Die Wechseljahre führen oft dazu, dass Frauen unangenehme Auswirkungen in ihren Körpern und Köpfen erleben. Durch die stetig steigende Lebenserwartung steigt auch die Anzahl der Frauen mit postmenopausalen Beschwerden. Und auch die Anzahl der Frauen, die statt zu anderen Medikamente zum Cannabis greifen, um die Symptome ihrer Menopause zu lindern, steigt stetig.

Es gibt bisher keine spezifische Studie, die die Auswirkungen von Cannabis auf Frauen während ihrer Wechseljahre erforscht hat. Wir wissen mittlerweile allerdings, dass alle Teile des Endocannabinoid-Systems auch im Genitalsystem eine Rolle spielen. Die Cannabinoidrezeptoren CB1 und CB2 sind in den menschlichen Eierstöcken vorhanden und mittlerweile hat die Wissenschaft bewiesen, dass unser Endocannabinoid-System stetig bemüht ist das biochemische Gleichgewicht (Homöostase) dort aufrechtzuerhalten. Vermutlich ist das auch vor, während und nach den Wechseljahren der Fall.

MÖGLICHERWEISE STEUERT DAS ENDOCANNABINOID-SYSTEM DIE GEWICHTSZUNAHME

Erste Untersuchungen des Endocannabinoid-System während der Wechseljahre haben ergeben, dass untergewichtige Frauen und Frauen, bei denen die Wechseljahre zu früh eintreten, nur sehr geringe Mengen an Endocannabinoiden aufweisen. In einer Studie aus dem Jahr 2013 wurde herausgefunden, dass übergewichtige Frauen, die die Wechseljahre bereits hinter sich hatten und Symptome von Diabetes aufwiesen, im Vergleich zu Testpersonen mit einer regulären Insulinsensitivität, anomale Endocannabinoidwerte in ihrem Blut hatten. Auch in einer vorangegangenen Studie aus dem Jahr 2005 wurde beobachtet, dass bei übergewichtigen Frauen, die die Wechseljahre bereits hinter sich hatten, erhöhte Endocannabinoidwerte zu beobachten waren.

Die Wechseljahre können zu einer Insulinresistenz führen und somit Diabetes und Übergewichtigkeit fördern. Die Entdeckung des Zusammenhangs von Endocannabinoiden und der durch die Wechseljahre ausgelösten Diabetes, könnten nun zu einer auf Cannabis basierenden Therapiemöglichkeit führen. Laut einer vor kurzem erschienenen Studie ist zu verzeichnen, dass die Neigung zum Übergewicht bei Cannabisnutzern viel geringer, als bei der generellen Bevölkerung ist. Für Cannabis konsumierende Frauen, die gerade in die Wechseljahre kommen, könnten das also gute Neuigkeiten sein.

Homöostase GleichgewichtDIE ROLLE DER CB1 UND CB2 REZEPTOREN BEI DEM KAMPF GEGEN OSTEOPOROSE

Eine weitere Anomalie bezüglich der vom Körper selbst produzierten Cannabinoide ist bei postmenopausalen Frauen mit Osteoporose zu beobachten. Eine Studie aus dem Jahr 2001 hat herausgefunden, dass während den Wechseljahre die erhöhte Produktion von CB2 Rezeptoren zu einer exzessiven Aktivität der Osteoklasten führen kann. Dadurch wird dann ständig neues Knochengewebe hergestellt und zu schnell wieder zum Zerfall gebracht. Osteoklasten sind die Knochenzellen unseres Immunsystems und stetig damit beschäftigt andere Knochenzellen zu verarbeiten, um somit das Knochenwachstum und die Gesundheit der Knochen zu regulieren. Diese zuletzt erwähnte Studie hat den Weg geebnet, um Substanzen in der Behandlung von Osteoporose einzusetzen, die als CB2-Agonisten und CB1-Antagonisten agieren.

Andere Studien haben gezeigt, dass die Deaktivierung von CB1 und CB2 Rezeptoren den exzessiven Knochenzerfall reduziert, der für Osteoporose verantwortlich ist und somit dazu beiträgt eine durchschnittliche Knochenmasse beizubehalten. Diese Ergebnisse sind noch ausschlaggebender, als die auf Diabetes bezogenen Ergebnisse und sorgen dafür, dass in der Zukunft eine auf Cannabinoiden basierenden Therapie für Osteoporose nichts außergewöhnliches mehr sein sollte. Für Frauen, die nach ihren Wechseljahren mit dieser Erkrankung zu kämpfen haben, wird das eine große Erleichterung sein.

DIE SCHMERZEN LOSWERDEN

Auf Cannabinoiden basierende Medikamente, die für die Behandlung von Diabetes und Osteoporose eingesetzt werden können, müssen erst noch entwickelt werden. Es gibt aber schon viel klinische Literatur hinsichtlich der schmerzlindernden Wirkungen von Cannabis. CBD und THC agieren analgetisch - sowohl einzeln, wie auch in Kombination miteinander. Daher können Cannabisderivate für Patienten mit Osteoarthritis, Rheumatoider Arthritis und neuropathischen Schmerzen eine wirkungsvolle und sichere Möglichkeit zur Schmerzlinderung darstellen. Andere typische Symptome der Wechseljahre, wie beispielsweise Kopf-, Rücken- und Brustschmerzen, könnten ebenfalls behandelt werden. Wie wir bereits berichteten, kann Cannabis auch bei kontrastierenden Regelschmerzen effektiv sein.

