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Critical von Royal Queen Seeds

Von Steve & Dawn

Manchmal schenkt dir das Leben ein breites, verrücktes Lächeln, und guter Stoff kommt häufiger vor als sonst. So wie wenn man einen Fünfer verliert und sofort darauf einen Zwanziger findet. Oder dein Partner aus heiterem Himmel darauf
besteht, auf der Stelle deine geilste und lebenslange Fantasie durchzuspielen (anschließend den Fünfer hergibt, den du vorher verloren hast und den er gefunden hat). Manchmal passiert all das und dann ist es eine gute Sache, wenn man
gute Genetik in seiner 'Grow-Zone' hat. Denn wie so viele Grower wissen, gibt es nichts Wonnigeres, als das Glück, das speziell in unseren 'geheimen' Bemühungen über uns lächelt.

Neulich, als ich gerade so eine Glückssträhne im Leben erlebte, begann ich mit einem weiteren Grow-Bericht, diesmal mit Critical (feminisiert) des ewig brillanten Unternehmens Royal Queen Seeds.

Und so ergab es sich, dass sechs dieser erstaunlichen kleinen Samen in einige Klon-'Root Riots' und Samenblöcke gepflanzt und in eine bodenbeheizten Propagator unter eine 400 W M/Halide-Lampe platziert wurden, die auf 18/6 Stunden eingestellt wurde (in einem Abstand von zirka 24 Zoll von der Lampe). Zwei 6-Zoll Ventilatoren und ein 18-Zoll großer ionisierender Kühlturmventilator hielten den gesamten geschlossenen Raum von 1m x 1m x 2,1/2m (h) kühl.

Die Grundmischung, die ich für den gesamten Grow verwendete (einschließlich Klone) war B'Cuzz Kilomix von Atami, mit extra Perlite (ungefähr 10-15% mehr) für eine 'ultra-luftige' Mischung für die Wurzeln. Critical wächst ziemlich kräftig vom Samen und sehr kräftig vom Klon aus, also ist eine 'ultra-luftige' Mischung eine gute Wahl!

Nach drei Tagen waren alle sechs Samen aufgegangen, also öffnete ich die Entlüftungen an der Propagator-Box und am nächsten Tag schaltete ich die Bodenheizung ab. Am fünften Tag topfte ich alle Setzlinge in 3,1/2 Zoll Töpfe mit der
vorbereiteten Mischung und platzierte sie etwas näher zur Lampe (ungefähr 18 Zoll). In den nächsten paar Tagen brachte ich sie stufenweise näher bis zum achten Tag, an dem ich sie direkt unter die Lampe setzte (ungefähr 9-10 Zoll).

Die Dinge verliefen gut und am 15. Tag topfte ich sie in 6-Zoll Töpfe (das Growen von vielen Pflanzen auf einem beschränkten Platz macht die Verwendung von Töpfen mit einer eingeschränkten Größe nötig, größere nimmt man nur, wenn es nötig ist).

Da ich zuvor beschlossen hatte, die Pflanzen nach ihrer normalen Struktur wachsen zu lassen (also kein Ausgeizen), waren in auf keiner Weise gehindert und wuchsen in diesem Stadium sehr schnell. Bald wurde es nötig, sie wieder umzutopfen. So topfte ich sie am 25. Tag wieder in ihre Blühtöpfe. Ich wählte vier der sechs Pflanzen aus und topfte sie in 10-Zoll Töpfe, drei davon (2-3 Zoll) waren tiefer als die Standard-Töpfe.

Bisher hatte ich die Pflanzen zwei Mal mit Terra Vega von Canna gedüngt (am achten Tag die halbe Konzentration und am 20. Tag die volle Konzentration oder 10 ml pro Liter). Ihre Vitalität war derartig, dass mehrmaliges (sorgsames) Wiedereintopfen kaum oder keinen Unterschied ihrer Wachstumsgeschwindigkeit bewirkte und am 28. Tag war es an der Zeit, sie in den 'Blühraum' zu bringen. Hier wurden sie unter 2 x 400 Watt Son-T Plus Lampen in einer Anlage von 2m x 1m x 2m (h) gemeinsam mit anderen Austrieben im Erblühen und zwei 18-Zoll Ventilatoren in eine gute Position gebracht.

