Seit einigen Jahren wird die Idee, CBD als potenzielle Behandlung einzusetzen, eingehend geprüft. Mittlerweile gibt es eine wachsende Anzahl von Studien, die die Wirksamkeit des Cannabinoids bei der Linderung aller Arten von Erkrankungen und Symptomen belegen, einschließlich dermatologischer Erkrankungen wie Psoriasis.

In diesem Artikel werden wir uns eingehend mit der Frage befassen, was Psoriasis ist und wie CBD-reiche Cannabistherapien die Behandlung dieser Erkrankung revolutionieren könnten.

Was ist Psoriasis?

Psoriasis ist eine Hauterkrankung, von der weltweit rund 125 Millionen Menschen betroffen sind, was ungefähr 2–3% der Weltbevölkerung entspricht. Sie verursacht Flecken roter, juckender und schuppiger Haut, die hauptsächlich an Ellbogen, Knien, Rumpf und Kopfhaut auftreten.

Psoriasis ist eine chronische Erkrankung, für die es keine Heilung gibt und sie neigt dazu, schubweise zu verlaufen, bevor sie sich wieder zurückzieht oder für einige Zeit in Remission geht. Glücklicherweise können Psoriasis-Patienten eine Kombination aus natürlichen Heilmitteln bzw. verschreibungspflichtigen Medikamenten einsetzen und Änderungen des Lebensstils vornehmen, um ihre Symptome zu behandeln und zu kontrollieren.

Psoriasis wird in Abhängigkeit von der betroffenen Hautstelle und den von ihr hervorgerufenen Symptomen kategorisiert. Die häufigste Form der Psoriasis ist die Plaque-Psoriasis, die trockene, rote Läsionen verursacht, die typischerweise an Ellbogen, Knien, dem unterem Rücken und der Kopfhaut auftreten. Inverse Psoriasis hingegen betrifft Hautfalten in der Leiste, unter den Brüsten sowie am Gesäß und verursacht glatte rote Hautflecken.

Was ist Psoriasis?

Weitere Arten von Psoriasis sind:

  • Nagelpsoriasis, vernarbte, verfärbte Nägel mit abnormalem Wachstum.
  • Psoriasis Guttata, die typischerweise Kinder/junge Erwachsene betrifft und häufig durch eine Virusinfektion wie etwa eine Halsentzündung ausgelöst wird.
  • Erythrodermische Psoriasis, die den gesamten Körper mit einem roten, abschälenden Ausschlag bedecken kann.
  • Psoriasis-Arthritis, die entzündete und schmerzhafte Gelenke verursacht (Arthritis kann bei manchen Psoriasis-Patienten als einziges Symptom auftreten).
Was ist Psoriasis?

Psoriasis-Symptome auf einen Blick

  • Rote Hautflecken mit silbernen Schuppen
  • Trockene, rissige und juckende Haut, die bluten kann
  • Brennen oder Schmerzen in den betroffenen Bereichen
  • Geschwollene und schmerzende Gelenke
  • Eitergefüllte Läsionen an den Handflächen oder Fußsohlen
  • Verformte, verfärbte Nägel

Was verursacht Psoriasis?

Psoriasis wird als Autoimmunerkrankung eingestuft und vermutlich durch abnormales Wachstum von Hautzellen verursacht. Menschen mit Psoriasis haben eine Haut, die sich viel schneller als normal regeneriert, und es ist dieser schnelle Aufbau/Umsatz von Hautzellen, der die entzündeten Hautflecken verursacht, die diese Krankheit charakterisieren.

