In den letzten Jahren hat die Legalisierung von Cannabis in vielen Regionen der Welt Einzug gehalten, und es Rauchern und Anbauern ermöglicht, sich von minderwertigem Straßenhanf zu verabschieden. Dort hat man nun die Wahl: Sollte man sich die Arbeit ersparen und seinen Vorrat routinemäßig in der örtlichen Dispensary, Cannabisapotheke oder im Cannabisclub abholen, oder sollte man sich an die Arbeit machen, einen grünen Daumen zu entwickeln und seinen eigenen Vorrat zu Hause anzubauen?

Bei der Abwägung dieser Optionen gibt es viel zu bedenken, von Kosten und Qualität bis hin zu Vielfalt und Bequemlichkeit. Lies weiter, um die beste Option zu finden.

Dispensary

Dispensary Weed: Der allgemeine Konsens

Die Vereinigten Staaten haben den Weg für Cannabisabgabestellen 1996 mit der Eröffnung der ersten Dispensary in Kalifornien geebnet. Inzwischen gibt es diese Einrichtungen in jedem Bundesstaat, in dem Gras legal ist. Während einige Länder in Europa das Modell der Cannabisclubs nutzen, sind Dispensaries ein fester Bestandteil der amerikanischen Cannabisindustrie und werden mit der fortschreitenden Legalisierung in immer größerer Zahl eröffnet werden. Die wichtigste Frage ist jedoch: Verkaufen sie gutes Gras?

Im Großen und Ganzen haben die Dispensary Stores in den Vereinigten Staaten einen guten Ruf für den Verkauf von qualitativ hochwertigen, potenten Blüten sowie einer großen Auswahl an Verbrauchsmaterialien, Konzentraten und Rauchzubehör. Die Kunden erhalten oft eine große Auswahl an Sorten und wichtige Informationen wie den Gehalt an Cannabinoiden und Terpenen. Doch nicht jeder verlässt die Läden mit einem zufriedenen Gefühl.

So wie einige Restaurants großartige Gerichte und einen hervorragenden Service bieten, fehlt anderen das, was ihre Konkurrenz eben so großartig macht. Der Ruf von Dispenseries hängt weitgehend von der Qualität ihres Angebots ab. Manchmal werden diese Geschäfte nicht gut geführt, und die Qualität ihrer Produkte lässt die Kunden enttäuscht zurück. Dispensaries verkaufen jedoch in der Regel qualitativ hochwertigeres Cannabis als es auf der Straße zu haben ist. Warum also entscheiden sich so viele Konsumenten trotzdem dafür, ihr eigenes Gras anzubauen?

Selbst angebautes Weed vs. Cannabis aus dem Dispensary Store: Die Unterschiede auf einen Blick

Die Qualität von selbst angebautem Cannabis ist sehr unterschiedlich. Da es keinen Regulator zwischen dem Grower und seinem eigenen Cannabis gibt, kann eine Vielzahl von Problemen zu Blüten von schlechter Qualität führen. Die meisten Cannabiskonsumenten sind sich jedoch einig, dass selbst angebautes Cannabis, wenn es gut angebaut wird, sowohl Cannabis aus der Dispensary als auch die Ware das Straßenmarktes bei weitem übertrifft. Lies weiter, um die Unterschiede zu entdecken, die selbst angebautes Gras in den Augen so vieler Cannabisliebhaber so besonders machen.

Homefrow vs dispensary
  • Herkunft

Einige Dispensaries sind gut darin, zu erklären, woher ihr Gras stammt. Sie sind in der Lage zu bestätigen, ob eine bestimmte Charge einen Bio-Status hat, ob sie von einem großen oder kleinen Züchter stammt und ob sie die erforderlichen Chargentests zur Bestätigung der Sicherheit durchlaufen hat. Unter Berücksichtigung all dieser Faktoren haben die Verbraucher eine ungefähre Vorstellung davon, woher genau ihr Gras stammt und wer es angebaut hat.