Nur sechs Tage später begannen alle in ihrem 12/12 Zyklus zu blühen (zwei der vier begannen sich zu strecken) und zu diesem Zeitpunkt begann ich, sie bei jedem Gießen mit einer vollen Dosis Canna Terra Flores zu düngen. In diesem
Stadium nahm ich vier Ableger der bestaussehenden Pflanzen (mehr darüber später.)

Am 22. Tag der 12/12 Phase blühten sie wie verrückt und das Harz floss bereits. In diesem Stadium verdoppelte ich die Düngedosen bei jedem Mal Gießen (20 ml pro Liter) und spülte bei jedem fünften Mal Gießen mit klarem Wasser. Da
sie so üppig blühten gab ich ihnen schon in einem frühen Stadium vier Dosen (vier Tage lang) eines PK 13/14 Zusatzes. Am 31. Tag war es offensichtlich, dass zwei der vier ertragreich sein würden und glücklicher Weise waren die Ableger,
die ich vorher genommen hatte, von diesen Pflanzen.

In den nächsten 10 Tagen etwa legten alle Pflanzen an Gewicht zu, zwei beachtlich mehr als die anderen. Am 38. Tag hatte ich den Dünger auf normale Dosen reduziert und erst am 42. Tag hörte ich mit dem Düngen aller Pflanzen auf und
goss nur mehr mit Wasser. Am 47. Tag sah ich, dass einige der 'Stempel' der Blüten braun wurden und am 51. Tag ihres 12/12 Systems zeigte die Prüfung mit einem 8-fach Vergrößerungsglas auf zwei von ihnen Harzdrüsen (die beiden
niedrigsten), die bereits begannen, 'milchig' zu werden. Ich vermutete, dass die beiden größeren nicht weit zurücklagen.

An diesem Abend erntete ich sie, stutzte sie und hängte sie zum Trocknen auf. Es gab einige Variationen in der Wachstumsstruktur der Pflanzen und der Buds; die zwei größten Pflanzen hatten ziemlich 'klumpige', harte Buds, die mit einer
großen Internodien räumlich auf der Pflanze verteilt waren, während die beiden niedrigeren Pflanzen eine 'weichere' Bud-Struktur hatten, diese aber auch 'dichter' waren und die Internodien auf den Buds waren schön und dicht.

Der Geruch war von Pflanze zu Pflanze nicht wirklich verschieden und sie waren während des Erblühens alle ziemlich 'erdig'/würzig (obwohl von der Stone-Betrachtung aus gesehen die größeren Exemplare vielleicht ein bisschen mehr
haschig/ skunkig waren) und obwohl sie ziemlich stark waren, war dies nicht wirklich ein Problem.

Die Buds blieben ungefähr zehn Tage in einem dunklen Schrank zum Trocknen aufgehängt und eine kleine Nachbehandlungszeit tut ihnen gut (20 oder 30 Tage in einem Glasgefäß), um damit Potential zu erreichen. Zum Ertrag und zum
Rauchen kommen wir nach einem Abstecher in die Kunst des Klonens der Critical.

Wie viele Leute kennt ihr, die gut im Klonen sind? Ich kenne routinierte Grower, die mit verbundenen Augen und immer jedes Gramm aus ihren Pflanzen herausquetschen! Verlange aber von ihnen, Ableger zu nehmen, wird die Hälfte von
ihnen schlapp machen, so wie die Ableger, die sie zu nehmen versuchen. Sicherlich gibt es da auch noch die andere Hälfte, die jedes Mal Erfolg hat. Aber die 'Abgeschlafften' bestehen aus zwei Kategorien: Jene, die denken, Klonen sei
so wie ein übernatürlicher 'Harry Potter', so eine Art 'Sache eines Zauberers' und die 'Möchtegern'-Kloner, die so viel Wind um die Dinge machen, dass man meinen könnte, ihr Leben hinge davon ab!