GUTER SCHLAF UND GUTE LAUNE

Cannabinoide fördern grundsätzlich das Eintreten von Müdigkeit, erhöhen die Qualität des Schlafes und senken die Wahrscheinlichkeit, dass man mitten in der Nacht aufwacht. Bei den meisten Menschen führt der Konsum von Cannabis dazu, dass sie länger in der Tiefschlafphase weilen - das ist die erholsamste Schlafphase. Zu hohe THC-Dosierungen können allerdings zu Angstzuständen führen, und die genaue Auswirkung des Endocannabinoid-Systems auf psychologische Zustände ist noch lange nicht vollkommen erforscht. Frauen, die durch die Wechseljahre allerdings mit Angstzuständen zu kämpfen haben, sollten ohne Bedenken auf Cannabis und Cannabisextrakte zurückgreifen - insbesondere auf die Produkte von vertrauenswürdigen Anbietern mit einem hohen CBD-Gehalt.

Bei jeder auf Cannabis basierenden Therapieform spielt die Dosierung eine große Rolle, da diese durch die verschiedenen CBD:THC Verhältnisse zu verschiedenen Wirkungen führen kann. Das eventuelle Vorhandensein von anderen Cannabinoiden und Terpenen spielt selbstverständlich auch eine Rolle und kann Auswirkungen auf den therapeutischen Ansatz haben. In geringen Dosierungen agiert THC als Antidepressivum, ebenso wie das nicht psychoaktiv wirkend CBD mit seinen stark beruhigend wirkenden Effekten. Es gibt viele Beweise dafür, dass Cannabinoide die Stimmung heben können. Wie es so oft beim Cannabis der Fall ist, ist auch hier der Schlüssel die richtige Dosierung und Mixtur an Komponenten für das Individuum und sein spezifisches Krankheitsbild zu finden.

Terpenes antiken Mittel sexuellen Erregung cbd thcDer Konsum von Cannabis kann zudem zu sexueller Erregung führen, einige Hemmungen beseitigen und die Hautsensibilität steigern. Die aphrodisierenden Effekte dieser Pflanze könnten bei Frauen möglicherweise sogar herausstechender als bei Männern sein - ein weiterer Grund, der dafür spricht, dass Cannabis für viele Frauen nach der Menopause von Interesse sein könnte. Wir haben hier bereits in einer allgemeinereren Art und Weise über die unterschiedlichen Effekte gesprochen, die Cannabis bei Männern und Frauen auslöst.

Ein weiterer Ansatz von zukünftigen Forschungen ist es das eventuelle Verhältnis von einem niedrigen Östrogen-Vorkommen, das bei Frauen während und nach ihren Wechseljahren zu beobachten ist und den vom Körper selbst produzierten Cannabinoiden nachzuweisen. Möglicherweise haben die geringen Östrogenwerte bei Frauen während und nach ihren Wechseljahren einen schwerwiegenden Einfluss auf ihre Laune und psychologische Verfassung. Die Vorstellung, dass Cannabinoide die Produktion dieser Hormone regulieren könnten, ist nicht nur für die Wissenschaft ein spannender Ansatz.

DIE WIEDERENTDECKUNG EINER ALTERTÜMLICHEN BEHANDLUNGSMETHODE FÜR FRAUENBESCHWERDEN

Wieder einmal bestätigt die Wissenschaft, was die Ethnomedizin bereits seit Jahrhunderten wusste. Der Gebrauch von Cannabis, um die Symptome der Wechseljahre zu lindern, ist wahrlich nichts Neues - bis zu den Jahren vor der Prohibition wurde diese Pflanze als potentes Analgetikum für Frauen verschrieben, die sich in den Wechseljahren befanden. Da es in der Vergangenheit allerdings nicht möglich war klinische Studien und dergleichen durchzuführen, gibt es aktuell keinerlei Gebrauchsrichtlinien zu den Cannabiswirkstoffen und den spezifischen Dosierungen, die für Frauen in und nach den Wechseljahren geeignet sind. In diesem Artikel gehen wir auf die Lieblingssorten von Frauen ein – das ist zumindest ein erster Schritt.

Um die Symptome der Wechseljahre mit Cannabis zu behandeln, ist es notwendig, dass die Patientin mit ihrem Arzt zusammenarbeitet - insbesondere wenn sie zuvor noch keine Erfahrung mit Cannabis gemacht hat. Es gibt eine große Anzahl an verschiedenen Produkten ... psychoaktive Sorten und nicht psychoaktiv wirkende Sorten. Es ist also unheimlich wichtig, herauszufinden und zu verstehen, welches Cannabisderivat für die spzifischen Anforderungen der individuellen Frau geeignet ist.

 

Warenkorb

Einschließlich KOSTENFREIER Artikel

Keine Produkte

Versand € 0.00
Gesamt € 0.00

Bestellen