Outdoor Cannabisanbau in Frankreich: Ein vollständiger Monat-für-Monat-Leitfaden

Inhaltsverzeichnis:

Frankreich ist ein wirklich schönes Land, das mehrere Klimazonen mit unterschiedlichem Terrain und abwechslungsreichen Landschaften umfasst. Obwohl dort beim Anbau von Nutzpflanzen Weintrauben und Getreide den Löwenanteil ausmachen, erzielen auch Cannabisanbauer Jahr für Jahr fantastische Ernten.

In jedem Land haben sich Grower auf spezifische klimatische und rechtliche Herausforderungen einzustellen. Sobald Du Dich jedoch mit diesen Faktoren vertraut gemacht hast, kannst Du Dir die Hände dreckig machen.

CANNABISANBAU IN FRANKREICH

In Frankreich variiert das Klima in Abhängigkeit von der Region. Du musst Dich also mit Deinem lokalen Klima vertraut machen. Die drei unterschiedlichen Klimazonen Frankreichs sind:

Ozeanisch: Die ozeanische Zone erstreckt sich im Westen des Landes von Nord nach Süd und und ist in Bezug auf die Temperatur ziemlich einheitlich, hat kühle Sommer und sehr kalte Winter. Paris, Toulouse und Bordeaux fallen in diese Zone.

Kontinental: Diese Zone erstreckt sich über weite Teile Ost- und Zentralfrankreichs und steht für wärmere Sommer, reichlich Regen und schneereiche Winter. Die kontinentale Zone umfasst unter anderem Lyon und Straßburg.

Mediterran: Diese Zone umfasst nahezu ganz Südfrankreich (mit Ausnahme des ozeanischen Südwestens) und ist gekennzeichnet durch heiße Sommer, begrenzte Niederschläge und kühle Winter.

Jede Klimazone stellt besondere Anforderungen an den Cannabisanbau, aber alle besitzen das Potenzial für einen enormen Ertrag toller Blüten!

A GUIDE ON GROWING CANNABIS OUTDOORS IN FRANCE

IST WEED IN FRANKREICH LEGAL?

Ähnlich wie in vielen anderen europäischen Ländern hat die Bevölkerung Frankreichs ein Faible für Cannabis. Nationale Statistiken zeigen, dass ungefähr 13 Millionen Bürger Erfahrungen mit der bewusstseinsverändernden Wirkungen von THC gemacht haben und 1,2 Millionen das Kraut regelmäßig nutzen.

Trotzdem gelten in Frankreich einige der am wenigsten fortschrittlichen Cannabisgesetze auf dem Kontinent. Anbau, Verkauf, Besitz und Konsum von Cannabis sind illegal. Bis vor kurzem umfassten die harten Strafen für den Cannabiskonsum Geldbußen von bis zu 3 750 EUR und eine einjährige Haftstrafe. Jüngste Gesetzesänderungen haben das Bußgeld jedoch auf bis zu 200 EUR abgemildert.

Der Anbau von Cannabis in Frankreich ist eine andere Sache und immer noch mit extrem harten Strafen verbunden. Je nach Umfang können Bußgelder bis zu 7,5 Millionen Euro und Gefängnisstrafen von bis zu 20 Jahren verhängt werden. Obwohl nur sehr wenige Erzeuger zur Höchststrafe verurteilt wurden, hat selbst wer für den persönlichen Gebrauch anbaut rechtliche Konsequenzen zu fürchten.

Frankreich scheint sich jedoch langsam für Cannabis zu öffnen. CBD-Produkte mit THC-Gehalt unter 0,2% sind legal und 2014 erlaubte das Land schließlich auch die Verwendung des Cannabis-basierten Produkts Sativex, das ein THC:CBD-Verhältnis von 1:1 aufweist.

Auch wenn sich diesbezüglich alles viel langsamer bewegt als in anderen Ländern, kämpfen Gruppen darum, das Kraut zu legalisieren. Organisationen wie NORML France arbeiten daran, die Bürger zu informieren und aufzuklären, die Rechte der Cannabiskonsumenten zu stärken und die wissenschaftliche Forschung zu fördern.

Insgesamt hat der Cannabisanbau in Frankreich für Anbauer also rechtliche Folgen, obwohl viele Guerilla-Anbauer mit grünen Fingern jedes Jahr Ernten erzielen, ohne in Schwierigkeiten zu geraten.