Warum manche Leute mehr Erfolg beim Klonen haben als andere, hängt glaube ich davon ab, was für ein Typ Mensch du bist, nicht wie stark dein 'grüner Daumen' ausgeprägt ist. Jemand, der ein Luftikus ist, mit einer 'Glas halb voll'-
Einstellung, hat wahrscheinlich mehr Erfolg als jemand, dessen Lebensperspektive etwas ernster, ein bisschen 'steif' ist ' - die Art von Mensch, die sich nicht darum kümmert, ob das Glas halb voll oder halb leer ist; in ihren Augen ist es nicht
voll und das ist alles. Alle erfolgreichen Kloner die ich kenne sind ziemlich cool, es sind fröhliche Leute und die meisten der nicht erfolgreiche Kloner die ich kenne sind eigensinnig, wenn nicht sogar ausgesprochen mürrische Saftsäcke!

Auf jeden Fall ist dies hier meine Herangehensweise an das erfolgreiche Klonen der Critical (oder gewiss alle anderen Dinge). Als erstes und wichtigstes müsst ihr dafür sorgen, dass eure Einstellung zur ganzen Klon-Erfahrung nicht mehr
ist als: 'Wenn es funktioniert, ist es gut, wenn es aber nicht funktioniert, kann man auch nichts machen! Wenn ihr die ganze Sache so betrachtet, als wäre es irgendeine mysteriöse Zauberkunst, werdet ihr wahrscheinlich keinen Erfolg haben.
Besorgt euch eine neue scharfe Klinge, so eine wie die Klinge eines Stanley-Messers, etwas Klon-Lösung, einige Klon-'Root Riots' und Samenblöcke (von Growth Technology) oder etwas Ähnliches, etwas biologischen Nitrozyme-
Wachstumsverbesserer (nicht unentbehrlich) und einen kleinen beheizten Propagator (unentbehrlich).

Als ich die Ableger der Critical, die ich testete nahm, wartete ich, bis die Pflanzen gerade zu blühen begonnen hatten, bevor ich die Pflanzen auswählte, die ich klonen wollte. Wenn ihr neu beim Klonen seid (oder nicht sehr erfolgreich darin
seid), würde ich euch aber empfehlen, eure Ableger im veg. (18/6) Zyklus zu nehmen, da die Pflanze sich hier in einem 'kräftigen' Wachstumsstadium befindet und das Wurzeln sehr viel rascher erfolgt.

Als ich die Pflanzen einmal ausgesucht hatte, die ich klonen wollte, baute ich einen Bereich auf der Küchenarbeitsfläche mit vorbereiteten Klonblöcken auf, die vollkommen mit lauwarmem Wasser getränkt waren. Man braucht Stäbchen
oder etwas Ähnliches, um wieder Löcher in die Blöcke zu machen (man darf niemals annehmen, dass das Loch im Block 'gut' ist , da das Ausführen eines zarten Einschnitts in ein verstopftes Loch nicht die richtige Vorgehensweise ist!). Ihr
braucht auch ein Pint-Glas mit lauwarmem Wasser, in das das frisch geschnittene Pflanzenmaterial gegeben wird, Klonlösung und ein Messer.

Vergewissert euch, ob alles sauber ist (und das bedeutet nicht nur kurz unter dem Wasserhahn abgespült, es bedeutet ein Minimum an kochendem Wasser und Reinigungsmittel). Es ist außerdem sehr wichtig, die Propagator-Einheit ein
paar Stunden, bevor ihr die Ableger nehmt, vorzuwärmen.

