Man weiß nie, wann der Zeitpunkt gekommen ist, wenn Du nur Dein Gras und keine Pfeife oder Bong zur Hand hast. Für einen Hanffreund sind das harte Zeiten. Da ist es doch praktisch, wenn man weiß, wie man sich aus ein paar Haushaltsutensilien ein Rauchgerät basteln kann.

Zunächst wollen wir einmal klarstellen, dass die folgenden Optionen nur als Notnagel dienen sollten. Wenn Du Dir eine Glasbong zulegen kannst, dann mache das. Es handelt sich hierbei um Materialien, die normalerweise nicht für den Konsum von Cannabis verwendet werden. Eine anständige Bong oder Pfeife wird Deinem kostbarem Gras immer gerechter werden. Ein Gerät, dass speziell dafür gefertigt wurde, wird Dir einen besseren Geschmack, Abbrenn- und Rauchverhalten liefern.

Nichtsdestotrotz kannst Du auch auf unkonventionelle Art und Weise high werden. Theoretisch nutzt Du ja dieselbe Menge THC, da Du dieselbe Menge von derselben Sorte konsumierst. Es mag nicht das angenehmste Raucherlebnis sein aber diese MacGyver-Tricks für Hanfis sind auf jeden Fall effektiv. Aber setze sie verantwortungsvoll ein!

OBST UND GEMÜSE

Wir müssen einfach mit einer Methode beginnen, die immer noch äußerst beliebt ist. Das Rauchen aus Lebensmitteln erlebt in den sozialen Netzwerken gerade eine Art Renaissance – dieselben Methoden, die schon Dein Großvater in seiner Kifferzeit nutzte.

Ein Apfel lässt sich am einfachsten zu einer Pfeife umfunktionieren. Aus der stabilen und dennoch weichen Frucht kannst Du ganz einfach eine Pfeife machen. Verwende eine leere Kugelschreiberhülse oder ein kleines Messer, um den Stiel herauszuschneiden. Versuche dabei den Apfel von oben nicht weiter als ¾ der Länge einzuschneiden. Wenn Du diesen Luftgang ausgehüllt hast, machst Du dasselbe an der Seite des Apfels. Diese beiden hohlen „Röhren“ sollten sich am Ende treffen.

Das ist eine beliebte Methode zum Rauchen aus einer Frucht. Um den Rauch angenehmer zu machen, kannst Du immer wieder etwas verändern. Wenn Du einen Kopf hast, dann platziere ihn auf dem Apfel (dort, wo normalerweise der Stiel ist). Du kannst auch die Metallspitze eines Kugelschreibers als Kopf verwenden oder Du baust Dir einfach einen aus einem anderen Material (solange es nicht schmilzt oder irgendwelche giftigen Dämpfe erzeugt).

Mit der Größe oder Art der Frucht lässt sich das Raucherlebnis personalisieren. Im Grunde sind Deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt, solange Du wie bei der Apfelpfeife ein Luftsystem kreieren kannst. Du kannst sogar Früchte und Gemüsesorten aufeinanderstapeln, um eine größere und köstlichere Bong zu erhalten. Wenn Du Dich für eine Ananas entscheidest, kannst Du sie sogar mit Wasser füllen. Oder versuche es einmal mit einer Kokosnuss und verwende das natürlich enthaltene Kokoswasser! Für diese Variante steckst Du ein hohles Rohr, auf dem dann der Kopf angebracht wird, durch die Seite, schneidest oben ein Loch hinein und benutzt es als Mundstück. Hört sich das nicht köstlich an?!

Die Möglichkeiten sind wirklich endlos, probiere ein paar aus und finde deine Lieblingsvariante.

OBST UND GEMÜSE

VERGISS DEIN PFEIFENSIEB NICHT

Egal, ob Du Deine Pfeife aus einer Getränkedose oder einer Frucht bastelst, wirst Du sie mit einem Pfeifensieb verwenden wollen. Wenn Du Dein Weed ohne Sieb rauchst, kann dies eine ziemlich unangenehme Erfahrung sein. Ein Sieb sorgt dafür, dass die losen Teile in Deiner Pfeife bleiben anstatt in Deinem Mund zu landen, wodurch Du jeden Zug an Deiner Bong umso mehr genießen kannst!

Welches Pfeifensieb solltest Du für Deine selbstgemachte Bong verwenden? Und was kannst Du tun, wenn Du kein Sieb zur Hand hast?

VERSCHIEDENE ARTEN VON PFEIFENSIEBEN

Messingsieb

Messingsiebe sind vielleicht die gängigsten Siebe und werden in Tabakpfeifen und vielen Glas- und Keramikbongs verwendet. Du bekommst sie in beinahe jedem Tabakladen oder Headshop für wenig Geld. Diese kreisförmigen Teile bestehen aus Messinggewebe, wobei jedes Sieb etwa die Größe einer kleinen Münze hat. Messing hat den Vorteil, dass man es einfach verbiegen kann; daher kannst Du diese Siebe verschiedenen Kopfgrößen anpassen. Solltest Du Messingsiebe haben, die für Deinen Kopf etwas zu groß sind, kannst Du sie ganz einfach zurechtschneiden.