EIN LEITFADEN FÜR DEN FREILAND-CANNABISANBAU IN FRANKREICH

Frankreich hat eine komplexe Vielfalt an Klimazonen und Regionen zu bieten, die von der windigen und kühlen Küste bis zu alpinen Bergen in großer Höhe reichen. Um unseren Leitfaden nicht allzu kompliziert werden zu lassen, konzentrieren wir uns auf Standorte im Norden (Paris), Osten (Lyon), Westen (Nantes) und Süden (Marseille). Diese Regionen decken allerdings bereits alle wichtigen klimatischen Aspekte ab, die für den Cannabisanbau zu berücksichtigen sind.

Natürlich ist es trotzdem hilfreich, auch Dein regionales Mikroklima genauer zu recherchieren, um die örtlichen Begebenheiten für Deinen Anbau ausnutzen zu können. Die folgenden Informationen bilden jedoch die allgemeine Grundlage für Deine individuelle Strategie des Freilandanbaus.

MÄRZ

Tageslänge 1. März: 11h 2m
Zu erwartende Temperatur: 4–13°C

Die ersten Anzeichen des Frühlings zeigen sich im März. In diesem Monat werden die meisten Aktivitäten jedoch noch in Innenräumen stattfinden. Beginne mit dem Keimen der Samen, um mit einem Vorsprung in die Saison zu gehen. Dann hast Du, sobald das Wetter warm genug ist, einige herangereifte Sämlinge zur Hand, die Du einpflanzen kannst.

Während Du darauf wartest, dass Deine Samen sprießen, gehst Du in den Garten, um Deinen Anbauraum vorzubereiten – hacke und mulche Deine Beete, um frühes Unkraut zu entfernen und eine Neubildung zu verhindern. Beginne damit, Deine Töpfe mit Kompost zu überziehen, der schließlich eine Nährstoffquelle für Deine Pflanzen darstellt.

How To Grow Cannabis Outdoors In France, March, April, May

APRIL

Tageslänge 1. April: 12h 56m
Zu erwartende Temperatur: 8–17°C

Im April ist der Frühling in vollem Gange. Längere Tageslichtstunden bedeuten, dass sich die Luft langsam erwärmt. Das Frostrisiko bleibt jedoch für den größten Teil des Landes erheblich. Behalte Deine Pflanzen deshalb unter LED-Lampen im Haus oder in der schützenden Wärme eines Gewächshauses.

Eine Ausnahme bildet nur der mediterrane Süden, zu dem auch Marseille gehört. In dieser Region tritt der letzte Frost normalerweise Ende Februar auf, weshalb Sämlinge schon in Töpfe umgepflanzt werden können und im Freien bleiben dürfen. Zudem hast Du immer die Möglichkeit, sie in ein Gewächshaus oder einen Polytunnel zu verlegen, falls der Wetterbericht doch einmal einen Kälteeinbruch vorhersagt.

Mach Dich daran, das Unkraut in Deinen Gartenbeeten unter Kontrolle zu halten. Starkes Mulchen hält die meisten unerwünschten Pflanzen bereits in Schach; alle anderen kannst Du von Hand entfernen. Ebenso kannst Du in Beeten und Töpfen mit der Aussaat robuster Begleitpflanzen wie Pfefferminze beginnen. Diese helfen Dir später, Schädlingsinsekten von Deinen Cannabispflanzen fernzuhalten, während sie gleichzeitig den Cannabisgeruch verdecken und die Pflanzen neugierigen Blicken entziehen.

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MAI

Tageslänge 1. Mai: 14h 47m
• Zu erwartende Temperatur: 11–20°C

Die Wärme des fortgeschrittenen Frühlings bedeutet, dass in den allermeisten Anbaugebieten der letzte Frost überstanden sein dürfte. Bis Mitte Mai kannst Du Deine Sämlinge sicher in Töpfe oder Gartenbeete ins Freie bringen. Setze sie in ein Medium aus lebendem Boden ein, das mit Kompost und Mist vermischt ist. Diese Mischung aus Nährstoffen und Mikroben versorgt die Pflanzen während der gesamten Saison mit Grundnährstoffen.

Wer in Zentralfrankreich anbaut, sollte immer noch vor einer verspäteten Kälteperiode auf der Hut sein. Deshalb sollte man Pflanzen in Töpfe umpflanzen und in das Gewächshaus bringen, wenn Du noch mehr Frost vermutest.