Mit den beiden ausgewählten Critical Pflanzen die fertig auf der Arbeitsfläche warteten, prüfte ich das obere Drittel der Pflanzen hinsichtlich ein zwei brauchbarer Schnittstellen an. Idealer Weise braucht man einen guten gesunden Ast im
oberen Drittel der Pflanze (bei einer gut gewachsenen Critical hat man eine große Auswahl). Nehmt das Universalmesser und messt von der Wachstumsspitze des Astes aus vier Zoll abwärts (oder zumindest die Wachstumsspitze und drei
oder vier Knoten abwärts), entfernt alle Blätter in diesem Bereich bis auf die Wachstumsspitze und die Reihe der Blätter abwärts. Schneidet die Blätter nahe dem Stamm ab und gebt dabei Acht, den Stamm nicht zu verletzen.

Bei vier Zoll (oder zumindest drei oder vier Knoten) abwärts, ungefähr ein oder (besser) zwei Zoll unter dem gewählten Knoten einen scharfen Schnitt ausführen und das ganze Ding sofort mit der Schnittseite nach unten in ein Glas mit
lauwarmem Wasser geben. Nun ist unter dem untersten Knoten mit dem Messer unter Wasser ein sauberer Schnitt im Winkel von 45 Grad durchzuführen (niemals den neuen Schnitt außerhalb des Wassers durchführen). Jetzt seid ihr eine
Zeit lang sicher, da Ableger wie dieser tagelang stehen gelassen werden können und trotzdem wurzeln. So oder so, lasst ihn auf jeden Fall für mindestens zwei Minuten um Glas. Das gestattet dem Ableger, nach dem Schock durch den
Schnitt, Wasser in sein System nach oben zu saugen und nicht Luft, was sich als folgenschwer für den Ableger erweisen würde.

Nun stehen die Klonlösung und ein Wurzelblock mit einem netten kleinen Loch darin schon bereit und der Ableger wird rasch aus dem Glas genommen und in die Klonlösung getaucht. Ich tauche für Gewöhnlich die unteren zwei Drittel des
Ablegers für ungefähr 20 Sekunden ein. Der Ableger wird dann sorgfältig in den Wurzelblock gedrückt, wobei rundherum sanft gedrückt wird, um den Ableger zu befestigen. Es muss angemerkt werden, dass der Ableger die ganze Zeit
über (auch wenn er sich noch auf der Pflanze befindet) ausgesprochen vorsichtig angefasst werden muss. Jede drückende Berührung oder Quetschen des Ablegers reduziert die Chancen, dass er wurzelt.

Nun wird der Block in seinen Einsatz gesetzt und gerade bei geschlossenen Entlüftungen in den Propagator gegeben. Wurden alle Ableger in den Propagator gegeben und wird ein Hauch Nitrozyme-Wachstumsverbesserer über die
Ableger gesprüht, ist dies ein echter Bonus, da die Ableger mit einem verstärkten Enzym-Blattdünger einen Vorsprung erhalten. Der Propagator benötigt ein gutes Licht, aber was noch wichtiger ist, er darf nicht zu viele extra Wärme
abbekommen. Im Fall der Critical hatte ich einen Propagator in einer Entfernung von zirka 18 Zoll von der 400 W M/Halide Lampe und ständig ein Ventilatorgebläse über der Oberseite der Einheit. Nach vier Tagen besprühte ich die
Ableger wieder mit Nitrozyme.

Nach sieben Tagen, begann ich die Entlüftungen am Propagator zu öffnen. Nach neun Tagen hatten alle vier Ableger schöne Wurzeln ausgebildet, die aus den Blöcken herausragten und so topfte ich sie in 3,1/2 Zoll Töpfe (mit der
gleichen Mischung, die ich für die Critical-Samen verwendet hatte) und stellte sie in einer Entfernung von ungefähr18 Zoll von der Lampe auf. In den nächsten 24 Stunden beobachtete ich die Ableger genau und während ihres ersten
'exponierten' Nachtzyklus sprühte ich wieder mit Nitrozyme. Am nächsten Tag geizte ich alle sprießenden Spitzen aus und rückte sie näher zur Lampe (12-14 Zoll) .

