Anbaubericht: Critical (feminisiert) von Royal Queen Seeds

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Es gibt viele Eigenschaften, auf die sich Anbauer konzentrieren können, wenn sie sich für eine Sorte für den Anbau entscheiden: Einfachheit des Anbaus, Ertrag, Potenz, Geschmack und Effekt sind alles Faktoren, die von Sorte zu Sorte variieren. Critical ist eine Cannabissorte, die jede dieser Eigenschaften in vollem Maße optimiert, sodass diese Sorte zu einem festen Bestandteil der globalen Grower-Gemeinschaft geworden ist. Für diesen Bericht folgen wir dem Anbauzyklus von Critical (feminisiert) von RQS aus Samen und Klonen bis zur Ernte! Lies weiter und erfahre, wie man diese fantastische Sorte anbaut.

ANBAUEINRICHTUNG

Sobald wir die Samen mit der Post erhalten haben, packten wir sie in die "Root Riot"-Blöcke für Klone und Samen und stellten diese in einen von unten beheizten Propagator. Als Beleuchtung haben wir in der Entfernung von etwa 60cm eine 400W-MH-Lampe auf 18/6 eingestellt. Um unsere 1 × 1 × 2,1m große Anlage schön kühl zu halten, ließen wir einen 45cm hohen ionisierenden Turmventilator sowie zwei 15cm große Lüfter laufen.

Als Basiserde verwendeten wir für den gesamten Anbau (einschließlich der Klone) B'Cuzz Kilomix von Atami, dem wir zusätzlich etwa 10–15% Perlit hinzufügten. Die Idee dahinter ist, dass eine extra luftige Erdmischung für die Wurzeln besonders gut zu dem kräftigen Wachstum von Critical passt.

DER ANBAU VON CRITICAL AUS SAMEN

Konzentrieren wir uns zunächst auf den Anbauvorgang von Critical-Pflanzen aus Samen. Anschließend werden wir uns mit dem Klonen befassen.

WACHSTUMSPHASE

Wie alle Samen von Royal Queen Seeds, keimten auch diese schnell. Nach drei Tagen waren alle gekeimt, also öffneten wir die Luftlöcher des Propagators. Am nächsten Tag schalteten wir auch die Bodenheizung aus. Am 5. Tag pflanzten wir die Sämlinge in 8,5cm große Töpfe in eine vorbereitete Mischung und stellten sie ein wenig näher an die Lampe (ca. 45cm). In den nächsten Tagen rückten wir sie schrittweise näher, bis wir sie am achten Tag in einem Abstand von 22–25cm direkt unter die Lampe stellten.

Alles ging gut voran. Am 15. Tag verpflanzten wir sie in 15cm große Töpfe. Ein Hinweis zur Topfgröße: Wenn Du viele Platzen auf begrenztem Raum anbauen möchtest, solltest Du mit kleineren Töpfen arbeiten und nur bei Bedarf umtopfen.

Für unseren Anbau haben wir uns dazu entscheiden, die Pflanzen weder zu beschneiden noch zu trainieren; stattdessen ließen wir sie in ihrem normalen Muster wachsen. Sie wurden in keiner Weise behindert und wuchsen zu diesem Zeitpunkt sehr schnell. Es dauerte nicht lang, bis sie wieder in größere Töpfe umsiedeln mussten. Am 25. Tag pflanzten wir sie in die Töpfe, in denen die Pflanzen ihre Blütephase absolvieren sollten. Vier der sechs Pflanzen wurden in 25cm große Töpfe gepflanzt, die etwas tiefer als Standardblumentöpfe sind.

BLÜTEPHASE

Für die Wachstumsphase verwendeten wir Canna Terra Vega (von Tag 8 an: halbe Stärke; von Tag 20 an: volle Stärke oder 10ml pro Liter). Wir konnten nach dem Umtopfen kein verlangsamtes Wachstum feststellen – wahrscheinlich aufgrund des kräftigen Wuchses dieser Sorte. Am 28. Tag stellten wir die Töpfe in den Blüteraum, eine  2 × 1 × 2m große Anlage, in der wir 2 x 400W HPS-Lampen einrichteten und zwei große 45cm Ventilatoren aufstellten.

Die Mädels haben keine Zeit verschwendet. Nach nur sechs Tagen im 12/12-Zyklus begannen vier Pflanzen mit der Entwicklung ihrer Blüten. Zwei von ihnen fingen auch an, sich beachtlich zu strecken. Von da an begannen wir damit, sie bei jeder Bewässerung mit einer vollen Dosis von Canna Terra Flores zu düngen. Zu diesem Zeitpunkt nahmen wir auch vier Stecklinge von den beiden schönsten Pflanzen.