Falls Du im wärmeren Süden in Gewächshäusern oder Polytunneln anbaust, kann stattdessen die Hitze zum Feind werden. Stelle sicher, dass Deine Pflanzen gut belüftet sind (installiere möglicherweise sogar Gewächshausventilatoren), um zu verhindern, dass sie welken.

Ost- und Westfrankreich erhalten eine gute jährliche Niederschlagsmenge. Deine Pflanzen sollten also in diesen Regionen gut bewässert sein. Falls Du zusätzlich bewässerst, mach dies früh und spät am Tag, um Verdunstung zu vermeiden und Deine Ressourcen optimal zu nutzen.

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Ansonsten solltest Du den Boden immer dann gießen, wenn ungefähr der oberste Zentimeter völlig ausgetrocknet ist. Für den Fall, dass es zu stark regnet, solltest Du eine temporäre Struktur wie eine Plane errichten, um Deine Pflanzen vor einer Überwässerung zu schützen.

Ebenso musst Du sie etwa alle zehn Tage düngen. Organischer Seetangdünger – angewendet, indem man die Wurzeln tränkt oder in Form von Blattspray – versorgt Deine Pflanzen mit den meisten benötigten Nährstoffen. Mische sie mit Wasser und halte Dich dabei an das für das entsprechende Produkt jeweils empfohlenen Verhältnis.

Aber auch Unkraut wird sich an dieser Stelle bemerkbar machen. Halte diese unerwünschten Pflanzen unter Kontrolle, indem Du sie ausreißt und bei Bedarf mehr Mulch hinzufügst.

Mit zunehmender Wärme kannst Du verschiedene Begleitpflanzen wie Kamille und Lavendel säen. Diese helfen dabei, Schädlingsarten abzulenken und nützliche Insekten anzulocken. Falls Du in einer ländlichen Gegend lebst, solltest Du in Betracht ziehen, Zäune und Netze um Deine Beete herum zu errichten, damit umherstreifende Hirsche und Eber Deine Pflanzen nicht durchwühlen können.

JUNI

Tageslänge 1. Juni: 15h 55m
• Zu erwartende Temperatur: 14–24°C

Im Juni steigen die Temperaturen weiter an, und die Sommersonnenwende fällt auf den 20. oder 21. Tag des Monats. Wegen der intensiven Hitze und des geringeren Niederschlags musst Du Deinen Boden zunehmend überwachen. Füge mehr Mulch hinzu, wenn die ältere Schicht im Lauf der Saison abgebaut ist. Alles von Stroh bis zu Hackschnitzeln hilft dabei, Feuchtigkeit zu speichern.

Achte darauf, die Bewässerung im Auge zu behalten, und erwäge die Einrichtung eines Tropfbewässerungssystems, falls Du zahlreiche Pflanzen zu überwachen hast. Dies spart Dir auf lange Sicht viel Zeit und Wasser.

Pflanzen im mediterranen Süden bzw. im Norden des Landes müssen wahrscheinlich einmal täglich abends gegossen werden. Weil im Osten und Westen mit häufigeren Niederschläge zu rechnen ist, musst Du dort wahrscheinlich weniger häufig gießen.

Achte mit dem von Dir ausgewählten Dünger darauf, Deine Pflanzen gemäß den Anweisungen auf der Verpackung ausreichend zu düngen und werte Deinen Mutterboden weiterhin mit Kompost und Wurmguss auf, damit er mit Nährstoffen versorgt ist, die langsam freigesetzt werden und somit später in der Saison verfügbar sind.

Zu diesem Zeitpunkt sind Deine Pflanzen bereit, Trainingstechniken zu tolerieren. Setze Methoden wie Topping und Low-Stress-Training ein, um im Blätterdach Platz zu schaffen, das Schimmelrisiko zu verringern, den Pflanzen eine diskrete Struktur zu verleihen und natürlich den Ertrag zu steigern.

In den Regionen um Marseille und Paris herum kann es von Zeit zu Zeit windig werden. Sollten Deine großen Sativa-Sorten von starken Böen gebeutelt werden, verwende Pfähle, um ihnen zusätzliche Unterstützung zu bieten.

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JULI

Tageslänge 1. Juli: 16h 6m
• Zu erwartende Temperatur: 16–26°C

Im wärmsten Monat Frankreichs geht es heiß her! Gönn Dir ein Glas gekühlter Cannabislimonade und begib Dich in den Garten, um Deine Pflanzen im Auge zu behalten.