Was genau dieses abnormale Hautwachstum verursacht, ist jedoch nicht klar. Derzeit vermuten Forscher, dass es auf die Gene ankommen könnte. Andererseits können manche Patienten eine Psoriasis auch als plötzliche Reaktion auf einen Auslöser entwickeln, wie z. B. eine Verletzung, eine Virusinfektion oder eine Umweltveränderung. Einige mögliche Auslöser der Psoriasis sind:

  • Halsentzündung (insbesondere bei Kindern und Jugendlichen).
  • Wetteränderungen: Beispielsweise können kaltes und trockenes Wetter bei manchen Menschen Psoriasis auslösen.
  • Geschädigte Haut: Insektenstiche, Schnitte, Kratzer oder Sonnenbrand können ebenfalls Psoriasis oder deren erneutes Aufflammen auslösen.
  • Stress: Häufig erleben Psoriasis-Patienten Schübe als Reaktion auf Stress durch Arbeit, Schule, soziale Situationen oder Ähnliches.
  • Rauchen und Alkoholmissbrauch: Bei manchen Menschen kann es auch zu einer Psoriasis kommen, wenn sie Passivrauch ausgesetzt sind.
  • Medikamente: Einige verschreibungspflichtige Medikamente können Psoriasis auslösen, einschließlich Lithium, Malaria- und Blutdruckmedikamente. Auch ein plötzlicher Entzug von Kortikosteroiden kann bei manchen Menschen Psoriasis auslösen.

Neben diesen Auslösern haben Ärzte eine familiäre Häufung von Psoriasis als Hauptrisikofaktor für die Erkrankung identifiziert.

Bedeutung des Endocannabinoid-Systems der Haut

Das Endocannabinoid-System oder ECS ist ein komplexes Netzwerk von Rezeptoren, endogenen Cannabinoiden und Enzymen, das sich als eines der wichtigsten Vermittlungssysteme in unserem Körper erwiesen hat. Tatsächlich glauben immer mehr Forscher und Wissenschaftler, dass die Hauptaufgabe des ECS darin besteht, Homöostase zu fördern. Hierbei handelt es sich um einen Zustand, der es unserem Körper ermöglicht, optimal zu funktionieren und Krankheiten vorzubeugen.

Jüngste Studien zum ECS zeigen, dass es über die gesamte Haut verteilt ist. Daher lässt sich bei der Behandlung aller Arten von Hauterkrankungen ein wachsendes Interesse an der Verwendung von Therapien auf Cannabisbasis feststellen, darunter auch Psoriasis.

Zunächst einmal zeigt eine 2009 veröffentlichte Studie[1], dass die Haut bei Bedarf ihre eigenen Endocannabinoide (Anandamid und 2-AG) produziert. Verschiedene Zelltypen in Epidermis, Dermis, Haarfollikeln sowie Talg- und Schweißdrüsen können diese Endocannabinoide synthetisieren, die dann auf eine Vielzahl von Rezeptoren einwirken, einschließlich der primären Cannabinoid-Rezeptoren CB1 und CB2 sowie sekundären Rezeptoren.

Cannabinoide aus der Cannabispflanze können diese Rezeptoren ebenfalls stimulieren, und dies oft in größerem Umfang als Endocannabinoide.

Bedeutung des Endocannabinoid-Systems der Haut

Es wurde gezeigt, dass viele der in der Cannabispflanze enthaltenen Verbindungen, einschließlich Cannabinoide wie THC und CBD, aber auch Terpene, entzündungshemmende Eigenschaften[2] aufweisen. Daher können Verbindungen wie CBD, THC, Linalool, Pinen und β-Caryophyllen (um nur einige zu nennen) dazu beitragen, die durch Psoriasis-Läsionen verursachten schweren Entzündungen sowie die arthritischen Schmerzen und Entzündungen zu verringern, die mit dieser Krankheit häufig einhergehen.

Darüber hinaus hat die Forschung[3] die Wirkungen von Cannabisverbindungen bei der Behandlung verschiedener Arten von Hautentzündungen untersucht und gezeigt, dass das ECS als ein entscheidender Mediator für die Entzündungsreaktion in der Haut fungiert. Tatsächlich haben Forscher seit den 1990er Jahren in Erfahrung gebracht, dass das ECS einer der Hauptakteure[4] ist, die dafür verantwortlich sind, dass unser Immunsystem ordnungsgemäß funktioniert.

In Immunzellen befinden sich sowohl CB1- als auch CB2-Rezeptoren, und Cannabinoide (Endo-, Phyto- und synthetische) können über diese Rezeptoren mit den Aktivitäten dieser Zellen interagieren und diese modulieren.

Kann CBD bei Psoriasis helfen?