An Tag 22 unter 12/12 blühten die Pflanzen wie verrückt und die Harzproduktion setzte bereits ein. Wir haben die Düngermenge bei jeder Bewässerung auf die doppelte Dosis erhöht (20ml pro Liter) und bei jeder fünften Bewässerung mit reinem Wasser gespült. Es mag vielleicht zu früh gewesen sein, aber da die Pflanzen so reichlich blühten, gaben wir ihnen über vier Tage auch vier Dosen PK 13/14. Am 31. Tag war klar, dass zwei der vier Pflanzen einen guten Ertrag abliefern würden. Zum Glück waren dies die Pflanzen, von denen wir die Klone genommen hatten.

DIE LETZTEN TAGE VOR DER ERNTE

Die nächsten zehn Tage lang legten alle Pflanzen an Masse zu. Am 38. Tag reduzierten wir die Düngermenge auf normale Dosen und am 42. Tag stellten wir die Düngung vollkommen ein. Von nun an wurde nur noch mit Wasser gespült.

Am 47. Tag sahen wir, dass sich manche Blütenstempel braun verfärbten. Am 51. Tag der Blütephase zeigte sich bei genauerer Betrachtung mit einer 8-fachen Lupe an zwei Pflanzen (den beiden kleinsten), dass ihre Harzdrüsen sich milchig zu verfärben begannen. Wir vermuteten, dass die beiden größeren Pflanzen auch nicht weit zurücklagen.

Royal Critical Blütephase

TROCKNEN UND AUSHÄRTEN

An diesem Abend wurden sie geerntet, getrimmt und zum Trocknen aufgehängt. Wir konnte Unterschiede beim Wuchs der Pflanzen und ihren Blüten feststellen: Die zwei größeren Pflanzen entwickelten harte "Nuggets" mit einem größeren Abstand zwischen den einzelnen Nodien. Die beiden kleineren Pflanzen zeigten eine weichere und dennoch dichtere Blütenstruktur mit einem schönen und kurzen Abstand zwischen den Nodien.

Wir konnten zwischen den Pflanzen keinen Unterschied im Geruch feststellen, da sie alle während der Blütephase ein erdiges und würziges Aroma verströmten. Obwohl es im Nachhinein gesehen möglich ist, dass die beiden größeren Pflanzen mehr nach Hasch und Skunk rochen, ist es trotzdem schwer zu sagen, da beide Varianten ziemlich stark waren.

Die Buds verbrachten ungefähr 10 Tage hängend in einem dunklen Schrank, um zu trocknen und konnten nach einer kurzen Zeit zum Aushärten (20 oder 30 Tage im Glas) ihr Potential voll ausschöpfen. Was die Ausbeute und den Rauch angeht, werden wir nach einem Exkurs in die Kunst des Klonens von Critical darauf zurückkommen.

DAS KLONEN VON CRITICAL: EINE GUTE SORTE, UM DEINE FÄHIGKEITEN BEIM KLONEN ZU VERBESSERN

Nicht alle Cannabissorten sind unbedingt einfach zu klonen, aber Critical wurde nicht ohne Grund zu einem Favoriten unter Indoor-Grasanbauern. Abgesehen von dem leichten Anbau aus Samen ist diese Sorte auch noch sehr tolerant, was das Klonen anbelangt, was sie zu einer guten Sorte zum Verfeinern Deiner Fähigkeiten macht.

Solltest Du noch nie zuvor Cannabis geklont haben, musst Du Dir keine Sorgen machen, da Klonen keine große Hexerei ist – insbesondere dann nicht, wenn Du mit einem einfachen Exemplar wie Critical arbeitest. Unserer Erfahrung nach wirst Du beim Klonen mit einer "Naja, es kann funktionieren oder auch nicht!"-Haltung die besten Ergebnisse erzielen.

VORBEREITUNGEN ZUM KLONEN

Besorge Dir eine neue, scharfe Rasierklinge, etwas Klonlösung, Klon- und Samenblöcke wie „Root Riot“ oder ähnliches und einen kleinen, beheizten Propagator. Falls Du möchtest, kannst Du Dir auch den biologischen Wachstumsstimulator Nitrozym besorgen, was jedoch nicht nötig ist.