Wenn Du dagegen Dein eigenes Gras zu Hause anbaust, weißt Du genau, wo es herkommt, welche Anbautechniken verwendet wurden und welche Risiken (oder auch nicht) für eine Verunreinigung bestehen. Darüber hinaus können Grower, die Cannabis mit speziellen Eigenschaften (wie z. B. unter der Sonne angebaut oder vegan) beziehen wollen, sich sicher sein, dass ihr Gras diese Standards erfüllen wird.

  • Qualität

Ein Großteil der Debatte über selbst angebautes Gras im Vergleich zu Weed aus der Dispensary dreht sich um die Qualität. Doch eines ist klar: Das in Dispensaries verkaufte Cannabis ist dem Straßenmarkt-Gras haushoch überlegen! Modernes Dispensary-Cannabis zeichnet sich durch eine bessere Potenz, einen besseren Geschmack und eine sanftere Raucherfahrung aus. Aufgrund von Regulierungslücken in den Vereinigten Staaten gibt es jedoch Bedenken ob des Vorhandenseins von Kontaminanten[1] wie Insektiziden und Fungiziden.

Der Umfang der Produktion geht in der Regel mit einer Qualitätsminderung einher; die Anbauunternehmen können natürlich nicht die Qualität jeder einzelnen Knospe kennen, wenn sie riesige Mengen auf einmal ernten, trocknen und aushärten. Wenn Du Dich für Dispensary-Cannabis entscheidest, ist es wichtig, zu lernen, wie man die guten von den schlechten Sorten unterscheidet.

Selbst angebautes Weed kann, wenn es gut angebaut wird, die Qualität von Dispensary-Blüten leicht übertreffen. Im Vergleich zu kommerziell angebautem Cannabis werden die selbst angebauten Blüten mit größerer Sorgfalt getrocknet und ausgehärtet, was zu einem besseren Geschmack und einer besseren Konsistenz führt. Und warum? In kommerziellen Einrichtungen muss ein Grower Hunderte oder Tausende von Pflanzen beaufsichtigen, während der Homegrower seine ganze Liebe und Aufmerksamkeit in einige wenige Pflanzen stecken kann.

  • Kosten

Ein weiterer wichtiger Punkt in der Debatte zwischen Eigenanbau und Dispensary-Weed sind die Kosten. Cannabis kann sehr schnell zu einer beträchtlichen monatlichen Ausgabe werden, besonders für tägliche Konsumenten. Die Preise der Blüten aus der Dispensary können schnell dazu führen, dass man sich fragt, ob sich der Eigenanbau lohnt. Der Eigenanbau ist zwar mit einigen teuren Anlaufkosten verbunden, vor allem beim Indoor-Anbau, aber auf lange Sicht spart man eine Menge Geld.

Es gibt viele Variablen, die bei der Kostenschätzung eine Rolle spielen. Du kannst jedoch davon ausgehen, dass Du bei der Einrichtung eines Indoor-Growraums etwa 1,24 € pro Gramm zahlen wirst. Outdoor gibt man ca. 0,42 € pro Gramm aus. Vergleichen wir dies mit den üblichen Preisen in Dispensaries, die Dich zwischen 4 und 18 € pro Gramm kosten können. Wenn Du ein regelmäßiger Konsument bist, ist der Anbau von eigenem Gras also eine kosteneffiziente Option.

Weed cost homegrown
  • Auswahl

Cannabis-Dispensaries bieten in der Regel eine gute Auswahl an Sorten an. Als Unternehmen sind sie jedoch der Verbrauchernachfrage ausgeliefert; sie werden alles vorrätig haben, was gerade im Trend liegt, und die Blüten, die das Interesse der Leute nicht geweckt haben, aus dem Sortiment nehmen. Wenn Du einen sehr speziellen Cannabisgeschmack hast, könnte es Dir also schwer fallen, dort Deine neue Lieblingssorten aufzuspüren. Darüber hinaus sind Sorten mit neuartigen Terpen- und Cannabinoidprofilen noch schwieriger zu finden. Wenn Du dagegen zu Hause anbaust, hast Du die volle Kontrolle über Dein Gras, und kannst Dich ständig mit Deinen Lieblingssorten versorgen.