Da Psoriasis eine Autoimmunerkrankung ist, könnten Verbindungen wie CBD über das bloße Angehen der Symptome dieser Krankheit hinausgehen und tatsächlich dazu beitragen, einige ihrer komplexeren, zugrundeliegenden Ursachen zu bekämpfen.

Obwohl wir den Wirkmechanismus noch nicht vollständig verstehen, wissen wir, dass CBD ein leistungsfähiger Modulator des ECS ist und aufgrund seiner immunmodulatorischen Eigenschaften eine äußerst wichtige Rolle in der zukünftigen Behandlung von Autoimmunerkrankungen spielen könnte.

Der Einsatz von Cannabis-basierten Therapien in der Dermatologie ist ein sich ständig weiterentwickelndes Gebiet. Dank der voranschreitenden Erforschung und zunehmenden Anzahl klinischer Studien werden wir hoffentlich bald ein viel tieferes Verständnis dafür entwickeln können, wie die Cannabispflanze uns helfen kann, eine ganze Reihe von Hauterkrankungen zu behandeln.

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Schauen wir uns zunächst vier verschiedene Studien zu CBD und Psoriasis genauer an:

  • Cannabis gegen refraktäre Psoriasis

Im Jahr 2016 veröffentlichte das Journal of Current Clinical Pharmacology einen Forschungsbericht[5] über die entzündungshemmenden und immunmodulatorischen Wirkungen von Cannabistherapien. Vermittelt über die Wirkung cholinerger entzündungshemmender Pfade und über das ECS könnten sich Cannabinoide und andere Cannabisverbindungen bei der Behandlung einiger der zugrunde liegenden Ursachen von Psoriasis als wirksam erweisen.

  • Therapeutische Wirkung von CBD-angereicherter Salbe bei entzündlichen Hautkrankheiten

Im Jahr 2019 veröffentlichte die italienische Zeitschrift La Clinica Terapeutica eine Studie[6] über CBD-angereichte Salbe gegen Psoriasis, Neurodermitis und die daraus resultierenden Narben. Die Studie umfasste 10 Patienten, die angewiesen wurden, drei Monate lang zweimal täglich CBD-Salbe auf die betroffenen Bereiche aufzutragen. Basierend auf Hautbewertungen sowie klinischen Fragebögen stellte man fest, dass diese Behandlung alle Parameter der Symptome, der Hautelastizität und der Flüssigkeitszufuhr der betroffenen Bereiche verbesserte, ohne Reizungen oder negative Nebenwirkungen hervorzurufen.

  • Cannabinoide hemmen die Proliferation menschlicher Keratinozyten

Eine Studie[7], die erstmals 2007 im Journal of Dermatological Science veröffentlicht wurde, untersuchte Δ-9-Tetrahydrocannabinol, Cannabidiol, Cannabinol und Cannabigerol auf ihre Fähigkeit, die Proliferation hyperproliferierender Hautzellen zu hemmen. Die Studie ergab, dass alle verwendeten Cannabinoide die Proliferation von Hautzellen hemmen und daher eine wichtige Rolle in der Behandlung von Psoriasis spielen könnten, die durch abnormales Hautzellwachstum gekennzeichnet ist.

  • Cannabinoide: Mögliche Mittel zur Behandlung von Psoriasis

Im Jahr 2016 veröffentlichte die Zeitschrift Medical Hypotheses einen Artikel[8], in dem das Potenzial von Cannabinoid-Therapien bei der Behandlung von Psoriasis untersucht wurde. Die Forscher fanden heraus, dass JWH-133, ein synthetisches Cannabinoid und starker Agonist von CB2-Rezeptoren, stark wirkende entzündungshemmende Eigenschaften aufweist und in der Lage ist, viele der an Psoriasis beteiligten Entzündungsprozesse und die Angiogenese zu hemmen.

Welche Art von CBD eignet sich am besten zur Behandlung von Psoriasis?

Welche Art von CBD eignet sich am besten zur Behandlung von Psoriasis?