Wir warteten, bis die Critical-Pflanzen gerade mit ihrer Blütenbildung begannen, bevor wir Klone von ihnen nahmen. Solltest Du im Klonen von Cannabis noch unbedarft sein (oder hast es bereits in der Vergangenheit versucht und es hat nicht so gut geklappt), kann es besser sein, Deine Klone während der Wachstumsphase (18/6) zu nehmen, da der kräftige Wuchs von Critical zu dieser Zeit eine schnelle Wurzelbildung unterstützt.

Auf einer Küchenarbeitsfläche haben wir einen sauberen Bereich mit vorbereiteten Klonblöcken eingerichtet, die gründlich in lauwarmem Wasser eingeweicht wurden. Da die Löcher in diesen Wurzelblöcken nicht immer "gut" sind, solltest Du vielleicht einen Zahnstocher oder Spieß nehmen, um sie neu zu bohren. Versuche keinesfalls einen Steckling mit Gewalt in ein verstopftes Loch zu drücken! Du wirst auch ein großes Glas mit lauwarmem Wasser benötigen, in das Du Deine frischen Stecklinge stellen kannst.

Ein Hauptgrund, warum das Klonen von Weed misslingen kann, ist, dass Deine Arbeitsumgebung- und werkzeuge nicht sauber sind. Um Deine Arbeitsflächen gründlich zu reinigen, solltest Du kochendes Wasser und Reinigungsmittel verwenden. Ferner solltest Du sterile Messer benutzen, die Du nach dem Abschneiden jedes Klons mit Reinigungsalkohol desinfizierst. Heize den Propagator außerdem ein paar Stunden vorher auf, bevor Du mit dem Klonen beginnst!

Überprüfe das obere Drittel Deiner Pflanze, von dem Du die Stecklinge nehmen möchtest. Dank des kräftigen Wuchses von Critical wirst Du nicht lange suchen müssen, da Du wahrscheinlich aus einer ganzen Menge potentieller Klone auswählen können wirst! Nimm das Messer und bewege es ca. 10cm (3–4 Nodien) von der Triebspitze nach unten. Entferne alle Blätter in diesem Bereich bis auf die Triebspitze und das nächste darunterliegende Blattpaar. Entferne die Blätter dicht am Stängel und versuche, diesen nicht zu beschädigen.

scharfe Allzweckklinge, Klonierungslösung, Cannabis-Klon und ein beheizter Propagator

DEN SCHNITT MACHEN

Nun machst Du 3–5cm unter Deiner ausgewählten Nodie einen scharfen Schnitt und gibst den ganzen Steckling mit der Schnittstelle nach unten in eine Schüssel mit lauwarmem Wasser.

An dem teilweise eingetauchten Steckling haben wir einen sauberen 45°-Schnitt unter der untersten Nodie (nimm den neuen Steckling niemals aus dem Wasser, während Du das machst!) gemacht. Puh! Der "riskanteste" Teil liegt nun hinter uns, da man solche Stecklinge problemlos einige Tage im Wasser lassen könnte und sie trotzdem wurzeln würden. Um ihren Tod zu verhindern, ließen wir die Stecklinge für zwei Minuten im Wasser, damit sie nach dem erlittenen Schock durch den Schnitt Wasser und keine Luft durch den Stängel aufsaugen.

Nun, nachdem das Klongel und ein Wurzelblock mit einem kleinen Loch bereits warteten, nahmen wir den Steckling schnell aus dem Glas Wasser und tauchten ihn in das Klongel (wir tauchen normalerweise mindestens zwei Drittel des Stecklings für ungefähr 20 Sekunden in die Lösung). Danach steckten wir den Steckling vorsichtig in den Wurzelblock und drückten diesen vorsichtig von allen Seiten zusammen, um den Steckling zu sichern. Wir müssen wahrscheinlich nicht erwähnen, dass wir dabei mit äußerster Vorsicht vorgegangen sind. Biege oder drücke den Steckling keinesfalls, da dies die Wahrscheinlichkeit verringert, dass er Wurzeln bildet.