Welchen Nachteil haben diese Siebe? Nun, Messingsiebe sind nicht so widerstandsfähig wie beispielsweise Siebe aus Stahl. Auch wenn Messing nicht schmilzt, kann es sein, dass diese Siebe mit der Zeit schwächer werden und irgendwann brechen, wenn Du Deine Pfeife häufig benutzt.

Edelstahlsiebe

Stahlsiebe werden oftmals in Silikon- oder Acrylbongs verwendet, obwohl letztere leicht durch diese Siebe zerkratzt werden können. Sie funktionieren ganz gleich wie Messingsiebe und es gibt auch keine Unterschiede, was den Geschmack angeht. Abgesehen von ihrer Farbe ist der Hauptunterschied zwischen diesen beiden Materialien, dass die Stahlsiebe beständiger sind.

Da Stahlsiebe weniger gut formbar wie Messing sind, kann ihre Anpassung an seltsam geformte Köpfe etwas kniffliger sein.

Glas- oder Quarzsiebe

Glaspfeifensiebe werden normalerweise aus speziellem strapazierfähigem Glas hergestellt, das Borosilikat genannt wird. Diese hitzebeständige Art von Glas bekommt bei Temperaturschwankungen keine Risse und zerbricht generell nicht so leicht wie normale Glaswaren. Offensichtlich sind Siebe aus Glas nicht flexibel, weshalb Du sie nicht einfach zuschneiden kannst, um ihre Größe anzupassen. Daher musst Du sicherstellen, dass Du die richtige Größe für Deinen Kopf wählst. Da sich Glas nicht abnutzt, können diese Siebe im Prinzip ewig halten; sofern Du sie nicht kaputt machst oder verlierst.

Du kannst Dir auch Pfeifensiebe aus Quarz besorgen, die noch hitzebeständiger als Glas sind. Ersetzbare Glas- oder Quarzsiebe sind weniger gängig wie die bereits genannten Optionen, da die meisten hochwertigen Glasbongs Borosilikat- oder Quarzsiebe direkt in ihr Design integriert haben. Diese weisen häufig dekorativ platzierte Löcher anstelle eines ultrafeinen Siebes aus Messing oder Stahl auf.

VERSCHIEDENE ARTEN VON PFEIFENSIEBEN

WELCHES PFEIFENSIEB IST AM BESTEN?

Es gibt nicht wirklich eine "beste" Art von Sieben – das Wichtigste ist, dass das Sieb genau in Deinen Kopf passt. Du weißt, dass Dein Sieb passt, wenn es nicht herausspringt, nachdem Du es in den Kopf gedrückt hast. Ob Du Stahl-, Messing- oder Glassiebe bevorzugst, bleibt Dir überlassen.

WAS, WENN DU KEIN SIEB ZUR HAND HAST?

Da es in diesem Artikel über das Bauen von selbstgemachten Bongs geht, hast Du vielleicht auch keine echten Pfeifensiebe da. In diesem Fall kannst Du Dir zur einmaligen Verwendung auch Dein eigenes Pfeifensieb basteln. Dies sind Deine Möglichkeiten:

Eine bewährte Methode ist, ein Stück Alufolie zu nehmen und mit einem Zahnstocher ein paar Löcher hineinzustechen. Forme die Folie in eine geeignete Größe und gib sie in Deinen Kopf, so wie Du es mit einem gewöhnlichen Sieb tun würdest. Keine Sorge, die Alufolie wird nicht schmelzen während Du rauchst. Allerdings kannst Du dieses DIY-Sieb nur ein- bis zweimal verwenden, bis Du ein neues machen musst.

Du kannst Dein Sieb auch aus einer Büroklammer oder einem ähnlichen Stück aus steifem Draht herstellen. Biege den Draht in eine Spiralform und platziere ihn im Kopf. Dies kann als halbwegs anständiges Sieb funktionieren, das größere Stücke Asche und Weed in Deiner Pfeife hält.

Im Notfall kannst Du Deinen Kopf so mit Gras vollpacken, dass Du gar kein Sieb benötigst. Platziere hierfür größere Stücke Weed am Boden Deines Bong-Kopfes – sie sollten groß genug sein, um das Loch zu bedecken und nicht unmittelbar eingesaugt zu werden. Schichte die kleineren Teile Gras darüber, um die Oberfläche zu vergrößern und dadurch für einen idealen Rauch zu sorgen. Wir können bei dieser Methode fürs nichts garantieren, aber wenn alles andere fehlschlägt, warum die Erfahrung dann nicht so gut wie möglich optimieren.

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