Nach 14 Tagen im kleinen Topf (der 23. Tag nach dem Schneiden) topfte ich die Ableger in einen 10-Zoll Topf und düngte sie sofort mit einer halben Dosis Canna, Terra Vega und in der Nacht sprühte ich wieder mit dem
Wachstumsverbesserer und einer 2 ml Dosis Verbesserer in einem Liter Gieswasser.

In den nächsten sieben Tagen schnappten die Ableger über und wuchsen sehr schnell. 21 Tage nach dem Umtopfen brachte ich zwei der Pflanzen in den Blühraum, gab ihnen die beste Position, und düngte sie mit einer ganzen Dosis
Canna, Terra Flores. Am 7. Tag 12/12 hatten beide zu blühen begonnen. Am 15. Tag war die Harzproduktion in vollem Gange. Zusätzlich zur Doppeldüngerdosis (mit Terra Flores) bei jedem Gießen entschied ich (wegen ihrer Vitalität),
ihnen ab dem 17.-20. Tag (12/12) eine volle PK13/14 Mischung zu geben (5 ml pro Liter).

Am 30. Tag sahen die beiden Pflanzen richtig gut aus. Die eine war niedriger als die andere und beide taten das Gleiche wie ihre Mutter: Knospung mit kurzen sehr zahlreichen Internodien den gesamten vier Stämmen entlang in einer
dichten, feinen Blütenstruktur. Ihre größere Schwester tat auch das Gleiche wie ihre Mutter: Sie bildete ausragende, feste klumpige pralle Harz-Buds aus.

Am 31. Tag gab ich ihnen noch drei Tage lang PK 13/14 Wachstumsförderer, mit 3 ml pro Liter. Am 35. Tag (12/12) hatten beide Pflanzen dank des frühen Ausgeizens und der Verwendung von Wachstumsförderern, die Bud-Produktion ihrer
Mutter bereits übertroffen. Die größere der beiden hatte feste, schwere Buds, die Stützstöcke nötig machen. Ich reduzierte auch den Dünger auf eine Einzeldosis bei jedem Gießen.

Am 42. Tag hatten die Buds die Blüte-'Eile' beendet, füllen sich nun und polstern sich aus. Die Harz-Produktion beider Pflanzen war nun an auf ihrem höchsten Stand. Von nun an bekamen die beiden Pflanzen bis zur Ernte nur noch reines
Wasser zum Abendbrot. Am 46. Tag waren beide Pflanzen voll mit prallen Harz-Buds. Die niedrigere Pflanze hatte zu dieser Zeit einige Stempel, die bereits braun wurden. Es muss gesagt werden, dass in diesem Moment, als die Pflanzen
bis in die 10-Zoll Töpfe eingetopft wurden, es besser gewesen wäre, 14- oder 16-Zoll Töpfe zu verwenden, da die Critical in guten Bedingungen ein gieriges Biest ist und ein starkes Wurzelsystem ausbildet, um ihre Lust auf Nahrung zu
stillen.

Am 48. Tag begannen beide Pflanzen 'braun' zu werden, die Harzdrüsen waren aber noch klar. Unter einer 8-fach Vergrößerung wiesen beide Pflanzen zwei Tage später ungefähr 1/8 ihrer Blütenstempel als 'braun werdend' auf und die
niedrigste wies eine leichte 'Trübung' einiger ihrer Harzdrüsen auf. Zeit für die Ernte!

Nach dem Schneiden, Stutzen und Aufhängen der Buds zum Trocknen war eines offensichtlich: Diese beiden Damen haben in einer kürzeren Zeit mehr geliefert (71 Tage ab dem Wurzeln) als alle ihre vier Vorgänger zusammen.
Tatsächlich gaben die vier Samen-Criticals ein Gewicht von 13g, 18g, 21g, 24g im Ganzen also = 76g, in 79 Tagen. Während nur zwei Klone ein Trockengewicht von 32g (die hohe) und 49g (die niedrige) im Ganzen = 81g in 71 Tagen ab
dem Wurzeln (80 Tage nach dem Schneiden) ergaben. Zwei der Klone ergaben mehr als den doppelten Ertrag wie die vier Samen-Pflanzen!