Die bei weitem beste Option zur Behandlung von Psoriasis und anderen entzündlichen Hauterkrankungen sind topisch anwendbare Vollspektrum-CBD-Produkte. Im Gegensatz zu oral eingenommenem CBD-Öl oder CBD-Kapseln (die den Verdauungstrakt und die Leber passieren müssen, bevor sie ihre Wirkung entfalten) können Topika wie Salben und Cremes Cannabinoide und Terpene direkt an die Bereiche abgeben, in denen sie am dringendsten benötigt werden.

Wir empfehlen die Anwendung von Vollspektrum-CBD-Topika, da diese neben CBD auch noch eine Reihe von Cannabinoiden und Terpenen enthalten. Wie in den hier angeführten Studien vorgeschlagen wird, ist CBD nicht der einzige Wirkstoff in Cannabis, der potenziell nutzbringend auf die Haut zu wirken scheint.

Wenn Du Glück hast, hast Du Zugang zu einer Vielzahl von kommerziellen Vollspektrum-CBD-Topika. Sollte dies nicht der Fall sein oder Du genau wissen wollen, was in Deinen Topika enthalten ist, kannst Du mit einem unserer CBD-Öle Deine eigenen herstellen.

  • Wie viel CBD solltest Du auftragen?

Wie viel CBD Du auftragen musst, um ein bestimmtes Symptom oder eine bestimmte Krankheit zu lindern, ist sehr individuell gelagert. Manche Menschen finden möglicherweise schon bei einer einzigen täglichen Anwendung ihres Topikums Erleichterung, während andere über den Tag hinweg möglicherweise mehrere benötigen. Wiederum andere erfahren möglicherweise gar keine ausreichende Erleichterung.

Um optimale Ergebnisse zu erzielen, empfehlen wir immer, Dein Vollspektrum-CBD-Topikum zuerst auf einer kleinen Hautstelle zu testen und einige Minuten zu warten, um festzustellen, wie Dein Körper darauf reagiert. Dann kannst Du das Produkt großzügiger auf alle Bereiche Deiner Haut auftragen, die es benötigen. Vergiss dabei nicht, dass CBD-Topika sehr zielgerichtet wirken und daher direkt auf den Bereich aufgetragen werden müssen, in dem Du eine Linderung wünschst.

Abhängig von Deinen Symptomen musst Du das Topikum möglicherweise mehrmals täglich anwenden.

CBD bei Psoriasis – eine faszinierende Beziehung

Wie wir in diesem Artikel gesehen haben, ist Psoriasis eine Hauterkrankung, die eine große Anzahl von Menschen betrifft und von leicht bis schwer reicht. Und obwohl die Symptome ziemlich offensichtlich sind, verstehen wir die zugrundeliegenden Ursachen dieser chronischen Krankheit noch nicht vollständig.

Obwohl noch weitere Forschung erforderlich ist, um eindeutig verstehen zu können, inwiefern CBD und andere Cannabisverbindungen zur Behandlung/Linderung von Symptomen der Psoriasis beitragen können, gibt es glücklicherweise bereits jetzt eine solide Forschungsgrundlage, die die Verwendung von CBD, anderen Cannabinoiden und Terpenen bei der Behandlung dermatologischer Erkrankungen unterstützt.

External Resources:
  1. The endocannabinoid system of the skin in health and disease: novel perspectives and therapeutic opportunities https://www.ncbi.nlm.nih.gov
  2. The Anti-Inflammatory Properties of Terpenoids from Cannabis https://www.ncbi.nlm.nih.gov
  3. Cannabinoids in the Pathophysiology of Skin Inflammation - PubMed https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov
  4. Getting High on the Endocannabinoid System https://www.ncbi.nlm.nih.gov
  5. Cannabis for Refractory Psoriasis-High Hopes for a Novel Treatment and a Literature Review - PubMed https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov
  6. A therapeutic effect of cbd-enriched ointment in inflammatory skin diseases and cutaneous scars - PubMed https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov
  7. Cannabinoids inhibit human keratinocyte proliferation through a non-CB1/CB2 mechanism and have a potential therapeutic value in the treatment of psoriasis - PubMed https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov
  8. Cannabinoids: Possible agents for treatment of psoriasis via suppression of angiogenesis and inflammation - ScienceDirect https://www.sciencedirect.com
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