Klone vorbereiten

DIE KLONE IN DEN PROPAGATOR STELLEN

Wir gaben die Blöcke mit den Stecklingen auf ein Tablett und stellten dieses direkt in den Propagator, dessen Lüftungsschlitze verschlossen waren. Nachdem alle Stecklinge genommen und im Propagator gelandet waren, sprühten wir einen Nebel des Wachstums-Booster Nitrozym über alle Stecklinge. Auf diese Art verleihst Du Deinen Stecklingen einen Vorsprung durch eine verbesserte Enzym-Blattdüngung. Der Propagator benötigt gutes Licht, aber – und das ist wichtig – nicht so viel zusätzliche Wärme. Im Fall von Critical stellten wir ca. 45cm von der 400W Lampe entfernt den Ventilator auf, der über die Oberseite der Einheit blies – nur um sicher zu gehen. Nach vier Tagen besprühten wir die Stecklinge erneut mit Nitrozym.

Propagator gefüllt mit Cannabis-Klonen

DIE STECKLINGE BEGINNEN MIT DER WURZELBILDUNG

Nach sieben Tagen öffneten wir die Lüftungsschlitze des Propagators. Nach neun Tagen zeigten bereits alle vier Stecklinge eine gute Wurzelbildung an den Blöcken, weshalb wir sie in 8,5cm große Töpfe pflanzten, die wir ca. 45cm von der Lampe entfernt platzierten. Wir verwendeten denselben Erdmix, den wir auch beim Anbau der Samen nahmen. In den nächsten 24 Stunden haben wir die Stecklinge genau beobachtet. Bei ihrem ersten Nachtzyklus erhielten sie eine weitere Dosis Nitrozym. Am nächsten Tag haben wir alle Triebspitzen entfernt und die Stecklinge näher an die Lampe gestellt (30–35cm).

die Wurzeln eines Cannabis-Klons

UMTOPFEN DER KLONE

Nach 14 Tagen in den kleinen Töpfen (Tag 23 nachdem wir die Stecklinge genommen hatten) pflanzten wir sie in 25cm große Töpfe und düngten sie unmittelbar mit einer halben Dosis von Canna Terra Vega. In dieser Nacht besprühten wir sie erneut mit dem Wachstumsverstärker zusammen mit 2ml des Verstärkers in einem Liter Gießwasser.

DIE KLONE BEGINNEN ZU BLÜHEN

Während der nächsten sieben Tage rasten die Stecklinge förmlich dahin und wuchsen sehr schnell. Am 21. Tag nach dem Eintopfen nahmen wir zwei der Pflanzen und platzierten sie an der besten Stelle im Blüteraum, wobei wir ihnen eine volle Dosis Canna Terra Flores verabreichten. Beide Klone begannen am 7. Tag des 12/12-Zyklus zu blühen. Am 15. Tag blühten sie bereits wie verrückt mit produzierten Harz ohne Ende. Zusätzlich zu der doppelten Düngerdosis (Terra Flores) bei jeder Bewässerung, entschlossen wir uns dazu, ihnen während der Tage 17–20 einen vollen PK-13/14-Mix (5ml pro Liter) zu verabreichen.

An Tag 30 sahen die beiden Pflanzen wirklich gut aus. Eine war kleiner als die andere und sie tat genau das, was ihre Mutter tat: sie bildete so ziemlich überall an ihren vier Stängeln Blüten mit kurzen Nodienabständen und einer dichten, feinen Blütenstruktur. Ihre größere Schwester machte ebenfalls dasselbe wie ihre Mutter: sie produzierte abgefahrene, solide und pralle "Nuggets".

Ab dem 31. Tag gaben wir ihnen drei weitere Tage lang 3ml PK 13/14 pro Liter. Bis zum 35. Tag der Blütephase (12/12), da wir sie früh ausgegeizt und Wachstumsverbesserer verwendet hatten, hatten nun beide Pflanzen ihre Mütter bei der Blütenproduktion bei weitem übertroffen. Die größere der beiden hatte derart feste und schwere Blüten, dass sie mit Stöcken gestützt werden musste. Von da an reduzierten wir den Dünger auf eine Einzeldosis bei jeder Bewässerung.

DIE BLÜTEN WERDEN FETTER

An Tag 42 hatten die Buds ihren "Blüterausch" beendet und legten nun an Masse zu. Die Harzproduktion beider Pflanzen erreichte jetzt ihren Höhepunkt. Von diesem Zeitpunkt an wurden beide Pflanzen bis zur Ernte nur noch mit reinem Wasser gegossen. Am 46. Tag waren beide Pflanzen mit schweren, glitzernden und prallen Buds beladen. Die kleinere Pflanze wies tatsächlich einige Stempel auf, die bereits braun wurden. Es sollte gesagt werden, dass in diesem Fall, als die Pflanzen in 25cm-Töpfe umgetopft wurden, es wahrscheinlich besser gewesen wäre, größere Behälter (35–40cm) zu verwenden, da Critical ein Starkzehrer ist und ihr Wurzelsystem ausreichend Platz braucht, um ihren Heißhunger zu stillen. Verwende für dieses Mädel also keine zu kleinen Töpfe!