Du wirst feststellen, dass Dein Boden schneller austrocknet. Halte Dich jeden Tag morgens und abends auf dem Laufenden. Führe Routineprüfungen an Deinem Bewässerungssystem durch, um eventuelle Undichtigkeiten oder Verstopfungen schnell beheben zu können.

Fall Du Low-Stress-Training durchführst, trainiere weiterhin neue Triebe und bringe sie auf dieselbe Höhe wie den Rest des Blätterdachs.

Die Zunahme der Tageslichtstunden führt zu einem starken oder sogar explosiven vegetativen Wachstum. Überprüfe die Gesundheit der größeren Fächerblätter regelmäßig. Wenn alles gut läuft, sollten sie gerade, dunkelgrüne Finger ausbilden. Stellst Du allerdings an den Spitzen Verfärbungen oder Kräuselungen fest, dann konsultiere diesen Leitfaden, der sich mit Mangelerscheinungen beschäftigt.

Patrouilliere alle paar Tage in Deinem Garten, um nach Schädlingen Ausschau zu halten. Zwar halten Begleitpflanzen in der Regel unerwünschte Insekten erfolgreich fern, doch können sie manchmal auch überfordert sein. Sollte dies so sein, kannst Du bewusst nützliche Insekten wie Marienkäfer einführen oder Deine Pflanzen mit Neemöl besprühen.

Falls Du Dich nicht für feminierte, sondern für reguläre Samen entschieden hast, werden Deine Pflanzen im Juli ihr Geschlecht offenbaren. Schau Dir die Nodien genau an – die Knoten, an denen sich die Zweige mit dem Hauptstamm verbinden –, um nach Vorblüten zu suchen. Weibliche Vorblüten präsentieren sich als kleine Tränen mit hervortretenden Haaren, während ihre männlichen Entsprechungen als glatte Säckchen ohne Haare erscheinen. Entferne die Männchen umgehend aus Deinem Garten, um zu verhindern, dass sie die Weibchen bestäuben.

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AUGUST

Tageslänge 1. August: 15h 4m
 Zu erwartende Temperatur: 16–25°C

Der Sommer sorgt weiterhin für warmes Wetter und viel Sonnenschein. Im August nimmt das Tageslicht jedoch leicht ab. Cannabispflanzen interpretieren dieses Signal als Zeichen des nahenden Herbstes, was sie dazu veranlasst, ihre Blüte einzuleiten. Stoppe nun das Training.

Cannabispflanzen in der Blüte weisen einen etwas anderen Nährstoffbedarf auf. Tausche Deinen bisherigen Dünger gegen einen aus, der etwas weniger Stickstoff, dafür aber mehr Kalium und Phosphor enthält. Füge dem Ganzen ein Top-Dressing aus Wurmguss, Seetangmehl und Knochenmehl hinzu, um Deine Pflanzen mit den Nährstoffen zu versorgen, die sie zur Entwicklung großer, harziger Blüten benötigen.

Deine Schützlinge beginnen sich während der frühen Blütephase zu strecken. Verwende einen Trimmer, um die größeren Blätter zu entlauben, damit mehr Licht in der Lage ist, in das Blätterdach einzudringen, so dass jeder Blütenstand richtig anschwellen kann. Diese Methode hilft auch, Schimmel abzuwehren. In ganz Frankreich liegt die durchschnittliche jährliche Luftfeuchtigkeit bei 70–80%. Überprüfe deshalb die sich entwickelnden Blütenstände regelmäßig auf Anzeichen von Schimmel. Halte deine Gewächshausventilatoren am Laufen und sei nach starken und längeren Regen- und Nebelperioden besonders wachsam. Erfahre hier, wie Du Schimmelprobleme erkennen, verhindern und behandeln kannst.

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SEPTEMBER

Tageslänge 1. September: 13h 24m
• Zu erwartende Temperatur: 13–22°C

Die Tage werden immer kürzer, die Temperatur sinkt weiter und der Herbst setzt ein. Es handelt sich um einen der aufregendsten Monate des gesamten Anbaus und Du wirst feststellen, dass Deine Blüten im September an Gewicht zulegen.

Sobald Deine Buds mehr Trichome entwickeln, produzieren sie eine Fülle von Harz. Deine Nachbarn könnten an diesem Punkt beginnen, die wahren Absichten Deiner Aktivitäten zu erfassen. Glücklicherweise geben die Begleitpflanzen, die Du zu Beginn des Jahres gesät hast, wie beispielsweise Lavendel, ebenfalls durchdringende Aromen ab, die dazu beitragen, den charakteristischen Geruch von Cannabis zu maskieren.