  • Bequemlichkeit

Wenn es um die Bequemlichkeit geht, scheint die Entscheidung zwischen selbst angebautem Gras und Weed aus der Dispensary naheliegend. Natürlich mag es einfacher sein, in eine Dispensary zu gehen und sich ein paar Blüten zu holen, als mehrere Pflanzen über ein paar Monate hinweg aufzuziehen. Die Entscheidung für eine Dispensary macht das Leben sicherlich einfacher, aber nur für eine gewisse Zeit. Engpässe, Preisschwankungen und die Öffnungszeiten können für Käufer auch unbequem sein.

Homegrower hingegen müssen härter arbeiten, um ihre ersten Vorräte zu beschaffen, aber sie werden während der folgenden Grows genug Gras zum Rauchen haben. Irgendwann werden die Vorratsgläser dann kontinuierlich mit neuen, immer besser angebauten Weedsorten gefüllt werden. Die Bequemlichkeit, einfach den Vorratsschrank zu öffnen, wird schnell attraktiver sein, als zur Dispensary fahren zu müssen, um etwas Gras zu besorgen.

Ist Gras aus der Dispensary stärker?

Was die Potenz von selbst angebautem Gras im Vergleich zu dem in einer Dispensary erhältlichen betrifft, spielen viele Variablen eine Rolle. Homegrower mit einem Hang zur Potenz können einfach Genetik auswählen, die einen THC-Gehalt von 30 % oder mehr aufweist und damit genauso starkes Gras produzieren wie das aus der Dispensary. Natürlich bieten Dispensaries eine breite Palette von Genetik an, einige mit niedrigem THC-Gehalt und andere mit unverschämt hohen Konzentrationen von Cannabinoiden. Im Großen und Ganzen ist der Homegrower durchaus in der Lage, Cannabis anzubauen, das genauso stark – oder stärker – ist wie das in den Regalen der Dispensaries.

Ist Dispensary-Weed besser als Straßenweed?

Dispensary-Gras hat einen viel besseren Ruf als Straßengras! Und das aus gutem Grund! Obwohl die Situation von Staat zu Staat unterschiedlich ist, unterliegt das Gras, das Dispensaries verkaufen, gesetzlichen Richtlinien, die ein gewisses Maß an Qualität und Reinheit gewährleisten.

Darüber hinaus sind diese Unternehmen bestrebt, ein gutes Verhältnis zu ihren Kunden zu pflegen, was bedeutet, dass sie in der Regel das beste Material auswählen und verkaufen, das sie in die Finger bekommen können. Im Vergleich dazu variiert die Qualität der Blüten auf dem Schwarzmarkt massiv. Sicherlich tun einige Dealer ihr Möglichstes, um die Produktqualität zu gewährleisten, aber der Mangel an Regulierung erhöht das Risiko, auf minderwertiges oder sogar stark verunreinigtes Weed zu stoßen.

Bauen Dispensaries ihr eigenes Gras an?

Einige Cannabis Dispensaries bauen ihr eigenes Cannabis an, was die Lieferkette verkürzt und, je nach Anbauer, die Qualität des Produkts verbessert. Die Mehrheit der Dispensaries bezieht ihr Cannabis jedoch von kommerziellen Cannabisanbauern.

Eigenes Cannabis anbauen: Ist es die Mühe wert?

Es lohnt sich auf jeden Fall zu lernen, wie man sein eigenes Gras zu Hause anbaut! Wenn die Umstände wie z. B. Platzmangel es nicht verhindern, kannst Du Blüten anbauen, die perfekt zu Deinen Vorlieben passen. Außerdem weißt Du dann genau, wie diese angebaut wurden und dass sie perfekt getrocknet und ausgehärtet wurden. Alles in allem bietet selbst angebautes Gras ein besseres Gesamterlebnis und, wenn Du erst einmal den Dreh raus hast, ein weitaus besseres Endprodukt bei deutlich geringeren Kosten.

External Resources:
  1. Comparison of State-Level Regulations for Cannabis Contaminants and Implications for Public Health - PMC https://www.ncbi.nlm.nih.gov
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