Leistung. Wenn Du Dir Besseres leisten kannst, sind CFLs für die Blütephase üblicherweise nicht ratsam, da sie einfach zu schwach sind, um eine Wahnsinnsernte zu produzieren.

MH- und HPS-Lampen bilden die Eckpfeiler des Aufbaus für Selbstversorger bis rauf zu kommerziellen Operationen im großen Stil. Erstere wird während der Wachstumsphase, wohingegen letztere während der Blütephase bevorzugt wird. Trotz ihrer unterschiedlichen Verwendung haben sie beide etwas gemeinsam: Unvorstellbar hohe Betriebskosten. Und obwohl beide Lampen für eindrucksvolle Erträge verantwortlich sind, erscheinen MH- und HPS-Lampen sehr altmodisch, da sich die Industrie zu einem effizienteren und umweltfreundlicheren Ansatz hin bewegt.

Als die Neuen angesehen, bieten LEDs das ganze verfügbare Lichtspektrum der oben aufgeführten Leuchtmitteln, aber ohne die mit ihnen in Verbindung gebrachten Betriebskosten oder die erzeugte Hitze. Sie werden schnell zum Leuchtmittel der Wahl, da Anbauer lernen sich an ihre Nuancen anzupassen. So war es allerdings nur bis LECs oder lichtemittierende Keramik in der Szene ankamen.

Arten Von Lichtern Für Wachsenden Cannabis

WAS IST LEC?

Der springende Punkt: Was sind LEC-Lampen und warum werden sie manchmal Keramik-Metallhalid (CMH) oder Keramikentladungs-Metallhalid (CDM) genannt? Glücklicherweise bedeuten alle Begriffe dasselbe und da sich die Bekanntheit der Technologie erhöht, werden diese Begriffe synonym. Eine LEC-Lampe nutzt eine keramische Bogenröhre anstelle der Quartz-Version, die in normalen MH-Lampen vorkommt. Das Ergebnis ist eine natürlichere Farbe, die mehr Lumen pro Watt produziert und länger hält. Das häufigste Modell einer LEC-Ausrüstung ist die 315W mit einer "4200K" Farbbirne.

Bei solch hartem Wettbewerb durch LEDs, einer scheinbaren Allzweckbeleuchtungslösung, welche Vorteile bietet da eine LEC-Lampe?

DIE VORTEILE VON LEC-LAMPEN

Für den Anfang ist die von dieser neuesten Entwicklung erzeugte Farbe des Lichts weitaus natürlicher. Das Ergebnis ist, dass es viel leichter wird, die natürliche Farbe Deines Cannabis über seinen Lebenszyklus hinweg zu sehen. Dies mag nicht wichtig klingen, es kann aber entscheidend sein, um nachzuprüfen, wie das Pflanzenwachstum vorangeht und ob es irgendwelche Probleme gibt, die durch Veränderungen der Farbe schnell erkannt werden können. Als Richtwert geben HPS-Lampen ein sehr gelbes Licht ab, wohingegen LEDs typischerweise einen violetten Farbton produzieren.

Das von einer LEC abgegebene Licht bietet außerdem einen weiteren Unterscheidungspunkt. LEC-Lampen geben UV-B-Strahlen ab, etwas, das laut anekdotischen Berichten während der Blütephase die Trichomen-Produktion von Cannabis verbessert. Das Ergebnis ist eine wahrgenommene Steigerung in den Erträgen, das Urteil darüber jedoch, um wie viel sich der Ertrag verbessert, wird immer noch weithin spekuliert. Zwei eindeutigere Vorteile sind die Lebenserwartung von LEC-Lampen und ihre Plug-and-Play-Natur. Sie beinhalten eingebaute Vorschaltgeräte, also ist der Aufbau sehr einfach. Manche Hersteller behaupten auch, dass LEC-Birnen bis zu zwei Jahre halten werden, was deutlich länger als jede andere Option (außer LED) ist.

Steigerung Der Trichome-produktion Mit Lec-leuchten

NACHTEILE VON LEC

Keine Beleuchtungsoption ist perfekt und LECs haben einige Nachteile. Die abgegebenen UV-B-Strahlen sind für Menschen schädlich. Um jedes Risiko für Deine Haut oder Augen zu reduzieren, wird eine angemessene Sicherheitsausrüstung benötigt. Derzeit können die hohen Anschaffungskosten von LEC abschreckend sein. Weil die Technologie neuer ist, kostest sie weit mehr als traditionelle Leuchtmittel wie CFLs, obwohl diese Eigenschaft ein zweischneidiges Schwert ist. Die anfänglichen Kosten sind höher, aber die langfristigen Betriebskosten liegen irgendwo zwischen HPS- und LED-Lampen.

Sie geben zudem eine Menge Wärme ab. Es ist weniger als bei HPS- und MH-Lampen, aber genug, um ausreichenden Luftstrom und Kühloptionen zu erfordern, was wiederum zu den Anfangskosten hinzukommt, wenn Du noch keine eigene Belüftungsausrüstung besitzt. Eine weitere Erwägung wäre die Positionierung der LEC-Lampen im Vergleich zu einer HPS-Lampe. LECs entsprechen nicht ganz derselben Lichtintensität von HPS-Lampen, also würdest Du die Befestigung näher am Blätterdach Deiner Cannabispflanzen positionieren müssen. Nicht zu vergessen, dass Glas die von LEC-Birnen abgegebenen UV-B-Strahlen blockiert. Anbauer müssten jede Blockierung zwischen Lampen und Pflanzen überdenken müssen.

KÖNNTEN LECs ALLES VERÄNDERN?

Die Vorteile von LEC-Lampen scheinen das meiste Negative zu überwiegen. Bei verbesserten Erträgen mit weniger Watt, kombiniert mit UV-B-Strahlen und reduzierten Betriebskosten, sind LEDs der einzige echte Herausforderer für LECs. Während LEDs ähnliche Vorteile ohne die zusätzliche überschüssige Hitze bieten, können sie derzeit den von LECs gebotenen verbesserten Erträgen ebenbürtig sein. Wenn Du planst Cannabis bis weit in die Zukunft anzubauen, wirst Du mit LEC-Lampen eine Investmentrendite sehen. Sollte Dein HPS- oder MH-Aufbau den Geist aufgeben, könnte jetzt die perfekte Zeit sein, in neuere, effizientere Technologie zu investieren.

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