Im Südwesten Frankreichs – insbesondere in Bordeaux und Biarritz – fallen mitunter die stärksten Niederschläge des Landes. Falls Du Deine Pflanzen in Töpfen wachsen lässt, solltest Du sie in dieser Situation in einen Polytunnel oder ein Gewächshaus stellen, um sie vor überschüssiger Feuchtigkeit und damit vor der Schimmelgefahr zu schützen.

Dünge Deine Pflanzen weiterhin mit einer auf die Blütephase abgestimmten Rezeptur und halte das Unkraut im Auge. Auch Vögel werden in dieser Zeit normalerweise aktiver – spanne ein Netz um Deine Pflanzen, um Ihre Blätter und Blüten vor den hungrigen Schnäbeln zu schützen.

In den Bergen kann der erste Frost bereits Anfang September auftreten. Ernte Deine Autoflowers davor und siedele photoderiodische Sorten in das Gewächshaus um.

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OKTOBER

Tageslänge 1. Oktober: 11h 38m
 Zu erwartende Temperatur: 10–17°C

Der Herbst ist im Oktober in vollem Gange. In Paris bleibt der Niederschlag konstant, während er in Marseille und Lyon stark zunimmt. Hole Deine Pflanzen aus dem Regen und stelle sie wenn möglich ins Gewächshaus. In Mittel- und Ostfrankreich tritt normalerweise Ende Oktober der erste Frost auf. Falls Du also in diesen Regionen lebst, ist es an der Zeit, Deine Pflanzen ins Gewächshaus umzusiedeln.

Schnell blühende Indica-Sorten können Anfang Oktober geerntet werden. Beginne zwei Wochen vor der Ernte damit, die Nährstoffzufuhr einzuschränken und spüle Deine Pflanzen, damit sie einen sanften und intensiven Geschmack annehmen. Ebenso kannst Du mit der Ernte der Begleitpflanzen wie Lavendel beginnen, um daraus etwa beruhigende Tees herzustellen.

Bei länger in Blüte stehenden Sativa-Sorten düngst und entlaubst Du weiter, um den Ertrag zu optimieren und den Kampf gegen den Schimmel zu gewinnen.

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NOVEMBER

Tageslänge 1. November: 9h 52m
• Zu erwartende Temperatur: 6–11°C

Langsam fallen die Blätter von den Bäumen und die Temperaturen sinken spürbar. Lyon, Paris und Marseille werden in diesem Monat ihren ersten Frost erleben. Sollte es übermäßig kalt werden, stellst Du einige Heizungen in Dein Gewächshaus und wickelst die Töpfe in Luftpolsterfolie ein, um Deine Pflanzen gegen die Kälte zu isolieren.

Halte Dich ab zwei Wochen vor der Ernte mit dem Düngen Deiner Pflanzen zurück. Behalte die Wettervorhersage im Auge, falls sich Deine Pflanzen noch in Beeten befinden, und ernte sie, bevor der erste Frost einsetzt. Jetzt ist es an der Zeit, die Früchte Deiner Arbeit zu trocknen und auszuhärten!

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VOR- UND NACHTEILE DES ANBAUS VON CANNABIS IM FREIEN IN FRANKREICH

Der Freilandanbau von Cannabis in Frankreich hat eine Reihe von Vor- und Nachteilen. Dazu gehören insbesondere:

Vorteile:

• Ausgeglichenes Klima
• Viel Niederschlag
• Lange Anbausaison
• Reichlich Sonnenschein

Nachteile:

• Übermäßiger Regen in einigen Regionen
• Hohe Luftfeuchtigkeit kann zu Schimmelproblemen führen
• Drakonische Gesetze machen den Anbau zu einer Risikoentscheidung
• Intensive Hitze im Süden
• Früher Frost in den Bergen

DIE 3 BESTEN RQS-SORTEN, DIE WIR FÜR DEN FREILANDANBAU IN FRANKREICH EMPFEHLEN

Als vielseitige und robuste Pflanze wächst Cannabis in vielen Regionen der Welt ohne Probleme. Dennoch sind bestimmte Sorten für bestimmte Klimazonen besser geeignet als andere. Die drei folgenden Sorten eignen sich perfekt für den Anbau in verschiedenen Regionen Frankreichs.