Es muss vermerkt werden, dass diese Züchtung (besonders die niedrige 'Phäno-Art') eine Wachstumsstruktur der Buds aufweist, die anfällig für Schimmel sein könnte! Also ist es gut, in der zweiten Hälfte ihrer Knospung reichlich zu spülen
und Luft durch die Buds zu lassen (trockene Luft). So oder so, beobachtet sie auf jeden Fall aufmerksam!

Ich denke dass diese Züchtung mit Critical, wenn man gut ausgewählt hat und wenn man früh und mehrmals ausgeizt, sie vielleicht etwas länger wächst, mit reichlichen Gaben von Dünger und Wachstumsförderern in großen Töpfen in auf
einer sehr luftigen Unterlage mit 2 x 600 W Son Lampen (statt 2 x 400 W) großes Potential hat.

Wenn die Critical trocken ist und nicht berührt wird, riecht sie nicht sehr stark. Wenn man sie aber aufbricht, hat sie einen ausgeprägten 'Qualitäts'-Geruch an sich; sehr 'erdig' - beinahe wie gebrannte Mandeln und Gewürze- mit einem
seltsamen Grundton von 'Feuerzeugbenzin'. Dieser Geruch verblasst, wenn es trocknet, verschwindet aber nicht ganz, dies beeinträchtigt aber keinesfalls das wohlschmeckende Rauchen. Es scheint, dass die Schwierigkeiten die man mit
der Critical hat, nicht im Growen, Klonen oder in der Trocknungsphase liegt, sondern im Rollen der Joints! Sie ist so stark mit Harz versetzt, dass man, wenn man sie einmal berührt hat, letztendlich mit dem Zigarettenpapier und
Tabakstückchen endet (wenn man solchen verwendet), die an den Fingern festkleben, so wie alles andere auf dem Boden!

Was das Rauchen anbelangt, sind beide Critical-Varianten sehr ähnlich im Rauchen. Der Geschmack ist überraschend 'haschig' und 'fleischig', wobei die festen klumpigen Buds vielleicht ein bisschen mehr skunkig schmecken. Das
Stone ist sehr angenehm, ein ausreichend starkes (aber nicht 'killa'-stark) körperliches Stone. Das Ganze wird begleitet von einem schönen erhebenden Gefühl. Nach ein paar Zügen bekommt man das Gefühl, auf eine 'Couch gebunden'
zu sein, obwohl man es nicht ist. Stattdessen stellt man tatsächlich fest, dass man viel tun kann, obgleich irgendwie auf eine grinsende, schwankende und berauschte Art. Wir fanden das Stone ein bisschen wie eine Kletterpflanze und man
kann leicht zwei oder drei Pfeifen genießen, bevor die erste wirklich sitzt. Es ist kein lange andauerndes Stone, doch das ist gut, weil man den Abend vollkommen besoffen verbringen kann und trotzdem am Morgen danach mit einem klaren
Kopf aufsteht!

So scheint die Critical alle richtigen Kriterien zu erfüllen; es ist ein Kinderspiel sie zu growen und zu klonen, sie wirft sehr schnell einen sehr guten Ertrag ab und das Rauchen ist erstklassig. Es scheint, dass Royal Queen Seeds wieder
einmal Genetik mit einer Top-Qualität (feminisiert) zu einem Preis, den man nur belächeln kann liefert! Wenn du ein Mensch bist, der (aus welchem Grund auch immer), der Probleme mit dem Klonen hat, empfehle ich dir wärmstens die
Critical als eine gute Züchtung, mit der du deine Geschicklichkeit verbessern kannst.

Nehmt es alle locker!

Steve & Dawn