ERNTEZEIT

Am Tag 48 der Blütephase begannen beide Pflanzen damit, ihre Stempel zu "bräunen", auch wenn ihre Harzdrüsen nach wie vor klar waren. Zwei Tage später waren noch mehr ihrer Stempel braun geworden und wir stellten bei der kleineren Pflanze eine leichte Trübung der Trichome fest, als wir sie unter 8-facher Vergrößerung betrachteten. Zeit für die Ernte!

CRITICAL-KLONE ABSCHNEIDEN, TRIMMEN UND TROCKNEN

Nach dem Abschneiden, Trimmen und Aufhängen der Blüten zum Trocknen war eine Sache offensichtlich; diese beiden Mädels erzielten einen höheren Ertrag pro Pflanze.

Im Vergleich dazu hatten die vier aus Samen gezogenen Critical-Pflanzen innerhalb von 79 Tagen ein getrimmtes Trockengewicht von 37, 43, 47 und 49g produziert, also insgesamt 176g. Von den Klonen haben wir 71 Tage nach dem Anwurzeln (80 Tage nach dem Klonen) ein getrimmtes Trockengewicht von 63g (große Pflanze) und 75g (kleine Pflanze), also insgesamt 138g von nur ZWEI Klonen erhalten!

Ein Wort der Vorsicht: Critical-Buds können aufgrund ihrer Dichte anfällig für Schimmel sein. Achte in den letzten Wochen der Blütephase daher besonders auf eine angemessene Luftbewegung und die richtige Luftfeuchtigkeit.

DAS RAUCHEN VON CRITICAL: AROMA, GESCHMACK UND EFFEKT

Sobald Critical getrocknet ist und nicht berührt wird, riecht sie kaum nach etwas. Sobald Du aber einen Bud aufbrichst, kannst Du einen deutlichen Geruch wahrnehmen, der sehr "erdig", fast wie verbrannte Mandeln und Gewürze mit einem leichten Unterton von Treibstoff riecht. Diese Note verblasst beim Aushärten, verschwindet aber nicht vollständig und beeinträchtigt in keiner Weise den angenehm schmeckenden Rauch. Wenn es bei dieser Sorte eine "Herausforderung" gab, dann war es nicht der Anbau, sondern der Umgang mit ihren massiven, harzigen (und daher klebrigen) Buds.

Und schließlich, was das Rauchen von Critical betrifft, haben beide Varianten ein ähnliches Erlebnis hervorgebracht: Der Geschmack ist überraschenderweise haschartig und reichhaltig, wobei die dichteren Blüten vielleicht etwas "skunkiger" schmeckten. Das High ist äußerst angenehm – ein starker (aber nicht zu starker) Körperrausch, der von einer Welle erhebender Euphorie begleitet wird. Möglicherweise fragst Du Dich ja, ob Du nach ein paar Zügen mit der Couch verschmilzt – wirst Du nicht. Tatsächlich wirst Du feststellen, dass Du ziemlich viel machen kannst – aber natürlich alles mit einem dummen Grinsen im Gesicht. Wir fanden, dass sich der Rausch allmählich aufbaut und Du kannst problemlos ein oder zwei Köpfe rauchen, bevor der erste überhaupt einschlägt. Es ist nicht der am längsten anhaltende Rausch, was aber bedeutet, dass Du den ganzen Abend lang rauchen kannst und am nächsten Morgen mit einem klaren Kopf aufwachen wirst!

FAZIT: CRITICAL GLÄNZT IN ALLEN BEREICHEN

Zusammenfassend können wir sagen, dass Critical in allen Bereichen glänzt. Anbau und Klonen von Critical könnten kaum einfacher sein und sie besticht nach erstaunlich kurzer Zeit mit einem exzellenten Ertrag. Vor allem ist ihr Rauch erste Klasse. Dies ist ein weiteres Beispiel dafür, dass Royal Queen Seeds qualitativ hochwertige Cannabisgenetik liefert, die Anbauer und Hanflinge stets mit Freude füllt! Wenn Du außerdem jemand bist, der schon immer einmal Klonen ausprobieren wollte, dann ist Critical eine großartige Sorte, um damit zu beginnen!

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