• Royal Cheese (schnell blühend) – für Erzeuger in Bergregionen

Als schnell blühende Sorte stellt Royal Cheese eine gute Option für Grower dar, die in den Bergen sowie in Mittel- und Ostfrankreich mit früh einsetzendem Frost rechnen müssen. Diese Sorte produziert wunderschöne, kompakte Blüten mit tiefvioletten und grünen Farbtönen. Ihr THC-Gehalt von 17% und entspannende Terpene konvergieren zu einem beruhigenden Körper-High. Im Freien erreicht Royal Cheese eine Höhe von bis zu 200cm und produziert eine lohnende Prämie von 550–600g/Pflanze.

Royal Cheese Auto

Royal Cheese (Fast Flowering)

Royal Cheese (Fast Flowering)

Genetic background Old School Skunk x Afghani
Yield indoor 550 - 600 gr/m2
Height indoor 60 - 100 cm
Flowering time 6 - 8 weeks
THC strength THC: 17% (aprox.) / CBD: Medium
Blend 40% Sativa, 60% Indica, 0% Ruderalis
Yield outdoor 550 - 600 g/per plant (dried)
Height outdoor 130 - 200 cm
Harvest time Early October
Effect A combination of stoned + high
 

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• Sour Diesel – für Erzeuger in Südfrankreich

Sour Diesel weist ein sativadominiertes genetisches Profil auf, was bedeutet, dass sie sich für ihre Blüte länger Zeit nimmt. Ideal für die längere Anbausaison im Süden, wird sie ihre Buds bis in den November hinein vorantreiben und etwa 600g/Pflanze abwerfen. Die reifen Blüten dieser Sorte produzieren eine Fülle von Harz mit einem THC-Gehalt von 19%. Genieße ihren zerebralen Kick und ihre energetisierenden zitrusfrischen Terpene.

Sour Diesel

Sour Diesel

Sour Diesel

Genetic background Original Diesel x (Northern light x Shiva x Hawaiian)
Yield indoor 475 - 525 gr/m2
Height indoor 90 - 160 cm
Flowering time 10 - 11 weeks
THC strength THC: 18% (aprox.) / CBD: Low
Blend 70% Sativa, 30% Indica, 0% Ruderalis
Yield outdoor 550 - 600 gr/plant
Height outdoor 150 - 200 cm
Harvest time Late October
Effect Physical, clear high
 

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• Royal Moby – Diese Sorte kann überall angebaut werden!

Royal Moby stammt von den legendären Elternsorten Haze und White Widow ab. Aufgrund ihres robusten Stammbaums ist sie resistent gegen Schädlinge und Schimmel – ideale Eigenschaften für das feuchte Klima in den meisten Teilen Frankreichs. Royal Moby produziert massive Ernten von 700g/Pflanze und beschert Dir ein ausgewogenes High, das den Körper beruhigt und den Geist stimuliert.

Royal Moby

Royal Moby

Royal Moby Royal Queen Seeds

Genetic background Haze x White Widow
Yield indoor 500 - 550 g/m2
Height indoor 80 - 140 cm
Flowering time 9 - 10 weeks
THC strength THC: 21% (aprox.) / CBD: Low
Blend 65% Sativa, 35% Indica
Yield outdoor 500 - 550 g/per plant (dried)
Height outdoor 200 - 300 cm
Harvest time Late October
Effect A combination of stoned + high
 

Buy Royal Moby

BAUE CANNABIS IN FRANKREICH AN!

Frankreich hält ein hervorragendes Klima für den Cannabisanbau bereit. Weder zu kurz noch zu lang, umspannt die Anbausaison den richtigen Zeitrahmen für erfolgreiche Indica- und Sativa-Ernten. Die Erzeuger in den Bergen und im kühleren Zentrum und Osten sollten sich mit Polytunneln und Gewächshäusern vorbereiten, während sich Grower im ganzen Land gegen die Feuchtigkeit wappnen sollten, um Schimmel bekämpfen zu können.

Abgesehen von diesen Faktoren belohnt Dich der Anbau von Cannabis in Frankreich auf einfache Art und Weise. Wegen des ausgewogenen Verhältnisses von Niederschlag und Sonnenschein gestaltet sich der Weed-Anbau im Land fast mühelos. Die drakonischen Gesetze halten jedoch viele Menschen davon ab, ihre eigene Cannabisernte anzugehen, aber hoffentlich setzt sich der Trend hin zu mehr Toleranz und Akzeptanz fort!

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